RR-Net über WLAN

  • RR-Net über WLAN

    OK, nicht schimpfen.
    Aber ich brauche einen Rat bezüglich Internet mit RR-net.

    Mein Rechner lief tadellos am DSL-Router, mit Netzwerkkabel angeschlossen.

    Nun mußte ich notgedrungen mit dem ganzen C64-Kram in ein anderes Zimmer in eine andere Etage umziehen. Und da liegt kein Netzwerkkabel. :nixwiss:

    Wie kriege ich den C64 nun ans Netz? WLAN ist vorhanden. Aber ich habe irgendwie keine Idee, wie ich RR-net ans WLan kriege. :wand

    Gibt es eine Lösung oder träume ich nur davon???

    Frank
  • Original von Kratznagel
    Es gibt doch WLAN-Bridges, damit müsste es gehen. Kostenpunkt: ca. 15 - 20 EUR.

    Hmm. Unter 40 Euro habe ich noch keine Wlan Bridge gesehen.
    Wenn Du eine Quelle hast poste sie mal bitte, Bedarf an den Dingern hab ich immer.
    Masterhit

    Ach so: zum Thema. ich habe mein rr-net schonmal mittels Bridge ins Wlan eingebunden. Klappt prima.

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  • OK, Danke! :freude

    Also das Zauberwort heißt Wlan-Brigde.

    Ist so ein Teil schwer in das Wlan einzubinden? Wie konfiguriere ich den? Warscheinlich wohl über den Internetbrowser vom PC aus, oder?
    Treiber werden dann wohl keine gebraucht dafür (wie denn auch am C64 :@1@: )

    Frank
  • Ich schätze mal eine Konfiguration ist bei einer WLAN-Bridge nicht nötig. Treiber sowieso nicht. So ein Teil soll ja nichts anderes machen, als die Signale vom RJ45-Anschluss ins WLAN zu schicken.
    Ob es zu Problemen führen kann, wenn man in seinem WLAN eine Verschlüsselung laufen hat (z.B. WPA) weiß ich aber auch nicht.

    @Masterhit: Ich meine, in einer der letzten c'ts einen Test von WLAN-Bridges gelesen zu haben, wo auch ein besonders günstiges Modell aufgeführt wurde. Aber vielleicht habe ich mich da auch vertan.

    CU
    Kratznagel
  • Original von Kratznagel
    ...
    Ob es zu Problemen führen kann, wenn man in seinem WLAN eine Verschlüsselung laufen hat (z.B. WPA) weiß ich aber auch nicht.
    ...
    @Masterhit: Ich meine, in einer der letzten c'ts einen Test von WLAN-Bridges gelesen zu haben, wo auch ein besonders günstiges Modell aufgeführt wurde. Aber vielleicht habe ich mich da auch vertan.

    CU
    Kratznagel



    Verschlüsselung mit WAP habe ich nicht eingestellt wegen Abwärtskopatibilität zu einer älteren Wlan-Karte, die das nicht kann. Nur WEP mit 128bit ist eingestellt.


    Die günstige Wlan-Bridge würde mich auch mal interessieren.
    Die Preise, die ich bisher gefunden habe, lagen so ab 40-50 EUR aufwärts.

    Günstiger wäre schon schön, zumal für den Zweck, "nur" einen c64 ans Netz zu bringen!

    Frank
  • Original von frankie128D
    Ist so ein Teil schwer in das Wlan einzubinden? Wie konfiguriere ich den? Warscheinlich wohl über den Internetbrowser vom PC aus, oder?
    Treiber werden dann wohl keine gebraucht dafür (wie denn auch am C64 :@1@: )


    genau so läuft es bei mir. man braucht allerdings erst mal einen pc im selben sub netz wie die unkonfigurierte bridge, der dann über ethnet beigebracht wird, wie ihr eigentliches netz aussieht und welche verschlüsselungsart sie benutzen soll. wenn das einmal eingegeben ist können alle möglichen ethernet geräte angeschlossen werden (wichtig auch hier dass die richtige netzwerkmaske benutzt wird, also beispielsweise 192.168.0.* ).
  • Original von Fröhn
    Ist WLAN wirklich nötig? Selbst 100 mbit LAN kann Kabellängen über 100 Meter, und beim RR-Net sind's nur 10 mbit...


    Ja, leider kann ich kein Kabel ziehen. Das wäre wohl das einfachste gewesen.

    Frank
  • OK,
    Wireless Game-Adapter (WLan-Bridge) von Netgear bei Epay ersteigert.

