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Return to Monkey Island ... coming 2022 !!!

  • Haha, das ist gut - ja, ich hatte aber schon einen Farbmonitor :). Und nur der Vollständigkeit:

    Ich hab bei Thimbleweedpark extra gespendet um die Raubkopieabsolution zu bekommen, meine Weste ist "rein" ;)

    Jau, ich hab die Version mit Anrufbeantworterspruch gebackt, da war der Wisch gleich inklusive. :)

    Gefühlt haben wir uns ja damals alle weit in Piratengefilde begeben, aber wenn es ging, haben wir zusammen ein Spiel gekauft und untereinander genutzt. Ab dem Punkt, als eigenes Geld reinkam, hat man eh gekauft und die Titel, die man nicht mehr hatte, als Nice Price oder in einer Sammlung nachgekauft - LucasArts steht hier komplett im Regal und Return to Monkey Island gesellt sich bald hinzu.

  • Bei Monkey Island braucht man das nicht, finde ich, da LucasArts nicht gleichbedeutend "320x200 Pixel" ist, auch wenn die niedrige Auflösung lange Bestand hatte.

    Naja, so gut wie alle LucasFilm/Arts-Adventures SIND nunmal in 320x200 (oder zumindest innerhalb dieser Sphaeren), und bei Monkey Island besinnt man sich ja inzwischen auch zurueck, sonst wuerde man ja gar nicht so einen Hype drum machen, dass der Original-Entwickler ENDLICH wieder ein Monkey Island macht, etc. Also auch hier lebt das ganze eigentlich inzwischen sehr stark von den "Retro-Wurzeln". Von daher faende ich es jetzt nicht verkehrt, wenn das neue Monkey Island wieder pixelig waere. Auf der anderen Seite war es vermutlich wirklich nie die Intention, ein besonders pixeliges Werk zu schaffen, auch damals nicht, von daher verstehe ich auch einen gewissen Comic-Stil. Nur leider trifft bei der "2D-Waber-Technik" halt auch folgendes zu:


    3D-Modelle sind halt einfacher in jede beliebige Situation zu bringen, statt immer wieder neu zu zeichnen. Man sieht aber auch hier das "Wabern", diesmal in 3D

    Ja, ich denke es geht hier schlichtweg um Kosten. Man moechte es sich einfach machen, und moechte was haben, was man in alle moeglichen Posen "biegen" kann, anstatt jede Szene einzeln zu zeichnen. Aber mal ehrlich, bei DOTT und MI3 gab es doch auch eine Menge an Einzel-Animationen, die man nur einmal sieht und die extra dafuer gezeichnet/gepixelt wurden, kann man das bei einer gehypten Fortsetzung eines Klassikers denn nicht auch erwarten? Vor allem, wenn man Milliarden zur Verfuegung hat durch Star Wars und Co?

  • Aber mal ehrlich, bei DOTT und MI3 gab es doch auch eine Menge an Einzel-Animationen, die man nur einmal sieht und die extra dafuer gezeichnet/gepixelt wurden, kann man das bei einer gehypten Fortsetzung eines Klassikers denn nicht auch erwarten? Vor allem, wenn man Milliarden zur Verfuegung hat durch Star Wars und Co?

    Das Team ist klein, die Zeit ist endlich und ich bezweifele stark, daß Click & Point-Adventures Milliardeneinnahmen generieren.... (und damit ein großes Budget bekommen).

    Thimbleweedpark hatte doch was um die 600K, ohne das Konsolenbudget, viel mehr wirds hier sicher auch nicht geben IMHO

  • LucasArts ist jetzt auch nur Lizenzgeber, wenn ich das richtig mitbekommen habe. Publisher ist Devolver, der auf Indie-Produktionen spezialisiert ist. Das Budget wird da sicher eine Rolle spielen, wobei möglicherweise auch, weil das Team das dieses mal anders haben wollte und vielleicht stand auch einfach Mark Ferrari dieses mal nicht zur Verfügung.

