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Ich häng den Commodore an den Nagel, wie mach ich die Elektrik richtig?

  • Basierend auf dem Feedback von Ruudi hier Heute so gebastelt ... (danke nochmal dafür, ich weiß das wirklich sehr zu schätzen) wollte ich noch einige Fragen stellen, ohne den Bastel-Thread damit zu füllen.


    Anlass ist, dass ich meine 8-bit Geräte soweit wie möglich an der Wand montieren möchte, damit die Arbeitsfläche für Lötarbeiten, etc frei bleibt.

    Hier nochmal die Gesamtsituation ganz grob umrissen:

      


    Es handelt sich also um Mainboards und Netzteil(e). Warum nicht einfach ein Original-Netzteil pro Mainboard? Um Platz und Kabelsalat zu sparen.

    sachgerecht ist weder die offene Montage, noch die NETZ-seitige Verdrahtung (Trafo soweit sichtbar OHNE Vorsicherung und OHNE Thermosicherung!)

    Ich habe zum Vergleich ein gekauftes 9V AC Netzteil auseinandergenommen (der Trafo ist ausgelötet).


    Darin sehe ich auch keine Vorsicherung und keine Thermosicherung. Auch die Abschirmung fehlt, das Gehäuse hat nur den 2-poligen Stecker auf der 230V Seite.

    Ist das Netzteil nun Mist (es hat 10 Euro gekostet), oder ist die nötige Sicherheit trotzdem durch das geschlossene Gehäuse (mit wahrscheinlich nur schwer brennendem Plastik) gegeben?


    Ich habe außerdem die Mainboards von C64 und C128 mittels Abstandshalter direkt auf eine Holzplatte montiert.

    Meine zweite Frage bezieht sich auf folgendes Feedback:

    unter die PCBs ne Blech-Platte, meinetwegen Lochgitter

    Einfach, um eine räumliche Trennung zwischen elektrischen Komponenten und Holz herzustellen?

    In den original Gehäusen ist ja keine Blech-Platte drunter, sondern es kommt meist direkt das Plastik.

    Würde also auch eine Kunststoffplatte reichen, oder muss es Blech sein?


    und beim Board selbst die Tunerboxen für VIC und VDC nachrüsten oder wenn vorhanden auch schliessen

    Nur der Vollständigkeit halber: die sind drauf und auch verschlossen. Waren nur am Bild im anderen Thread nicht sichtbar (im Bild hier ganz oben aber schon)

    Abdeckungen für die Mainboards sind übrigens geplant.


    Der Arbeitsplatz ist im Aufbau, es fehlen noch die Video-Kabel, die Netzteile werden also noch nicht verwendet. Es besteht nicht die Gefahr, dass ich etwas abfackle.


    Danke schon mal im Voraus für eure Hilfe

  • In den original Gehäusen ist ja keine Blech-Platte drunter, sondern es kommt meist direkt das Plastik.

    Würde also auch eine Kunststoffplatte reichen, oder muss es Blech sein?

    Doch, in den Original-Gehäusen ist -beim C64- eine alukaschierte und mit GND verbundene Folie, die auf ne Pappe aufgeklebt ist sowohl drunter als auch drüber und bildet somit zusammen mit dem Modulslotbügel (in den es auch eingehängt ist) und dem rechten Winkel, der die Controlports und Schalter abdeckt- einen zumindest halbwegs dichten faradayschen Käfig. Natürlich ist das nur eine recht rudimentäre Lösung, damals gabs noch nicht so strenge Vorschriften und auch weniger potentiell störende wie störbare Geräte, aber es ist mal ein Basisschutz. Schon der Plus4 hatte dann unterhalb der PCB eine rundum verlötete Blechabschirmung, der 128DCR bekanntlich dann ein Metallgehäuse, wie es auch bei den PCs lange Zeit als "Goldstandard" galt, der A1000 hatte unter seinem Plastegehäuse ebenso Abschirmbleche, am Besten war dort das 256k Speichermodul abgeschirmt, das in der Frontöffnung saß: das war (die Originale von C= und ab Werk) in einer kompletten Tunerbox montiert!


