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Wow! ![]()
Unglaublich! Was für eine Sammlung! Ich bin begeistert! Wird vielleicht etwas davon verkauft? Muss man drauf achten. Einer der C128 wär was ... und eine 1571 oder 1581.
Krass, wie kommt man zu sowas?!
Von Karl Stone hab ich aber noch nie was gehört. Er scheint ja laut Video Vorsitzender einer User Group gewesen zu sein. Die Sammlung ist allerdings wirklich mehr als beeindruckend.
tja, ich habe das Video nur halb geschaut und mir gedacht: Was hat der für eine Sammlung angehäuft und nun, da er nicht mehr unter uns weilt, wird das ganze (Vermächtnis?) einfach so verkauft ---
Die Erben haben offensichtlich keinerlei Bezug dazu ....
Ist das der vorgezeichnete Weg eines C= Fans???
Ich glaube die Familie wollte das sehr wohl in gute Hände geben. Die haben sich ja wohl gekannt. Die Famlie ist also nicht zu eBay gelaufen und hat alles in Einzelteilen an den Meistbietenden verkloppt. Außerdem soll er einen C128 für die Familie restaurieren.
Die Erben haben offensichtlich keinerlei Bezug dazu ....
Ist das der vorgezeichnete Weg eines C= Fans???
Puh, schwer zu sagen. Nicht in jedem Fall, denke ich, aber generell ... also, ich seh nicht, wer meine kleine Sammlung dann übernehmen sollte, wenn es mich erwischt. Ich hab ehrlich schon überlegt, zu verfügen, dass das Zeug hier auf dem Marktplatz dann wieder angeboten werden soll, wenn es sonst keiner wertschätzt. Ich hab's in irgend einem anderen Thread schon mal geschrieben: Man muss mit den 8-Bittern aufgewachsen sein. Diejenigen, die nach 1990 in die Computerei eingestiegen sind ... da wirds allmählich dünn.
Wobei ich schon glaube, dass die Erben das Material nicht einfach nur verramschen oder verschrotten wollten. Immerhin wird im Video erwähnt, dass einer der C128 plus Monitor nach einer Revision wieder an die Familie als Erinnerungsstück gehen soll. Da gibt's schon eine Wertschätzung, aber andererseits kann man natürlich auch nicht alles aufbewahren.
Das Video ist schon wert, komplett anzuschauen. Es sind, wenn ich richtig gesehen habe, 20 C128, mehrere 1571 und wenigstens eine 1581 in OVP und unzählige 1541. Warum man so viele hat?! Unglaublich! zuzüglich bestimmt nochmal mindestens 20 C64, evtl. VIC-20, wenigstens zwei plus/4 in OVP (oder nur die OVP, was ich nicht glaube, bei der Sammlung). Mindestens ein SX-64, vielleicht zwei, das war auf dem Video nicht genau zu zuordnen. Aber keine PETs. Dafür aber passende Diskettenstationen. Einfach eine tolle Sammlung! Sehr beeindruckend!
Man muss mit den 8-Bittern aufgewachsen sein. Diejenigen, die nach 1990 in die Computerei eingestiegen sind ... da wirds allmählich dünn.
wie wahr ...
Wow!
Unglaublich! Was für eine Sammlung!
Das ist unser Doc, welcher mit Dialekt spricht so das es sich wie Ausländisch anhört. ![]()
Die Sorge, ob die Erben die Wertschätzung teilen, treibt mich offen gesprochen auch um, mehr aber noch die Sorge, dass die Erben BEI DER WertSCHÄTZUNG sich vertun oder übern Tisch gezogen werden und somit einen doch nennenswerten Teil ihres Erbes quasi wegwerfen oder verschenken...
Andersrum kanns aber auch sein, dass dann der absolute Wert wirklich gg. Null tendiert, wenn ich mir ansehe, wie die Röhrenradios -mit Ausnahme von ein paar "berühmten" Geräten, die aktuell in Fernost grad sehr gefragt sind- schon wieder an Wert verloren haben, andere Geräte wie TVs (auch die ganz frühen!) oder alles, was transistorbestückte HiFi ist (wiederum mit Ausnahme von ein paar ganz gut klingenden Namen und Typen) haben wiederum NIE wirklich an Wert gewonnen und werden selbst aktuell, wo sich alles in Sachwerte zu flüchten scheint, noch derart moderat gehandelt, dass man fast seine Sammlung noch aufstocken möchte...