  • Naja, so gut wie alle LucasFilm/Arts-Adventures SIND nunmal in 320x200 (oder zumindest innerhalb dieser Sphaeren), und bei Monkey Island besinnt man sich ja inzwischen auch zurueck, sonst wuerde man ja gar nicht so einen Hype drum machen, dass der Original-Entwickler ENDLICH wieder ein Monkey Island macht, etc. Also auch hier lebt das ganze eigentlich inzwischen sehr stark von den "Retro-Wurzeln". Von daher faende ich es jetzt nicht verkehrt, wenn das neue Monkey Island wieder pixelig waere. Auf der anderen Seite war es vermutlich wirklich nie die Intention, ein besonders pixeliges Werk zu schaffen, auch damals nicht, von daher verstehe ich auch einen gewissen Comic-Stil. Nur leider trifft bei der "2D-Waber-Technik" halt auch folgendes zu:

    Das stimmt natürlich. In dieser Hinsicht wäre es entsprechend konsequent gewesen, RTMI als neues DOS-Spiel zu produzieren: echte 320x200 Pixel mit 256 Farben (nicht diese gefakten Pixel, die durch die hohe Auflösung gleiten und nicht wirklich alles 1:1 skaliert ;) ) und dazu dann Soundblaster/Midi Sound. :D

    Eigentlich könnte alles ganz normal in 1080p oder höher erscheinen und dann machen sie halt einen zuschaltbaren Retrofilter für die optionale Grobpixelung, Farbreduzierung, Scanlines, CRT-Verzerrung u.a. rein, wie es Emulatoren so bieten. (Ja, ich weiss, das ist nicht unbedingt dasselbe, wie wenn man die Grafik direkt als Pixel Art zeichnet.)

    SVGA mit 256 Farben war zu DOS-Zeiten ja leider nicht ganz so trivial und CD-ROM kam erst zu DOTT in Fahrt mit Rebel Assault als CD-ROM Drive System Seller, daher war 320x200 damals leider lange der Standard. LucasArts hätte sicher in SVGA produziert, wenn es zu der Zeit wirtschaftlich und technisch sinnvoll gewesen wäre.

  • ob M1 und M2 jetzt unter Pixelarts laufen oder weiß der Geier was, ist mir eigentlich schnuppe. Ich habe mir die Letsplays zu M3 und M4 angesehen. Zum davonlaufen. Bis dato wusste ich gar nicht, dass die Reihe nach dem 2ten Teil fortgesetzt wurde. 3 und 4 würde ich ums Verrecken nicht kaufen geschweige denn spielen.


    Sollte der neueste Teil sich nicht an M1 oder M2 anlehnen, dann halt nicht. Dann kann auf der Verpackung gerne Monkey Island stehen oder "von Ron...." für mich persönlich ist es nicht das, was ich spielen möchte, und dann bin ich eben draußen.


    Es gibt ja Alternaiven wie Thimbleweed Park und die Myst-Reihe habe ich auch noch nicht durch. Ersteres ist doch auch von Ron, ich habs noch nicht gezockt, ich werde mit den

    Titel aber noch holen.


    Vielleicht bin ich einfach zu alt geworden und kann mich daher nicht mit den neueren Design anfreunden, dennoch Hals und Beinbruch, dass M5 seine Anhängerschaft findet.

  • dennoch Hals und Beinbruch, dass M5 seine Anhängerschaft findet

    MI5 gibts eigentlich auch schon... das ist dann eher in Episoden aufgeteilt, nennt sich "Tales of Monkey Island" (leider auch in ueblem 3D)


    Das hier wird also dann wohl eher MI6

  • und dann machen sie halt einen zuschaltbaren Retrofilter für die optionale Grobpixelung

    Wie bei Broken Age? Bitte nicht...

    :emojiSmiley-28: neee, natürlich nicht, der ist übelst, was die da wohl geritten hat? Könnte man glatt als Veraaschung der Retrofans ansehen.

    Halt irgendwas in gut bis passabel, mit skalierbaren Pixeln und Ruckelanimationen. Ist aber so oder so problematisch, sieht man gut bei Broken Age, dass sich die Verpixelung unangenehm mit den modernen Animationen beisst. Wenn's ansatzweise gut aussehen soll, müssten die erheblich mehr Arbeit reinstecken, was nicht passiert.

    Ein so simpler Filter dürfte bei RTMI ähnlich blöd aussehen, ist also eher was für Masochisten, aber Ron könnte wenigstens sagen, "Ihr wollt grobe Pixel? Hier habt ihr grobe Pixel." :emojiSmiley-38:


    Ich liebe Spiele im Pixel & Retro-Look, aber muss auch gestehen, dass ich die Upscaling-Filter in ScummVM mag, das bringt einen Comic/Ölgemälde-Look und Monkey Island steht das recht gut - RTMI hätte gerne so Aussehen dürfen.

  • Hmmmm...


