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Software, Einstellungen und Paletten für Konvertierungen

  • AW182  GoDot


    So ich mache mal hier weiter.:saint:


    Code
    1. AW182:
    2. Wenn die Vorlage beispielsweise 32 oder mehr Farben hat, wie reduziert man dann diese Vorlage auf 16 C64 Farben, ohne das Bild dafür dann auf 16 Farben reduzieren zu müssen? Du erwähnst ja immer die Mischfarben die noch mit dabei sind, gleichzeitig heisst es aber immer wieder "die 16 richtigen C64 Farben". Ist mir daher irgendwie unklar, wie das zu verstehen ist, aber vielleicht wird es klarer, wenn ich all die verlinkten Seiten gelesen habe?

    Welche Farben und wieviele Farben die Vorlage hat, ist irrelevant.


    Static, e.g. NUFLI:

    Ich gebe dem Bildbearbeitungsprogramm einfach vor, mit welchen 16 Farben es das Bild neu berechnen soll. (Bei einem Graustufenbild werden eben nur max. 5 "Farben" der 16 verwendet.)

    Wenn das, was am C64 rauskommt, dem Original farblich am ähnlichsten sein soll, muss ich eben 16 möglichst "echte" 16-C64-Farben nehmen.


    Interlace, e.g. MUIFLI:
    Ich gebe dem Bildbearbeitungsprogramm einfach vor, mit welchen 16 Grund- und deren Mischfarben (max. 120=136 insgesamt) es das Bild neu berechnen soll.

    Wenn das, was am C64 rauskommt, dem Original farblich am ähnlichsten sein soll, muss ich eben 16 möglichst "echte" 16-C64-Grundfarben nehmen und die Mischfarben daraus berechnen.

  • AW182


    Ich habe es jetzt mal anhand eines Beispielbilds, welches aus reinzufälig gefunden Portraitfotos besteht, durchgespielt.:whistling:;)
    Dabei versetze ich mich in Deine Position und gehe davon aus, dass das, was der C64 anzeigt, mit der AW1 Palette gut dargestellt wird.

    Ich hab das Bild mit drei unterschiedlichen Paletten berechnet. Diese dann gegen Pepto ausgetauscht, damit Mufflon daraus ein NUFLI berechnen kann, ohne dabei Farben zu ändern. Die Ergebnisse habe ich dann wieder in AW1 zurückgerechnet, weil ich gehe ja hier davon aus, dass das die "echten" C64 Farben sind.

    Das käme dann dabei raus.
    Man sieht, dass das mit AW1 berechnete Bild dem Original am ehesten kommt. Was ja klar ist, wenn der C64 dann auch "wie AW1" anzeigt.

  • In der Praxis sehen die Ergebnisse aber dann doch etwas anders aus als das, was die Vorkonvertierungen versprachen oder die "Vorschau in AW1". Was darauf hindeutet, dass AW1 und die beiden anderen Paletten ebenso die C64-Farben nicht ganz akurat wiedergeben.;)

  • Achso, hier noch die Bilder. (SYS12288, anders kann ich es nicht :rolleyes:)

    Dann könnt Ihr Euch ansehen, wie teils unterschiedlich die Ergbenisse ausfallen, je nachdem, welche Konvertierungspalette (Zielpalette) man zugrunde legt.

  • Ich hab das Bild mit drei unterschiedlichen Paletten berechnet.

    Da sah die GoDot-Version am originalsten aus... :-)


    Hast du eine Idee, welche Palette für die Mufflon-Umrechnungen nun am besten wäre? Ich finde auch da die GoDot-Version "vollständiger", nur dass da eben ein Rotstich drin ist (den man bestimmt wegregeln kann! Wäre interessant zu wissen, wie stark geregelt werden muss!)


    Arndt

  • Da sah die GoDot-Version am originalsten aus... :-)

    Zugegeben, die gesättigten Farben der GoDot-Palette machen das vorgeditherte Bild am PC am gefälligsten. Nur leider bleibt da am echten C64 nicht mehr allzu viel von über. Er hat nunmal nicht so knallige Farben.:nixwiss: Dadurch wirkt das GoDot-Palette-Ergebnis relativ blass. Das betrifft insbes. hellrot und gelb. Die "verschwinden" fast am echten C64.

    Immerhin kann mann hier als einzige der Varianten noch der Versuch von "Haut" erkennen. Die anderen Ergebnisse haben alle Bluthochdruck. ;)

    Hast du eine Idee, welche Palette für die Mufflon-Umrechnungen nun am besten wäre? Ich finde auch da die GoDot-Version "vollständiger", nur dass da eben ein Rotstich drin ist (den man bestimmt wegregeln kann! Wäre interessant zu wissen, wie stark geregelt werden muss!)

    Einen Rotstich als solchen kann ich hier nicht exlizit erkennen.


    Wir arbeiten an der Palette. Dazu gibt's hier ja 'nen ellenlangen Thread. Ich muss die Ergebnisse nach dem längeren Exkurs in die VC20-Farbwelt nur nochmal wieder "in meinen Speicher laden", sortieren und dann daraus die fertige(n) Palette(n) machen.
    Wobei ich nicht ausschließen kann, dass man für so Sachen wie Hautfarben dithern vielleicht doch ggfs. mit Falschfarben ähnlich GoDot arbeiten sollte.:whistling:
    Kommt Zeit, kommt Erkenntnis.:)


    mfg Tobias

  • Welche Farben und wieviele Farben die Vorlage hat, ist irrelevant.

    Static, e.g. NUFLI:

    Ich gebe dem Bildbearbeitungsprogramm einfach vor, mit welchen 16 Farben es das Bild neu berechnen soll. (Bei einem Graustufenbild werden eben nur max. 5 "Farben" der 16 verwendet.)

    Machst du das dann über die Funktion "Gradient Map" in Photoshop? Und dann legt das Programm diese Palette über alle Farben des Bildes, selbst wenn das mehr als 16 sind und dabei berechnet es dann diese Zwischenfarben selbst? Oder hast du die Mischfarben vorher schon mit griffbereit in deiner Palette, die du dann auf das Bild anwendest? Dieser Arbeitsschritt ist mir immer noch nicht wirklich klar.


    Interlace, e.g. MUIFLI:
    Ich gebe dem Bildbearbeitungsprogramm einfach vor, mit welchen 16 Grund- und deren Mischfarben (max. 120=136 insgesamt) es das Bild neu berechnen soll.

    Wenn das, was am C64 rauskommt, dem Original farblich am ähnlichsten sein soll, muss ich eben 16 möglichst "echte" 16-C64-Grundfarben nehmen und die Mischfarben daraus berechnen.

    Hier wundert mich eine Sache. Und zwar hatte ich folgendes ausprobiert.

    Ich habe die PEPTO Palette, von dem Link den du mal gegeben hattest

    https://og2t.github.io/retro-palette-explorer/

    in ein kleines 320x200 bmp-Bild kopiert



    (also alle 136 Farben der Mischfarben) und dann direkt dieses Bild in MUFFLON hineingeladen.


    Müssten jetzt nicht eigentlich, wenn ich dort die Funktion PEPTO wähle, das Originalbild und das Pre-Convert nahezu genau gleich angezeigt werden, mit all diesen Farben? Das ist aber nicht der Fall, circa die Hälfte der Farben stimmt dann nicht mehr. Man sieht das am besten, wenn man immer zwischen den Klickfunktionen "Original" und "Pre-Convert" hin und her schaltet, wie sich unten einige Farben ändern (einfach mal ausprobieren mit dem obigen Screenshot der Palette).



