... oder nur am alten Röhren-Bildschirm?
Funktioniert ein C64 Lightpen an einem TFT?
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Cpt.Hardy -
5. Februar 2022 um 18:18 -
Erledigt
Es gibt 15 Antworten in diesem Thema, welches 2.254 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (
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Nein, leider nicht. Nur an einer Roehre
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Ja, leider. Auch meine PSX Namco Lightguns mit Time Crisis, Resident Evil Survivor & Co.
So ein Mist.
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Wenn ich Das richtig in Erinnerung habe, dann nur am Röhrenfernseher/-monitor.
Der Lightpen wird durch den Elektronenstrahl getriggert, der bei der Röhre von oben links nach unten rechts läuft.
Weil der VIC II "weiß", wann das Bild oben links angefangen hat, kann der aus der Zeitspanne bis zum Impuls des Lightpen ausrechnen, wo der den Impuls auf dem Bild aufgegriffen hat.
TFT machen immer ganze Bilder auf einmal.
Also grob beschrieben.
Da lâuft kein "Strahl" der den Lightpen triggert.
Am TFT müsste die Software, die den Lightpen auswertet eingentlich überall und zu jeder (Un)zeit die Position falsch auswerten.
Wenn ich falsch liege, bitte korrigieren.
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hatte mir sowas schon gedacht ....
Frage am Rande: Zu GEOS soll ein Lightpen Treiber gehören. Ist der standardmäßig auf jeder desktop Diskette oder ist das was Besonderes?
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Zu GEOS soll ein Lightpen Treiber gehören. Ist der standardmäßig auf jeder desktop Diskette oder ist das was Besonderes?
Bei GEOS 2.0 war der AFAIK mit im "Paket" enthalten. Genau wie der Joystick Treiber, usw.
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Zu GEOS soll ein Lightpen Treiber gehören.
Ja. Auf den originalen Disketten "System" und "Sicherungssystem" von Geos64 V2.0 befindet sich der Treiber "INKWELL". Das ist der Lightpen-Treiber. Mit welchen Lightpens er funktioniert, kann ich nicht sagen.
Gruß
Werner
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ich dache, alle Lightpens funktionieren gleich ...
Siehe Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
edit cp2: extern verlinktes Bild durch Link zum Wiki ersetzt.
BITTE KEINE BILDER EXTERN VERLINKEN!!!
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Es wird nicht generell funktionieren, aber es gibt da ja noch die alternative Abfrage-Methode, die Lightguns genutzt haben: Entweder das Ziel oder die Umgebung einmal blitzen lassen. Das wird auch ein Lichtgriffel am TFT melden können. Seine Positionsangabe dazu taugt dann zwar nichts, aber für ein Tontaubenschießen reicht es.
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Wenn ich Das richtig in Erinnerung habe, dann nur am Röhrenfernseher/-monitor.
Der Lightpen wird durch den Elektronenstrahl getriggert, der bei der Röhre von oben links nach unten rechts läuft.
Weil der VIC II "weiß", wann das Bild oben links angefangen hat, kann der aus der Zeitspanne bis zum Impuls des Lightpen ausrechnen, wo der den Impuls auf dem Bild aufgegriffen hat.
TFT machen immer ganze Bilder auf einmal.
Also grob beschrieben.
Da lâuft kein "Strahl" der den Lightpen triggert.
Am TFT müsste die Software, die den Lightpen auswertet eingentlich überall und zu jeder (Un)zeit die Position falsch auswerten.
Wenn ich falsch liege, bitte korrigieren.
Sehr richtig.
Was ich noch ergänzen möchte: Modernere Röhrenbildschirme mit einem Bildspeicher, die zB die 100Hz Geräte funktionieren ebenfalls nicht mit der klassischen Lightpen technik.
Gruß C-Man
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... weil beim Lightpen die Tatsache ausgenutzt wird, dass der Bildschirm flackert. Das Bild wird von oben nach unten in Zeilen geschrieben, jede Zeile dauert bei PAL 64us incl. Rücklauf. Die Tatsache, dass ein Bild entsteht, liegt am Nachleuchten der Leuchtstoffe. Immer, wenn der Elektronenstrahl an einem Punkt vorbeikommt, leuchtet dieser auf und muss für die nächste 1/25s nachleuchten, bis der Strahl an dieser Stelle wieder vorbeikommt. Folglich ist der Punkt im Moment der Anregung durch den Elektronenstrahl am Hellsten und wird dann kontinuierlich dunkler, bis er wieder mit Elektronen beschossen wird. Der Helligkeitssprung ist das, was der Lightpen detektiert. Und der VIC weiß, wo sich der Elektronenstrahl örtlich zu dem Zeitpunkt des durch den Lightpen detektierten Helligkeitssprungs befindet. Daraus ergibt sich, dass jede Art von Display, die prinzipiell anders funktioniert (TFT, LCD) oder zeitlich entkoppelt ist (100Hz-Röhrengerät) nicht funktionieren kann.