    Mal sehen wie das klappt mit dem RR-Net und Contiki am Wlan :hammer:

    Ich werde Berichten!

    Frank

    (mit einem "mobilen" SX-64 und Wlan-adapter ins nächste Jahrhundert, wer hätte das gedacht :juhu: Commodore forever! :respect: )
  • Hurra ich bin drin

    Also,

    der Wireless Game Adapter ist heute gekommen.

    Es ist ein "Linksys Wireless G Game-Adapter" von Cisco Systems.

    Was soll ich sagen, so einfach hatte ich mir das garnicht vorgestellt:

    PC per Netzwerkkabel an den Adapter angeschlossen und per Setup konfiguriert, d.h. eigentlich hat er nur die SSID, Verschlüsselung und den WEP-Schlüssel abgefagt, das wars. Erfolgsmeldung vom Setup-Programm: Connected :freude

    Also den Windoof-PC abgesteckt und einen RICHTIGEN Computer angesteckt (C-64 mit RR-Net :D )
    Contiki gestarted, Netzwerkkonfiguration nochmal überprüft, und ab gehts ins Internetz!!!

    Per Wlan mit einem Rechner mit 64kB, 23 Jahre alt!!!

    Klasse! :tanz:

    Frank
  • RE: Hurra ich bin drin

    Ich dachte immer daß das dafür notwendige Teil "access point" heißt.

    Der Accesspoint steckt z.B. in einem USB-Stick oder an einer PCMCIA oder einer Steckkarte. Da ist keine Möglichkeit, ein Netzwerkkabel anzustöpseln. Sowas passt also nur an einen PC.

    Eine Bridge ist schon das richtige Teil. Ich wusste nur nicht, dass es die schon für 50 Euro geben soll, kenne nur Preise > 100 Euronen.

    WTE
  • Hallo!

    Der Thread ist zwar schon etwas alt aber das kann ich so nicht stehen lassen!
    Die USB und PCMCIA Teile sind meistens normale WLAN-Netzwerkkarten und keine Accesspoints.
    Das besondere an einem Accesspoint ist, dass er gleichzeitig verbindungen zu mehreren WLAN-Karten herstellen kann (egal ob es USB-WLAN-Sticks, PCI oder PCMCIA Karten sind). So eine WLAN Netzwerkkarte kann sich nur mit einem Accesspoint oder via adhoc Verbindung mit einer anderen Netzwerkkarte verbinden. Ein Accesspoint ist also ein WLAN Switch.
    Da die meisten (oder alle) WLAN-Accesspoints auch Ethernet anschlüsse haben, sind sie gleichzeitig auch Bridges! Eine Bridge ist eine Netzwerkkomponente, die zwei unterschiedliche Netzwerktypen verbindet! Da ist es egal, ob es sich um Ethernet, Token-Ring, FDDI oder einen der WLAN Standarts (a,b,g oder ohne Buchstabe) handelt.
    Um den Ethernet-Anschluss des C64 mit einem Accesspoint zu verbinden brauchst du also einen Umsetzer von Ethernet nach WLAN - also nur eine Bridge!

    Gruß,
    Cyberdyne

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cyberdyne ()

  • Korrekt. Ich hatte mich mal wieder in dem Begriffswirrwar verirrt.
    Zumindest stimmte die Aussage zur Bridge :freude
    Ein "Game Adapter" ist in jedem Fall die richtige Wahl.
    Das was sonst so als Accesspoint (oder Router) verkauft wird, eignet sich in der Regel nicht (es sei denn es ist als Bridge konfigurierbar).
  • Original von Cyberdyne
    Das besondere an einem Accesspoint ist, dass er gleichzeitig verbindungen zu mehreren WLAN-Karten herstellen kann (egal ob es USB-WLAN-Sticks, PCI oder PCMCIA Karten sind). So eine WLAN Netzwerkkarte kann sich nur mit einem Accesspoint oder via adhoc Verbindung mit einer anderen Netzwerkkarte verbinden.

    Ähem... Wie kommst du denn auf dieses schmale Brett? Als Lektüre würde ich dir mal IEEE 802.11-1997 oder IEEE 802.11-1999 empfehlen. (cf. standards.ieee.org/getieee802/802.11.html)


    Ein Accesspoint ist also ein WLAN Switch.

    Das wird ja immer besser...

    Ja, es gibt "switched WLAN", damit ist aber etwas anderes gemeint.