    Warum ist das jetzt hier so unterschiedlich, wenn doch dieses Originalbild direkt schon die ganze Palette der PEPTO Farben enthält? Auch im Ergebnisbild, wenn man es sich dann als fertiges MUIFLI im Emulator unter der PEPTO Palette ansieht, sehen einige Farben komisch aus und flackern.


    Müsste das jetzt nicht genau gleich sein im Original und im Pre-Convert in MUFFLON, denn wenn ich ein Bild in "BMP2PET-LOGO" in die PEPTO Palette umwandle, ist das ja auch so der Fall in MUFFLON. Nur habe ich hier halt dann den Nachteil, dass diese Palette, wenn ich sie im Tool "BMP2PET-LOGO" auf ein Vorlagenbild lege, dann dieses Vorlagenbild immer auf 16 Farben reduziert (weil sie ja nur 16 Farben enthalten kann in BMP2PET-LOGO) und was dann herauskommt, hatte ich ja schonmal durchgespielt. Das passt dann natürlich gar nicht mehr.


    Aber hier, wo jetzt ja die ganzen Mischfarben alle mit dabei sind, stimmt es dann scheinbar trotzdem nicht mehr wirklich überein. Oder verfälscht hier jetzt dann der Paletten-Screenshot das Endergebnis, weil der ja auch schonmal in ein png umgewandelt worden war, bevor er auf dieser Internetseite landete und png die Farben dann vielleicht, da es ja ein Packformat ist, doch irgendwie wieder verfälscht?


    Zu dem ersten Satz hier:


    In der Praxis sehen die Ergebnisse aber dann doch etwas anders aus als das, was die Vorkonvertierungen versprachen oder die "Vorschau in AW1". Was darauf hindeutet, dass AW1 und die beiden anderen Paletten ebenso die C64-Farben nicht ganz akurat wiedergeben.;)

    Ich habe das auch schon dahingehend festgestellt, dass einige Male bei MUIFLI's (in NUFLI's ist das eigentlich nur selten) das kleine Ergebnisbild in MUFFLON (unten rechts) farblich wirklich gut aussah und als ich es mir dann als fertiges Bild im Emulator angesehen habe (selbst wenn es die gleiche Palette im Emu war, als die in der ich es umwandelte) einige Farben wieder überhaupt nicht mehr passten oder flackerten, wenn sich die beiden Layer überlagerten.


    Ich habe es jetzt mal anhand eines Beispielbilds, welches aus reinzufälig gefunden Portraitfotos besteht, durchgespielt.:whistling:;)

    Ist das Arndt's Sohn oder sein Enkel? 8o


    Ich hab das Bild mit drei unterschiedlichen Paletten berechnet. Diese dann gegen Pepto ausgetauscht, damit Mufflon daraus ein NUFLI berechnen kann, ohne dabei Farben zu ändern. Die Ergebnisse habe ich dann wieder in AW1 zurückgerechnet, weil ich gehe ja hier davon aus, dass das die "echten" C64 Farben sind.


    Das käme dann dabei raus.
    Man sieht, dass das mit AW1 berechnete Bild dem Original am ehesten kommt. Was ja klar ist, wenn der C64 dann auch "wie AW1" anzeigt.

    Hab es mir mal am echten Rechner angesehen. Zwei sind etwas zu rötlich (PEPTO/AW1) und GoDOT etwas bräunlich, also zumindest mit meinen Einstellungen am Commodore Monitor (die recht mittig sind). Am besten kommt von den wohl noch GoDOT hin, was die Hautfarbe betrifft. Hättest du deine Palette auch gleich mal noch mit reinnehmen können, wäre auch interessant gewesen, oder ist die noch nicht soweit fertig?

  • Na, danke! ;-) (Das SW-Bild bin ich, als GoDot gerade fertig war, Mitte 90er, das Farbbild ist 10 Jahre später. So in etwa - nur etwas grauer - seh ich immer noch aus...) :roll:


    Arndt

    Das SW-Bild ist ursprünglich auch farbig. Aber ich wollte neben den Hautfarben noch einen reinen Graustufenanteil für die Konvertierung drin haben.
    http://www.godot64.de/download/bilder/arndt98.jpg

    Hier hab ich mir vor dem Skalieren und Umwandeln in Graustufen lediglich erlaubt, den Kontrastumfang etwas anzupassen.


    Das aktuelle Profilbild ist selbst für den C64 etwas klein. ;)

    https://www.forum64.de/wcf/ima…c2b19f7fc6384fe268531.jpg


    Daher hab ich das Foto vom C64-Wiki genommen:

    https://www.c64-wiki.de/wiki/Datei:Mrgodot.jpg


    Wenn AW182 noch sein Potrait beisteuert, können wir ja mal zu dritt zum C64 konvertieren.;)


    mfg Tobias

  • Machst du das dann über die Funktion "Gradient Map" in Photoshop? Und dann legt das Programm diese Palette über alle Farben des Bildes, selbst wenn das mehr als 16 sind und dabei berechnet es dann diese Zwischenfarben selbst?

    Nein.

    Oder hast du die Mischfarben vorher schon mit griffbereit in deiner Palette, die du dann auf das Bild anwendest?

    Ja.

    Dieser Arbeitsschritt ist mir immer noch nicht wirklich klar.

    Ok, dann will ich mal::)
    Ich ändere den Farbmodus von (24-bit) RGB auf "indizierte Farben". Da kann man festlegen, mit wievielen Farben das Bild neu berechnet werden soll. In der Regel sind das 16 bis 256 Farben. Normalerweise errechnet sich das Programm die für das jeweilige Bild besten Farben dann selbst.
    Man kann aber auch die "Farbtabelle" für den indizierten Modus vorgeben. Das ist dann eben die AW1 oder Pepto oder GoDot usw. Palette.

    Warum ist das jetzt hier so unterschiedlich, wenn doch dieses Originalbild direkt schon die ganze Palette der PEPTO Farben enthält?

    Das kann mehrere Ursachen haben und zwei davon sind sehr wahrschlich diese:


    Der Retro Palette Editor hat scheinbar einige Fehler. Das ist mir auch bei den wenigen Mischfarben für meine "Greyscale"-Bilder schon aufgefallen. Ich hab die dann selbst berechnet.
    Zum einen liegt das sicher an dem Luma-Dualismus von Pepto. Die Helligkeitsstufen sind bei Pepto als Vielfache von 32 definiert. Durch die (falsche) Gammkorrektur sind die Stufen in der Palette dann in Richting dunkel verzerrt. Was vorher einen linearen Abstand hatte, ist durch die "Korrektur" nicht mehr linear. Dadurch liegen Mischfarben der "korrigierten" Farben nicht mehr in der Mitte der ursprünglich definierten Stufen.
    Das erklärt aber nicht, warum im Retro Palette Editor Farben der gleichen "CBM-Lumas" unterschiedliche "Lumas" haben. Hier handelt es sich um einen Fehler.
    So entstehen dann auch beim Mischen der Farben natürlich zwangsweise Fehler.


    Grund zwei ist Mufflon selbst.
    Soweit mir bekannt, werden hier nur 79 der ingsesamt 136 Farbmöglichkeiten benutzt. Es fallen die Kombinationen weg, die zu stark flackern oder die es eh schon als Grundfarbe oder in einer anderen Kombination (identisch oder sehr ähnlich) gibt.

