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1541 nach "Bastelei" am VIA nur noch "File not found"

  • Ich habe nun die Elektronik einer Mitsumi 1541 vor das Laufwerk gesteckt.

    Einen Totalaufall hatte ich die ganze Zeit über nicht. Das Halftrackalignment war wie zuvor stark schwankend:

    Einmal so:

    Ein anderes Mal so:


    Nach ca. 15 Aligmentchecks mit Diskettenwechseln machte ich noch ca. 10 Versuche das Directory von BASIC aus zu laden.

    Plötzlich kam nur noch ein "Device not found". Das hat die Mitsumi 1541 aus dem die Elektronik stammt noch nie gemacht. Nach Aus und wieder Einschalten der 1541 war das Problem auch behoben, aber das war mir nicht geheuer und ich habe die Elektronik nun wieder in ihre Floppy gebaut. wo sie hingehört.

    Werde als Nächstes wieder einige Versuche mit der Originalelektronik machen, als Gegentest.

  • Plötzlich kam nur noch ein "Device not found".

    Kann nicht sein. Den Fehler gibts nicht.


    Das Halftrackalignment war wie zuvor stark schwankend:

    Du sollst die Halftracks doch vergessen. Die spielen hier absolut keine Geige.

  • Um mich hier nochmal einzuschalten, wegen der Halftracks, als ich meine 1541 reparierte waren die Halftrack werte manchmal gottenschlecht und manchmal OK.

    Ich konnte ums Verrecken nicht herausfinden warum das der Fall war.


    Bis ich eines Tages mal waehrend eines Tests den Laptop & seinen "Power Brick" vom Basteltisch auf den Esstisch verfrachtete. Auf einmal waren die Werte wieder gut.

    Es war also zum Teil Einstrahlungen von meinem zugegebenermassen no-name Schaltnetzeil. Interessanterweise wurde das problem schlimmer wenn man den Metallkaefig auf die Platine drauf machte. (Mein 1541 Stecker ist nicht geerdet und somit der Kaefig auch nicht.)


    Will sagen - diese Halftrack messung ist scheinbar super empfindlich - aber das hat der Funktion der 1541 keinen Abbruch getan.

    Auch direkt neben dem Laptop & Netzteil wenn ich mit XUM arbeite liest und schreibt sie Disks einwandfrei.

  • Mit Einstrahlung bekommt man die Laufwerke auch richtig gestört.

    Ich hab mich -auf Arbeit- mal halb tot gesucht, weil ich ne "gemessene" Störung auf einer meiner Entwicklungen nicht lokalisieren konnte, war in der profimäßig eingerichteten und "zertifizierten" Schirmkammer, es ging um leitungsgebundene Störungen. Die Störung war nur mit der Messtechnik dort sichtbar, funktioniert hat alles, wie es sollte.


    Bis ich die Lötstation, die dort im Dauer(-standby-)betrieb immer stand, mal zufällig (weil ich ne Steckdose brauchte) ausgemacht hab. Schon war die Störung auch weg...

    Blieb beim Wiedereinstecken auch weg, bis ich den Netzstecker dann 180° umdrehte...


    Fazit: was ein halbtoter X/Y Kondensator so alles anstellen kann...

  • Du sollst die Halftracks doch vergessen. Die spielen hier absolut keine Geige.

    Hast du eine besseren Indikator den ich verwenden könnte? Ich habe sonst Nichts. Die Tracks oder Sonstiges haben mir schon lange keine Abweichung von 100% mehr gezeigt, ein Oszilloskop habe ich nicht, und die Störungen bleiben.

    Das Laufwerk liegt zerlegt vor mir, die Mechanik neben dem Rahmen auf dem die Platine sitzt.

    Ich kann sehen, dass einige Faktoren gelegentlich eine Rolle zu spielen scheinen, wie z.B. leicht am Kabel des Lesekopfes zu drehen oder den gesamten mechanischen Teil um 90 Grad zu drehen, sich direkt erkennbar darauf auswirken, ob das Verzeichnis geladen werden kann, oder auch ein Programm fehlerfrei geladen wird. Wenn ich einen kleinen Lese-Loop programmiere, kann ich sehen, dass das Verhalten dabei sich in den Parametern Häufigkeit und Abhängigkeit von der jeweiligen mechanischen Beeinflussung, sich identisch verhält zu dem, was ich im Alignmentcheck in Echtzeit bei den Halftracks sehen kann. Ein doch recht deutliches Indiz, dass es da einen Zusammenhang geben kann.

    Es müssen ja nicht unbedingt die Halftracks selbst sein; es kann auch Etwas sein das im gleichen Maße durch die mechanischen Stimuli mitbeeinflust wird und sich kongruent verhält, aber auch dann wären die Halftracks dennoch der einzige Indikator der mir zur Verfügung steht.


    Aber bei derartigen Extremen, nur nach etwas herumdrehen das Laufwerks oder Wechsel der Diskette, kann man die Halftracks als eigentliches Problem doch auch nicht ganz ausschließen:

    (Vielleicht etwas ganz Irres, wie bestimmte Instructions des 6502 dir nur beim Ermitteln der Halftracks verwendet werden?...)

    100% würden ja bedeuten, dass das Störsignal des Nachbartracks genau so stark ist, wie das Nutzsignal des gewünschten Tracks - das muss doch zu Störungen führen. Und das Auftreten der Lesefehler korreliert damit.

    Es kann ja auch nicht ausgeschlossen werden, dass der eigentliche Leesevorgang nicht die Ursache ist, aber nur diesen Wert kann ich bisher sehen, bis sich eine bessere Option bietet.

    Als Nächstes werde ich versuchen die Einfluss durch Einstrahlung u.ä. zu untersuchen.

  • Hast du eine besseren Indikator den ich verwenden könnte? Ich habe sonst Nichts.

    Solange die 'FullTracks' auf 100% sind ist alles Tutti.


    100% würden ja bedeuten, dass das Störsignal des Nachbartracks

    Das ist immer das Signal des am nächsten liegenden FullTracks, das spielt aber keine Rolle da praktisch immer davon etwas Erwischt wird (der Kopf und die Spuren sind einfach zu breit). Eine Rolle spielt das nicht.

    es kann auch Etwas sein das im gleichen Maße durch die mechanischen Stimuli mitbeeinflust

    Da ist soviel was 'lose' ist im Laufwerk und sich jedesmal etwas anders Verhält. Die Disk selber und das Spiel an sämtlichen mechanischen Bauteilen die irgendwie Bewegt werden. Das summiert sich.