    Da die meisten (oder alle) WLAN-Accesspoints auch Ethernet anschlüsse haben, sind sie gleichzeitig auch Bridges!

    Nun ja, nach 802.11 sind sie "eigentlich" Portale, falls sie solche Verbindungen haben. Letztendlich hast du hier aber recht, letztendlich ist es wirklich nicht mehr als eine Bridge.

    Gruß,
    - Spiro.
  • Hi Spiro!

    Was stört dich an der ersten Aussage? Netzwerkkarte zu Netzwerkkarte ist eine 1-1 Verbindung (adhoc). Viele Netzwerkkarten zu einem Accesspiont ist eine n-1 Verbindung. Hast Du mal versucht mehrere Netzwerkkarten ohne Accesspoint kommunizieren zu lassen? Oder störte es dich, dass ich geschrieben hab, dass sich der Accesspoint verbindet? Das ist schlecht formuliert! Ich hätte sagen sollen, das er Verbindungen von mehreren Netzwerkkarten gleichzeitig zulässt!

    Ich rede nicht von switched WLANs! Der Accesspoint arbeitet wie ein switched HUB. HUB ist klar, da mehrere NICs über den Accesspoint "gleichzeitig" miteinander kommunizieren können. Switched ist Wireless natürlich nur schwer möglich aber dass ein Accesspoint auf dem gleichen Layer arbeitet, kann man schon daran sehen, dass er Pakete für eine per Ethernet angeschlossene NIC nicht über das WLAN sendet.

    Zum dritten Punkt: Ein Gerät, das zwei unterschiedliche Netzwerktopologien verbindet ist eine Bridge. Selbst so ein kleiner HUB mit BNC Anschluss ist eigentlich auch eine Bridge, weil er zwischen Thin-Net und TwistedPair bridged. Und ein Gerät, das zwischen 802.11a/b/g und TwistedPair bridged ist auch eine Bridge! Das ist schon lange vor 802.11 so gewesen, auch wenn man bei WLAN jetzt tolle neue Begriffe wie Portal erfunden hat.

    Gruß,
    Cyberdyne
  • Hallo,
    Original von Cyberdyne
    Was stört dich an der ersten Aussage?


    Ich zitiere nochmal aus der ursprünglichen Mail von dir:

    Original von Cyberdyne
    Das besondere an einem Accesspoint ist, dass er gleichzeitig verbindungen zu mehreren WLAN-Karten herstellen kann (egal ob es USB-WLAN-Sticks, PCI oder PCMCIA Karten sind). So eine WLAN Netzwerkkarte kann sich nur mit einem Accesspoint oder via adhoc Verbindung mit einer anderen Netzwerkkarte verbinden.

    • Nicht nur ein Accesspoint kann Verbindungen zu mehr als einer Gegenstelle herstellen, Das ist also ganz und gar nicht das besondere eines Accesspoints.
      sondern jede Netzwerkkarte kann das.
    • Was haben die USB-WLAN-Sticks, PCI oder PCMCIA-Karten damt zu tun? Es erweckt den Eindruck, dass nicht-Accesspoints nur zu einer Sorte davon Verbindungen herstellen können. Ich gebe zu, steht so nicht drinnen, aber alleine die Anwesenheit dieses Zusatzes in Klammern sorgt dafür, dass man sich Gedanken macht, wieso das da steht - ich gebe eine (falsche) Interpretiermöglichkeit, aber auch andere Möglichkeiten, die mir einfallen, sind nicht besser.
    • Eine WLAN-Netzwerkkarte kann sich sehr wohl gleichzeitig mit mehr als einem AP verbinden. Zugegeben, der Standard schreibt das nicht vor, und viele Karten können das auch nicht, aber es gibt durchaus welche, die das können.
    • Im Ah-Hoc-Modus können Netzwerkkarten mit vielen Gegenstellen kommunizieren. Sie müssen nur die gleiche BSSID haben und im jeweiligen Empfangsbereich sitzen (dann bilden sie in IBSS). Karten, die mehr als eine BSSID haben, können sogar in mehr als einem IBSS sitzen.
      Zugegeben, hier gibt es tatsächlich Probleme, gerade mit Kartenanbietern mit "billigen" Chipsätzen. Auch will nicht jeder Chipsatz mit jedem. Das ist aber kein grundsätzliches Problem das Standards, sondern "nur" ein Problem der Umsetzung.