    Im Mufflon Bonuspack sind diese Paletten auch drin. Hier mal angehangen als GIFs.

    Dadurch werden einige Deiner ursprünglich 136 Farben in Mufflon zwangsläufig durch andere ersetzt.

    Hab es mir mal am echten Rechner angesehen. Zwei sind etwas zu rötlich (PEPTO/AW1) und GoDOT etwas bräunlich, also zumindest mit meinen Einstellungen am Commodore Monitor (die recht mittig sind). Am besten kommt von den wohl noch GoDOT hin, was die Hautfarbe betrifft.

    Diesen Punkten stimme ich zu.

    Hättest du deine Palette auch gleich mal noch mit reinnehmen können, wäre auch interessant gewesen, oder ist die noch nicht soweit fertig?

    Richtig. Siehe:

    Wir arbeiten an der Palette. Dazu gibt's hier ja 'nen ellenlangen Thread. Ich muss die Ergebnisse nach dem längeren Exkurs in die VC20-Farbwelt nur nochmal wieder "in meinen Speicher laden", sortieren und dann daraus die fertige(n) Palette(n) machen.


    mfg Tobias

  • Noch ein Wort zu Mufflon 1.0:


    Aus meiner Sicht wurde das Programm erstmal hauptsächlich zum Umwandeln von Bildern gemacht, die es eh schon in einem anderen C64 Format (z.B. IFLI) gibt. Das Quellmaterial liegt also am PC schon mit Pepto- oder DeeKay Farben vor bzw. inkl. deren Mischfarben.
    Aus diesem Grund schätze ich, ist die TrueColor-Umwandlung dort so, wie sie ist: verbesserungsfähig.:)

  • Hier ein weiteres Beispiel, wie man Paletten bewusst zum Konvertieren benutzen kann. Im übrigen handelt es sich hierbei auch um einen Graustufenmodus, den ich schon angesprochen hatte.


    Doch der Reihe nach.

    Wer von uns kannte ihn nicht, Harry, den fleißigen Fensterputzer. Nach getaner Arbeit gab es Bilder mit 4 "Farben" zu bestaunen.
    Diese Beschränkung wird den Machern damals die Umwandlung des Hochglanzmaterials in C64-Multicolor erleichtert haben, denn so gab es pro Kachel nie zuviele Farben. Die Umwandlung wird wohl auf anderen Plattformen berechnet worden sein, PC o.ä. Vielleicht sogar schon auf dem AMIGA?

    Oder hatte Arndt da etwa bereits seine Finger mit im Spiel? ;)


    Spaßeshalber habe ich das mal nachgemacht, aber in Hires. Hey, wir haben 2022....


    Das Ausgangsbild wird also zunächst mal in ein (8-bit) Graustufenbild umgewandelt. Dann muss man auf 4 Graustufen reduzieren. Die Darstellungsfarben in der - ich (be)nenne sie jetzt einfach mal beim Namen - Porno-Palette sind hellrot, orange, braun und schwarz. Hellrot mit ca. 50% Luminanz ist also tatsächlich die hellste, mögliche Darstellungsfarbe.


    Benutzt man die den Farben hellrot, orange, braun und schwarz entsprechenden Graustufen zum dithern des Ausgangsbildes, wikt das Ergebnis sehr zermatscht (erstes Billd, links: Mitte und unten). Klar, alles was heller als 50% ist, säuft ab. Daher habe ich die Helligkeitszuordnung etwas verändert. Man könnte vereinfacht sagen, ich habe dadurch den Kontrast erhöht (erstes Bild, rechts: Mitte und unten).


    Im ersten Bild seht Ihr diesen Vorgang. Die umgewandelten Bilder sind dann unten mit meiner veralteten Palette angezeigt.


    Im zweiten Bild seht Ihr mal, wie unterschiedlich je nach RGB-Palette das vermeintliche Ergbebnis angeblich aussehen soll. Alle Bilder zeigen in ihrer jeweiligen Palette an exakt den gleichen Pixeln die Farben hellrot, orange, braun und schwarz an.

    Trotz anderer Monitore (selbst die Art) kommt bei mir auch über 20 Jahre nach der Erstellung meiner Palette das Ergebnis am echten C64 dem Ergebnis am PC mit ihr immer noch am nächsten.:nixwiss:


    Die Portraits für das Beispiel wurden wie gehabt rein zufällig ausgewählt.:saint:


    Ich hab diese Palette auch mal mit zweckgemäßem Ausgangsmaterial ausprobiert. Funktioniert. :whistling::D
    Im Vergleich zu Harry ist die Qualität um Welten besser, auch wegen Hires (NUFLI). Damit hätte man damals richtig reich werden können.:sieroh

    Es wäre ein Spaß, wenn man die Ursprungsfotos hätte und sie wie beschrieben umwandeln würde. Quasi ein Harry der Fensterputzer DX.:woot:


    Im Anhang noch das File, damit Ihr es Euch selbst am C64 anschauen könnt. (SYS12288 wie gehabt)


    mfg Tobias

  • Ich habe gestern auch weiter herumprobiert und zwar habe ich aus dem weiter vorne verlinkten Farbpaletten-gif der PEPTO-Palette, die Farben einmal extrahiert, die 16 Grundfarben noch mit dazugetan und ein neues bmp-Bild am PC daraus erstellt, in dem die ganzen Farben etwas Abstand zueinander haben, um Farb-Clashes zu vermeiden, wenn das Bild in ein C64-MUIFLI umgewandelt wird.


    Mit diesem bmp ging ich dann in MUFFLON und machte ein MUIFLI daraus, was letztendlich dann so aussieht im C64-Emulator (angesehen unter der PEPTO Palette)



    und was selbst ohne den Einsatz von MUFFLON's Zusatzfiltern (different inks, papers, sprites) so gut wie keine Farbfehler enthält und auch nur wenig flackert. Nicht wundern, über ein paar schwarze Leerstellen im Bild, da musste ich das Farbkästchen an eine andere Stelle im Bild kopieren, weil es komische Fehler im Bild gab, wie etwa Striche und Linien.


    Hier, wie es jetzt ist, gibt es nun also, im Gegensatz zu dem Versuch weiter vorne im Thread, bei dem ich es mit der ganzen 136 Farbenpalette versuchte, keine Farb-Abweichungen mehr zwischen bmp-Vorlage und MUIFLI-Endbild, also kennt MUFFLON all diese Farben, auch wenn es nur circa die Hälfte der 136 sind. Dieses im Screenshot zu sehende MUIFLI ist als selbststartendes und gepacktes prg-File wieder im Anhang. Auch erstaunlich, wie klein der Exomizer diese Bilder-Files bringt, mal so nebenbei erwähnt.


    Es waren so gut wie keinerlei Farbfehler in diesem MUIFLI, im Vergleich zur bmp-Vorlage und somit wusste ich, dass diese Farben so schonmal passen müssen, sonst hätte MUFFLON sie ja in irgendeiner Weise verändert im MUIFLI Endbild. Natürlich ist das keine ausgewogene Farbenpalette, wenn man sie sich betrachtet und es dominieren dort ganz klar Lila-Farbtöne und grünliche Farben, aber dennoch ist es ja super, dass es auf dem C64 überhaupt geht, durch Tricksereien mehr Farben als 16 darzustellen, auch wenn das Auge dafür ein bisschen hereingelegt werden muss, durch ganz schnelle Überblendung zweier Layer, was aber doch recht gut klappt.