    Unvergessen die Stunden, die ich bei einem Nachbarn in "Maniac Mansion" versenkt hatte. Gemeinsam gerätselt, Tage später ausgetauscht, was man entdeckt hatte und wie angegangen war. Und dann das "Flair": Ein altes, unheimliches Landhaus, Freunde, Mädel retten. Simpel, irgendwie "reale" Umgebung.


    Dann kam ZakMcKracken: grosses Erschrecken. Stupider Ausserirdischenkram, nicht richtig "navchvollziehbar", zwanghafter, übertriebener Krampfhumor, Comicgrafik, irgendwelche "Nasenverkleidungen": Nein Danke.


    Dann kam Monkey Island: Juhuu. Ein "Piratenadventure". Karibik. Schöne Musik. Und dann? Schatzinsel mal jemand gelesen? Lange vor bunte Medien? Phantasie, entdecken, Abenteuer, Freiheit.


    Inhaltlich für mich der absolute Mist: Schwertkampf mit Grundschulwitzen? Sollte das wirklich lustig sein? Zu abgedreht, zu bunt, zu utopisch. Piraten als Abziehbild, lächerlich, Figuren die sich benahmen, wie Einzeller. Zur Zeit der "Goonies", Abtenteuer, "Pirates" auf dem C64 zurvor, wollte ich und wollten wir alle Monky Island lieben. Doch für uns alle (also damalige Freunde und Bekannte) war das nur eine Ansammlung teils stupider Rätsel, KIndergartenhumor. Warum nicht ernsthaft, den Spieler ernst nehmen?


    Beide Teile gekauft, nie gespielt. Für Amiga und C64 liegen die hier irgendwo in Kisten. Weg damit. Nie Interesse gehabt. Teil III damalig auch erstanden: PC, CD Rom, kurz angespielt. Eine Art "Dragons Lair", also Zeichentrickgrafik mit Inhalt. Comicgrafik, weil diese ja so viel einfacher umzusetzen ist, als real bemühte Grafiken. Ich verstehe nicht, warum jeder das feiert? Oder die neuen Teile, diese "Remakes": noch übersteigerte Kindergrafik. Nein Danke!


    Zum GLÜCK gehen Geschmäcker auseinander. Für mich war MI1+MI2 (Teil III und weiter) erst recht... spielerischer und inhaltlicher Müll.

    Schon diese Besessenheit irgendwelcher Spieleredakteure, die so etwas feierten: Hat nicht nur mich abgeschreckt. Bis heute sind Monkey Island der Inbegriff negativer Eindrücke.


    Warum also nicht einen zweiten Teil zu Maniac Mansion? Wieder erkunden, ein Haus, eine Villa, ein Grundstück. Etwas "greifbares", etwas indirekt real nachvollziehbares. Und was kam: Day of the Tentacle: Die schlimmste, für uns und mich "Comicgrafik" überhaupt. Ich verstehe, dass so etwas lustig sein soll. Aber im Grunde war es das technische Unvermögen, wirklich reale oder real angelehnte Grafiken zu bemühen. Dann lieber kindlich, Comic, schief und Schräg. Einfacher, schneller, günstiger, weniger Mühe. So empfinde ich das. Und siehe das: Erfolg. Zeitreise, nur auf amerikanischen Markt geprägt (Unabhängigkeit, Figuren). Inhaltlich grausam.


    Ich bin also einer der wenigen (oder der einzige?) der weder mit Monkey, noch dem Tentaclemist etwas anfangen konnte, trotz etlicher Versuche.


    Daher fürchte ich genau das gleiche für den kommenden Teil: Bunte Zeichentrickgrafik, weil viel einfacher als Kunst und real angehaucht, völlig abgedrehte Inhalte. Das mag viele freuen, ich schaue bei so etwas nicht einmal hin...

  • RaimundP also so wirklich kann ich Deine Kritik nicht nachvollziehen. Maniac Mansion hat mindestens die selbe Comicgrafik wie Zak McKracken, "Ausserirdischenkram" und "Tentakelmist" genauso, und Humor und Witze gibts dort auch zuhauf. Oder hast Du ein anderes Maniac Mansion gespielt?!

  • Ich guck Filme, weil ich schon auch Fiktion sehen will. Und ich spiele Spiele, weil die eben genau nicht exakt die Realität widerspiegeln sollen.


    Oder guckst Du abends anstatt in den Fernseher per Webcam in Nachbars Wohnung?


    Also manchmal ists schon seltsam, über was sich Leute aufregen...


