MOS 6502 vs Apple M2

Es gibt 24 Antworten in diesem Thema, welches 3.779 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (1. Juli 2022 um 16:30) ist von strik.

  • Allerdings ist der DMA Controller der PCs bis zur 486er Ära nie verändert worden, und erst mit PCI kamen Dinge wie Busmastering auf.

    Es gab auch ISA-Busmaster-DMA-fähige Karten, das bekannteste Beispiel dafür dürfte der Adaptec AHA-1540/1542 SCSI-Controller sein.

    Ja, stimmt, die gab es. Wie war das bei denen eigentlich implementiert? Haben die einen eigenen DMA Controller mitgebracht? Würde ja Sinn machen. Oder haben die einfach selber per BIOS den 8237 programmiert?

    Hier eine Diskussion zum Thema bei Vogons:

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    EDIT: Da steht ja auch die Antwort auf meine Frage:

    Zitat

    XT DMA is the fastest way to connect a hard drive to a PC XT. The DMA controller runs with full 4,77 MHz.

    AT DMA is not the ideal way for fast transfers because the DMA controller does not run with bus frequency. However, it may be used when you do not need maximum speed but 8 bit DMA transfers are not fast enough. An example are playback and recording of 16 bit sounds on a Sound Blaster 16. On AT PCs for disk transfers won't use DMA at all but use PIO (programmed I/O) instead because it is faster to avoid the legacy DMA chips.

    ISA busmaster DMA is the fastest way. Adaptecs 1542 controllers have a diagnose program that let you find out what's the maximum stable transfer rate in your particular computer. The configurable rates are: 3.3, 5.0, 5.7, 6.7, 8.0, 10 MB/s. In my 386 SX/20 the maximum stable rate is 5.7 MB7s. The busmaster controller 'misuses' the legacy DMA chip just to reserve the bus, but it does the transfers itself, resulting in a faster speed.

    Also ein Custom Chip, der den 8237 "missbraucht" um den Bus zu reservieren, dann den Transfer aber selber macht.

    C64C mit 8580, C64 mit 6581 und C64G mit ARMSID,

    C16, VC20, PET3016+32K, 3x1541, 2x1541-II, Pi1541, Philips CM8833-II, 1084S

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  • Ich weiß zwar nicht, wie hier bei einem (sicherlich witzig gemeinten) Thema "6502 vs. M2" der IBM PC mit reinrutschen konnte aber ich habe einen gar nicht so alten Artikel (2020) von Bernd Leitenbacher [Buch: Computergeschichte(n)] gelesen, der den frühen IBM PC (8088/8086) mit dem Apple II (6502) und typischen CP/M-Systemen (Z80) vergleicht – bleibe also OT. ;)

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    Dafür, dass der IBM 4 Jahre nach dem Apple II herauskam, waren die objektiven Vorteile erstaunlich gering. Sicherlich herausstechend waren die (dank DMA) viel schnelleren Disk-Operationen – aber Rechenleistungs-bezogen konnte der Intel-Chip seine Datenblatt-Specs nicht wirklich ausspielen. Apple sah den IBM PC anfangs somit auch eher als Türöffner, denn als Gegner, weil über IBMs Einstieg in das PC-Geschäft der Markt professionalisiert wurde und seinen Spielzeug/Nerd-Charakter weiter verlor. Erst 1983 (immerhin 2 Jahre nach IBMs Einstieg) hatte der Apple II seinen Verkaufs-Peak erreicht. Und für den 1-MHz-6510-C64 ging es da erst richtig ab – wenn auch in einem etwas anderen Markt-Segment.

    Natürlich war die X86-Architektur stärker auf Zukunft ausgerichtet, als 6502 und Z80 – aber davon war 1981/1982 noch nicht viel zu spüren. Der IBM-PC wurde sicherlich anfangs vor allem gekauft, weil er von IBM war – die Marke war der wichtigste USP. Und ab ungefähr der Zeit werden dann auch Apple und andere überlegt haben, wie man von der 8-Bit-Architektur wegkommt – 1983 kam ja z.B. die Apple Lisa und in Nachfolge der Macintosh (und noch etwas später ST und Amiga) heraus.

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  • Der Apple II und IBM PC - ein Vergleich

    Der Artikel schreibt, dass die ersten PC-Laufwerke 360 KB konnten, aber: "Durch einen Fehler in PC-DOS wurden sie aber nur einseitig angesteuert und so waren es nur 180 nutzbare KByte."

    Ich höre zum ersten Mal, dass das ein Fehler war. Das schien anfangs eher eine von IBM so gewollte künstliche Beschränkung zu sein, IIRC.

    Wie auch immer, die ersten Laufwerke hatten nur 8 statt 9 Sektoren pro Spur und konnten damit nur 160 KB (einseitig) / 320 KB (doppelseitig). Die Erweiterung auf 180 / 360 KB kam erst später; ich meine, mit DOS 2.0, bin mir da aber nicht mehr sicher.

    Das Media Descriptor Byte im Bootsektor hat deshalb ja auch folgende Einträge:

    • $FF: 5,25", 2 Seiten, 40 Spuren, 8 Sektoren / Spur = 320 KB
    • $FE: 5,25", 1 Seiten, 40 Spuren, 8 Sektoren / Spur = 160 KB
    • $FD: 5,25", 2 Seiten, 40 Spuren, 9 Sektoren / Spur = 360 KB
    • $FC: 5,25", 1 Seiten, 40 Spuren, 9 Sektoren / Spur = 180 KB
    • ...

    Ich hoffe, dass der Rest besser recherchiert ist...

    EDIT: Formatierung korrigiert

  • Wie auch immer, die ersten Laufwerke hatten nur 8 statt 9 Sektoren pro Spur und konnten damit nur 160 KB (einseitig) / 320 KB (doppelseitig).

    Das ist aber eigentlich keine Eigenschaft des Laufwerks sondern hängt nur von der Formatierung ab, die Bitrate ist bei 8 oder 9 Sektoren gleich.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • Wie auch immer, die ersten Laufwerke hatten nur 8 statt 9 Sektoren pro Spur und konnten damit nur 160 KB (einseitig) / 320 KB (doppelseitig).

    Das ist aber eigentlich keine Eigenschaft des Laufwerks sondern hängt nur von der Formatierung ab, die Bitrate ist bei 8 oder 9 Sektoren gleich.

    Richtig. Hier kann wohl angenommen werden, dass mit "Laufwerk" die Gesamtheit (physikalisches Laufwerk + Controller + dessen Ansteuerung durch Software) gemeint war (schon im Original-Text); gerade als Commodore-Nutzer sollte einem dieses Denken entgegenkommen.

    Übrigens ist das so ähnlich wie bei den ersten CBM-Floppies, die auch weniger Sektoren auf die Spuren schrieben. Da waren Commodore und IBM ähnlich vorsichtig aufgestellt.