wer war Karl Stone (Commodore)

Es gibt 40 Antworten in diesem Thema, welches 5.299 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (1. Juli 2022 um 20:33) ist von oobdoo.

  • Da fehlt einfach der Spaß, finde ich, den man mit den Computern haben könnte. Anfassen darf man ja i.d.R. nicht.

    Wäre vielleicht eine Idee für ein "neuartiges Museum" ... "Hier dürfen Sie auch anfassen und spielen!"

    Da ergeben dann auch die 20 x 1541 und 17 x C64 im Keller als Reserve plötzlich einen Sinn.

  • Wer eine Sammlung (egal von was) weiterhin als Sammlung erhalten möchte, der kann sie einem Museum vermachen, wenn er sich nicht mehr selbst darum kümmern kann.

    Das halte ich für eine der sinnvollsten Wege, Kulturgut für die Gesellschaft zu erhalten.

    Grundsätzlich ja. Aber mal ehrlich: Wieviele Museen braucht man, um 20 C128 auszustellen? 20, oder? Gibt's so viele Computer-Museen? :D

    Ich will damit sagen: Man kann kein Museum hinstellen, in dem reihenweise 1541er stehen.

    Es braucht auch keine 20 C128, um der Nachwelt dieses Stück Kulturgut näher zu bringen. ;)

    Mal ehrlich: Der C64 war ein Spielzeug, das Millionenfach verkauft worden ist. Und selbst heute existieren sicherlich noch mehrere 10.000 C64 in irgendwelchen Kellern und privaten "Sammlungen". Allein hier im Forum kommen wir locker auf tausende Geräte, wie Umfragen dazu hier schon gezeigt haben. Der C64 und sein Zubehör ist, von einigen "Exoten" mal abgesehen, durchschnittliche Alltagsgebrauchsware, für die ich jetzt keinen besonderen Schutzstatus sehe (wir Fans, die das zu Lebzeiten erlebt haben, sehen das natürlich etwas anders). Wenn 90% davon recycled wird, dann bleiben immer noch genug Geräte, um der Nachwelt "das Original" zu präsentieren und zur Verfügung zu stellen, wenn diese auch im angemessenen Rahmen präsentiert und aufbereitet werden (z.B. im Museum).

    Die weit größere Möglichkeit, dieses Wissen und diese Technik auch für die kommenden Generationen zu erhalten sehe ich eh in der "virtuellen Welt", sprich Emulatoren (off- und online) und gute technische Dokumentationen. Das können sich auch in 200 Jahren die Leute noch interessiert zu Gemüte führen und damit herumspielen, auch wenn der letzte "echte C64" wohl nicht mehr anzuschalten sein wird.

    Die Kulturgeschichte der Menschheit besteht aus der "Geschichte dieser Kultur" und nicht "wir heben alle 10 Millionen Alltagsgeräte auf". :)

  • Die Kulturgeschichte der Menschheit besteht aus der "Geschichte dieser Kultur" und nicht "wir heben alle 10 Millionen Alltagsgeräte auf". :)

    Ja-ein.

    Die Axt, mit der Kain Abel erschlagen hat zu finden (auszugraben) und zu untersuchen ist MMN mehr wert, als bloß davon in der Bibel zu lesen. Wir Menschen sind nun mal Wesen mit diversen Sinnesorganen, nicht nur mit Augen, um im Emulator zu sehen, was das "Ergebnis" war.

  • Wer eine Sammlung (egal von was) weiterhin als Sammlung erhalten möchte, der kann sie einem Museum vermachen, wenn er sich nicht mehr selbst darum kümmern kann.

    vs.

    Es braucht auch keine 20 C128, um der Nachwelt dieses Stück Kulturgut näher zu bringen. ;)

    Zuerst die ganze Sammlung zum Erhalt einem Museum schenken, das dann 90% davon wegwirft oder im Keller verschwinden lässt. Ich halte das für einen Widerspruch. Damit erhält man die Sammlung nämlich gerade nicht. Aber ich habe auch nicht für sinnvoll erachtet, das überhaupt zu tun. Das war nur der Vorschlag, der von Dir kam. Ich hab das lediglich kommentiert und ja im Grunde genau das schon gesagt. Die Sammlung als Ganzes kann man nur erhalten, indem man sie als Ganzes erhält. Aber das ist Unsinn, denn keine Sammlung braucht 20 C128 oder 50 1541er Laufwerke. Und genau das habe ich ausgedrückt. Vielleicht sollte ich es einfach direkter formulieren.