Oder die E-Orgeln der 1960er bis 1980er: bis auf die ganz großen elektromechanischen Hammondmodelle (B3 und passende Leslie-Boxen), die Kultstatus haben, wird fast alles für ein paar EUR oder gg. Abholung verramscht (auch die kleineren Hammonds, obwohl die defakto genauso klingen), selbst "moderne" Wersi-Orgeln der späten 1990er (mit PC drin und großem Touch-Panel und klanglich sensationell) hab ich schon gg. Abholung inseriert gesehen (allerdings -typisch- am anderen Ende der Republik...)
Daher werde ich meine Sammlung auch Stück für Stück verkleinern in der Hoffnung, dass es mir vergönnt ist, das noch selbst zu organisieren. Wie ich die Erlöse dann anlege, weiß ich auch noch nicht, vermutlich ne Mischung aus Gold, Aktien und Fremdwährungen. Damit können die Erben dann jedenfalls eher was anfangen, aber wie es vom Wert her aussieht, das kann auch da keiner so wirklich sagen... Find das verdammt frustrierend, wie es die letzten Jahre schon läuft und nun noch Fahrt aufnimmt...
Es sind, wenn ich richtig gesehen habe, 20 C128, mehrere 1571 und wenigstens eine 1581 in OVP und unzählige 1541. Warum man so viele hat?! Unglaublich! zuzüglich bestimmt nochmal mindestens 20 C64, evtl. VIC-20, wenigstens zwei plus/4 in OVP (oder nur die OVP, was ich nicht glaube, bei der Sammlung). [...]
Nachdem ich das Video gesehen habe, ist meine Vermutung schlicht: es gab eine Zeit, in der man den "Kram", den man selbst immer noch mochte, quasi hinterhergeworfen bekam. Man konnte es sich also problemlos leisten und wollte nicht, dass etwas unnötig verschrottet wird. In diesem Fall war dann außerdem noch der notwendige Platz für so eine umfangreiche Sammlung vorhanden.
Die Sorge, ob die Erben die Wertschätzung teilen, treibt mich offen gesprochen auch um, mehr aber noch die Sorge, dass die Erben BEI DER WertSCHÄTZUNG sich vertun oder übern Tisch gezogen werden und somit einen doch nennenswerten Teil ihres Erbes quasi wegwerfen oder verschenken...
Schade wäre es wenn die Erben alles auf den Müll werfen würden. Wenn sie es für wenig Geld verkaufen oder sogar verschenken ist das nicht schlimm, denn das Bedeutet das dieses Kulturgut weiterhin einen Zweck erfüllen wird.
Wer eine Sammlung (egal von was) weiterhin als Sammlung erhalten möchte, der kann sie einem Museum vermachen, wenn er sich nicht mehr selbst darum kümmern kann.
Das halte ich für eine der sinnvollsten Wege, Kulturgut für die Gesellschaft zu erhalten.
Wenn sie es für wenig Geld verkaufen oder sogar verschenken ist das nicht schlimm, denn das Bedeutet das dieses Kulturgut weiterhin einen Zweck erfüllen wird.
Sagt Jemand, der vermutlich eher kauft als verkauft, oder?
Als Vater habe ich schon ein gewisses Brutpflege-Bedürfnis und das schliesst natürlich ein, die Kinder auch für die Zeit nach meinem Ableben gut versorgt zu wissen!
Als "Kulturgut" sehe ich speziell die Großserienrechner von Commodore nur sehr bedingt, so ähnlich wie alte Comic-Hefte oder Kunstdrucke vielleicht, hauptsächlich sind es Jugenderinnerungen und als solche -da stimme ich mit den Aussagen weiter oben überein- nicht ohne Weiteres "vererbbar" auf nachfolgende Generationen.
Insofern eben auch die Erkenntnis, dass es Zeit wird, sich davon zu trennen, wenngleich letztes Jahr vermutlich ein deutlich besserer Zeitpunkt gewesen wäre, denn spätestens wenn die ersten Abschlagszahlungen für Gas und Strom demnächst fällig werden, wird vielen wohl klar werden, dass just kein Geld mehr für sowas da ist...
Wer eine Sammlung (egal von was) weiterhin als Sammlung erhalten möchte, der kann sie einem Museum vermachen, wenn er sich nicht mehr selbst darum kümmern kann.
Prinzipiell richtig. Nur wenn dann (bezogen auf Forum64) irgendwann mal sozusagen reihenweise Commodore-Freaks abnippeln, wird es einfach nicht genügend Museen mit ausreichend Liquidität und Platz für potentielle Exponate geben. Vom Personal, das die Technik überhaupt in Betrieb nehmen und warten/reparieren kann, ganz zu schweigen.
