Amiga zum Arbeiten heute

Es gibt 97 Antworten in diesem Thema, welches 16.254 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (20. August 2022 um 00:32) ist von BlondMammuth.

  • Ich versuche mal ein wenig die Kurve zu bekommen um zurück zu Topic zu finden. Ansonsten eskaliert es zu einer Sicherheitsdebatte und Flame-Wars.

    Wenn man heutzutage Online angebunden und unterwegs ist, dann hinterlässt man gewollt und ungewollt Daten. Diese können kommerziell und auch staatlich ausgenutzt werden. Das Problem ist, dass wir inzwischen auf die Hardware nicht mehr vertrauen koennen. Auch die ganzen ARM Ableger sind häufig SOC's wo man dem Hersteller blind vertrauen muss. Selbst wenn man seinen neuen Rechner komplett offline laesst, ist es unmöglich auszuschliessen, dass Daten doch nicht geleakt werden durch WLAN, BLE oder sonstige "Beakons". Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

    Vielleicht ist der Gedanke weit hergeholt aber der Charme and der alten Hardware wie C64/Amiga ist, dass man die Hardware und Software als kleiner Mensch noch voll unter seiner Kontrolle hat. Wenn ich damit einen Brief schreibe, dann weiss ich ganz genau, dass da keine KI im Hintergrund trainiert wird. Und die Pixel kann ich solange durch die Gegend schubsen, bis die Hardware den Geist aufgibt. Kein Online-Service wird mir ein Update erzwingen oder die Software obsolet machen. Es funktioniert so gut/schlecht wie am ersten Tag.

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  • Da hast Du vollkommen recht.

    Nur - so funktioniert die Welt "heutzutage" eben nicht mehr.

    Das kann jeder für sich so machen, wie er es braucht, bzw. es für ausreichend hält.

    Schnell kommt man aber an Grenzen. Da muss man dann abermals für sich entscheiden, ob man z.B, für eine neue Krankenkassenkarte in die Stadt fährt und dort ein Passbild machen lässt und das persönlich zur KK bringt. Oder ob man dafür eine App nutzt und das Bild dann hochläd. Das war nur ein beliebiges Beispiel, weil wir das gerade gestern so gemacht haben. Spart uns viel Zeit und Geld. Heißt aber nicht, dass das jeder anders machen kann.

  • Also ich habe z.B. mein Foto per Mail an die KK geschickt und die haben mir die Karte per Post zugeschickt.

    Für mich eher ein Beispiel, wo eine App komplett unnötig ist.

  • Ich käme im Leben nicht auf den Gedanken, jemandem vorzuschreiben, welchen Messenger er nutzen muss, wenn er mir schreiben will.

    Ich auch nicht. Ich lass es mir ja auch von niemandem vorschreiben.

    Das kann man machen und wenn Deine Kontakte da mitspielen, gut für Dich.

    Mach ich exakt wie du (beruflich ausgenommen, aber dann nicht auf Privatgeräten), nur mit Signal statt Whattsapp. :thumbsup:

    Ich versuche mal ein wenig die Kurve zu bekommen um zurück zu Topic zu finden. Ansonsten eskaliert es zu einer Sicherheitsdebatte und Flame-Wars.

    Ach nein, kein Flamewar. Bloß zwei alte Sturschädeln, die eh weitgehend übereinstimmen (einverstanden controlport2?) . Mir kommt nur Signal und kein Whattsapp drauf, controlport2 nur Whattsapp und kein Signal. Kein Problem damit, es gibt ja, noch Mail, SMS & Co.

    Und ich bin schon neugierig, ob jemand sich erbarmt und diesen Subkontext einen eigenen Thread auslagert. :rolleyes:

  • Vielleicht ist der Gedanke weit hergeholt aber der Charme and der alten Hardware wie C64/Amiga ist, dass man die Hardware und Software als kleiner Mensch noch voll unter seiner Kontrolle hat.

    Ich finde den Gedanken perfekt getroffen! :thumbup: Zumindest bei mir ist es genau so.