    Ich sagte, es ist besser, den Kram gerade nicht einem Museum zu geben, sondern an Privatleute zu verteilen, die sich damit noch befassen wollen. Die Museen, die sich für sowas interessieren, haben schon. Museen sind todlangweilig, wenn es um Computer geht. Da kann man dann davor stehen und staunen „Oh!“, aber der Witz wäre, mit dem Computer was zu machen, aber dafür reichen die 10 Minuten nicht, die man pro Exponat maximal Zeit hat.

    Die weit größere Möglichkeit, dieses Wissen und diese Technik auch für die kommenden Generationen zu erhalten sehe ich eh in der "virtuellen Welt", sprich Emulatoren (off- und online) und gute technische Dokumentationen. Das können sich auch in 200 Jahren die Leute noch interessiert zu Gemüte führen und damit herumspielen, auch wenn der letzte "echte C64" wohl nicht mehr anzuschalten sein wird.

    Das finde ich in dem Rahmen uninteressant. Wer von uns ist denn in 200 Jahren noch da, damit das wichtig ist? Virtualisiert ist der Kram doch jetzt schon, dazu muss keiner 200 Jahre warten.

    Die Kulturgeschichte der Menschheit besteht aus der "Geschichte dieser Kultur" und nicht "wir heben alle 10 Millionen Alltagsgeräte auf". :)

    Das ist mir zu hoch aufgehängt. So wichtig war Commodore nicht. Das interessiert einfach schlicht zu wenig Leute und ist auch nicht entscheidend für unsere Kultur. Für unsere Kultur war und ist entscheidend, dass es Computer überhaupt gibt, aber nicht der spezielle Computer von irgendeiner Firma.

    Mal ehrlich: Der C64 war ein Spielzeug, das Millionenfach verkauft worden ist.

    Stimmt. Aber dann muss man sich entscheiden: Kulturgut oder Spielzeug? Bzw. Wenn reines Spielzeug, warum dann Museum? Das war ja Dein Eingangsvorschlag.

    Ich bleibe immer noch dabei: Nicht ans Museum geben, sondern an Leute, die das Spielzeug auch weiterhin als Spielzeug nutzen. Denn ein Spielzeugmuseum ist für mich der reine Widerspruch in sich.

    “64k should be enough for everybody.” (nicht Bill Gates)

    “Thou shalt not follow the NULL pointer, for chaos and madness await thee at its end.” (Medieval Aphorism)

    “It's never the PLA!” (Dr. House?)

  • Wäre vielleicht eine Idee für ein "neuartiges Museum" ... "Hier dürfen Sie auch anfassen und spielen!"

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Da kann man das übrigens :thumbsup:

    Macht Spaß da mal durchzugehen. Die haben von den frühen Anfängen der Computer über auch betippbare C64, Atari, diverse Nintendo-Konsolen bis zu modernen Spielesystemen mit VR-Brillen fast alles zum ausprobieren :D

    Also falls man mal in Dortmund ist, kann ein Besuch nicht schaden. Daneben gibt es auch ein kleines Café und es gab letztes mal ein Regal mit 64ern für kleines Geld :)

  • Wäre vielleicht eine Idee für ein "neuartiges Museum" ... "Hier dürfen Sie auch anfassen und spielen!"

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    Macht Spaß da mal durchzugehen. Die haben von den frühen Anfängen der Computer über auch betippbare C64, Atari, diverse Nintendo-Konsolen bis zu modernen Spielesystemen mit VR-Brillen fast alles zum ausprobieren :D

    Also falls man mal in Dortmund ist, kann ein Besuch nicht schaden. Daneben gibt es auch ein kleines Café und es gab letztes mal ein Regal mit 64ern für kleines Geld :)

    Das ist cool! Vielen Dank für den Tip! Falls ich mal nach Dortmund komme ...;) Gleich notiert.

