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1541 nach "Bastelei" am VIA nur noch "File not found"

  • Der Zwischensockel hat sehr dünne Beine. Kann sein, dass es da Kontaktprobleme gibt.

    Aber wenn es mit Chip direkt im Originalsockel auch nicht mehr geht, ist mglw. der Sockel ausgeleiert oder eine Feder gebrochen.

    Ansonsten hab ich so auch erstmal keine Idee. :nixwiss:

  • Hi,


    Ich hoffe, ich habs nicht überlesen, falls Du es schon gemacht hast.. Ich hatte ähnliche Probleme mit dem Via/Sockel.. habe ewig rumgedoktert bis ich mich entschlossen habe, den original-Sockel rauszulöten und nen neuen (runde Pins) reingelötet habe. Seitdem ist Ruhe.. man hat dem original Sockel nichts ansehen können.. daher habe ich mich lange gegen den Tausch gewehrt.


    Grüße

    Peter

  • Ehm, wie jetzt? Du hast so nen grünen ZIF-Sockel in den originalen 40pol DIP-Sockel gesteckt? :@1@:

    Wie haste das denn gemacht? Mit nem Hammer? 8|

    Die "Pins" dieser ZIF-Sockel sind Kontaktplättchen, die dann 90° verdreht im Sockel sitzen. Das kann nicht gehen.

    Das geht, hab ich auch schon so gemacht ;-) Bei den Sockeln, die ich verwendet habe (die blauen von Fischer-Elektronik aus den 1990ern) sind die Pins Vierkantig, möglicherweise bei der Fertigung in diese Form "gecrimpt". Uralte ORIGINALE Textools (aus Mehrfach-Eprommern recycelt, wo die auch in Sockeln Dienst taten!) gingen aber genauso.


    Allerdings sollte man auf längere Sicht die Kontakte dann nachlöten, zumindest die, über die viel Strom fliesst und/oder schnelle Signale laufen).


    Bevor ich mir für jeden Chip obige high-end Lösung gegönnt habe, hatte ich ja bereits sämtliche Chips auf den entspr. Boards gesockelt.

    Auch hatte ich, um die eingelöteten Sockel zu schonen, diese aufgedoppelt mit baugleichen, die sich, wenn zu sehr vernudelt oder ausgeleiert, leicht tauschen liessen.

    Das wird ja auch von Manchem als Frevel betrachtet, da die Pins der Sockel nicht identisch mit denen von ICs sind. Hat aber auch einwandfrei funktioniert, allerdings natürlich jeweils mit MARKEN-Ware, bei den chinesischen Billigsockeln brechen die Pins ja schon beim schief ansehn ab...

    Wollte es der PCB und meinen Nerven nicht antun, die alten Sockel wieder rauszureissen, daher kamen die Textools oben druff, als sich die Tests häuften (Ausschlachtaktion von zig C64 zur Platz- und Ersatzteilgewinnung)


    War die Tage und Wochen nach dem Aufbau sogar erstaunlich verlässlich, nur nach ner Weile rumliegen und ein paar Luftfeuchtigkeits/Temperaturzyklen gingen dann die Probleme los. Liessen sich zunächst noch durch simples Aus- und wieder einstecken lösen, aber wie gesagt: auf Dauer hilft löten!


    (dass die Textools durch die deutlich größeren Kapazitäten von Pin zu Pin auch selbst für manche "Effekte" verantwortlich sind, insbesondere beim ja schon seitens Commodore via RC-Gliedern "getrimmten" Timing des C64, das dürfte bekannt sein..)

  • Ich habe nun die Unterseite nachgelötet, da waren einige Lötstellen die ziemlich wüst aussahen.

    Geholfen hat es leider dennoch nicht. Eben beim Test hat es die ersten 4 Versuche nicht geklappt, und beim 5. hat er dann die Diskette erkannt.

    Ich habe die Gelegenheit genutzt und gleich nochmal einen Alignmentcheck gemacht, der nun wieder ein ganz anderes Bild ergab als die beiden Vorherigen:

    Diesmal sehen ja die meisten Tracks richtig gut aus, mit angeblich gar optimalem Alignment der Halftracks, was beim letzten Check ja schon anders war. Dafür sind nun vereinzelte Tracks ganz schlecht ..