  • Da hätt ich einen Tip: Signal statt Whatsapp. Enorm privat. Loggen nichts mit, geben nichts weiter. Klar, viele sind auf Whatsapp und nicht auf Signal. Ich erledige das so, dass ich sage: Ich bin auf Signal, wer mit mir so kommunizieren will, soll sich Signal installieren

    Es ist ja nicht so, dass ich außer WA keinen Messenger hätte. Ich habe sie "alle". Wer mich auf Signal kontaktieren will, kann das tun und wer lieber Threema oder Discord verwendet, kann mich auch da finden. Ich finde, es macht keine große Mühe, weitere Messenger aufs Handy (oder den Rechner) zu packen und die die paar Euro für Threema sollte auch jeder stemmen können, der sich ein Handy leisten kann. ;)

    Nur ist es halt eine Illusion, sich vorzustellen, dass ICH (oder jeder andere einzelne) alle anderen auf die mir liebsamen Plattformen treiben kann. Nicht, dass ich nicht versucht hätte, meine Familie von WA-Alternativen zu überzeugen. Aber es gab halt Verwandte, die keinen zweiten Messenger installieren wollten und ich wollte die Familie dann auch nicht (aus IT-ideologischen Gründen) spalten.

    Also blieb es z.B. bei dieser Gruppe in WA. Ich habe aber auch Gruppen in Threema und iMessage. Mir persönlich ist die Plattform relativ egal – Hauptsache, man redet miteinander. :thumbsup:

    Ich hab teilweise auf einem 4B mit 8GB ernsthaft gearbeitet. Ja, hat Grenzen, aber es geht. Und das Dings ist immer noch verdammt viel besser als die meisten 10 Jahre alten Kisten.

    Wie ich sagte: wenn man sich einschränkt (oder eben nur wenig macht und deswegen an keine Grenzen stößt), dann geht das irgendwie. Nur entspricht das eben nicht meiner Arbeitsweise. Mein Rechner muss sehr viele Dinge gleichzeitig tun können und die 16 GB RAM (Maximalausstattung) sind bei mir eher knapp bemessen. Das liegt u.a. auch daran, dass ich Browser bis an ihre Grenzen quäle, weil ich offene Tabs nutze, wie Andere die Bookmarks (die bei mir wiederum das Internet spiegeln). ;) Da bin ich schnell mal im vierstelligen Bereich (je Browser). Wenn ich meine Arbeitsweise mal umstelle (der Prozess ist im Gange), dann komme ich wahrscheinlich auch wieder besser mit 16 GB RAM aus (denn jeder Tab kostet ein wenig RAM und einen Thread). ;)

    Und dass irgendein Pi ("verdammt viel") besser sein soll als ein 10 Jahre alter "PC", halte ich für ein Gerücht. Mein MacBook ist nämlich 10 Jahre alt und (u.a. dank i7 mit 8 Threads) immer noch "verdammt viel" leistungsfähiger als jeder Raspi. ;)

    Ich denke, so ein Raspi ist das, was einem alten Amiga (oder sonstigen HC) noch am nächsten kommt.

    Naja. Der Pi 400 wird ja quasi als Homecomputer vermarktet. Und in gewisser Weise passt das auch. Aber an einer Stelle hinkt der Vergleich, gerade im Vergleich zum Amiga. Unsere damaligen Homecomputer (bei mir war es Ende der 80er ein Mega ST) waren im Vergleich zu damaligen professionellen Bürocomputern kein bisschen weniger leistungsfähig, teils ganz im Gegenteil. Privat hatte man Performance "unterm Arsch", von der Büro-PC-User nur träumen konnten. Natürlich zu Lasten von Kompatibilität zu Word, Excel und der Firmen-FiBu. Aber reine Power gab es im Wohn- oder Kinderzimmer oft mehr als auf Arbeit.

    Und das ist beim Raspi eher nicht so. Es ist halt ein Minimal-PC – damals™ vielleicht vergleichbar, wenn man in der 16/32-Bit-Hausse noch mit einem Plus/4 oder ZX Spectrum Vorlieb nehmen musste.

    was kann Google mit einer gezielten Info eingeben, wenn mein Termin "dannunddann Arbeiten" heißt? Stichwort "schiere Masse".