Schade wäre es wenn die Erben alles auf den Müll werfen würden.
Das stell ich mir gerade vor, was sie mit Deinen Z80s machen würden und alles was damit zusammen hängt. ![]()
Wer eine Sammlung (egal von was) weiterhin als Sammlung erhalten möchte, der kann sie einem Museum vermachen, wenn er sich nicht mehr selbst darum kümmern kann.
Das halte ich für eine der sinnvollsten Wege, Kulturgut für die Gesellschaft zu erhalten.
Grundsätzlich ja. Aber mal ehrlich: Wieviele Museen braucht man, um 20 C128 auszustellen? 20, oder? Gibt's so viele Computer-Museen? ![]()
Ich will damit sagen: Man kann kein Museum hinstellen, in dem reihenweise 1541er stehen. Das schaut sich keiner an, weil die oberflächlich betrachtet einfach identisch sind. Das ist das Problem. Man braucht pro Museum von jedem Computer ein Exemplar und noch ein Diskettenlaufwerk dazu und das wars. So eine Sammlung hat nur, wer sich privat dafür interessiert (und dabei kein Ende findet). Schau Dir die Berge von 1541 an! Ein Wahnsinn, das versteh ich z.B. überhaupt nicht, das sind deutlich mehr Diskettenlaufwerke als überhaupt Computer da sind. Der muss die 1541 geliebt haben ...
Und sicher, für einen von uns hier aus dem Forum ist das schon interessant, ob's eine 1541 mit ALPS Mechanik ist oder nicht. (Wobei, mir persönlich ist sogar das schon egal; ich hab eine 1541, aber die hab ich nur, um eine zu haben; verwendet wird die nicht.) Aber da beißt sich jetzt die Katze in den Schwanz: Für den Rest der Gesellschaft ist das mit viel Glück und wenn sie das Schild im Museum gelesen haben: „irgendein Diskettenlaufwerk“. Wer erkennt den Unterschied zw. 1540 und 1541? Und zw. 1541 und 1570? Wer erkennt denn den Unterschied zwischen VC-20 und C64? Den Unterschied zw. C128 und A500? Unsereins und wir sterben aus, haben wir festgestellt. Und die nachfolgende Generation? Erkennt die den Unterschied noch, wenn sie nicht den Beipackzettel lesen?
Es sind, wenn ich richtig gesehen habe, 20 C128, mehrere 1571 und wenigstens eine 1581 in OVP und unzählige 1541. Warum man so viele hat?! Unglaublich! zuzüglich bestimmt nochmal mindestens 20 C64, evtl. VIC-20, wenigstens zwei plus/4 in OVP (oder nur die OVP, was ich nicht glaube, bei der Sammlung). [...]
Nachdem ich das Video gesehen habe, ist meine Vermutung schlicht: es gab eine Zeit, in der man den "Kram", den man selbst immer noch mochte, quasi hinterhergeworfen bekam. Man konnte es sich also problemlos leisten und wollte nicht, dass etwas unnötig verschrottet wird. In diesem Fall war dann außerdem noch der notwendige Platz für so eine umfangreiche Sammlung vorhanden.
Schwer zu sagen. Kann schon sein. Karl Stone war Vorsitzender eines Commodore Clubs oder einer User Group oder sowas. Kann also gut sein, dass er einfach auch schon den Nachlass mehrerer Club-Mitglieder übernommen hat. Da kommt dann schnell was zusammen. Und der, der es jetzt übernimmt, ist auch schon ein älteres Semester. Erzählt er ja selbst: Der war 1987 als junger US-Soldat in Deutschland stationiert. Rechne mal nach, der ist sicher mindestens Mitte 50 oder älter, wahrscheinlich sogar über 60. So sieht er ja auch aus, wobei man sich da bei den Amerikanern fast immer veschätzt.
Das meiste von diesen Geräten wird von diesen Leuten sicherlich zu einer Zeit gekauft worden sein, als es neu im Laden stand und teuer war. Ich finde nicht, dass man das werten sollte. Die Hintergründe kennen wir ja nicht. Außerdem ist es ziemlich egal, ob es teuer war oder nicht. Mitnehmen konnte er es offensichtlich nicht. Aber es ist allemal besser, so jemand hortet sowas, statt dass es verschrottet wird.