    “64k should be enough for everybody.” (nicht Bill Gates)

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  • Wäre vielleicht eine Idee für ein "neuartiges Museum" ... "Hier dürfen Sie auch anfassen und spielen!"

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    Im Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. ebenfalls. :thumbup:

  • Wäre vielleicht eine Idee für ein "neuartiges Museum" ... "Hier dürfen Sie auch anfassen und spielen!"

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    Macht Spaß da mal durchzugehen. Die haben von den frühen Anfängen der Computer über auch betippbare C64, Atari, diverse Nintendo-Konsolen bis zu modernen Spielesystemen mit VR-Brillen fast alles zum ausprobieren :D

    Also falls man mal in Dortmund ist, kann ein Besuch nicht schaden. Daneben gibt es auch ein kleines Café und es gab letztes mal ein Regal mit 64ern für kleines Geld :)

    Danke für den Hinweis, das Museum klingt wirklich interessant!

    Die Beschäftigung mit alten Computern und Spielkonsolen nimmt in den letzten Jahren immer mehr zu. Das liegt auch an der emotionalen Bindung, die viele Menschen mit ihren ersten Computern (Heimcomputern) und Spielkonsolen hatten. Viele gaben ihren Commodore 64 oder Schneider CPC ab und freuen sich heute, wenn sie mit ihnen wieder in Kontakt kommen und mit Pong-Konsolen und Atari 2600 wieder spielen können. Der Grund dafür liegt auch in der Einfachheit der Systeme, die sich heute viele zurückwünschen. Wie schon Khalil Gibran sagte: „Was man als Kind geliebt hat, bleibt im Besitz des Herzens bis ins hohe Alter.“


    Und es zeigt auch ganz klar, dass der C64er & Co eine "Kindheitssache" unserer Generation ist. Alle folgenden Generationen können gar nicht mehr diese "Kindheitsliebe" dazu haben. Es wird definitiv ein anderer Umgang mit den Geräten sein.

    Wenn ich eine so große private Sammlung hätte und ich den finanziellen Wert dahinter sehe, dann würde ich diese nach und nach reduzieren und versuchen, sie zu Geld zu machen. Oder sie eben einem Museum zur Verfügung zu stellen, die die Geräte entsprechend präsentiert und einem Publikum verfügbar macht.

    Ich habe meine großen Zweifel, dass die Nachwelt ein Interesse an tausenden von C64 haben wird. Wer sollte sich in diesem Umfang dafür interessieren, wenn kein persönlicher Bezug dazu da ist? Realistisch gesehen, wird hier "nach uns" ein Großteil dem Wertstoffhof zugeführt werden.

  • Wenn sie es für wenig Geld verkaufen oder sogar verschenken ist das nicht schlimm, denn das Bedeutet das dieses Kulturgut weiterhin einen Zweck erfüllen wird.

    Sagt Jemand, der vermutlich eher kauft als verkauft, oder?

    Wie ist das gemeint?

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  • Ich finde das schlimm. Das erinnert an eine Müllhalde. Wenn es wenigstens ordentlich wäre... So macht das doch null Spaß. Findet man da überhaupt irgendwas?(:/

  • Ich finde das schlimm. Das erinnert an eine Müllhalde. Wenn es wenigstens ordentlich wäre... So macht das doch null Spaß. Findet man da überhaupt irgendwas ?(:/

    Naja, es ist vielleicht irgendwann ausgeartet.

    Teile, wie die Software- oder Bücherabteilung, machen einen durchaus aufgeräumten Eindruck. Keine Ahnung, wie alt Herr Stone war, aber vielleicht ging ihm irgendwann die Puste oder Lust aus, und er hat nur noch "angehäuft". Ich kenne das in anderem Zusammenhang von älteren Leuten, die sagen sich dann: "Ich brauch mal eine Pause, wenn ich wieder bei neuen Kräften bin, geht's weiter!" Wird dann aber nix mehr. :sad:

  • Wenn, dann habe ich höchstens Regalweise MT RAMs 8o Natürlich funktionierende- und jetzt wirst du sicher einwenden, dass das dann wohl die kleinste Sammlung der Welt wäre, mit nur 1-2 Exemplaren.