    Ich glaube, du irrst hier. "Schiere Masse" wird es für einen Anbieter, der sicherlich das größte Rechenzentrum der Welt betreibt, erst, wenn er Daten keiner Person zuordnen und (z.B. für Machine Learning) nur statistisch auswerten kann (wie andere es oft tun). Google gibt sich aber sehr viel Mühe, Daten grundsätzlich personenbezogen und nachvollziehbar zu erheben, daher möchte Google, dass man zumindest bei einem seiner Dienste (und davon gibt es ja viele) möglichst dauerhaft angemeldet ist. So können sie z.B. die Bewegung im Netz (über Google Search und Google Analytics auf fast allen Servern) mit den von dir in Diensten eingegebenen Daten (z.B. Terminen) jederzeit verknüpfen (ohne Anmeldung muss man z.B. Fingerprinting einsetzen, was Google auch tut). Was Google damit anfängt, das sagen sie nicht – sie sagen in den AGB nur, dass sie dazu in der Lage sind und es tun. Früher haben sie noch deine abgeschnorchelten Mails dazugepackt – jetzt sagen sie, dass sie die nicht mehr mitlesen (wahrscheinlich weil nicht sehr viele neue Erkenntnisse dazukommen).

    Bisher werden die verknüpften Daten wahrscheinlich nur für personalisierte Werbung eingesetzt (und um sie z.B. an die NSA herauszugeben, wenn die darum "bitten") – aber wer weiß schon, was der nächste Schritt ist? Wie gesagt, Schmidt sagte mal, dass Google letztlich "dem User sagen will, was er als nächstes tun soll". Ich denke, dass das die Stoßrichtung ganz gut beschreibt.

    Ich lasse dir natürlich gerne dein "jeder wie er mag". Das sehe ich genau so! :thumbup: Nur sollte man sich nicht einreden, dass Google mit der "schieren Masse an Daten" nicht umgehen kann und man da einfach drin verschwindet. Wenn Google dich aus der Masse rausziehen will (und sei es für banale persönliche Werbung), können sie es problemlos! Und manchmal werden sie vielleicht von außen dazu verpflichtet. Wenn einem das relativ egal ist, FEIN (jeder wie er mag). Aber es bringt nichts, so zu tun, als gäbe es das nicht.

    Ich käme im Leben nicht auf den Gedanken, jemandem vorzuschreiben, welchen Messenger er nutzen muss, wenn er mir schreiben will.

    Ich nutze auch kein Signal, Threema, was auch immer, nur weil einige meiner Kontakte meinten, mir das aufdrücken zu müssen.

    Nun ja, im Prinzip zwingst du andere, die mit dir per Messenger kommunizieren wollen, dazu, WA zu nutzen. ;) (selber sieht man das natürlich anders) ICH schreibe hingegen niemanden vor, einen bestimmten Messenger zu verwenden – ich habe einfach "alle" da (warum auch nicht – ich habe über 700 Apps auf meinem Phone, da kommt es auf ein paar Messenger nicht an). Es kann nur sein, dass ich bei selten verwendeten nicht immer sofort mitbekomme, wenn da Nachrichten auflaufen. Da fehlt halt eine "Messenger-Zentrale" bzw. Kompatibilität der Messenger untereinander (für die ich sehr bin).

    Vielleicht ist der Gedanke weit hergeholt aber der Charme and der alten Hardware wie C64/Amiga ist, dass man die Hardware und Software als kleiner Mensch noch voll unter seiner Kontrolle hat. [...] Es funktioniert so gut/schlecht wie am ersten Tag.

    Ja eben. ;) Gerade in der IT wollen die Leute aber immer mehr (fürs gleiche Geld) und nicht nur so "gut", wie vor 30 Jahren. Klar, bei einer Textverarbeitung hat sich vielleicht seit damals nicht mehr so viel getan, was die Funktionalität angeht (am ehesten fällt mir PDF-Export ein, weil man Schriftstücke eher per Mail verschickt denn ausdruckt). Bei anderen Programm-Gattungen aber schon.

