Amiga Emulation unter Linux

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  • So. Ich hab' nun Please login to see this link. getestet und es funktioniert. Grundsätzlich ist es dem WinUAE sehr ähnlich (also was ich mich noch erinnere). So oder so, funktioniert, braucht aber noch ein wenig Eingewöhnungszeit.

    Danke nochmals für eure Tipps! :smile:

  • So. Ich hab' nun Amiberry getestet und es funktioniert.

    Das ist Top. Da ich meine Systeme alle auf Debian umgestellt habe, wird Amiberry mein Superstar, da es eben wie WinUAE funktioniert und relativ genau so einfach ist. Ich werde es auch mal auf mein Pi5 in der ARM Version testen.

  • Welche Version hast Du denn jetzt installiert ?

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    Ja Version 7

  • Kann man FS-UAE nicht einfach über den Paket-Manager von Ubuntu installieren?

    Kann man machen wenn man auf Joystickeingaben verzichten möchte :P
    Aktuell gibt es keine funktionierende Joystickunterstützung in dem SNAP-Paket von Ubuntu.

    Wenn einer, der mit Mühe kaum, geklettert ist auf einen Baum, schon meint, daß er ein Vogel wär, so irrt sich der.

    Wilhelm Busch

  • Das schöne ist, bei Amiberry funktioniert der THEC64 Joystick einwandfrei. Ich halte nichts von den Snap Paketen, es gibt heutzutage viele Alternativen wo man Snap nicht mehr benötigt.

  • Unter Debian habe ich FS-UAE aus den Paketquellen installiert, Joystick-Unterstützung geht einwandfrei. Nur der Launcher funktioniert nicht mehr richtig, aber den brauche ich zum Glück nicht (mehr). Ich hab AmiBerry aber mal testweise installiert - das Ende von FS-UAE ist ja leider absehbar.

    Bei FS-UAE gibt es die Möglichkeit, die Anzeige des emulierten Amiga von der Grafikkarte soweit hochskalieren zu lassen, dass das Bild fast den ganzen Schirm füllt - "fast", weil natürlich die Aspect Ratio bewahrt wird und deswegen links und rechts schmale schwarze Balken zu sehen sind. Wie erreiche ich das denn mit AmiBerry? Bisher habe ich nur "komplett Vollbild" hinbekommen, also eine verzerrte Darstellung ohne schwarze Balken auf meinem 16:9-Display, oder eine Anzeige, um die noch ein reichlich dicker Rahmen drum herum war - und auch noch farbig, also braun oder Grün, je nach Spiel.

  • "fast", weil natürlich die Aspect Ratio bewahrt wird und deswegen links und rechts schmale schwarze Balken zu sehen sind. Wie erreiche ich das denn mit AmiBerry?

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  • das Ende von FS-UAE ist ja leider absehbar.

    Ich sehe da kein Problem. FS-UAE funktioniert doch in seiner jetzigen Form einwandfreri. Ist es wirklich so schlimm, wenn es nicht weiterentwickelt wird? Der Amiga wird ja auch schon seit Jahrzehnten nicht wirklich weiterentwickelt. :gruebel

  • Das Problem ist das es irgendwann bei neueren Betriebssystemen nicht mehr läuft. Ich glaub es gibt jetzt schon Probleme das es da und dort nicht mehr installierbar ist bzw. nicht mehr richtig funktioniert.

    Ich bilde mir auch ein gelesen zu haben das schon jemand an einen "Fork" arbeitet.

  • Ja, es gibt jetzt schon Probleme FS-UAE auf aktuellen Linux Distros laufen zu lassen ... wobei man ja sagen muss, dass FS-UAE halt ewig lange zurückhängt ! Wer nur Spiele zocken möchte dem ist das sicherlich egal, aber wenn man auch mal tiefer eintauchen möchte in Turbokarten, Grafikkarten und z.B. Bridgeboard Emulation führt unter Linux halt kein weg an Amiberry vorbei :)

    "Werter Pöbel, wertes Gesocks ... aus dem Arsche zieht euch den Stock ..."

  • Das Problem ist das es irgendwann bei neueren Betriebssystemen nicht mehr läuft.

    Ja, das verstehe ich. - Ich habe FS-UAE auf einem Raspberry Pi 4 mit dem Raspberry Pi OS von 2022 installiert. Und das Ganze auf microSD-Karte "eingefroren". Und immer wenn ich ein bisschen Amiga machen will, stopfe ich einfach die dafür vorgesehene microSD-Karte rein und es funktioniert. - Allerdings bin ich schon zufrieden, wenn die meisten A500-Spiele reibungslos funktionieren. Wer mehr haben will, ist womöglich nicht so leicht glücklich zu machen.

  • Meine Strategie bzgl Einfrieren ist auch so - auf dem Raspi 4 ändert sich ja nichts bei der Hardware.

    Ich habe mir Amiberry 5.7.4 unter Dietpi 9.8 eingerichtet.

    Darauf läuft ein "High-End-Amiga" mit OS 3.2 und RTG - sowas hätte ich gerne 1995 gehabt ^^

    Es läuft alles stabil, Games über WHDL, Anwendungen über die Workbench - sogar MIDI mittels Roland MT32 (das ist seit 5.6.5 in Amiberry eingebaut). Der Amiga ist schnell genug für MP3 und PDF, Internet über iBrowse läuft auch.

    Nachdem in der Vergangenheit öfters mal Probleme beim Update von Dietpi oder Amiberry aufgetreten sind - ich musste ein paar mal das System komplett neu aufsetzen - lass ich das ganze erst mal in Ruhe. Seitens Amiberry fehlt mir momentan nichts an irgendwelchen Features, ich werde die Weiterentwicklung erst mal beobachten, ob da irgendein Must-Have dazukommt, bei V5.8 jedenfalls nicht.

  • Nachdem in der Vergangenheit öfters mal Probleme beim Update von Dietpi oder Amiberry aufgetreten sind ... lass ich das ganze erst mal in Ruhe.

    Und die Moral von der Geschichte: Wenn man was einfriert, bleibt es länger frisch. :D