Ich finds gut, wenn jemand sich um so einen Nachlass kümmert, der die Sachen nicht einfach nur verschrotten lässt oder ausschlachtet.
Die Zeit, wo man C64 geschenkt oder für nen Zehner ein ganzes Set bekam, ist noch nicht lange her.
Wenn man in die Dinger verliebt ist (war) und jemand kam mit einer 1541 um die Ecke, so: "Willste? Sonst schmeiß ich weg!", dann hat man sicher ja geschrien. Und so kommen solche Haufen zustande.
Insofern hatte ich "Glück", dass mich das zwischendurch mal null interessiert hat, sonst sähe das hier gleich aus. (Ist so schon schlimm genug.
)
Also über meinen Tod hinaus mache ich mir nun wirklich keine Sorgen um meinen Kram. Wenn es billig den Markt überschwemmt: prima, dann gehen die Preise runter und das Hobby wird vielleicht für mehr Leute interessant. Größtenteils sind das doch emotionale Werte, und wenn ich keine Emotionen mehr empfinde, ist der Wert auch futsch. Ich habe aber auch nicht so viel Zeug, dass meine Erben mit dem Verkauf ggfs. ausgesorgt hätten
.
ZitatWer war Karl Stone.
Bis zu seiner dritten Heirat hieß er Karl Ranseier, glaube ich. ![]()
Die Zeit, wo man C64 geschenkt oder für nen Zehner ein ganzes Set bekam, ist noch nicht lange her.
Wenn man in die Dinger verliebt ist (war) und jemand kam mit einer 1541 um die Ecke, so: "Willste? Sonst schmeiß ich weg!", dann hat man sicher ja geschrien. Und so kommen solche Haufen zustande.
Insofern hatte ich "Glück", dass mich das zwischendurch mal null interessiert hat, sonst sähe das hier gleich aus. (Ist so schon schlimm genug.
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Das ist wahr, wobei ich nie so viel Glück hatte. Wenn einem sowas angeboten wird, kann man ja auch zugreifen, selbst wenn man selbst schon (mehr) als genug davon hat. Es gibt immer noch die Möglichkeit, es hier übers Forum weiter zu geben. Schreibe es bewusst so, denn man kann Geld dafür verlangen, das ist legitim, muss man aber nicht. Keine Wertung, kein Appell, nur eine Idee. Nicht falsch verstehen. Es geht mir nur darum, dass das Material nicht einfach so verschrottet wird. Zumindest nicht, solange es noch Leute gibt, die damit noch was anfangen können.
Übrigens glaube ich sogar, dass die Preise runter gehen werden. Sowas will doch nur, wer damit aufgewachsen ist und diese Leute sind heute mindestens 40 Jahre alt (Ausnahmen gibt's sicher) und werden nicht mehr jünger. Je weniger Nachfrage, desto weniger Geld, hab ich zumindest mal gelernt, aber ich weiß, dass die Realität etwas anders funktioniert. Mag schon sein, dass es das Jay-Leno-Äquivalent für Commodore Computer gibt. Das sind aber einzelne wenige und selbst so einer sucht dann nicht den 10. C64 mit 466er Board, sondern will die besonderen Stücke.
Und klar, wie angeklungen: Das ist nur Hobby, das sind am Ende nur Dinge. Wenn es im Schrott landet ... auch irgendwann verständlich. Ich persönlich halte mich da sehr zurück. Ich halte mir immer selbst vor Augen, dass ich nur begrenzt Platz und Zeit habe. Außerdem, was macht man schon damit: Mal ein Spiel spielen ... hauptsächlich.
Zum Thema Museum wollte ich noch sagen: Es müsste schon ein Museum sein, das auch den Wert zu schätzen weiß. Es gibt ja mehrere Möglichkeiten, sowas auszustellen: Man stellt es hin und fertig. Oder: Man stellt es hin und nimmt es in Betrieb, lässt Software, Demos darauf laufen. Dann aber braucht's Personal, die jeden Tag durch geht und alles prüft, startet, ggf. neu-startet usw. Museen nehmen vielleicht auch gern mehr als ein Exemplar von etwas, als Reserve, das mag sein, aber dann landet das im Keller. Oder ... man gibt so eine Sammlung eben nicht an ein Museum sondern verteilt das Material unter den Leuten, die sich dafür interessieren. Das finde ich besser. Museen sind schon gut und wichtig, aber irgendwie finde ich das dann auch traurig. Da fehlt einfach der Spaß, finde ich, den man mit den Computern haben könnte. Anfassen darf man ja i.d.R. nicht.