    Netzwerkkarte zu Netzwerkkarte ist eine 1-1 Verbindung

    Richtig. "Netzwerkarte" (heißt im Standard übrigens "STA") zu "AP" kann aber auch eine 1-zu-1-Verbindung sein.


    1-1 Verbindung (adhoc).

    Was hat 1-zu-1-Verbindung mit Ad-Hoc zu tun?


    Viele Netzwerkkarten zu einem Accesspiont ist eine n-1 Verbindung.

    Richtig. Und viele STAs zu einer STA sind auch eine n-zu-1-Verbindung. Es gibt sogar viele STAs zu vielen STAs. Das ist übrigens das, was der interessante Ad-Hoc-Modus ist.


    Hast Du mal versucht mehrere Netzwerkkarten ohne Accesspoint kommunizieren zu lassen?

    Jo; damit habe ich sogar zwischen etwa März 1997 und September 2006 mein Geld verdient, meie Arbeit und meine Forschung betrieben.

    Eine kleine Auswahl von "populärwissenschaftlichen" Sachen:
    heise.de/kiosk/archiv/ct/2003/18/208
    heise.de/kiosk/archiv/ct/2004/06/216
    heise.de/security/artikel/49366
    heise.de/kiosk/archiv/ct/2006/02/198


    Oder störte es dich, dass ich geschrieben hab, dass sich der Accesspoint verbindet?

    Nö, der Teil stört mich überhaupt nicht.


    Der Accesspoint arbeitet wie ein switched HUB. HUB ist klar, da mehrere NICs über den Accesspoint "gleichzeitig" miteinander kommunizieren können.

    Einem "switched Hub" (was gemeinhin meistens einfach nur als "Switch" bezeichnet wird) hat gegenüber einem "normalen" Hub die weitere Eigenschaft, dass tatsächlich gleichzeitige Verbindungen möglich sind. Gerade das kann zumindest ein einzelner AP (als ein einziges "hinzustellendes Gerät") klassischerweise (- ja, man könne sogar APs bauen, die das eingeschränkt können! -) nicht bewerkstelligen. Der AP arbeitet im WLAN also als Hub, nicht als Switch.


    Switched ist Wireless natürlich nur schwer möglich aber dass ein Accesspoint auf dem gleichen Layer arbeitet, kann man schon daran sehen, dass er Pakete für eine per Ethernet angeschlossene NIC nicht über das WLAN sendet.

    *Zwischen* dem WLAN und dem Ethernet hat er tatsächlich so etwas wie eine Switch-Funktion. Allerdings ist es sogar mehr, nämlich eher eine Bridge-Funktion, wie du selber auch ausführst.


    Zum dritten Punkt: Ein Gerät, das zwei unterschiedliche Netzwerktopologien verbindet ist eine Bridge.

    Richtig, aber: Die Funktion und die Aufgaben des APs gehen über die Funktion und Aufgaben einer "klassischen" Bridge hinaus.


    Und ein Gerät, das zwischen 802.11a/b/g und TwistedPair bridged ist auch eine Bridge! Das ist schon lange vor 802.11 so gewesen, auch wenn man bei WLAN jetzt tolle neue Begriffe wie Portal erfunden hat.

    Man hat diese "tollen neuen Begriffe" erfunden, weil der AP tatsächlich deutlich mehr zu tun hat.

    Denke einfach an ein Szenario, wo mehrere APs miteinander verbunden sind, um dem mobilen User die Möglichkeit zu bieten, durch Roaming seinen Empfangsbereich zu vergrößeren (genauer: Die APs vergrößern ihren Bereich, aber das ignoriere ich hier mal). Über das Distribution System (DS), und zum Beispiels mttels Inter-Access-Point-Protocoll (IAPP, IEEE 802.11f) kommunizieren die APs miteinander, um das zu ermöglichen. Das DS kann nun drahtgebunden sein (z.B. Ethernet), wobei aber trotzdem noch eine Trennung zum "richtigen" Ethernet erfolgt, oder aber drahtlos (also mit Wireless DS, WDS), womit es dann zumeist als Mesh-Netzwerk bezeichnet wird. Hier müssen die APs also viel Arbeit erledigen, die einer Brdige nicht ganz unahnlich ist, die aber ganz andere Aufgaben haben. Ausserdem bleibt man komplett innerhalb des Systems des drahtlosen Netzwerks.

    Ein oder mehrere APs (oder auch andere Stationen!) können nun Portale bilden, die sind also diejenigen, die den Überganz vom drahtlosen System (wozu das DS auch zugehört, also eventuell auch Ethernet-Verbindungen) zum drahtgebunden Netz ("extern") vornehmen.

