Paula - oder was macht den speziellen Klang aus?

Es gibt 279 Antworten in diesem Thema, welches 18.631 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (6. August 2025 um 19:49) ist von Schneider-Huetter.

  • Im Doom werden manche GUS Instrumente falsch gesetzt, auch das musste ich korrigieren.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Bitte melde dich an, um dieses Medienelement zu sehen.

  • Das Ergebnis ist aber, dass der EMU8000 gar keine Mods mehr abspielen könnte.

    Das stimmt so nicht, habe irgendwo ein extra Tool dafür, damals von Creative per Post bekommen..:thumbup:


    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Ja, es gibt einige Modplayer für die Awe32. Aber die Dinger bereiten das Mod vorher auf. Die Samples werden gewandelt und resampled, damit der Emu8000 die dann verarbeiten kann. So aus dem Peng wäre ein Emu8000 nicht mehr in der Lage Mod abzuspielen.

    Die Awe32 hat einen SPdif Ausgang auf der Karten, deshalb wurde die sogar gerne verwendet um Mods und ähnliches aufzunehmen.

  • Das ist doch eine absolut ausgedachte Geschichte aus dem Paulaner Garten.

    Die Samples werden wie sie sind in den Speicher geladen und abgespielt für eine Notwenigkeit eine Wandlung gibt es keinerlei Belege außer Kalbos Geschwurbel und was von dem zu halten ist hat er hier ja 1000x bewiesen.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. hier drin gibt es nicht was auch nur im geringsten Kalbos Geschwurbel stützt.

    Wenn man beim reinladen 8-Bit in 16-Bit konvertiert ändert sich am Sample genau gar nichts außer das es doppelt soviel Speicher benötigt.

    Bei 22kHz Samples muss jedes Word verdoppelt werden um auf 44.1kHz zu kommen.

    Bei 11Khz Samples muss jedes Word vervierfacht werden um auf 44.1 kHz zu kommen.

    Auch dieses Konvertierungen vergrößern die Menge an Speicher die benötigt wird, das Sample klingt trotzdem zu 100% identisch.

    Wenn auf dem Amiga andere krumme bzw. ungewöhnliche Samplingraten genutzt werden für die es keinen ganzzahligen Multiplikator gibt kann es beim Upsampling leichte Ungenauigkeiten geben.

    Da hier up- und nicht down gesamplte wird im schlimmsten Fall ein geringe Menge an Jitter hinzugefügt der eher messbar als hörbar ist.

    Diese beiden Register sind dafür zuständig:
    Name Reg # Cnl # I/O Port Data Size Function

    CPF 0 all Data 0 DW Current Pitch and Fractional Address[cnl]
    PTRX 1 all Data 0 DW Pitch Target, Rvb Send, and Aux Byte[cnl]Im ersten wird die original Tonhöhe des Samples hinterlegt und im zweiten die Zieltonhöhe.

    Eine Umwandlung ist also in keiner Weise erforderlich.

  • Ach man.

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.


    Fehler im Transponieren, deshalb pre resampling

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.


    Keine 8 Bit Modfiles Samples

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Keine Samples mit längeren Nullphasen.

    und noch einiges mehr

    ach so, alles aus den nicht ganz offiziellen Guides.

  • Das ist genau 0 Argument wie ich bereits im Post darüber dargelegt habe.

    Und selbst den Jitter kann man vermeiden, wenn man ausnutzt das ein Upsampling statt findet und ich von allem mehr zur Verfügung habe.

    Auch die längeren 0 Phasen sind gar kein Problem dazu langt es das niederwertigste Bit über einfach alternieren zu lassen, das ist so leise das hört man nicht insbesondere wenn das Ausganssample 8 Bit hatte und dadurch ein Unterschied 1/255 eines 8-Bit-Bits beträgt.

    TL;DR ein 8-Bit Sample egal mit welcher Samplerate und auch 0 Phasen lässt sich problemlos auf 16-Bit mit 44.1kHz upsamplen und es klingt am Ende noch exakt so (schlecht) wie vorher.

  • Wenn du es so machst, aber das liegt in der Hand das Entwicklers des Modplayers.

    Er kann das Sample beim 16 Bit konvertieren auch gleich verbessern. Niemand weiß es, ausser der Entwickler.

    Es ist nicht das selbe Sample, selbst wenn es sich gleich anhört.

    Der ältere Otto/GUS konnten die 8Bit Samples noch direkt verarbeiten.

  • Wenn du es genau wissen willst konvertierst du die Samples halt selbst.