    Die Diskette ist übrigens die ganze Zeit die Selbe (Die habe ich vor ein paar Wochen auf einem guten Laufwerk formatieren, allerdings ist sie inzwischen etwas mitgenommen, weil ich schon 5 andere Laufwerke in dieser Zeit damit getestet und repariert habe, die teilweise schwere mechanische Fehler hatten, schon ziemlich mitgenommen). Hatte nun den Verdacht, dass es zumindest zum Teil an der Diskette liegen könnte, und dass hier evtl zwei Probleme zusammenkommen, also einmal das ständig wechselnde Bild das sich beim Alignment-Test ergibt und anderseits, dass manchmal einfach gar Nichts geht ..


    Edit:

    Nach erneutem Formatieren in einer guten 1571, sieht die selbe Diskette auf der problematischen 1541 nun so aus:

    Ich habe den Test drei Male direkt nacheinander gestartet, es ergab sich jedes Mal im Prinzip das gleiche Bild.



    Dann habe ich einen vierten Test gemacht, aber davor die Diskette entnommen und neu eingelegt, das sah dann so aus:


    Und wegen des offensichtlichen Unterschied gleich noch ein weiteres mal Diskette raus/rein und einen neuen Test gemacht:

    Diese Veränderung durch jedes Einlegen liegt wohl nicht mehr im Rahmen der üblichen Toleranz, also trotz Wartung doch ein mechanisches Problem, zumindest anteilig (es sei denn durch den mechanischen Ruck würde irgendein instabiler Kontakt auf der Platine beeinflusst, was aber hoffentlich eher von esoterischer Wahrscheinlichkeit sein dürfte..) :(

    Was ich aber hier noch einmal erwähnen möchte: Zu Beginn meiner Ersuche mit dem VIA hat die 1541 über einige Stunden hinweg samt Wechsel über mehrere Disketten in Spieletests einwandfrei funktioniert ..


    Der VIA steckt zur Zeit immer noch durchgehend direkt im Originalsockel, um diesbezüglich die Fehlerquellen zu reduzieren.

  • Habe die Mechanik noch einmal untersucht. Dabei fiel mir tatsächlich noch ein Problem auf: Die unter Federspannung stehende Umlenkrolle zur Straffung der Kopfmechanik saß fest und beim Lösen gab es schon einen richtiggehenden Ruck. Habe also nun auch das vordere Ende der Laufschienen gereinigt und leicht gefettet.

    Der Funktion hat das leider nicht geholfen, die schwankt zwischen jedem Wiedereinlegen der Diskette zwischen gar Nichts geht:

    Und zwischen "geht":

    Kann es sein, dass die Feder der Umlenkrolle zu ausgeleiert ist?

    Ich will da nicht auf Verdacht herumbasteln, weil sie danach sicher nicht mehr den Originalzustand hätte..

    Edit:

    Einige weitere Versuch haben ergeben: Wenn ich ohne die Diskette zu entnehmen, den Kopf manuell auf Spur 40 verschiebe, so dass er beim Zurückfahren nur einmal nur kurz "klackt", dann sind die Halftracks besser (ca. zwischen 0 und 60). Wenn ich den Kopf auf Spur 1 fahre hingegen, und der Kopf beim Zurpckfahren also richtig ins rattern kommt, dann führt das zu schlechteren Werten bei Halftracks (zwischen 60 und 100).

    Auf die Lesequalität der eigentlichen Tracks (die ja immer noch gelegentlich auf 0 runter geht) hat das aber keinen direkt erkennbaren Einfluss, denn die liegen praktisch immer entweder bei 100 oder, wenn gerade gar Nichts geht, dann bei 0.

  • Von dem letzten Post mal ausgegangen wuerde ich sagen das es moeglich ist der "Head end stop" dejustiert ist und das eventuell deine Fehlerquelle ist.


    Ich lese interessiert mit denn ich habe auch so ein Alps laufwerk das irgendwie je nach dem Wetter mal lust zu lesen hat und mal nicht. Habe auch den "End Stop" justiert aber in meinem Fall war es das Moeglicherweise nicht. Wobei im moment ist gerade Ruhe im Kasten und es laeuft.