    Um die Frage zu beantworten: Ja, leitfähig sollte es sein, um elektrisch schirmend zu wirken, Weißblech wäre ideal, da auch magnetisch schirmend und immer an die Erdung denken! Solange es auch im Fehlerfall ausgeschlossen ist, dass höhere Spannungen an dieses Blech kommen, genügt für die Schirmwirkung eine Erdung auf dem Massepotential der Platine, wenn das nicht ausgeschlossen werden kann, dann wirds kompliziert, dann wäre es besser, z.b. eine hinten alukaschierte Kunststoffplatte zu nehmen. Der Abstand zur Platine sollte allerdings nicht allzu groß (max. 10 - 15 mm) werden, d.h. hinterm Holz wäre vermutlich nicht mehr sonderlich wirksam. Vom Brandschutz her wäre gegen echtes Holz nichts einzuwenden, Abstand sollte man aber schon halten, um die thermische Belastung vom Gerät zu minimieren.


    Ein weiteres Problem beim an die Wand hängen ist, dass somit auch die Abstrahlung um 90° gedreht zu dem erfolgt, was damals geplant und möglicherweise auch erprobt/überprüft wurde! Störungen, die also beim Original in Tischplatte oder Stahlbetondecke gingen, gehen nun durch die Wand zum Nachbarn oder auch noch weiter...


    Aber je nach Wohn- und Aufstellsituation störst Du damit möglicherweise auch nur Deine eigenen Mitbewohner, Abstand hilft bei (Nahfeld)-Strahlung bekanntlich mit am Besten...


    Wichtiger sind all die Dinge, die Brandschutz, Berührschutz und somit elektrische Sicherheit anbelangen:


    So ein Steckernetzteil ist -selbst wenn es offiziell "CE" hat- nicht unbedingt ein Musterkandidat, um davon im reverse engineering zu lernen und wenn es -wie in 99,9%- aus Fernost kommt, schon gleich zweimal nicht (selbst Apple als hochpreisiger Markenhersteller hatte schon Todesfälle durch ungenügend isolierte und durchschlagende Ladegeräte zu verzeichnen!). Thermosicherungen sind bei kleineren Netzteilen oft IM Trafo, als in der Wicklung selbst integriert, es gibt auf dem Typenschild ein Symbol, das dies anzeigt:


    pasted-from-clipboard.png Die Gradangabe kann variieren, eine solche Sicherung brennt durch, d.h. Netzteil/Trafo sind danach defekt!

    Ein Zeichen, ähnlich dem hier: 220px-Bimetsymb.jpg weist auf eine rückstellbare oder gar selbstrückstellende Thermosicherung hin

    (oft Klixon, Bimetallschalter genannt)


    Hier eine nette Übersicht über diverse Kennzeichnungen an Netzteilen: https://nerdiy.de/howto-netzte…d-richtig-dimensionieren/




    Folgende Dinge gehören also auf jeden Fall sichergestellt:


    1) Du hast (spätestens im Fehlerfall) berührbare Metallteile, sprich den Kern des Trafos, die gehören auf JEDEN Fall an den Schutzleiter angebunden!


    2) da auch der Trafo an Thermoplasten hängt, fällt der möglicherweise schon runter, noch BEVOR er sooo heiß wird, dass er Feuer fangen würde, die Abdeckung sieht aktuell nicht so aus, als ob sie den Trafo notfalls halten könnte, d.h. würde ich da zu soliderer Befestigung raten, z.b. Metallbuchse in durchgehender Bohrung durchs Brett, hinten mit Beilagscheibe verstärkt und dann mit langer Schraube/Gewindestange den Trafo anschrauben und durch Kontermutter hintern Trafo Position sichern. Metallbuchse und Beilagscheibe je nach Material (also bei Span-, oder MDF-Platte auf jeden Fall..)


    3) die Abdeckung muss -falls aus Metall- natürlich auch schutzgeerdet werden, ein abfallendes Kabel vom Trafo könnte sonst diese Abdeckung unter Spannung setzen und zur Falle werden lassen


    4) die Anschlüsse am Trafo selbst solltest Du, wenn kein RUNDUM geschlossenes und isoliertes/temperaturfestes oder geerdetes Gehäuse vorliegt, im eigenen Interesse mit einer eigenen Berührschutzabdeckung versehen. Das ist bei so nem, für den Einbau in ein geschlossenes Gerät gedachten und mehr als 30 Jahre alten Trafo natürlich nicht ganz trivial, heutige Trafos haben verdeckte, tieferliegende Anschlüsse oder eine Blende oben drüber, aber mit Schrumpfschlauch und möglicherweise unbeschichtetem Leiterplattenmaterial lässt sich das auch lösen.