    Das da jemand Zwischenwerte genommen oder komplexere mathematische Transformationen angewendet hat ist äußerst unwahrscheinlich.

    Programmierer sind faul sie wählen wenn es nicht anders gefordert wird grundsätzlich den einfachsten Ansatz.
    Wenn sie sich dazu entscheiden es anders zu lösen kannst du dich drauf verlassen das es in den Features aufgeführt ist.

    So lange das Sample wieder in den Ausgangszustand zurück geführt werden kann werden hier alles es als gleichwertig ansehen, da eigentlich nur ein anderes ineffektiveres Speicherformat vorliegt.

    Sozusagen da Gegenteil von Kompression das hinzufügen von ungenutzter Redundanz.

  • AMP (oben) nutzt einen Algorithmus mit einem 13 Punkt Filter für besser Ergebnisse bei der Umwandlung.

    Wie willst du denn 16Bit Samples in einer altes Mod File bekommen und das so, dass der Modplayer das auch noch richtig interpretiert?

    Natürlich klingt die AWE32 besser als die GUS, ist ja viel neuer, viel leistungsfähiger und hatte ganz andere Möglichkeiten. Der Abstand zum Amiga Mod ist ja so groß,
    dass der EMU8000 dieses ohne Klimmzüge eine Players, der alles EMU konform hochoptimiert gar nicht mehr abspielen kann.
    Und die GUS klingt natürlich besser als ein Paula. 16 Bit Samples, feines Stereo Panning, bis 32 Stimmen und bis 44,1 kHz Samplerate des digital Mixers. Das war Generationen voraus.

    Mod Files unterfordern diese Hardware massiv.

  • Wie immer keine Belege sondern nur Behauptungen über einen ominösen 13 Punkt Filter der eine Sampleumwandlung verbessern soll...

    Mag ja sein das die Karte (nicht der Player) noch einige Möglichkeiten hat die in diesem Fall aber alle samt nicht genutzt werden.

    Warum sollte eine GUS besser klingen mit der selben Datei?

    In diesem Fall werden nur 8 der 16 Bits genutzt, kein Panning, nur 4 oder 8 Stimmen und auch keine 44.1 kHz.

    also mal wieder nur bla bla bla...

  • Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.


    Aus den Überlassenschaften des Entwicklers von AMP.

  • Also gibt es keinen 13 Punkt Filter! da es sich um ein equivalent handelt.

    Und völlig irrelevant da solche Samples in der Praxis gar nicht vorkommen die das betreffen würde.

  • Ja, es ist ein Algorithmus vergleichbar eines 13 Punkt Filters, der angewendet wird vom Player.
    Dieser Filter ist nur Software, auf der CPU, der vor dem Laden des Modfiles alles schön konvertiert und dann in die Karte lädt. Da kann alles mögliche gemacht werden.

  • Was aber trotzdem völlig irrelevant ist, da gar keine Samples mit Raten über 176kHz verwendet werden.

    Ein analoger Filter wäre wohl sehr aufwendig, das heißt aber nicht automatisch das es auch ein digitaler Filter ist, der das selbe erreicht ist.

  • Was aber trotzdem völlig irrelevant ist, da gar keine Samples mit Raten über 176kHz verwendet werden.

    Ein analoger Filter wäre wohl sehr aufwendig, das heißt aber nicht automatisch das es auch ein digitaler Filter ist, der das selbe erreicht ist.

    Die 176 kHz kommen durch das transponieren zustande.
    Ein original 22 kHz Sample kann ich also 3 Oktaven transponieren (auf der Karte beim abspielen) und erreicht dann auch die 176 kHz.

    Die 8 Bit in 16 Bit Konvertierung muss zwangsläufig erfolgen, da der EMU8000 entgegen dem älteren Otto, gar keine 8 Bit Samples mehr verwenden kann.

  • Kannst du lesen? Eine Umwandlung 8 in 16 ist eine Byteweise Multiplikaton mir 256. Das Sample ist danach immer noch das gleiche es belegt nur doppelt soviel Speicher. Wenn ich es dann noch mit 44.1kHz statt 22kHz haben möchte lege ich jedes Wort doppelt ab.

    Auch das ist hundertprozent reversible.

    Dann liegen sie Samples in einem Format for welches die AWE32 direkt abspielen kann.

    Mehr braucht nicht gemacht werden und werden die Player auch sicher nicht machen.

    Kalbos aus welchem Grund philosophierst du die ganze Zeit über Grenzfälle die in der Praxis kaum vorkommen und bei der geforderten Aufgabe eine Amiga MOD Datei abzuspielen schon mal gar nicht?