    Und wenn ich beispielsweise eine Band oder Musikrichtung nicht mag, höre ich mir doch trotzdem nicht jede Neuerscheinung davon an, um dann zu sagen: Ja, den Krach höre ich immernoch nicht...

  • Hallo,


    ich schreibe ja, dass ich damit alleine stehe. Und ich verstehe auch die unterschiedlichen Geschmäcker. Ich habe versucht so die Denkweisen zu schildern.


    Ich kann einfach mit Klamauk nichts anfangen. Andere fallen um vor lachen. Trotzdem spielt man gemeinsam und versteht sich. Passt.


    Bei mir war es wirklich der lange Weg über Maniac Mansion (man hatte damalig nicht so viel Spiele zur Auswahl) über die anderen Nachfolger, mit denen ich nicht warm wurde.

    Indiana Jones III hat mich umgehauen (erstes SPiel auf dem PC). genau mein Ding wieder: keine Kindergrafik, kein buntes ScienceFiction, kein Vorschulhumor. Indiana Jones IV: WAHNSINN. Sogar meine

    Frau hat das einmal gespielt, und die macht einen Bogen um jeden Entertainmentitel.


    Auch hier wieder: Abenteuer, eingebettet in "Geschichte", Mühe auf Umfeld und Grafik, "realistische" Figuren, tolle Geschichte, Atmosphäre. "Indy IV" begeisterte, weil es so hätte "sein können", die exotischen

    Locations und die übertriebenen Einlagen betteten sich ein. Abenteuer in bester Manier. Ich hatte nie das Gefühl, wie bei Monkey 1+2 (die ich nur mit Lösung schaffte, ansehen muss man sich das, sonst kein Urteil)

    viele Dinge störend eher zum Selbstzweck enthalten waren. Es fügte sich passender zusammen.


    All das vermisse ich bei den "Klamaukspielen", verstehe aber, wenn andere das genau anders herum wahrnehmen. Das macht es ja so interessant.


    Genau DAS hätte ich mir in der Karibik / kommende Affeninsel gewünscht: Abenteuer, ernsthafte Geschichte, Atmosphäre.

    Was ich versucht hatte, zu umreissen: das bedarf aber ein MEHR an Mühe und (finanziellen) Aufwand. Comic ist da einfacher und lässt die Kassen schneller klingeln. Daher meine Verstimmtheit.


    Aber so etwas wie Indiana Jones 3+4, DAS hätte ich mir gewünscht. In wie weit das zu übertragen ist? Schwierig. Die Karibik bietet tolle Location, tolles Flair, zauberhafte Kulissen (nicht umsonst werde

    ich dort oft für Arbeiten gebucht oder buche selber), traumhafte Menschen. Mythik und Mystik. "Vodoo" als Unterlage. Warum nicht betonen, statt überzeichnen? Warum kein junger Pirat, der sich

    beweisen muss, ausbrechen will, Familie sucht, den einen oder anderen Weg gehen will, über Figuren und Altertum stolpert, ein großes Geheimnis, kein Welt retten aber bodenständig, Schatzinsel, Geheimnis, Abenteuer,

    die Karibik als Instrument, Mittel, Zauber, nicht als überzeichnetes, karikiertes etwas. Warum nicht in der Art?


    Film und Fernsehen? Als Vergleich? Relativ. Die einen sehen eine amüsante Serie mit Nerds, ich einen Frauenhasser, menschenverachtenden Spinner (Big Bang), den ich aus Wohnung, Haus und Leben geworden hätte.

    Ich kann es nicht einmal 10 Minuten schauen, andere stundenlang ;) PASST! Wobei ich aber eben Frauen 35+ Jahre in / aus Gewaltsituationen vertrete und über Toleranz gegenüber solchen "Abfall" eben nicht lachen kann.

    Man trägt das in Serien., Ich liebe also Serien, die Figuren ernst nehmen. Das kann eben auch völlig Science-Fiction sein, alles, sogar Marvel, wenn es anspricht. Bitte nicht wieder LOki, aber z.B. Moon Knight, DareDevil, ...


    Zwei Leute, drei Meinungen. Ich hadere eben mit stupiden Humor. Aber genau *das* ist eben Geschmacksfrage. Wenn meine Kollegen sich da amüsieren, denke ich nicht weniger positiv über sie ;)

  • Comicgrafik, weil diese ja so viel einfacher umzusetzen ist, als real bemühte Grafiken. Ich verstehe nicht, warum jeder das feiert?