    5) ist der Aufstellort ein Feuchtraum, dann müssen nochmals höhere Sicherheitsanforderungen berücksichtigt werden!


    6) ein FI (Personenschutzschalter) kann NIE schaden, aber ist auch kein 100% Schutz, insbesondere ist er auf ordnungsgemäße Schutzerdung der Verbraucher und Verkabelung angewiesen für seine Funktion! NICHT mit klassischer Nullung kombinierbar, diese sollte man im Übrigen NIRGENDS tolerieren!!!


    7) Aus der Ferne ist keine hinreichend genaue und objektive Bewertung möglich, daher alle Angaben ohne Gewähr und unter Ausschluss jeglicher Haftung! Arbeiten an der Elektroinstallation und Spannungen über 25V gehören in die Hände ausgebildeter Elektrofachkräfte!

  • 7) Aus der Ferne ist keine hinreichend genaue und objektive Bewertung möglich, daher alle Angaben ohne Gewähr und unter Ausschluss jeglicher Haftung! Arbeiten an der Elektroinstallation und Spannungen über 25V gehören in die Hände ausgebildeter Elektrofachkräfte!

    Dann müsste ich meine Fernschreiber alle von einer Elektrofachkraft anschließen lassen (85 Volt Linienspannung). Und meine Labornetzgeräte gehen bis 30 Volt! =O

    Nene, in meine Bastelbude lasse ich keine Elektrofachkraft rein. Wer weiß, was die mir hier alles durcheinanderbringt. :D

  • Doch, in den Original-Gehäusen ist -beim C64- eine alukaschierte und mit GND verbundene Folie, die auf ne Pappe aufgeklebt ist sowohl drunter als auch drüber und bildet somit zusammen mit dem Modulslotbügel (in den es auch eingehängt ist) und dem rechten Winkel, der die Controlports und Schalter abdeckt- einen zumindest halbwegs dichten faradayschen Käfig

    Ja, richtig. Daran hatte ich nicht gedacht. Bzw schon garnicht an die Metallklammer, die das mit dem Blech verbindet.

    Warum sagen dann alle, die kann man wegschmeissen? Weil die Störungen nur auf CRTs negative Auswirkungen hatte?


    Aber je nach Wohn- und Aufstellsituation störst Du damit möglicherweise auch nur Deine eigenen Mitbewohner, Abstand hilft bei (Nahfeld)-Strahlung bekanntlich mit am Besten...

    Hängt an einer Außenmauer (natürlich an der Innenseite :-D ), der nächste Nachbar ist dann ca 10 Meter entfernt.

    Du hast (spätestens im Fehlerfall) berührbare Metallteile, sprich den Kern des Trafos, die gehören auf JEDEN Fall an den Schutzleiter angebunden!

    Zum Vergleich hier das originale Netzteil, aus dem der Trafo kommt (den eingekreisten Elko ignorieren, da gings um eine andere Fragestellun)

    Die drei grünen Bauteile unten sind Entstörkondensatoren.

    Einer ist zwischen L und Schutzleiter

    Einer ist zwischen N und Schutzleiter

    Und einer ist zwischen L und N (der größte der Drei)

    Vor diesen kommt noch eine Sicherung (hier durchgebrannt).


    Diese Konstruktion (drei Entstörkondensatoren und die Sicherung in der selben Stärke/Träge) unter Berücksichtigung der von dir genannten Punkte mit 1,5mm² nachgebaut und in einem Metallgehäuse weggesperrt wäre ok, richtig?

    Aus der Ferne ist keine hinreichend genaue und objektive Bewertung möglich, daher alle Angaben ohne Gewähr und unter Ausschluss jeglicher Haftung! Arbeiten an der Elektroinstallation und Spannungen über 25V gehören in die Hände ausgebildeter Elektrofachkräfte!

