Amiga 1200 Rev. 2B und USB Mouse Platine ohne Funktion.

Es gibt 79 Antworten in diesem Thema, welches 11.561 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (7. Oktober 2022 um 19:12) ist von DigitalKeeper.

  • Hallo.

    Ich habe mir von Centurion Tech die Platine "USB mouse module rev. 2" geholt und eingebaut.

    Es funktioniert auch dort keine USB Mouse. Vorher hatte ich den Smally Mouse Adapter und selbst der funktioniert nicht.

    Bei beiden USB Adapter kommt mir vor als würde die USB Mouse keine Spannung bekommen.

    Gibt es da einen Trick oder hat jemand Erfahrung?

    An dem originalen D-Sub Mouse Port funktioniert eine originale Mouse einwandfrei, nur die USB geschichte garnicht.


    Vielen dank im voraus.

    MfG FireBirds


    Bitte melde dich an, um dieses Bild zu sehen.

  • FireBirds

    In der Beschreibung steht aber auch das es sein kann das beim anstecken die Spannung abfällt und das Modul abschaltet.

    In diesen Fall sollte der Widerstand R352 (4K7) durch einen 0R (Brücke) ersetzt werden.

  • Jau! Genau! Was dann zu genau solchen "Auswüchsen" führt:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    -----

    Ist zwar von einem 6ooer - würde allerdings dann beim 12ooer zu gleichem führen!

    Wird da zuviel Saft gezogen und/oder an der Peripherie ist etwas im Argen, wie zB einen auftretenden Defekt - raucht Dir schön das Board auf der +5 Volt Schiene ab!

    Wenn - dann UNBEDINGT Absichern mit einer Sicherung 1 Ampere, entweder Rückstellende oder Ersatzbar!

    Auf gar keinen Fall einfach eine "0 Ohm Brücke" einlöten! :thumbdown:

  • Ok, gut das sich da jemand auskennt. An eine Sicherung hatte ich dabei auch schon gedacht.

    Edit:

    gerade nochmal mir die Beschreibung durchgelesen und da steht :

    "In such a case, you are advised either to replace the PSU for one with better characteristics, or replace above mentioned 4R7 resistor with 0R value. USB module itself contains its own level of short circuit protection – a resettable polymer fuse."

    Einmal editiert, zuletzt von ronduc (13. April 2022 um 21:18)

  • Verstehe ich das jetzt richtig. Widerstand und Sicherung einlöten oder stärkeres Netzteil ?

    Anstatt des Widerstandes eine Sicherung. Ich würde aber mal messen was am Modul noch ankommt, oder wie in der Beschreibung steht ein gutes Netzteil nehmen.

    Das Modul hat aber eine Sicherung , rückstellbar.

  • Hi !

    Ich kann dir das hier empfehlen: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Ich hatte mit meinem A1200 auch etliche Probleme mit dem original Netzteil (instabil mit Turbokarte, Rechtsklick bei USB-Mausadapter funktioniert nicht...), nach dem Umbau des Netzteils funktioniert nun alles sauber.

    (...hatte ich dir aber glaube ich schonmal geschrieben, oder...?) :gruebel

  • Nunja - folgendes Problem ist vorhanden - auf dem "USB Port" können und dürfen 500 mA an Strom fliessen. Ich kenne das Design des USB Adapters nicht, allerdings verbraucht dieser allein schon einiges während des Betriebes.

    Wenn nun USB Geräte angeschlossen werden, wie zB beim An- und Abstöpseln - dann gibt es einen "Peak" - sprich - eine Lastspitze auf +5 Volt. Und die kann dann schon mal einige Ampere sein, wie so umme 3/4 Ampere, je nach Design des Zubehörs, ist zwar nur für einen Bruchteil an Zeit, aber reicht, um Störungen zu verursachen. Ein Teil davon wird "abgefangen", deshalb ist dort die Polyfuse vorhanden ;)

    Alles stark vereinfacht ausgedrückt, um es verständlich zu machen!

    Beim Amiga (egal welcher!) ist die maximale Last auf dem "+5 Volt User" Bereich (das betrifft den Maus- und Joystickport) auf MAXIMAL 0,5 Ampere ausgelegt.

    -----

    Deswegen ist es NIE eine gute Idee, die "Spannungsversorgung" einer Erweiterung an eben genau diesen Ports "abzugreifen", es sei denn, man bleibt innerhalb der Spezifikation. Und genau das ist hier nicht der Fall. Besser wäre es, die +5 Volt Versorgung für die Erweiterung an einer anderen, unkritischen Stelle abzunehmen, und die Ports eben nur als Ports zu benutzen, und NICHT als Spannungsquelle.

    Die ca. 30 Jahre alten Netzteile haben so ihre Probleme mit den "Peaks"; die brechen dann bei Last ein, i.e. alte, trockene Elkos. Hat man dann noch ein altes, schweres, 2,5 oder 3 Ampere NT, sind die Probleme schon vorprogrammiert., gerade in Bezug und mit Verwendung von Erweiterungen.

    Am Besten ein überholtes 4 oder 4,5 Ampere NT verwenden, oder ein neues.

    -----

    Zur Situation - R352 & R362 auslöten (aufheben!) und eine Polyfuse mit 1 Ampere einlöten, fertig ist die Laube - erstmal.

    Weitere Test's mit dem USB Port zeigen, ob alles funktioniert, wie es soll.

    btw - ein Neues und/oder überholtes Netzteil ist IMMER eine gute Idee! :thumbsup:

  • Das Meanwell habe ich auch in Benutzung; ein HowTo habe ich jetzt nicht; ist allerdings recht einfach.

    Wichtig ist -> UNBEDINGT <- die Spannungen an dem Anschlusskabel vom A500 Netzteil messen und NICHT nach Farben gehen! Es gab/gibt verschiedene Varianten, weshalb der Farbe bei den Kabeln nicht zu trauen ist.

    Anbei - die Anschlussbelegung des Powersteckers vom A500:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    -----

    -> IMMER PRÜFEN und KONTROLLIEREN <-