    Du warst also eher Fan von Spielen wie Phantasmagoria oder der Tex Murphy-Reihe?

  • ...Spielefan?


    Wie sind hier ja bei Monkey Island 6, 7, ..., 2099: Wenn Lucas, dann Indiana Jones.


    Tex Murphy kam mir entgegen, aber ich bin zu schnell vom Amiga über Atari zu PC gewechselt. Und ab da waren es Flugsimulationen. Zu wenig

    Zeit, kein Dauerspieler.


    Zu den Motion-Grafikspielen kann ich nur bescheiden als Positivbeispiel "Gabriel Knight II" einwerfen. Für Adventures fehlte mir ab da einfach die Zeit. Insgesamt war ich nicht

    sehr begeistert von gerenderten Schauspielern in Kulissen. Auch nicht unbedingt in Wing Commander ;) "Dickes Katzenkostüm" sag ich nur. Aber das Spiel war

    wieder für mich "Normalo" gelungen. Will sagen: Grafik kann auch Comic sein, das erwähnet Maniac mit den "Wasserköpfen" oder ähnlich...


    Nur insgesamt: Karibik? Piraten? Da schmerzt es mich als Fotograf in jeder Pore, wenn Spiele dann da so vereinfacht verwurstet werden. ;) Da wünsche

    ich mir den Artstyle von Indiana Jones, der würde das Ganze mehr hofieren.


    Ich möchte hier nicht werten, ich habe lange gerungen aber ein Monkey-Teil wird mich nie wieder interessieren. Eine Art von Indiana Jones eher.

    Einfach die Art und Weise, die Machart und Ansicht. Andere würden sich kein Indiana Jones mehr kaufen.


    Persönlich habe ich auch die MI1+2 Remakes irgendwann einmal gekauft aber niemals in die Bibliothek geladen. Als ich also die

    ersten Nachrichten über das kommende Monkey-VI / wasauchimmer gelesen habe, hatte ich einige Augenblicke überlegt, dann

    abgewunken. Ich wette, eine gewisse Spielerschaar wird sicher Kundschaft werden. Vielleicht wären es mehr gewesen, wäre

    das Spiel eine andere Art. Oder doch weniger an Leuten? Grübel.


    Unter dem Strich sehe ich die Zeit der Comicgrafiken für diese Art Spiel als überholt. Die Limitierung der damaligen Technik ist nicht mehr

    der störende Faktor. Damalig war das sicher eine Neuerung, heute sehe ich es als störend.


    Also nicht verstimmt sein, Gruss R

  • Was ich versucht hatte, zu umreissen: das bedarf aber ein MEHR an Mühe und (finanziellen) Aufwand. Comic ist da einfacher und lässt die Kassen schneller klingeln. Daher meine Verstimmtheit.

    Mich würde mal interessieren, ob das ein Comic-Designer auch so sieht. Ich finde es wesentlich leichter, "reale" Grafiken zu erzeugen, da man da jede Menge Hilfsmittel hat: Fotos als Vorlagen oder sogar direkt als Texturen, 3d-Renderings (die ich z.B. gerne als Vorlage für komplexere geometrische Objekte in isometrischer Ansicht benutze) etc.. Für mich persönlich wäre eine Comic-Darstellung durch die größeren Freiheitsgrade und fehlende Vorlagen viel schwieriger...

  • Das ist für meine Begriffe alles mehr eine Stilfrage und auch eine Frage des persönlichen Geschmacks.

    Ich sehe die Vergleichbarkeit zwischen realistischer Grafik, stilisierten Zeichnungen, Comic-Art und ähnlichen Dingen nicht. Man benötigt schon sehr unterschiedliche Skills, um jeweils schöne Ergebnisse zu erzielen.

    Allerdings erinnert mich die Argumentation von RaimundP gerade an Diskussionen, ob zb Pixel-Art gegenüber 3D billig zu produzieren ist/wäre. So einfach lässt sich das idr nicht herunterbrechen. Wenn man sich auf gezeichnete oder gepixelte Grafik einlässt, dann schränkt man das Werk zb auch auf einen bestimmten Stamm an Kreativen ein. Man braucht Leute, die idr zeichnen können müssen und deren Grafikstil zueinander passt. Wenn eine Kamera-Einstellung mal nicht passt, fängt man praktisch von vorne an. Rein technisch gesehen mag der Aufwand geringer sein und es braucht weniger Personal, aber realistisch betrachtet entsteht der Aufwand an anderer Stelle.