    Ja, das liest man öfter.

    Mein Nachbar ist Elektriker, dem werde ich das Teil mal ansehen lassen, wenn ich es zusammen habe.


    Vielen Dank

  • Gut, dass hier niemand C64-Netzteile umbaut und Bildschirme repariert.

    Und dann die ganzen Reparaturen an Geräten mit integriertem Netzteil (1541-I, Drucker usw.).

    Ich denke, das ganze Forum sollte aus Sicherheitsgründen sofort geschlossen werden. ^^


    Und ich habe hier eine ganze Etage mit klassischer Nullung. Lasse ich sofort umbauen, wenn mir jemand die Renovierung bezahlt.

    Wenn's jemanden stört, schicke ich gerne meine Kontonummer. :D

  • Diese Konstruktion (drei Entstörkondensatoren und die Sicherung in der selben Stärke/Träge) unter Berücksichtigung der von dir genannten Punkte mit 1,5mm² nachgebaut und in einem Metallgehäuse weggesperrt wäre ok, richtig?


    Du willst damit nur die 9V AC generieren oder verstehe ich da was falsch?


    Grundsätzlich kannst Du die Platine auch so wie sie ist übernehmen, wenn Du die Gleichspannungen nicht brauchst, lötest du einfach die 4 Gleichrichter-Dioden aus und gut ist.

    Das abgebrochene Eck lässt sich mit genanntem Draht sicher auch löttechnisch wieder anheften, wenn dort "wichtige" Leiterbahnen verlaufen, wenn nicht, dann einfach mechanisch flicken.


    Lochblech-Käfig rum, der gut mit (funktionierendem!) Schutzleiter verbunden wird und entsprechend der auftretenden Spannungen natürlich auch eine gewisse Luftstrecke Abstand zur Platine resp. den stromführenden blanken Drähten und Kontakten braucht, das genügt auf jeden Fall, zusätzlich natürlich sicherstellen, dass der Käfig auch ei starkter Hitzeentwicklung am Einbauort bleibt, dann sieht es doch schon sehr professionell aus...


    Wichtig ist immer, die Brandlast in der Nähe so niedrig wie möglich zu halten, das bisschen Lackdraht im Trafo und Plastik drum rum, das verbrennt recht schnell, aber wenn es weiteres brennbares Material in der Nähe gibt, auch an abtropfenden flüssigen Kunststoff denken, sowie an mögliche Stichflammen im Moment der idealen Verbrennungsmischung, dann wird aus dem kleinen Schmorbrand schnell ein großes Maleur!

  • Du willst damit nur die 9V AC generieren oder verstehe ich da was falsch?

    Ganz richtig


    Das abgebrochene Eck lässt sich mit genanntem Draht sicher auch löttechnisch wieder anheften, wenn dort "wichtige" Leiterbahnen verlaufen, wenn nicht, dann einfach mechanisch flicken.

    Hätte ich versucht, dann ist die Sicherung im Foto gestorben. Beim Flicken hab ich sicher irgendwo einen Kurzschluss produziert, nehm ich an. Es sind doch 5 oder 6 Bahnen unterbrochen.

    Da ich nicht wusste, was wo anliegen sollte (zwecks Kontrollmessung), hab ich das Reparaturvorhaben abgebrochen.

    Und ich habe hier eine ganze Etage mit klassischer Nullung. Lasse ich sofort umbauen, wenn mir jemand die Renovierung bezahlt.

    Verstehe ich. Habe ein- zwei Bekannte, die in Altbauten leben.

    hierauf bezogen: ich würde dieses Netzteil ja als Neubau bezeichnen (wenn auch mit alten Teilen), nicht als Renovierung :-)



    solange nix passiert ist ja alles gut, aber wehe wenns mal schief geht.

    Eben. Ist ein bisschen wie mit einem Bier zuviel Auto fahren.

    Um nicht von der Polizei erwischt zu werden gibts ja diverse Taktiken.

    Man kann aber auch ohne Schuld in einen Unfall verwickelt werden - und dann hat man ein riesen Problem.