    Ich fand diese Englische website enorm hilfreich dabei:

    https://retro64.altervista.org…ce-part-2-head-alignment/

  • Danke für den Link. Ich habe probeweise ein dreifach gefaltetes Papier vor den Anschlag gehalten, während der Kopf zurück fuhr. Dadurch wurde dann beim Alignmentcheck Track 3 als Track 1 eingelesen und abgesehen davon verhielt es sich wie zuvor: Die Tracks waren auf 100%, die Halftracks eher schlecht,

    Als ich die Floppy nun aber zerlegt habe, fiel mir Etwas anderes auf:

    Da ich ich fragte, wie die Halftracks trotz 100%iger Tracks so schlecht sein können, habe ich während eines Alignmenttests den Finger zeitweise leicht auf den Kunststoffbügel gelegt, mit dem die Kopfeinheit auf dem Metallbügel aufliegt.

    Die Auswirkungen davon sieht man hier bei Tracks 4-14:

    Wie es aussieht hilft das! Es ist also eine Frage des "magnetischen Fokus" wie ich es jetzt mal laienhaft nenne :)

    Trotz vermeintlich noch ausreichender Federspannung (JMPs 2€-Test), scheint der Abstand vom Kopf zum Medium zu groß zu sein!

    Die "verlorenen" Tracks 5 und 14, sowie die Tracks mit schlechte Halftrackwerten sind natürlich Folge davon, dass ich den Druck nicht perfekt gleichmäßig beibehalten konnte und zwei Mal den Kopf blockiert habe.


    Ich verdächtige da gerade den Filz in der Andruckeinheit, der schon recht abgenutzt aussieht. Hat Jemand Erfahrungen damit, wie man den aufpolstern oder adäquat ersetzen kann?


    Von der Oberseite ist das eingesteckte Plastikstückchen auf dem unten der Filz klebt mit Lack gesichert.. keine Ahnung weshalb. Ist das nur damit es nicht rausfällt, oder kann auch an dieser Stelle eine präzise Ausrichtung nötig sein?

    Falls es da nicht so sehr auf die Präzision ankommt würde ich es einfach mal lösen, Etwas zwischen "PlastikmitFilz" und den Halter legen, damit es einen Hauch tiefer kommt, und wieder zusammenstecken ..

  • Hast du keine andere Mechanik zum Testen?

    "Wenn du überredet, ermahnt, unter Druck gesetzt, belogen, durch Anreize gelockt, gezwungen, gemobbt, bloßgestellt, beschuldigt, bedroht, bestraft und kriminalisiert werden musst. Wenn all dies als notwendig erachtet wird, um deine Zustimmung zu erlangen, dann kannst du absolut sicher sein, dass das, was angepriesen wird, nicht zu deinem Besten ist." - Quelle unbekannt.


    "Steve Jobs hat User hervorgebracht, Jack Tramiel Experten." - Quelle unbekannt.

    "Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen." - Voltaire.

    "Diskutiere nie mit einem Idioten - er zieht dich auf sein Niveau hinunter und schlägt dich dort mit seiner Erfahrung!" - Volksweisheit.


  • Ähhhh, wie jetzt? Für mich sehen alle drei Alignment-Test gleich aus.

    Du beisst Dich doch wohl nicht an den Half-Track-Werten fest, die immer anders aussehen?

    Auf die kannst Du Dir "ein Ei backen"!

  • Ich hatte ähnliche Probleme mit dem Via/Sockel.. habe ewig rumgedoktert bis ich mich entschlossen habe, den original-Sockel rauszulöten und nen neuen (runde Pins) reingelötet habe. Seitdem ist Ruhe.. man hat dem original Sockel nichts ansehen können..

    Nicht sehen, messen! ;)

    Die Pins des VIA-ICs mit den zugehörigen Pins der "Nachbar-ICs" durchklingeln.

    Dazu muss man natürlich laufend im Schaltplan schauen, wo jeder Pin hinführt.

    Wenn man die Zeit dafür berücksichtigt, kann man den Sockel auch gleich auslöten und den ZIF direkt einlöten. ;)

  • Diese Veränderung durch jedes Einlegen liegt wohl nicht mehr im Rahmen der üblichen Toleranz

    Vergiss die Halftracks, das sagt nahe nix aus.


    Da ich ich fragte, wie die Halftracks trotz 100%iger Tracks so schlecht sein können

    Ist Prinzipbedingt immer so weil die Köpfe recht breit sind. Der 'Rasen' zwischen den Track ist damit sehr schmal und es wird praktisch immer etwas von einem der angrenzenden Traks mitgelesen.


