PC Parallelport

Es gibt 11 Antworten in diesem Thema, welches 3.411 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (9. Dezember 2006 um 11:38) ist von Schmitti.

  • Kann man den Parallelport moderner PCs so nutzen wie den User-Port am C64? In den Dokumentationen, die ich gefunden habe, werden immer FIFO-Puffer verwendet. Mich interessiert da, ob das auch ohne geht, also daß man den Puffer und die Interrupts einfach bei Seite lassen kann, um einfache Signale zu verwenden, die sich nicht um Handshaking kümmern müssen oder können. Darf gerne auch unter DOS sein? Wenn das geht, welche maximale Frequenz wäre da für Ein-/Ausgabe zu erwarten?

  • Ja, das geht - am besten auch nur unter DOS, oder mit entsprechendem Treiber! Multitasking mit direktem Hardwarezugriff und Echtzeit vertragen sich oft nicht so gut... ;)

    Auch die Statuspins des seriellen Ports lassen sich für solche Zwecke verwenden.

  • Zitat

    Original von LogicDeLuxe
    Gibt's dazu auch eine Beschreibung, wie man das am besten macht?


    Schau dich mal auf Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. um.

    Wichtig: Die 8 bidirektionalen Leitungen des parallenen Ports kannst du nur alle als Ausgang oder alle als Eingang (letzteres auch nicht immer) nutzen. Also z.B. 4 Ein- und 4 Ausgänge geht nicht.

    Dafür kann man die zusätzlichen Statusleitungen mitnutzen, so dass es meistens ganz gut klappt.

    Programmierbeispiele wären z.B. auch: Der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., oder Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. - letzteres sogar als Windows oder Linux Kernel-Mode-Treiber. Allerdings sind diese Beispiele für erste Versuche möglicherweise doch etwas zu komplex.

    Wenn Echtzeitanwendungen nicht notwendig sind kannst du z.B. auch OpenCBM (cbm4linux/cbm4win) nutzen, um aus einem Windows/Linux-Programm heraus den Zugriff auf die Ports vorzunehmen, OHNE die Sicherheitsstruktur des Betriebssystems auszuhebeln. ;)

    Gruß,
    - Spiro.

  • Zitat

    Original von LogicDeLuxe
    Gibt's dazu auch eine Beschreibung, wie man das am besten macht? Ein C- oder Pascal-Beispiel wäre sicher hilfreich.

    Ich hatte mal eine kleine Transfersoftware fuer meinen CBM 2001 geschrieben. Das war Pascal/DOS und nicht besonders schnell (.5kb/Sekunde).

    Das waere Strobe und der Datenport :

    Michael

    If we're evil or divine - we're the last in line. - Ronnie James Dio (1984) -
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  • Mit dlportio kann man unter XP und Konsorten auch viel erreichen. Am besten Bi-Directional-Mode für Datenaustausch nutzen...

  • Zitat

    Original von Mr. Museum
    Mit dlportio kann man unter XP und Konsorten auch viel erreichen.


    Grundsätzlich ja. Ich kenne zwar dlportio nicht, aber wenn es ähnlich wie userport.sys oder portio.sys ist kann man damit insbesondere erreichen, dass jedes Depp-Programm den Rechner zum Absturz bringen kann.

    Ist fast so gut wie eine Hardware, die ich mal hier bekommen hatte: Das Teil kostet - je nach Ausstattung - zwischen EUR 818,- und EUR 1750,-, aber der Treiber ist so "gut", dass schon ein Öffnen des Gerätes und Lesen oder Schreiben auf das File-Handle den PCI-Bus komplett blockiert - sprich: Der Rechner ist abgestürzt, nur noch durch ein RESET wiederzubeleben.

    Ich vermute, dass die noch teureren Version (bis über EUR 3000,-) den gleichen Fehler aufweisen.

    Und das beste: Selbst nach Deinstallation des Treibers und sogar Entfernen des Hardware bleibt das Problem bestehen. Ja, die Leute wissen schon, wie man einen Rechner DOSed... ;)

    But I tend to digress... :bia

    Gruß,
    - Spiro.

  • Oehm, mein Beispiel oben ist nur fuer PASCAL unter DOS ! ;)))

    Koennte die I/O-Kruecken von Windows zerlegen, da die Hardware direkt angesprochen wird.

    Michael

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  • Ein kurzer Nachtrag : 0,5KB stimmen nicht mehr. Es sind nach einer kleinen Korrektur ca. 13,3 Kb/Sekunde..

    Handshake, Datei puffern usw.. kostet nochmals eine Sekunde.

    Rechner: DOS PC 486/66 und CBM 2001.

    Windows , pfffft ;)

    Michael

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  • Falls da Thema nochmal für jemanden interessant wird:
    Es gibt recht simble aufgebaute I/O-Port-Karten für den PC, die einen 8255-I/O-Port-Baustein besitzen und dieser wird dann direkt über den Bus angesprochen. Damit sind dann alle Möglichkeiten des 8255 offen.