  • Wenn's jemanden stört, schicke ich gerne meine Kontonummer. :D

    DICH sollte es stören, oder wohnst Du ALLEIN und hast NIE Besuch z.b. von Kindern, Enkeln, keine Haustiere und machst natürlich auch NIE einen Fehler, z.b. mal doch an nem noch ans Netz angeschlossenem Gerät das Gehäuse entfernen (z.b. 1541) und :


    dann noch diese eine Schraube lockern, dann komm ich besser dran...


    ... und schwupps, fällt die doofe Schraube rein, kein Problem, dich krieg ich -Reflexbewegung- -uaaahhhhh- pieeeeep Deadline...



    Keine Frage: Ich hab auch schon dutzende Stromschläge an 220V überlebt, aber ehrlich: ich würde dennoch KEINEN EINZIGEN provozieren wollen, es ist immer russisch Roulette:


    Wenn der Schlag zeitlich genau dann kommt, wenn der Sinusknoten am Herz "feuert" um dieses zum nächsten Schlag zu animieren, dann ist der Sinusknoten extrem empfindlich, vergleichbar vielleicht mit nem Open-Collector, der gerade durchgeschaltet ist, Folge: plötzlicher Herztod, da hilft dann der Defi auch nix mehr!


    OT: Auf Eigentümer von Altbauten kommen übrigens dank unserer tollen neuen Regierung bald Pflichtrenovierungen und somit Kosten zu, dagegen ist die Sanierung der Elektroinstallation ein Klacks. Auf die Mieter wird das dann natürlich auch umgelegt, nur zeitlich etwas verzögert und entzerrt. Zahlen tut immer der Endnutzer!

  • Wenn's jemanden stört, schicke ich gerne meine Kontonummer. :D

    DICH sollte es stören, oder wohnst Du ALLEIN und hast NIE Besuch z.b. von Kindern, Enkeln, keine Haustiere und machst natürlich auch NIE einen Fehler.

    Jetzt aber. Das volle Programm! :popcorn:

    Eine Etage Unterputzverkabelung - komplette Renovierung aller Räume - ca. 50 K€. Willst du meine Kontonummer? ;)

    Das musst du jetzt ganz tapfer aushalten, dass bei anderen die Kohle nicht immer im Überfluss vorhanden ist.

  • ca. 50 K€

    Selbst machen, der Materialanteil liegt sicher nur bei 10% und die Komplett-Renovierung darauf dann zu schieben, ist ja auch nicht ganz korrekt, oder? Wenn da seit Mitte der 1980er, also seit dem Auslaufen der Übergangsfristen NIE renoviert wurde, dann wirds aber auch ohne Elektro aber höchste Zeit, oder?


    Schlitzeklopfen bringt Muskelmasse zurück, da kann kein Fitness-Studio mithalten ;-)

  • ca. 50 K€

    Selbst machen, der Materialanteil liegt sicher nur bei 10% und die Komplett-Renovierung darauf dann zu schieben, ist ja auch nicht ganz korrekt, oder? Wenn da seit Mitte der 1980er, also seit dem Auslaufen der Übergangsfristen NIE renoviert wurde, dann wirds aber auch ohne Elektro aber höchste Zeit, oder?

    Wieso gehst du davon aus, dass ich mit 61 Jahren und kaputtem Rücken eine komplette Etage selber renovieren kann?

  • ca. 50 K€

    Selbst machen, der Materialanteil liegt sicher nur bei 10% und die Komplett-Renovierung darauf dann zu schieben, ist ja auch nicht ganz korrekt, oder? Wenn da seit Mitte der 1980er, also seit dem Auslaufen der Übergangsfristen NIE renoviert wurde, dann wirds aber auch ohne Elektro aber höchste Zeit, oder?

    Wieso gehst du davon aus, dass ich mit 61 Jahren und kaputtem Rücken eine komplette Etage selber renovieren kann?

    Ok, das POLArisiert, Du weißt, was ich meine? :whistling:

  • ca. 50 K€

    Selbst machen, der Materialanteil liegt sicher nur bei 10% und die Komplett-Renovierung darauf dann zu schieben, ist ja auch nicht ganz korrekt, oder? Wenn da seit Mitte der 1980er, also seit dem Auslaufen der Übergangsfristen NIE renoviert wurde, dann wirds aber auch ohne Elektro aber höchste Zeit, oder?