Beim 100Hz-Gerät wird das Bild zwischengespeichert und der Strahl kommt in der gleichen Zeit 2x an der Stelle vorbei, wo sich der Lightpen befindet - was zum Einen zu kleineren Helligkeitsänderungen (=weniger flackern) führt, zum Anderen aber auch dazu, dass der Strahl zu dem Zeitpunkt nicht an der Stelle ist, an der der VIC meint, dass er ist. Die Koordinaten, die dann ausgegeben werden, sind also falsch.
Beim TFT/LCD werden die Pixel nicht sequentiell beleuchtet. Das optische Verhalten der Pixel ist grundsätzlich anders wie beim CRT und der Controller steuert die zwischengespeicherten Inhalte Pixel für Pixel in einer Matrix an - ebenfalls zeitlich entkoppelt vom Eingangssignal, was wiederum für völlig falsche Koordinaten sorgen würde, selbst wenn der Lightpen etwas sehen würde.
Fazit: der Lightpen nutzt für sein Funktionsprinzip die Unzulänglichkeiten der CRT aus - kann also nur bei einer CRT funktionieren.
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Cpt.Hardy , bitte keine externen Bilder einbinden, sondern ins Forum hochladen (siehe Nutzungsbedingungen).
ich dache, alle Lightpens funktionieren gleich ...
Jein. Es gibt z.B. Modelle mit und ohne Feuerknopf. Und dann gibt es noch verschiedene Möglichkeiten für den Feuerknopf. Siehe die Tabelle im iComp-Wiki: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
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Wäre es denn möglich, den fehlenden Bildschirmstrahl per Software zu Simulieren.
Ich stelle mir das so vor, daß man z.b. auf einem schwarzen hintergrund einen weißen Pixel vom Anfang bis zum Ende wandern lässt
Trifft Licht auf die Diode, hätte man die X und Y Koordinaten.
Keine Ahnung, ob das funktionieren würde.

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bitte keine externen Bilder einbinden
ok, dann nehmt doch einfach die Funktion heraus., dann gibt's auch keinen Ärger
und diese externe Seite was das c64wiki
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ok, dann nehmt doch einfach die Funktion heraus., dann gibt's auch keinen Ärger
und diese externe Seite was das c64wiki
Dafür bin ich der falsche Ansprechpartner. Ich kann dir nichts zur Machbarkeit sagen (wäre vermutlich deaktiviert, wenn es einfach ginge), sondern habe dich nur auf eine Nutzungsbedingung fürs Forum hingewiesen und dafür ist die Quelle des Bilds egal. Verständlicherweise ist externes Verlinken von Bildern nicht erwünscht. Das war in frühen Jahren gang und gäbe. Die Links funktionieren irgendwann halt oft nicht mehr.
Wäre es denn möglich, den fehlenden Bildschirmstrahl per Software zu Simulieren.
Ich stelle mir das so vor, daß man z.b. auf einem schwarzen hintergrund einen weißen Pixel vom Anfang bis zum Ende wandern lässt
Trifft Licht auf die Diode, hätte man die X und Y Koordinaten.
Keine Ahnung, ob das funktionieren würde.

Hoogo hatte dazu etwas weiter oben geschrieben. Das ist nicht so weit von deiner Idee entfernt.
Einige Emulatoren können wohl auch mit einer speziell neu entwickelten Lightgun an modernen Displays genutzt werden, die ihrerseits auf keine weitere Hardware (Sensorenleiste) angewiesen ist: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Zu den unterstützten Emulatoren gehört z.B. RetroPie, in dem auch ein C64-Emulator verfügbar ist. Ob das damit aber wirklich funktioniert, kann ich nicht sagen.
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Wäre es denn möglich, den fehlenden Bildschirmstrahl per Software zu Simulieren.
Ich stelle mir das so vor, daß man z.b. auf einem schwarzen hintergrund einen weißen Pixel vom Anfang bis zum Ende wandern lässt
Trifft Licht auf die Diode, hätte man die X und Y Koordinaten.
Keine Ahnung, ob das funktionieren würde.
Mit einzelnem Pixel eher nicht, dafür sind es zu viele, und man weiß zu wenig darüber, wann der Monitor es dargestellt hat.
Aber es dürfte mit Rechtecken gehen, deren Größe man immer halbiert. Und wieder vergrößert, sobald man den Kontakt verloren hat.
Könnte originell sein, damit Bewegungen zu verfolgen.
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Ebster
6. Februar 2022 um 00:50 Hat den Titel des Themas von „funktioniert ein C64 Lightpen an einem TFT“ zu „Funktioniert ein C64 Lightpen an einem TFT?“ geändert.