    Verstehst du nun, wieso der Begriff "Bridge" als solcher nicht paßt?

    Gruß,
    - Spiro.

    PS: Lange Rede, ich habe es mal ohne Korrekturlesen losgeschickt - ich hoffe, mir ist hier kein Flüchtigkeitsfehler passiert.
  • Hallo Spiro!

    Hättest Du noch etwas weiter hochgescrollt, hättest Du den Grund für den Zusatz "USB-WLAN-Sticks, PCI oder PCMCIA-Karten" gesehen. Ich hatte es nur wegen dem Posting von Wan-Tu-Eit dazu geschrieben. Er sagte: "Der Accesspoint steckt z.B. in einem USB-Stick oder an einer PCMCIA oder einer Steckkarte"
    Hab es also nur dahin geschrieben, um zu vermitteln, dass eine Netzwerkkarte (egal welchen Typs) kein Accesspoint ist. Ich hoffe, ich hatte wenigstens damit recht! ;o)
    Es war mir aber nicht bewusst, das STAs zeitgleich zu mehreren anderen STAs verbindungen haben können. Man lernt halt nie aus und es ist praktisch jemanden zu finden, der sich damit auskennt!
    Ich kenne nur das Roaming von Symbol Geräten, wo der STA nicht auf einen Abbruch der Verbindung wartet, sondern vorher schon auf einen Accessport wechselt, wenn die Verbindung zu diesem besser ist. Wobei ich nicht weiß, wie das genau abläuft.
    Jepp - der AP bietet nicht alle Vorzüge eines Switches. Also ist die Aussage, die ich getroffen habe, falsch. Wollte damit sagen, dass er nicht alle Pakete die er bekommt wie ein "dummer" HUB einfach auf allen Ports und dem WLAN raus haut, sondern wie beim Switch versucht nur dem richtigen Empfänger die Pakete zu schicken. Schon richtig, es ist nicht das selbe wie ein Switch.
    Ich verstehe jetzt, was der Begriff Portal umfasst. Ich hab auch nie gesagt, dass er nur eine Bridge ist. Hab nur geschrieben, dass er auch eine Bridge ist.
    Eigentlich ging es ja darum, wie man einen C64 wireless bekommt. Da war die Bridge, eine mögliche und gute Lösung. Dann kam die Geschichte mit den WLAN-NICs in denen ja angeblich ein Accesspoint steckt. Da wollte ich nur mal einhaken, dass ein Accesspoint kein Teil einer WLAN-Karte ist aber dafür unter anderem auch bridging kann und das Problem auch lösen könnte.
    Ich hoffe, dass jetzt all meine Fehler und alle Missverständnisse beseitigt sind?!

    Wünsch Dir noch einen schönen Sonntag!

    Gruß,
    Jan

    PS: Bei mir hilft selbst Korrekturlesen nicht! ;o)
  • Hallo Jam,
    Original von Cyberdyne
    Hättest Du noch etwas weiter hochgescrollt, hättest Du den Grund für den Zusatz "USB-WLAN-Sticks, PCI oder PCMCIA-Karten" gesehen. Ich hatte es nur wegen dem Posting von Wan-Tu-Eit dazu geschrieben.

    Aua. Tatsächlich, hast recht, *den* Teil hatte ich vollkommen überlesen. Wahrscheinlich aus reinem Selbstschutz. ;)


    Hab es also nur dahin geschrieben, um zu vermitteln, dass eine Netzwerkkarte (egal welchen Typs) kein Accesspoint ist.

    ... aber sein könnte, zumindest mit Software, wie z.B. HostAP. :) Tatsächlich könnte die AP-Funktionalität sogar in einen USB-Stick integriert sein, also alles in Firmware. Ein AP benötigt z.B. nicht einmal einen Ethernet-Anschluß, das ist einfach nur optional.


    Eigentlich ging es ja darum, wie man einen C64 wireless bekommt. Da war die Bridge, eine mögliche und gute Lösung. Dann kam die Geschichte mit den WLAN-NICs in denen ja angeblich ein Accesspoint steckt. Da wollte ich nur mal einhaken, dass ein Accesspoint kein Teil einer WLAN-Karte ist aber dafür unter anderem auch bridging kann und das Problem auch lösen könnte.

    Stimmt, vor lauter diskutieren haben wir (ich?) glatt die ursprüngliche Fragestellung vergessen. *seufz*

    Gruß,
    - Spiro.