    Wieso gehst du davon aus, dass ich mit 61 Jahren und kaputtem Rücken eine komplette Etage selber renovieren kann?

    Ok, das POLArisiert, Du weißt, was ich meine? :whistling:

    Nein, ich verstehe nicht was du meinst. Ich habe keine 50 K€ und bin nicht in der Lage, das selber zu renovieren. Hast du noch weitere schlaue Vorschläge?


    Dass ich meine Familie hier angeblich leichtfertig in Gefahr bringe, das polarisiert nicht?

  • Ok, das POLArisiert, Du weißt, was ich meine? :whistling:

    Nein, ich verstehe nicht was du meinst. Ich habe keine 50 K€ und bin nicht in der Lage, das selber zu renovieren. Hast du noch weitere schlaue Vorschläge?

    Na: die fleissigen Nachbarn aus dem Osten machen lassen, POL eben...


  • Wenn wir in die Diskussion anders eingestiegen wären, dann wäre das genau das, wovor du vehement gewarnt hättest. :D

    Als lassen wir's gut sein. Hier bleibt sowieso alles, wie es ist.


    Von mir aus kann der Mod das alles auslagern oder löschen. Mit dem Thema hat das nichts zu tun.

  • Wir haben früher auch die Trafos nackig unter den Tisch geschraubt. Und auch heute teilweise noch. Das wichtigste ist halt das man blanke Stellen gegen versehentliches berühren schütz und die Verbindungen fest und gut sind.


    Wir sprechen hier von dem privaten Bereich nicht öffentlich, beruflich usw.


    Muss am WE noch einen Raum beim Nachbarn verkabeln.. Uppps bin ja kein Elektriker, mist :D


    Spaß beiseite. Egal was man macht, man muss halt wissen was man macht.

    Konfuzius sagt…Hüte dich vor Männern, deren Bauch beim Lachen nicht wackelt.

    Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.


    Wenn ich tot bin, dann begrabt mich mit dem Gesicht nach unten! Dann kann mich die Welt am Arsch lecken. ** Der Joker **

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    Edited once, last by Spider1982 ().

  • Lasst eure hochesotherischen ich meine hochtheoretischen Überlegungen mal nicht Paul Carlson (Mr. Carlsons Lab) hören. Dessen Dim Bulb Tester mit einem Variac und einem Isolationstransformator hängt komplett offen (und auch noch 90 Grad!!!!!!!) an der Wand. Kreisch!


    Und der Junge arbeitet noch mit analogen Radio und Fernsehgeräten, die auch noch wirklich mit EM gestört werden können.


    Sorry aber das was hier so steht ist bis auf den Berührschutz ziemlicher BS, grade alles was in Richtung EM-Schirmung abzielt.

    damals gabs noch nicht so strenge Vorschriften und auch weniger potentiell störende wie störbare Geräte

    genau, weils damals nur analog Radio und -Fernsehen gab, gab's natürlich weniger störbare Geräte. :whistling: Und jetzt überlegen wir mal kurz, was mit den damals rigiden Vorschriften geschützt werden sollte. *cough*Rundfunkempfang*cough* Wo heute das wie ein Tannenbaum leuchtende China-USB-Ladegerät daneben keinerlei Wirkung entfaltet.


    Dann diese Fail-Vorschläge mit dem Blech unter den Boards - wenn, dann würden die dann in 5 von 6 Seiten weiterhin fröhlich strahlen, das würde schon mal gar nichts bringen. Oder das 90Grad gedreht Argument...


    Oder der Wille, einen mit 50Hz mit fast schon Gleichspannung dahindümpelnden Netztrafo unbedingt in eine EM-Käfig setzen zu wollen.


    Oder EM mit magnetschirmendem (!) Weißblech (!!) zu Leibe rücken wollen 8o

  • Einfach mal diverse Retrogeräte, die wir hier so in Gebrauch haben, aufschrauben und schauen, wie toll da die Trafos abgeschirmt sind. Zum Beispiel bei meinem CBM 3032 und der ist läuft ziemlich häufig.