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Hiermit kannst du das MOD laden und die Samples gegen 32-Bit 196kHz Samples im Quad Surround format tauschen.

    Wenn du die dann mit deinem EMU transponierst landest du sicher bei ein paar Megaherz.

    Falls es einer nicht verstanden hat, das ist Irony um Mal so zu argumentieren wie es hier Kalbos die ganze Zeit macht.

  • Ich bin ja auch kein Kind von Traurigkeit bzgl. Off-Topic, aber ich glaube, wir sollten langsam mal wieder

    :zzt:

    kommen...

    Wir haben jetzt wieder einige neue Erkenntnisse gesammelt, man müsste nur was draus machen. Ich gebe zu, ich habe aktuell abends nicht mehr den Kopf, tief in irgendwelche Schaltungen oder systemtheoretische Details einzutauchen. Ändert sich aber vielleicht (hoffentlich) bald mal wieder.

  • Wichtig bei der ganzen Amiga-Sound-Sache ist wohl auch, daß man bei MODs mit Lo-Fi-Samples diese Störfrequenzen als künstliche Höhen gerne mit nimmt, damit es nicht fürchterlich dumpf klingt. Arbeitet man hingegen mit Hi-Fi-Samples so ab 32 kHz, möchte man solche Störfrequenzen vermeiden, damit es nicht unnötig künstlich klingt.

    Auch dieses Konvertierungen vergrößern die Menge an Speicher die benötigt wird, das Sample klingt trotzdem zu 100% identisch.

    Leider nicht. Es gibt zig verschiedene Algorithmen, weil Sampleratenkonvertierungen alles andere als Trivial sind. Bei guten sind die Verluste unhörbar klein, bei schlechten können die aber auch sehr deutlich sein. Hier eine ausgiebige Datenbank, die etliche Konvertersoftware vergleicht: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Da geht es zwar ums Downsampling, aber schlechte Algorithmen können beim Upsampling ähnliche Sauereien produzieren. Statt Aliasfrequenzen hat man es dann mit Spiegelfrequenzen zu tun. Bei 44100 Hz Ausgangsfrequenz wären diese zwar theoretisch unhörbar, können aber bei der Weiterverarbeitung durch Intermodulation, Klirr, weitere DSPs etc. hörbare Störungen erzeugen. Und das ist auch eher eine moderne Sicht. Denn bei typischen MODs kommen eher selten 22050 Hz und oder gar 44100 Hz zum Einsatz, sondern oft nur 8000 Hz. Da sind Spiegelfrequenzen schon deutlich hörbar und manchmal eben auch erwünscht.

    Eine Umwandlung 8 in 16 ist eine Byteweise Multiplikaton mir 256.

    Multipliziere mit 257, dann passt es. Oder anders gesagt, bei vorzeichenfreien Sampels packt man bei dieser Konvertierung das 8-Bit-Wort zweimal hintereinander.

    Wenn ich es dann noch mit 44.1kHz statt 22kHz haben möchte lege ich jedes Wort doppelt ab.

    Das wäre "nearest neighbor", die primitivste Form der Konvertierung mit maximalen Sauereien. Es würde allerdings dem Amiga-Sound wohl am nächsten kommen.

    Als Beispiel habe ich mal einen Sweep von 20 Hz - 11000 Hz in einem 22050-Hz-Sample generiert und auf 44100 Hz hochkonvertiert.

    So sieht das per "nearest neighbor" aus:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Und so mit dem hochwertigen Algorithmus von Audition:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Oben sieht man schon wie krass die Spiegelfrequenz bei diesem primitiven Algorithmus präsent ist.

    Upsampling/Oversampling ist schon eine Wissenschaft für sich. Deswegen gibt es ja so viele unterschiedliche Hardware- und Softwareimplementierungen.

  • Mich würde auch interessieren, wie der 8-Kanal Soundchip des Acorn Archimedes funktioniert. Da habe ich sehr viele Demo- MOD‘s schon gehört, aber irgendwie klingt es da anders, als auf dem Amiga. Manche Stücke empfinde ich da etwas dumpf. Was meint Ihr?

    Bitte melde dich an, um dieses Medienelement zu sehen.

  • Mich würde auch interessieren, wie der 8-Kanal Soundchip des Acorn Archimedes funktioniert. Da habe ich sehr viele Demo- MOD‘s schon gehört, aber irgendwie klingt es da anders, als auf dem Amiga. Manche Stücke empfinde ich da etwas dumpf. Was meint Ihr?

    Der hat keine 8 Hardwarekanäle - das ist Software