    Beispiel: Bei allem, was Daten verarbeitet, nimmt die Eingabe der Daten doch am meisten Zeit ein und nervt einfach kolossal. Ich will nicht mehr, wie früher, Adress-Daten meiner Kontakte per Hand eingeben. Ich will die einfach rüber-gebeamt bekommen. Ich will auch keine Buch- oder DVD-Titel in eine Datenbank eingeben – ich will mit dem Handy die Barcodes scannen und alle Daten (inkl. Coverbild) frei Haus von Amazon in meinen Datenbestand bekommen. Ich will auch keine Kochrezepte händisch irgendwo eintragen müssen, meine Rezeptdatenbank soll sich hingegen die Daten aus verschiedenen Internetquellen saugen und einheitlich aufbereiten – inkl. Fotos und Einkaufszettel-Erstellung.

    Klar, wenn man das alles nicht will und Textverarbeitung (wie früher) einem reicht, kann man "problemlos" mit 30 Jahre alter Technik arbeiten (die man voll unter seiner Kontrolle hat). Kontrolle ist schön – aber meistens gewinnt Convenience. ;) (Im Prinzip, was controlport sagt)

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  • Ich käme im Leben nicht auf den Gedanken, jemandem vorzuschreiben, welchen Messenger er nutzen muss, wenn er mir schreiben will.

    Ich als bekennender WhatsApp-Verweigerer schreibe das natürlich auch niemandem vor (wie sollte ich auch?).

    Jeder kann mich jederzeit noch per Telefon oder SMS erreichen, wenn er kein Signal möchte.

    Allgemein genieße ich es, nicht so "zugespammt" zu werden.

    Bis vor kurzem bin ich auch noch ohne Smartphone ausgekommen, bis ich auf Arbeit der einzige war der keines hatte. Da keiner der Kollegen bereit war Informationen zum Thema Arbeit klassisch über E-Mail zu verbreiten, sondern per WhatsApp, wurde ich quasi zu einem Smartphone gezwungen um nicht ausgeschlossen zu werden.

    Ich habe mich mittleweweile damit arrangiert.

    Ich werde nicht zugespammt, weil ich nicht überall mitmache wenn es heisst. "Scannen sie diesen QR-Code, um..... bla, bla, bla."

    Ich stehe auch in keinem Telefonbuch


    So nun aber genug davon.

    :zzt:

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Also ich habe z.B. mein Foto per Mail an die KK geschickt und die haben mir die Karte per Post zugeschickt.

    Also ich habe meiner KK gesagt, dass ich auf diese biometrische Erkennungsmöglichkeit grundsätzlich verzichten möchte und sie mir die Karte ohne Bild ausstellen sollen. Die haben zwar etwas herumgeheult ("geht nicht") aber dann doch gemacht.

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  • Gebt euch ruhig alle der Illusion hin dass man durch nicht-nutzung von WhatsApp oder ähnlichen Diensten sein Persönlichkeitsprofil verschleiern kann ROTFL

    Jeder der grossen global Player in der IT Branche wurde bereits oder wird bestimmt demnächst gehackt (siehe z.B. Cisco), ihr seid bereits der berühmte Gläserne Mensch auch wenn ihr es nicht wahrhaben wollt.

    Klar kann jeder Nutzen was er möchte, egal ob Signal oder eine andere Nischenlösung. Man sollte sich aber von der Vorstellung verabschieden, dass das für das Erstellen eines digitalen Profils von hoher Bedeutung wäre. Habt ihr schonmal ein eBook bei Thalia gekauft ? Wurde auch schon gehackt und davon gibt es unzählige Beispiele ;)

    Ich für meinen Teil halte es so : ich nutze alles was mir Vorteile bringt und versuche dabei einfach, so wenig persönliche Daten wie möglich preiszugeben, mehr kann man eh nicht tun. Bewegungsprofil auf Google ? Nehm ich mit, schliesslich profitiere ich als Google Maps Nutzer davon indem mir der nächste Stau schon weit vorher angezeigt wird :thumbsup:

    "Werter Pöbel, wertes Gesocks ... aus dem Arsche zieht euch den Stock ..."