    Ruudi treibt halt seine Grundsatzdiskussionen gerne bis zur völligen Absurdität. Da geht es dann nicht mehr um Verhältnismässigkeit oder Nutzen. :D

    Ich würde gerne mal sehen, ob er das alles für sich selber so konsequent umsetzt, was er hier postuliert.

  • Oder der Wille, einen mit 50Hz mit fast schon Gleichspannung dahindümpelnden Netztrafo unbedingt in eine EM-Käfig setzen zu wollen.

    Wenn zitieren, dann bitte richtig!


    Der Trafo (oder wie ebenso weiter oben bereits ausgeführt: wenigstens seine Kontaktschiene) gehört aus BERÜHRSCHUTZGRÜNDEN eingehaust und zwar ZWINGEND nach u.a. VDE100! Unterlassung ist versuchter Totschlag!


    Die Einhausung mit Thermoplast, die schon umgesetzt war, ist aufgrund sowohl der Materialeigenschaften (schmilzt schnell) als auch der fehlenden mechanischen Stabilität (sowie der zu großen Öffnungen) NICHT zielführend gewesen!


    Es wurde lediglich darauf hingewiesen, dass eine Einhausung aus stabilem und gut bearbeitbaren Metall aufgrund der dann gegebenen Leitfähigkeit ZWINGEND schutzgeerdet sein muss!


    Natürlich kann der Trafo auch in eine Holz- oder Plastikumhausung eingebaut werden, sofern dann die Brandschutzbestimmungen einhaltbar sind. Das ist bei Thermoplasten aus dem 3D-Druck aber REGELMÄSSIG NICHT der Fall!


    zum Thema EMV:


    Ich bin seit über 20 Jahren beruflich sehr erfolgreich in diesem Gebiet tätig und gebe u.a. auch Schulungen und sog. Ring-Vorlesungen (Gastvorlesung industrieller Dozenten) zu diesem Themenkreis.


    Ich habe sowohl betont, dass die reine Abschirmung unten nur ein Teilaspekt ist, der aber z.b. im Plus4 von Commodore just genau so auch umgesetzt wurde und dass idealerweise ein vollständiges Metallgehäuse verwendet weden sollte, Lochungen/Gitter sind zulässig, solange die Maschenweite deutlich kleiner ist als die Wellenlänge der zu erwartenden abgestrahlten Störenergien.


    Es ist aber -gerade in größeren Mietobjekten- sehr wohl von Vorteil, wenn die Abstrahlung direkt in Richtung anderef Parteien minimiert wird, die möglicherweise nur mit Ziegel oder Ytong etc. erstellten Innenmauern haben kaum eine dämpfende Wirkung im Vergleich zu den stahlbewehrten Betondecken, sowie der 1/r3 Nahfeldverteilung schlicht durch Abstand. (zu dem Zeitpunkt war noch nicht bekannt, dass die Wand, an die montiert werden soll eine Aussenwand ist und 10m Abstand zum nächsten Gebäude herrscht!)


    Die HF-Abstrahlungen von (insb. digitalen) Schaltkreisen auf Platinen sind sehr wohl stark gerichtet, kommen hauptsächlich durch Strom-Schleifen der Leiterbahnen zu stande, wobei logischerweise eine Schleife aussen rum auf einer Lage deutlich größer sein KANN, als die Schleifen, die sich zwischen den Lagen ergeben, da deren Höhe durch die üblichen 1.6mm doch recht begrenzt sind, das sollte eigentlich nicht weiter erörtert werden müssen.


    Erwähnt sei natürlich, dass es durch ungünstiges und unbedachtes Layout auch möglich ist, auch seitlich raus massiv abzustrahlen und man heute daher entweder rundum im regelmäßigen Abstand (siehe oben: Gitterweite) DuKos setzt, oder gleich auf eine durchgehende Kantenmetallisierung (teuer aber sehr wirksam).


    Aufgrund dieser starken Richtungswirkung werden EMV-Messungen an NICHT ortsfest montierten Baugruppen auch in allen 3 Raumlagen vorgenommen, alle weiteren Lagen sind dann Linearkombinationen und rechnerisch bestimmbar.


    Die EM-Schirmwirkung von Weißblech, welches günstig verfügbar und zudem auch lötbar ist, ist allgemein bekannt und akzeptiert und dient hier insb. dem Schutz von Wechseldatenträgern sowie der Vermeidung von Brummeinstreuungen in den Audio-Kabelbaum. Auch die Tunerbox rund um VIC resp. Modulator ist aus Weißblech!