    Du siehst - ich habe Kinzi durchschaut :thumbsup:

    Nein, Spaß. Ich gebe dir recht. Ich denke, eventuell merkt man selbst irgendwann gar nicht mehr, wann es genug ist. Aber belastend wäre so eine Menge irgendwie schon.

  • Wenn sie es für wenig Geld verkaufen oder sogar verschenken ist das nicht schlimm, denn das Bedeutet das dieses Kulturgut weiterhin einen Zweck erfüllen wird.

    Sagt Jemand, der vermutlich eher kauft als verkauft, oder?

    Wie ist das gemeint?

    Na ja, als Käufer ist es natürlich gut, wenn es günstig her geht, als Verkäufer sind mir aber hohe Preise nicht ungelegen...

  • Nicht jeder hat Gewinnmaximierung im Sinn ... :tong::wink:

    "Keiner hat vor eine Mauer zu errichten..."

    Nö, angesichts der Ausgangssituation, die ich geschildert hatte: meine Sorge, ob meine Kids (und Frau) in der Lage wären, meine Sammlung halbwegs wieder zu dem Batzen Geld zu machen, den ich reingesteckt habe, sollten die das "plötzlich" übernehmen müssen, gehe ich schon davon aus, dass da ein berechtigtes Interesse herrscht, gute Preise zu erzielen.

    Wenn man nicht nur die Commodore-Sachen nimmt, sondern meine gesamte Elektronik/Computer-Sammlung, dann steckt da immerhin eine hohe fünfstellige Summe drin plus die versteckten Kosten der langjährigen klimatisierten Einlagerung plus teils Restauration etc.

    Und da ich es für unwahrscheinlich halte, dass die -ohne Fachwissen und -Motivation- die Preise erzielen würden, die machbar sind, fang ich jetzt halt schon mal an und verkauf jeden Tag EIN Stück der Sammlung.

    Wenn ich das Tempo beibehalte, wäre ich -Kleinteile mal aussen vor- ca. zu meinem Renteneintritt fertig damit...

    Allerdings sind zur Zeit die Preise schon wieder deutlich gefallen, man sieht, dass den Leuten das "Spielgeld" dafür ausgeht... Daher kanns wohl sein, dass die Sammlung wieder in den Schneewittchen-Schlaf verfällt...

  • Frei nach Terry Pratchett

    wow, Terry Pratchett ist hier bekannt? Bin begeister, höhrt Euch mal Den Club der unsichtbaren Gelehrten (als Audio-Book) an

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  • Wenn sie es für wenig Geld verkaufen oder sogar verschenken ist das nicht schlimm, denn das Bedeutet das dieses Kulturgut weiterhin einen Zweck erfüllen wird.

    Sagt Jemand, der vermutlich eher kauft als verkauft, oder?

    Wie ist das gemeint?

    Na ja, als Käufer ist es natürlich gut, wenn es günstig her geht, als Verkäufer sind mir aber hohe Preise nicht ungelegen...

    Natürlich sind hohe Preise für den Verkäufer schön. In diesem Thread geht es aber um die Sammlungen nach dem Ableben des Besitzers. Und dem ist es egal welche Preise erzielt werden, denn das letzte Hemd hat keine Taschen. ;)

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  • Mich macht bei solchen Videos nur immer selber kurz betroffen, wie sinnlos es an sich ist, solche Mengen an Geräten zu horten.

    Wenn man dann mal selber ehrlich zu sich ist: Was bringt es?

    Die alle zu benutzen, macht ja keiner. Ab Zeitpunkt X die mal alle veräußern? Auch unrealistisch.

    Und das üppige Regal mit der Software? Packst Du 20, 30 Jahre lang doch nicht mehr an.

    Und dann ist die Frage: Haben ist bes.... - schlicht quatsch.

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