  • Das liegt u.a. auch daran, dass ich Browser bis an ihre Grenzen quäle, weil ich offene Tabs nutze, wie Andere die Bookmarks (die bei mir wiederum das Internet spiegeln). ;)

    He, ein Geistesverwandter. :lol27:

    Wenn ich meine Arbeitsweise mal umstelle (der Prozess ist im Gange)

    Bittebitte sag mir dann wie du das machst. Ich könnt das auch brauchen. :D

    Und dass irgendein Pi ("verdammt viel") besser sein soll als ein 10 Jahre alter "PC", halte ich für ein Gerücht. Mein MacBook ist nämlich 10 Jahre alt und (u.a. dank i7 mit 8 Threads) immer noch "verdammt viel" leistungsfähiger als jeder Raspi. ;)

    OK OK, ich geb dir recht. Hm. Sagen wir 20 Jahre? LOL28

    Aber an einer Stelle hinkt der Vergleich, gerade im Vergleich zum Amiga.

    Natürlich. Den Aspekt hab ich gar nicht bedacht. Ich meinte eher im Hinblick auf den, dass man da noch alles besser unter Kontrolle hat.

  • Ich für meinen Teil halte es so : ich nutze alles was mir Vorteile bringt und versuche dabei einfach, so wenig persönliche Daten wie möglich preiszugeben, mehr kann man eh nicht tun. Bewegungsprofil auf Google ? Nehm ich mit, schliesslich profitiere ich als Google Maps Nutzer davon indem mir der nächste Stau schon weit vorher angezeigt wird

    *unterschrieben* :)

    Und das halte (zumindest) ich nicht für offtopic, weil es immer noch um die Frage geht, ob man sein Leben offline und mit Werkzeugen wie dem Amiga bestreiten kann.

  • Gebt euch ruhig alle der Illusion hin dass man durch nicht-nutzung von WhatsApp oder ähnlichen Diensten sein Persönlichkeitsprofil verschleiern kann ROTFL

    Bei mir ist das so, als wenn ich dir den Schlüssel zu einer meiner persönlichen Schubladen gebe. Du kannst jederzeit die Schublade aufmachen und hineinschauen. Die Schublade ist allerdings leer.

    Ich für meinen Teil halte es so : ich nutze alles was mir Vorteile bringt und versuche dabei einfach, so wenig persönliche Daten wie möglich preiszugeben, mehr kann man eh nicht tun.

    Genau so handhabe ich das auch. :thumbup:

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Bei mir ist das so, als wenn ich dir den Schlüssel zu einer meiner persönlichen Schubladen gebe. Du kannst jederzeit die Schublade aufmachen und hineinschauen. Die Schublade ist allerdings leer.

    So ist es bei mir auch. Na klar gelingt mir nicht die totale Geheimhaltung. Aber man wird online von mir extrem wenige Photos finden, z.B., und dann meistens nicht namentlich markiert. Das Meiste, was ich preisgebe, ist fragmentiert und nicht eindeutig zugeordnet. Im Netz bin ich multiple Persönlichkeiten, und keine davon leicht rückverfolgbar. Zuordnung auf eigene Gefahr. :wink:

    Ja, die Zuordnung wird früher oder später trotzdem funktionieren, aber helfen werd ich denen dabei sicher nicht auch noch.

    Zusatz, den ich nicht vergessen sollte: Das gilt nur für anonyme Dienste. Wer mich persönlich kennt, kriegt leicht Daten von mir. :thumbsup:

  • In Kombination mit einem debian/raspberry server kann man auch so verrückte Dinge anstellen wie eine IRC->Discord Bridge oder einen lokalen XMPP Server aufsetzen, welcher Gateways zu Telegram/Whatsapp/FB bereitstellt. So kann man dann mit Jabberwocky am Amiga seine Instant Messaging Dienste nutzen.

    Am Ende sind das aber mehr Spielereien, da nur grundlegende Funktionen wie Texte senden/empfangen möglich sind. Bilder, Videos oder Gruppenchats sind nicht möglich.

    Ich nutze auch AmRSS in Kombination mit sslstrip, um Nachrichten zu lesen. Per TwinVNC steuere ich meine WinXP Kiste auf dem WinUAE mit einem Envoy Server läuft.