    Aber wer 50Hz als "fast Gleichspannung" durch einen Trafo "dümpeln" sieht, dem sind solche Zusammenhänge vermutlich nicht zugänglich zu machen.


    Da gäbe es dann einfach die Möglichkeit STILL zu sein!



    Muss am WE noch einen Raum beim Nachbarn verkabeln.. Uppps bin ja kein Elektriker, mist :D


    Spaß beiseite. Egal was man macht, man muss halt wissen was man macht.


    Dir ist hoffentlich klar, daß Du Dich damit potentiell STRAFBAR machst und auch mit deinem kompletten Privatvermögen haftest, wenn dort IRGENDWANN mal ein Schaden entsteht und es Zeugen oder Beweise (u.v.a. auch der post oben!) für Deine Tätigkeit gibt?


    Wenn Du schlau bist, dann bestehst Du schriftlich auf einer Abnahme durch einen Elektrofachbetrieb, wenn du das eh tust und hier nur zu erwähnen "vergessen" hast, weils dann "cool" rüberkommt, dann denke bitte an die Wirkung auf Dritte.


    Ich würde gerne mal sehen, ob er das alles für sich selber so konsequent umsetzt, was er hier postuliert.


    Aber selbstverständlich!


    Was habe ich "postuliert"?


    1) spannungsführende Kontakte WIRKSAM abzudecken (eine Grundregel der Elektrosicherheit!)


    Ich habe hier Kinder und Haustiere im Haus und bin auch selbst froh, wenn nicht jede Schusseligkeit meiner selbst oder meines Umfelds gleich zu einer Katastrophe führt!


    2) Platinen, die HF erzeugen (im Falle hier sogar erwünschte HF in Form von Videosignalen und damit modulierter HF, also bis in den 500MHz Bereich hoch!) in einer Basisabschirmung zu betreiben, zumindest so gut, wie seinerzeit vom Originalhersteller.


    Meine Geräte stehen IN IHREN ORIGINAL-Gehäusen,wenn diese betrieben werden. Wenn sie repariert/gewartet werden natürlich auch mal ohne, aber dann mit Trenntrafo und gegebenenfalls in einem Kellerraum, der -als ehemaliger und damals staatlich geförderter Zivilschutzkeller- über sehr dicke Stahlbetonwände und Decken verfügt, dass ich ihn sogar für EMV-Precompliance-Messungen ohne weitere Schirmmaßnahmen nutzen kann. Noch nicht mal der ehemalige Ortssender "BR1" drang hier in meßbarer Feldstärke durch, obwohl die Großsendeanlage "Ismaning" gerade mal 10km Luftlinie entfernt liegt. (MW dort inzwischen abgeschaltet, UKW-Sendeanlage ebenso ohne Auswirkungen)


    Offene Geräte befinden sich jedenfalls aber eindeutig vom Wohn- und Hauswirtschaftsbereich getrennt in abgeschlossenen Räumen und sind elektrotechnische Laien tabu und nicht ohne meine Zustimmung betretbar (sprich verschlossen mit Tür ohne Klinke aussen)



    PS: Ich habe hinsichtlich 2) sogar noch versucht, den Anwenderwunsch "offen sichtbare PCB" mit einer Abschirmung WENIGSTENS in Richtung potentieller Nachbarn (die ja just an der Stelle auf seiner Seite der Wand (man erinnere sich: da war noch nicht von Aussenwand die Rede!) ein analoges Radio, CB-Empfänger oder auch TV-Gerät (z.b. auch im Zusammenhang mit alter Spielkonsole, Computer ...) hängen/stehen haben könnten und die dann MASSIV bei dessen Nutzung gestört werden würden, zu ermöglichen.


    Die Abstrahlung in den Raum/Wohnung des Störers wurde dabei in Kauf genommen und die dämpfende Wirkung einer Stahlbetondecke, wie in halbwegs modernen Gebäuden in Deutschland Standard mal vorausgesetzt.


    Getreu dem Motto: "was keinen stört, wird auch keiner monieren"...