    ... nicht das du ein Problem mit dem Kabel am Kopf hast (oder dem Stecker zum Board). Hatte ich zwar noch nie aber das muss ja nix heißen.

  • Ähhhh, wie jetzt? Für mich sehen alle drei Alignment-Test gleich aus.

    Du beisst Dich doch wohl nicht an den Half-Track-Werten fest, die immer anders aussehen?

    Auf die kannst Du Dir "ein Ei backen"!

    Ich will die Werte an sich jetzt nicht zu genau nehmen. Nur die sehr starken Schwanungen beim Wechseln einer Diskette, zwischen "vorwiegend 0" und "vorwiegend über 80", erscheinen mir schon auffällig, und manchmal geht es ja bis auf 100% hoch; spätestens dann wird das doch einen Lesefehler ergeben. Das ist mein keinem anderen meiner Laufwerke so extrem, allerdings sind das auch alle Mitsumi. Insbesondere ging es mir auch nicht direkt um die Halftracks, sondern den Versuch Einzelprobleme zu isolieren, wegen der Vemrutung, dass sich die Gesamtsymptomatik durch sowohl eine mechanische als auch eine elektronische Komponente ergeben könnte.


    ... nicht das du ein Problem mit dem Kabel am Kopf hast (oder dem Stecker zum Board). Hatte ich zwar noch nie aber das muss ja nix heißen.

    Die Kabel, Stecker usw habe ich alle mit "leichtem Darüberstreichen" im Betrieb abgetastet, ohne Reaktion. Auch habe ich die gesamte Platine ebenso erfolglos mit Kälte 75 behandelt.

    Hast du keine andere Mechanik zum Testen?


    Hast du keine andere Mechanik zum Testen?

    Werde ich wohl machen müssen. Aber bis auf eine 1570, die vermutlich nicht geeignet ist(?), nur Mitsumi. Da muss ich J6 ändern, oder was war da zu beachten?

  • Aber bis auf eine 1570, die vermutlich nicht geeignet ist(?)

    Doch, die kann man nehmen, ist die gleiche Mechanik. Nur den breiten Stecker müsste man passend machen.


    nur Mitsumi. Da muss ich J6 ändern,

    Kannst du erstmal auch einfach so anklemmen und J6 einfach so lassen.

  • Ich hatte ähnliche Probleme mit dem Via/Sockel.. habe ewig rumgedoktert bis ich mich entschlossen habe, den original-Sockel rauszulöten und nen neuen (runde Pins) reingelötet habe. Seitdem ist Ruhe.. man hat dem original Sockel nichts ansehen können..

    Nicht sehen, messen! ;)

    Die Pins des VIA-ICs mit den zugehörigen Pins der "Nachbar-ICs" durchklingeln.

    Dazu muss man natürlich laufend im Schaltplan schauen, wo jeder Pin hinführt.

    Wenn man die Zeit dafür berücksichtigt, kann man den Sockel auch gleich auslöten und den ZIF direkt einlöten. ;)

    ja Messen ist super, aber sporadische "Wackelkontakte" tendieren dazu, sich zu schließen, wenn Du mit der Messspitze drangehst.. Gerade die Sockel sind halt oft druckempfindlich...


    ..außerdem löte ich gerne :D


    Grüße

  • ja Messen ist super, aber sporadische "Wackelkontakte" tendieren dazu, sich zu schließen, wenn Du mit der Messspitze drangehst..

    Die tendieren sogar dazu schon zu verschwinden sobald du eine Messung durch bloßes zeigen der Messspitzen und des Multimeters androhst.... :D

  • Das sind sogenannte "Schrödinger'sche Wackelkontakte".

    "Wenn du überredet, ermahnt, unter Druck gesetzt, belogen, durch Anreize gelockt, gezwungen, gemobbt, bloßgestellt, beschuldigt, bedroht, bestraft und kriminalisiert werden musst. Wenn all dies als notwendig erachtet wird, um deine Zustimmung zu erlangen, dann kannst du absolut sicher sein, dass das, was angepriesen wird, nicht zu deinem Besten ist." - Quelle unbekannt.


    "Steve Jobs hat User hervorgebracht, Jack Tramiel Experten." - Quelle unbekannt.

    "Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen." - Voltaire.

    "Diskutiere nie mit einem Idioten - er zieht dich auf sein Niveau hinunter und schlägt dich dort mit seiner Erfahrung!" - Volksweisheit.