    Videos gucken geht mit den Vampire Karten auch. 640x360 als MPEG1 ist möglich und ist qualitativ akzeptabel. Filme gucken geht theoretisch also auch. Aber wie schon gesagt wurde, ist es auf modernen Plattformen einfach bequemer und einfacher, aber Amiga makes it possible trotz 30 Jahre alter Hardware :)

  • Gebt euch ruhig alle der Illusion hin dass man durch nicht-nutzung von WhatsApp oder ähnlichen Diensten sein Persönlichkeitsprofil verschleiern kann ROTFL

    Der Illusion gebe ich mich nicht hin. Wie gesagt: Ich nutze sie alle – weil ich niemandem etwas vorschreiben will. Ich kenne halt Leute, die NUR WhatsApp wollen und andere, die NIEMALS WhatsApp wollen – und ich werde niemanden aus meinem Bekannten- und Freundeskreis oder meiner Familie werfen, nur weil da einige unvereinbare Vorlieben oder Abneigungen haben. WhatsApp ist ja auch nur ein kleiner Baustein des META-App-Universums – und wahrscheinlich noch der harmloseste.

    ich nutze alles was mir Vorteile bringt und versuche dabei einfach, so wenig persönliche Daten wie möglich preiszugeben, mehr kann man eh nicht tun.

    Ich glaube, darauf können sich hier fast alle einigen. Und was "so wenige Daten wie möglich" für jeden einzelnen bedeutet, ist halt unterschiedlich – da hat jeder seine eigenen Grenzen.

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  • Davon kann ich ein Liedchen singen. Ich hab teilweise auf einem 4B mit 8GB ernsthaft gearbeitet. Ja, hat Grenzen, aber es geht. Und das Dings ist immer noch verdammt viel besser als die meisten 10 Jahre alten Kisten. Ich denke, so ein Raspi ist das, was einem alten Amiga (oder sonstigen HC) noch am nächsten kommt.

    Ich habe bei den Raspberrys - auch beim 4B mit 8 GB und dem schnellsten was man an SD Karte kriegt - immer das Gefühl mir schlafen die Füße ein. Ganz extrem ist im Chrome wenn man aktuelle Seiten öffnet und bei I/O intensiven Sachen. Ich arbeite da lieber mit nem Q6600 aus 2008 der ist von der Performance in den synthetischen Benchmarks gleichauf, fühlt sich jedoch im Vergleich wie eine Rakete an. Bei allem. Ich denke dass einen Großteil der gefühlten Performancegewinne beim alten Intel von den großen L2 und L3 caches sowie den hochoptimierenden Compilern für die x86 Architektur herrührt.

  • Den 400er kann man super ohne thermische Probleme übertakten, geht das beim 4B nicht?

    Jetzt laufen sogar Videos auf "DuRöhre" schön flüssig...

    Gruß & Kuss zum Wochenschluss,
    Holy Moses/Role

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  • Davon kann ich ein Liedchen singen. Ich hab teilweise auf einem 4B mit 8GB ernsthaft gearbeitet. Ja, hat Grenzen, aber es geht. Und das Dings ist immer noch verdammt viel besser als die meisten 10 Jahre alten Kisten. Ich denke, so ein Raspi ist das, was einem alten Amiga (oder sonstigen HC) noch am nächsten kommt.

    Ich habe bei den Raspberrys - auch beim 4B mit 8 GB und dem schnellsten was man an SD Karte kriegt - immer das Gefühl mir schlafen die Füße ein. Ganz extrem ist im Chrome wenn man aktuelle Seiten öffnet und bei I/O intensiven Sachen. Ich arbeite da lieber mit nem Q6600 aus 2008 der ist von der Performance in den synthetischen Benchmarks gleichauf, fühlt sich jedoch im Vergleich wie eine Rakete an. Bei allem. Ich denke dass einen Großteil der gefühlten Performancegewinne beim alten Intel von den großen L2 und L3 caches sowie den hochoptimierenden Compilern für die x86 Architektur herrührt.

    Ja, musste es eh schon zurücknehmen, auf mindestens 20 Jahre alte Kisten. :wink: Hast recht. Ich habe mich an meine früheren Rechner zurückerinnert, aber die waren natürlich älter als 10 Jahre. :grab1: