VC20 Memory Expansion hausgemacht

Es gibt 22 Antworten in diesem Thema, welches 3.356 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (3. Mai 2022 um 20:26) ist von Mike.

  • Mike was wäre wenn das EPROM beim Schreiben nicht stillhalten würde?

    Das kann man ja auf diese Art ohnehin nicht beschreiben oder?

    YouTube Kanäle über Basic, den C128 und den VDC-Chip
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  • Mike: was wäre wenn das EPROM beim Schreiben nicht stillhalten würde? [...]

    Dann arbeiten die Ausgangstreiber von CPU und EPROM gegeneinander.

    Wenn die beteiligten ICs nur vom Typ NMOS oder TTL sind, bleibt der Strom begrenzt und das Resultat auf dem Datenbus(-bit) ist ein (nicht besonders gut definierter) Low-Pegel, so mindestens einer der Ausgänge auf Low ist. Commodore hat da selber im VC-20 nicht darauf geachtet und die internen ROMs antworten auch bei Schreibzugriffen. Nachmachen muß man das deswegen trotzdem nicht:

    Interessanter wird die Angelegenheit nämlich schon wenn mindestens ein CMOS-IC beteiligt ist. CMOS kann auch kräftig Richtung High-Pegel ziehen. Wenn dann irgendein Ausgang (dann egal ob TTL, NMOS oder CMOS) mit Low-Pegel darauf geschaltet wird, können auch Ströme größer als 20 mA fließen. Das grillt die ICs ganz schnell.

    ...

    Die Verknüpfung /OE = !(CR/W & SPhi2) erfüllt übrigens noch einen anderen Zweck: im Gegensatz zu den /RAMx- und /BLKx-Select-Signalen am Cartridge-Port sind die I/Ox-Signale nicht mit SPhi2 qualifiziert! Für den Anschluß eines 6522 VIA ist das ganz prima, aber Speicher im I/O-Bereich sollte ebenfalls nur dann antworten, wenn die CPU den Bus hat (also, SPhi2=1) und somit die Adreßleitungen definitiv gültig sind.

    (Schrumpfschlauch ist vielleicht etwas over the top)

    Ich nehm' das auch gern als Lob! ^^