    Dennoch hätte man aber wohl, denke da werden sich alle einig sein, wenn der Rechner nun technisch von Anfang an die Möglichkeit geboten hätte, über 70 Farben darstellen zu können, ihm eine viel ausgewogenere Farbpalette spendiert, als diese am geposteten Screenshot zu sehende, die ja "nur" durch Überblendung der anderen Farben zustandekommt und in der dann einige Farbtöne doch sehr dominieren, wie etwa Lila-Abstufungen.


    Eine Palette, die unterschiedliche Farbtöne jeder Farbe erlaubt und nicht zehn Lila-Farbtöne, aber kaum andere blau Varianten usw, wäre natürlich, gerade wenn es um das Umwandeln von Bildern stärkerer farbenreicherer Systeme geht, hier noch besser gewesen. Das spreche ich deshalb an, weil uns das nachher noch beschäftigen wird, im weiteren Verlauf.


    Also hatte ich nun eine bmp-Vorlage mit über 70 Farben darin, die MUFFLON alle so kennt und die es nicht ändert, es sei denn, es käme zu Farbclashes. Mit diesem Farbpaletten bmp-Bild ging ich dann in "Photo-Paint" hinein, weil ich in diesem Zeichenprogramm schon wusste, wie man eine Farbenpalette eines Bildes auf ein anderes übertragen kann und ich speicherte dessen Farbenpalette ab, reduziert auf die Anzahl unterschiedlicher Farben, die das Zeichenprogramm bei diesem Bild erkannte (das waren 75 Stück).


    Dann wollte ich diese 75-Farben-PEPTO-Palette einmal auf eine Bildvorlage anwenden und ich entschied mich wieder für das 32-Farben Amiga-Bild "The brightest light comes from the darkest place" an. So sieht das dann aus in Photo-Paint, wenn man einem Bild eine andere Palette zuweist:



    Hier ergeben sich allerdings, bedingt dadurch, dass diese C64 Farben-Matrix nicht richtig ausgewogen ist, drei Problematiken, auf die man stösst


    (1) stellt man die Farbbereichsempfindlichkeit nicht streng ein, dann nimmt das Umwandelprogramm, wenn es in der C64 Farbenpalette zu einer Amiga-Farbe aus dem Vorlagenbild, keine passende Farbe findet, einfach eine andere, schon etwas mehr abweichendere Farbe. Das sah dann teils schon komisch aus im End-Bild, somit ist man doch mehr oder weniger gezwungen, die Bereichsempfindlichkeit etwas strenger einzustellen


    (2) stellt man sie dann streng ein und Photo-Paint findet keine annähernd passende Farbe in der C64-Palette, dann lässt das Programm ein paar Farben der Amiga-Bildvorlage dahingehend weg, dass es dann gleich mehreren Amiga-Farben die gleiche C64-Farbe zuweist, was dann natürlich wiederum bewirkt, dass das umgewandelte Bild keine 32 Farben mehr hat. Man ist hier also in einer gewissen Zwickmühle, wie man die Bereichsempfindlichkeit einstellt. Letztendlich entschied ich mich dann, auch da mir dahingehend noch Erfahrungswerte fehlen, weil ich das mit dieser Palette ja noch nie gemacht habe, für einen Mittelweg, bei dem das Ergebnisbild dann immerhin noch 23 Farben hatte am Schluss. Dafür waren aber wenige bis keine sichtbaren Fehlfarben mehr darin enthalten, was ja das Ziel war. Was mir noch auffiel - für das Gesicht der Frau wurden nun, nach der Umwandlung in die PEPTO Palette, eher helle Magenta-Farbtöne verwendet, statt hellen Grau-Tönen. Ich sah mir die Vorlage nochmal genauer an und beim Amiga-Vorlagenbild sind es im Gesicht der Frau Farben, die zwischen Hellgrau und Magenta liegen, also schwer zu sagen und da waren wohl die Magenta Farbtöne in der PEPTO Palette näher dran und dann entschied sich Photo-Paint für dieses Magenta. Aber vielleicht auch gar nicht mal schlecht, sonst würde es wohl zu "grau" werden im Endbild


    (3) die dritte Möglichkeit wäre gewesen, das Ergebnisbild zu rastern, was aber, zumindest in Photo-Paint nicht wirklich gut aussieht bei dieser Bildvorlage, nämlich letztendlich dann so (siehe Ergebnisbild rechts im Fenster)



    Farblich zwar gut, aber das Rastern macht das Bild viel zu körnig und grob. Wenn das Ziel-Bild ein NUFLI wäre, ginge das vielleicht noch, aber bei einem höher-auflösenden MUIFLI, sah das nicht gut aus, denn auch solch ein Bild hatte ich am Schluss einmal mit umgewandelt und es dann recht schnell wieder verworfen. Das konnte man vergessen, daher entschied ich mich dann gegen das Rastern. Vielleicht können andere Zeichenprogramme das aber besser als Photo-Paint, aber bei diesem Tool sah, zumindest bei dieser Bildvorlage, keines der gerasterten Bilder noch gut aus, egal wie ich die Einstellungen auch kombinierte.


    Somit entschied ich mich bei den drei genannten Punkten dann gegen das Rastern und für einen Mittelweg in der Bereichsempfindlichkeit der Farb-Anpassungen.


    Mit diesem bmp-Ergebnisbild, welches nun also ein 23-Farben-Bild mit Mischfarben und normalen Farben der PEPTO Palette war, ging ich dann in MUFFLON hinein und wie zu erwarten (weil ich das ja schon mit dem Color-Matrix Bild durchgespielt hatte) sah dort dann auch die 23-Farben Bildvorlage und das Pre-Convert nahezu gleich aus.


    Auch das fertige MUIFLI sah recht gut aus, aber ich stellte ein paar Farbclashes fest, die sich teils recht gut beheben ließen, teils aber auch so gut wie gar nicht. Zum Beispiel hatte die Frau im fertigen MUIFLI einen merkwürdigen Strich an der Nase zwischen den Augen, für den ich, um ihn wegzubekommen, dieses 23-Farben Vorlagenbild mehrmals mit der Farbe weiss an dieser Stelle der Nase nachbearbeiten musste. Dann war das Problem irgendwann weg, nach mehreren Versuchen. Gar nicht korrigieren ließ sich jedoch ein Problem am vorderen Arm der Frau, bei dem immer ein heller kleiner Strich neben dem Arm zu sehen ist, den ich einfach nicht wegbrachte. Hier hätte ich soviel ändern müssen in der Vorlage, dass ich mich dann dazu entschied, es so drinzulassen.


    Das fertige MUIFLI sah dann letztendlich so aus:



    Bild ist wieder als gepacktes prg im Anhang. Farblich passt es nun relativ gut zum Amiga-Vorlagenbild



    wenn auch mit ein paar Abweichungen und kleineren Fehlern darin, wie etwa dieser helle Strich beim Arm der Frau links unten. Was man aber natürlich auch sieht, ist die Tatsache, dass dieses Bild durch den Verlust von 9 Farben nun nicht mehr ganz so smooth und farbenfroh aussieht, wie das alte umgewandelte Image von mir, welches nach Augenmaß erstellt wurde. Hier beide Bilder, wie sie im Emulator mit der PEPTO Farbpalette aussehen, direkt nebeneinander:



    Es ist nicht einfach zu sagen, finde ich, was man nun hier bevorzugt, mein neues oder mein altes MUIFLI dieses Bildes? Ich will es mal so sagen, aus meiner persönlichen Perspektive her gesehen, wäre es wahrscheinlich so, wenn ich nur der Betrachter wäre:


    - würde ich die Amiga Bild-Vorlage kennen, würde ich mich wahrscheinlich eher für das rechte, neuere Bild entscheiden, weil es insgesamt farblich näher an diesem Original dran ist


    - würde ich die Amiga Vorlage nicht kennen und ich würde mit diesen beiden Bildern nebeneinander als fertige, sagen wir mal neu am C64 gezeichnetete Bilder, konfrontiert, dann würde ich mich wahrscheinlich eher für das linke, ältere Bild entscheiden, weil es ein paar Farben mehr enthält, die im anderen verloren gingen (wenn auch nicht viele) und weil es mir insgesamt, vom Hintergrund her gesehen, mit diesem Lila-Blau Farbton dort, etwas besser gefällt als das rechte Bild. Auch die Augen des Mädchens und ihre Haare, sehen im alten Bild besser aus.



    Wie sehr ihr das? Keine einfache Entscheidung, oder? Würde man dieses Amiga-Bild am C64 nachzeichnen, etwa als Multi-Color Bild, dann würde man wahrscheinlich auch eher zu Farbtönen wie im linken, älteren Bild greifen, schätze ich mal, denn viele der Farben im rechten Bild hätte man in Multi-Color so ja gar nicht zur Verfügung, da sie nur durch Überblendung entstehen. Das ist zwar auch bei einigen Farben im linken Bild der Fall, aber nicht bei so vielen, wie ich festgestellt habe.


    Ich habe dann mit dieser Farbpalette auch noch weiter herumprobiert und sie auf ein paar Bilder mehr noch angewendet. Vom Bild "Drowned Lullabies" mit dieser Taucherin, war das beste Ergebnis was ich damit herausholen konnte dieses Bild hier:



    Aber da bin ich mit dem Hintergrund nicht so zufrieden, wie in meinem alten Bild mit dem Lila-Farbton bei dem sich die Gestalten hinten im Wasser dann in zarten Grau-Tönen abzeichneten. Hier bei diesem Bild gefällt mir gleich mehreres nicht, das Blau ist zu dunkel und weicht zu sehr vom Hellblau ab im Hintergrund. Das Grau dort ist im Vergleich zu hell und das schwarz bei dem Gesicht hinten links passt auch nicht. Also hier muss man ganz klar sagen, konnte ich mit der Palette kein besseres Ergebnis erzielen als mein altes Bild mit dem Lila Farbton hinten.



    Mir ist jetzt übrigens auch klarer, warum MUFFLON so oft auf Lila-Töne ausweicht, bei der Umwandlung einiger Bilder, was ja hier bei diesem Bild auch der Fall war, wenn man direkt das unveränderte Amiga Bild dort hineinlud. Diese Farbpalette, wie oben im ersten Screenshot zu sehen, hat ja sehr viele verschiedene Lila-Töne anzubieten und wenn nun ein Vorlagenbild, wie etwa dieses Amiga-Bild hier, von Haus aus schon sehr von nur zwei oder drei Farbtönen insgesamt dominiert wird (im dem Fall grau und blau Töne), dann sucht MUFFLON wahrscheinlich nach derjenigen Farbe in seiner Palette, die all diese sehr ähnlichen nebeneinanderliegenden Farbtöne gut darstellen kann, ohne dass dem User im Ergebnisbild Farben verloren gehen und das ist dann eben die Farbe Lila, weil da die PEPTO Farbpalette, wie oben im ersten Screenshot zu sehen, eben die meisten unterschiedlichen Farbtöne anzubieten hat.


    MUFFLON setzt dann hier wohl scheinbar eher auf "eine dominierende Farbe im Bild zu haben (nämlich Lila)" anstatt "dem User ein Endbild mit verloren gegangenen Farben anzubieten, weil nicht genügend Farbabstufungen bei anderen Farben da sind, die nötig wären für das Vorlagenbild". Also nur eine Vermutung, aber so könnte ich mir das vorstellen. Ob das so ist, da müsste man mal Deekay fragen.

  • Ist das Arndt's Sohn oder sein Enkel? 8o

    Na, danke! ;-) (Das SW-Bild bin ich, als GoDot gerade fertig war, Mitte 90er, das Farbbild ist 10 Jahre später. So in etwa - nur etwas grauer - seh ich immer noch aus...) :roll:

    Schon klar, das war natürlich nur ein Witz. :)


    Hier ein weiteres Beispiel, wie man Paletten bewusst zum Konvertieren benutzen kann. Im übrigen handelt es sich hierbei auch um einen Graustufenmodus, den ich schon angesprochen hatte ...

    ...

    Das Ausgangsbild wird also zunächst mal in ein (8-bit) Graustufenbild umgewandelt. Dann muss man auf 4 Graustufen reduzieren. Die Darstellungsfarben in der - ich (be)nenne sie jetzt einfach mal beim Namen - Porno-Palette sind hellrot, orange, braun und schwarz. Hellrot mit ca. 50% Luminanz ist also tatsächlich die hellste, mögliche Darstellungsfarbe.

    Wer ist der andere da auf dem Bild, das bist dann wohl du, Tobias? Die Experimente mit der Porno-Palette sind zumindest witzig und da weiss ich auch gleich wieder, warum es eine gute Idee ist, dass von mir kein einziges Bild im Internet existiert. *lol* Nicht dass ich nicht fotogen wäre, aber man weiß ja nie, was Leutchen so treiben mit Bildern anderer Personen, daher habe ich mich immer an die Regel "du lädst da nie was hoch" gehalten, was ich bislang auch geschafft habe. :) Die Jugendlichen breiten heutzutage ja, ohne darin Gefahren zu sehen und teils recht naiv, ihr halbes Leben im Netz aus, was ich nicht gerade für schlau halte. Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.


    Der Retro Palette Editor hat scheinbar einige Fehler. Das ist mir auch bei den wenigen Mischfarben für meine "Greyscale"-Bilder schon aufgefallen. Ich hab die dann selbst berechnet.

    Da bin ich mal gespannt, wenn eure Palette fertig ist, dann werde ich die mal als Vorlage nehmen, statt PEPTO. Aber ich denke mit Photo-Paint geht das nicht ideal, muss mir das mit dem "Farbpalette eines Bildes auf ein anderes übertragen" mal in Photoshop und im Paint Shop Pro ansehen. In Photoshop stieß ich in dem Zusammenhang immer nur auf die Gradient Map Funktion, bei der man ja die Farbgebung eines Fotos auf ein anderes übertragen kann, indem man bestimmte Fixpunkte setzt für die Highlights, Mitteltöne und Schattierungen undsoweiter, also etwa auf diese Art hier, siehe Pfeile:



    Aber das ist ja etwas anderes, als direkt eine Farbpalette zu übertragen und damit habe ich mich in Photoshop noch nie beschäftigt und weiß auch noch gar nicht, wie das dort geht. Deshalb hatte ich es jetzt erstmal in einer etwas älteren Version von Photo-Paint probiert. Muss ich mir nochmal anschauen, wie das in Photoshop funktioniert und ob das Rastern da dann bessere Ergebnisse liefert?

  • Und ich dachte immer, ICH schreibe Romane. ;)

    Ich habe gestern auch weiter herumprobiert und zwar habe ich aus dem weiter vorne verlinkten Farbpaletten-gif der PEPTO-Palette, die Farben einmal extrahiert,

    Im Mufflon-Bonuspack sind die Misch-Farbtabellen (*.act) für Pepto und DeeKay drin. Das würde es zumindest mir einfach machen in Photoshop.
    Was bleibt, sind die drei Fehler von Pepto: zu dunkel, zu blass, Farben nicht exakt. Das Ergebnisbild wird dann am echten C64 entsprechend heller und bunter sein, als das, was die Berechnung am PC vorgaukelt.


    Ich glaube, ich mache mir am Wochenende mal den Spaß, und berechne Dein Lieblingsfoto trotzdem mal mit der Pepto-Mischpalette.
    Zwei der Schwächen von Pepto kann man vielleicht abmildern, indem man das Ausgangsbild vorher manipuliert in Sachen Helligkeit und Sättigung. Dann würde das Ergebnis am C64 trotz Berechnen mit Pepto dem Original wieder etwas näher kommen. Die Farbtonfehler krieg ich aber nicht (ohne riesen Aufwand) weg. Dürfte aber im Ergebnis mit den gemischten und geditherten Farben verschmerzbar sein, Echtfarben sind mit dem C64 ja eh nicht zu holen. :D

    Vereinfacht gesagt müsste das Ausgangsbild vor dem Umwandeln so manipuliert werden, dass es wie ein 24-bit Pepto-Bild aussieht. Zu dunkel, zu blass. ;)

    Mal sehen, ob die Theorie funktioniert.

    Hier, wie es jetzt ist, gibt es nun also, im Gegensatz zu dem Versuch weiter vorne im Thread, bei dem ich es mit der ganzen 136 Farbenpalette versuchte, keine Farb-Abweichungen mehr zwischen bmp-Vorlage und MUIFLI-Endbild, also kennt MUFFLON all diese Farben, auch wenn es nur circa die Hälfte der 136 sind.

    Hab ich ja gesagt, dass Mufflon auch gut die Mischarben erkennen wird, wenn die auf Pepto oder DeeKay basieren. ;)

    Du hast 75/72 Farben gefunden, oder? Ich meine, in den GIF-Paletten ware es 79 Farben, die man aus den 136 als für würdig ausgewählt hat.

    Mit diesem bmp-Ergebnisbild, welches nun also ein 23-Farben-Bild mit Mischfarben und normalen Farben der PEPTO Palette war, ging ich dann in MUFFLON hinein und wie zu erwarten (weil ich das ja schon mit dem Color-Matrix Bild durchgespielt hatte) sah dort dann auch die 23-Farben Bildvorlage und das Pre-Convert nahezu gleich aus.

    [...]

    Tatsache, dass dieses Bild durch den Verlust von 9 Farben nun nicht mehr ganz so smooth und farbenfroh aussieht

    Nur, weil das Original 32 Farben hat, heißt es nicht, dass man es mit maximal 32 Farben (bei Dir: 23) dithern kann / soll.
    Ich ändere hier den Farbmodus generell auf 24-bit. Erst danach würde ich es mit den 136, 79, 75, 72 whatever Farben berechnen/dithern.

    Wie sehr ihr das? Keine einfache Entscheidung, oder?

    Für mich schon. Ganz klar Dein neuer Versuch. Ich kenne ja das Original und aus meiner Sicht sollte man beim Konvertieren mehr Techniker als Künstler sein. Berufsbedingt bin ich zwangweise stark tendenziell ersterer.:freude

    Natürlich ist das keine ausgewogene Farbenpalette, wenn man sie sich betrachtet und es dominieren dort ganz klar Lila-Farbtöne und grünliche Farben

    [...]



    Mir ist jetzt übrigens auch klarer, warum MUFFLON so oft auf Lila-Töne ausweicht, bei der Umwandlung einiger Bilder, was ja hier bei diesem Bild auch der Fall war, wenn man direkt das unveränderte Amiga Bild dort hineinlud. Diese Farbpalette, wie oben im ersten Screenshot zu sehen, hat ja sehr viele verschiedene Lila-Töne anzubieten und wenn nun ein Vorlagenbild, wie etwa dieses Amiga-Bild hier, von Haus aus schon sehr von nur zwei oder drei Farbtönen insgesamt dominiert wird (im dem Fall grau und blau Töne), dann sucht MUFFLON wahrscheinlich nach derjenigen Farbe in seiner Palette, die all diese sehr ähnlichen nebeneinanderliegenden Farbtöne gut darstellen kann, ohne dass dem User im Ergebnisbild Farben verloren gehen und das ist dann eben die Farbe Lila, weil da die PEPTO Farbpalette, wie oben im ersten Screenshot zu sehen, eben die meisten unterschiedlichen Farbtöne anzubieten hat.


    MUFFLON setzt dann hier wohl scheinbar eher auf "eine dominierende Farbe im Bild zu haben (nämlich Lila)" anstatt "dem User ein Endbild mit verloren gegangenen Farben anzubieten, weil nicht genügend Farbabstufungen bei anderen Farben da sind, die nötig wären für das Vorlagenbild". Also nur eine Vermutung, aber so könnte ich mir das vorstellen. Ob das so ist, da müsste man mal Deekay fragen.

    Dem stimme ich nicht zu.
    1. Wenn man im Retro-Palette-Explorer die Pepto-Mischfarben (sie mögen von dieser Website im Detail falsch berechnet sein, aber tendenziell wird es wohl nichts gravierend ändern) nach Farbton geordnet ansieht, erkenne ich da keine arge Farbtendenz, z.B. Richtung lila.
    2. Selbst wenn die Palette 50 Lilatöne hätte, warum sollten Graustufen des Originals dann nicht zumindest mit den 5 sicher schon in der Grundpalette vorhandenen Grautönen gedithert werden als mit diesen zig Lilatönen?

    Es liegt meiner Meinung nach einfach daran, dass Mufflon 1.0 nicht gut mit Ausgangsmaterial umgehen kann, wenn es nicht schon in einer Form auf Pepto oder DeeKay basiert. Daher ja (bisher) mein umständlicher Umweg über Photoshop, um diese eigenwilligen Farbenspiele zu vermeiden.

    Wer ist der andere da auf dem Bild, das bist dann wohl du, Tobias? Die Experimente mit der Porno-Palette sind zumindest witzig und da weiss ich auch gleich wieder, warum es eine gute Idee ist, dass von mir kein einziges Bild im Internet existiert. *lol* Nicht dass ich nicht fotogen wäre, aber man weiß ja nie, was Leutchen so treiben mit Bildern anderer Personen, daher habe ich mich immer an die Regel "du lädst da nie was hoch" gehalten, was ich bislang auch geschafft habe.

    Ich sehe das nicht ganz so eng. Wenn man die richtigen Stichwörter für Google kennt, findet man zwar nicht viele, aber zumindest wenige Fotos von mir. Berufsbedingt, das kann ich nicht verhindern. Wenn jemand Spaß dran hat, meinen Kopf auf ein Kamel oder Pamela Anderson zu setzen, um damit in TikTok groß rauszukommen, kann er dies gerne tun.:guenni::lauh3:

    Aber ich denke mit Photo-Paint geht das nicht ideal, muss mir das mit dem "Farbpalette eines Bildes auf ein anderes übertragen"

    Dein Vorgehen lässt es vermuten. Entweder es geht nicht, oder Du hast die Funtkion dort nur noch nicht gefunden. ;)

    In Photoshop stieß ich in dem Zusammenhang immer nur auf die Gradient Map Funktion, bei der man ja die Farbgebung eines Fotos auf ein anderes übertragen kann, indem man bestimmte Fixpunkte setzt für die Highlights, Mitteltöne und Schattierungen undsoweiter, also etwa auf diese Art hier, siehe Pfeile:

    In Photoshop kann man 1001 Dinge machen.

    Wenn Du in Deinem Beispiel noch die Plätze von hellblau und schwarz tauscht, wird daraus schonmal kein Negativbild mehr.;)


    mfg Tobias

  • Die Experimente mit der Porno-Palette sind zumindest witzig und da weiss ich auch gleich wieder, warum es eine gute Idee ist, dass von mir kein einziges Bild im Internet existiert.

    Experiment sollte das nur zweitranging sein. Vielmehr ein weiteres Beispiel für Dich, wie das "in Paletten denken" geht und wie man damit für's Konvertieren arbeiten kann, Mufflon austricksen für ein gewünschtes Eregbnis usw.

    Wird aber schwierig sein, das rüberzubringen, ohne dass Du dabei neben mir am PC sitzt. Wo aus Bayern kommst Du denn her? Gerne auch als PN ("Konversation").

  • Und ich dachte immer, ICH schreibe Romane. ;)

    Naja, du wolltest das Thema ja weiter diskutieren, das machen wir dann jetzt hiermit, indem ich ausführlich schreibe, was ich durch herumprobieren herausbekam. :)


    Im Mufflon-Bonuspack sind die Misch-Farbtabellen (*.act) für Pepto und DeeKay drin. Das würde es zumindest mir einfach machen in Photoshop.

    Das wusste ich gar nicht, dass da direkt die Tabellen-Files schon mit drin sind, ich glaube ich habe den Inhalt des Bonuspacks auch gar nicht mit drin in meinem MUFFLON Ordner. Naja, das macht aber nichts, hab ich es halt nochmal neu gemacht über dieses gif-Bild und dabei auch gleich nochmal kontrolliert, ob alle Farben passen in einem MUIFLI Bild, indem ich die Farb-Quadrate etwas weiter voneinander entfernt platziert habe, sodass Farb-Clashes im MUIFLI ausgeschlossen sind, denn wenn mehrere Clashes gekommen wären, dann wäre an einigen Stellen vielleicht wieder nicht mehr klar gewesen, was da jetzt los ist, ob die Farbe eventuell nicht richtig passt, oder eben, ob es wirklich ein Clash ist usw. Jetzt ist es dann klar bei dem Color-Matrix MUIFLI, welches ich ja mit angehängt hatte.


    Ich glaube, ich mache mir am Wochenende mal den Spaß, und berechne Dein Lieblingsfoto trotzdem mal mit der Pepto-Mischpalette.

    Ja mach mal, wäre auf jedenfall interessant zu sehen, wie das Endergebnis dann aussieht.


    Du hast 75/72 Farben gefunden, oder? Ich meine, in den GIF-Paletten ware es 79 Farben, die man aus den 136 als für würdig ausgewählt hat.

    Zu diesen Kästchen des gif's habe ich dann, wie ich ja geschrieben hatte, die normalen Grundfarben noch mit hineinkopiert, also 14 mehr, denn Schwarz und Weiss waren ja schon drin, die anderen aber scheinbar nicht. Letztendlich hätte er eigentlich ein paar Farben mehr als 75 finden müssen, aber irgendwie hat das Farbenprogramm dann "nur" 75 gezählt am Schluss, warum auch immer?


    Nur, weil das Original 32 Farben hat, heißt es nicht, dass man es mit maximal 32 Farben (bei Dir: 23) dithern kann / soll.
    Ich ändere hier den Farbmodus generell auf 24-bit. Erst danach würde ich es mit den 136, 79, 75, 72 whatever Farben berechnen/dithern.

    Muss ich mal gegentesten, ob das hier bei dieser Bildvorlage wirklich etwas bringt? Generell scheint es etwas problematisch zu sein, wenn bei einem Vorlagenbild ein paar wenige Farben total dominieren, was ja bei diesem "The brightest light ..." Amiga-Bild total der Fall ist. Es hat insgesamt 32 Farben und wahrscheinlich sind mehr als 20 davon, nur irgendwelche Grau und Blau Farbabstufungen. Da ist es natürlich schwer für das Zeichenprogramm, aus der 75 Farben-C64-Palette soviele unterschiedliche Grau und Blau Töne zu finden, die dann alle gut auf die Vorlagenfarben passen.


    Findet er da nichts, lässt er eben die ein oder andere Farbe weg, weil er dann mehreren Vorlagenfarben die gleiche neue C64 Farbe zuweist. Und wenn ich die Emfindlichkeit auf weniger streng einstelle, also dass die Zielfarbe nicht mehr so genau der Vorlagenfarbe entsprechen muss, dann sind wieder Farben mit drin, die nicht wirklich gut passen. Dafür behält er dann aber wieder die volle Farbenanzahl der Bildvorlage bei. Dennoch sieht es dann aber nicht wirklich gut aus. Man muss hier wohl einen Mittelweg finden, zumindest bei Photo-Paint, allerdings ist das schon eine ältere Version, vielleicht hat sich auch da in den neuen Versionen mittlerweile etwas verbessert?


    Ich denke aber, jedes Zeichenprogramm tut sich hier wesentlich leichter, die 75-Farben C64-Palette auf ein farblich ausgewogenes Vorlagen-Bild (mehr unterschiedliche Farben) anzuwenden, bei dem nicht so wenige Farben in verschiedenen Abstufungen dominieren, wie bei diesem Amiga Bild. Das hat sich auch bestätigt im nächsten Bild (namens "Rainbow Dark") welches ich umgewandelt habe und welches ich heute später noch im "Crazy News Pics" Thread präsentieren werde. Da hatte die Bildvorlage 88 Farben und da war es eine klare Verbesserung, vorher diese 75 Farben C64-Palette über das Bild laufen zu lassen, denn ich hatte es auch gegengetestet, indem ich direkt die unveränderte Bildvorlage in MUFFLON ausprobierte. Das sah dann in dem Fall aber ganz klar nicht so gut aus im MUIFLI Endbild. Interessant war, dass dieses Vorlagenbild, als ich die C64 Palette darauf kopierte, danach dann immerhin noch 49 Farben von den 88 beibehalten hat, er also für soviele Farben dann neue Ausweichfarben in der PEPTO Palette finden konnte, eben weil die Vorlage farblich ausgewogener war als dieses "The brightest light" Bild. Da ging dann natürlich auch was in Sachen "immernoch farbenfroh aussehen" im MUIFLI Endbild.


    Wie sehr ihr das? Keine einfache Entscheidung, oder?

    Für mich schon. Ganz klar Dein neuer Versuch. Ich kenne ja das Original und aus meiner Sicht sollte man beim Konvertieren mehr Techniker als Künstler sein. Berufsbedingt bin ich zwangweise stark tendenziell ersterer.:freude

    Ich denke, da werden die Meinungen der Betrachter schon auseinandergehen. Was mir im neuen Bild nicht gefällt, das ist beispielsweise die fehlende zweite Farbe in den Haaren der Frau und eben, dass man in einigen Stellen sehen kann, dass neun Farben verloren gingen von den 32 Stück. Dafür behielt es insgesamt die Farben der Vorlage natürlich wieder recht gut. Schon schwierig.


    Ideal wäre natürlich, keinen einzigen Farbenverlust zu haben und gleichzeitig die Farben der Vorlage genau beizubehalten, aber das ist schwierig, weil eben die neue Palette nicht wirklich ausgewogen ist und beispielsweise für verschiedene Rot-Abstufungen in einer Bildvorlage, dann kaum Farb-Alternativen vorhanden sind.


    Es wird dann wohl immer auch sehr von der jeweiligen Bildvorlage abhängen, schätze ich, was ich ja im letzten Absatz auch schon ansprach.


    Dem stimme ich nicht zu.
    1. Wenn man im Retro-Palette-Explorer die Pepto-Mischfarben (sie mögen von dieser Website im Detail falsch berechnet sein, aber tendenziell wird es wohl nichts gravierend ändern) nach Farbton geordnet ansieht, erkenne ich da keine arge Farbtendenz, z.B. Richtung lila.

    In den gifs sieht das aber ganz anders aus, da dominieren einige ganz wenige Farben schon extrem stark, sieht man ja. Auch im Bild deines Anhangs ist das zu sehen. Wo sind dort denn andere Rot Töne, andere Orange Töne, Gelb Töne usw? Die sind Mangelware im Vergleich zu Lila, Grün und Grau Tönen.


    Oder, diese PEPTO Palette ist soweit von der Korrektheit entfernt, dass es bei anderen Farbpaletten dann tatsächlich so ist, dass es ausgewogener ist und alle Farben gleichmäßiger vertreten sind? Aber bei PEPTO dominieren einzelne Farben schon stark bei den Mischfarben.


    Wäre es nicht auch ein grosser Zufall irgendwie, wenn durch Bildlayer-Überlagerungen der 16 normalen C64 Farben, dann wieder eine ausgewogene Palette dabei herauskäme, in der alle Farben in ihren Abstufungen gleich oft vertreten wären? Als die C64 Palette damals entwickelt wurde, dachte man doch wahrscheinlich noch gar nicht an Bildformate, bei denen durch Überlagerungen Mischfarben entstehen. Und selbst wenn man das schon gewusst hätte, dann hätte man ja die normalen Grundfarben wohl auch kaum danach ausgerichtet, dass in der Mischung dann wieder eine ausgewogene Palette herauskommt. Daher finde ich das eigentlich normal, dass die Mischfarben Palette eben unausgewogen ist und einige Farben klar dominieren.

    2. Selbst wenn die Palette 50 Lilatöne hätte, warum sollten Graustufen des Originals dann nicht zumindest mit den 5 sicher schon in der Grundpalette vorhandenen Grautönen gedithert werden als mit diesen zig Lilatönen?

    Weil vielleicht, wie ich ja schon geschrieben hatte im letzten Eintrag, MUFFLON dann eher nach dem Motto verfährt (ich zitiere mich mal selbst):

    MUFFLON setzt dann hier wohl scheinbar eher auf "eine dominierende Farbe im Bild zu haben (nämlich Lila)" anstatt "dem User ein Endbild mit verloren gegangenen Farben anzubieten, weil nicht genügend Farbabstufungen bei anderen Farben da sind, die nötig wären für das Vorlagenbild".

    Aber ist auch nur eine Vermutung. Vielleicht schreibe ich DEEKAY auf der CSDB mal eine PM und frage in diesem Punkt einmal explizit nach, warum Lila so oft verwendet wird von dem Programm, vor allem natürlich bei der "True Colors" Funktion.


    Aber schau dir dieses Amiga-Bild in der Vorlage einmal genau an, das sind keine reinen Grau-Töne, da sind Blau-Töne mit hineingemischt. Ich vermute, das ist auch ein Grund dafür, warum MUFFLON hier nicht bei Grau im Hintergrund bleibt, sondern dann teils auf Lila und Blau geht.


    Aber ich denke mit Photo-Paint geht das nicht ideal, muss mir das mit dem "Farbpalette eines Bildes auf ein anderes übertragen"

    Dein Vorgehen lässt es vermuten. Entweder es geht nicht, oder Du hast die Funktion dort nur noch nicht gefunden. ;)

    Stell es mal nach mit dem "The brightest light" Amiga-Bild als MUIFLI, mal sehen was da herauskommt farblich?


    In Photoshop kann man 1001 Dinge machen.

    Wenn Du in Deinem Beispiel noch die Plätze von hellblau und schwarz tauscht, wird daraus schonmal kein Negativbild mehr.;)

    Das ist mir schon klar. ;) Dies war ja einfach nur ein Screenshot, um dieses Fenster der "Gradient Map" Funktion zu zeigen, dazu hatte ich einfach nur einmal den ersten Gradient geöffnet und unverändert gelassen.


    Experiment sollte das nur zweitranging sein. Vielmehr ein weiteres Beispiel für Dich, wie das "in Paletten denken" geht und wie man damit für's Konvertieren arbeiten kann, Mufflon austricksen für ein gewünschtes Eregbnis usw.

    Wird aber schwierig sein, das rüberzubringen, ohne dass Du dabei neben mir am PC sitzt.

    Irgendwie schwingt da bei dir in einigen Sätzen immer so ein bisschen eine "Lehrmeister erzählt Schüler wie es geht" Tendenz mit. Die brauche ich in der Form aber nicht. Man kann sich gegenseitig Tipps geben beim Umwandeln und die teils auch annehmen, das macht grossen Sinn für mich, aber immer nur so belehrend, das muss ich nicht haben, ehrlich gesagt. Also ist nicht böse gemeint, ich sage nur, wie ich das empfinde.


    Du siehst ja auch, dass schon viele gute konvertierte Bilder von mir mit dabei sind im "Crazy News Pics" Thread, die auch gut ankamen den Likes nach. Also so falsch sind meine Umwandelmethoden sicherlich nicht. Von dir gibt's dort im Thread allerdings noch so gut wie gar keine MUIFLI's zu sehen, nur mal so nebenbei angemerkt. ;)


    Dennoch war "Vorlagenbild schon vorher in Farben umwandeln, die MUFFLON schon kennt" aber ein guter Tipp, den ich aufnehmen konnte und teils nun auch auf Vorlagenbilder anwenden werde, wenn es dort einen Vorteil bringt im Vergleich zur Verwendung einer unveränderten Bildvorlage. Immer scheint das nicht der Fall zu sein, aber teils schon. Kann man ja, wenn man ein Bild umwandelt, immer mit ausprobieren jedesmal, was ich auch machen werde zukünftig. Dann wäge ich halt immer ab, welches Ergebnisbild mir immer am besten gefällt und das nehme ich dann, während ich die anderen verwerfe. So bin ich ja schon immer verfahren beim Umwandeln.

  • schau dir dieses Amiga-Bild in der Vorlage einmal genau an, das sind keine reinen Grau-Töne, da sind Blau-Töne mit hineingemischt.

    Eben, das war ja der Grund für meine stark geditherte (aber dadurch nicht wirklich beeindruckende) Version, wie vor vielen Posts schon mal erwähnt. Genau das ist der Grund für die Lilas, das wird dir Deekay auch genauso sagen, wette ich.


    Danke für den Hinweis mit den ACT-Palettenfiles, das hatte ich auch noch nicht bemerkt.


    Arndt

  • Eben, das war ja der Grund für meine stark geditherte (aber dadurch nicht wirklich beeindruckende) Version, wie vor vielen Posts schon mal erwähnt. Genau das ist der Grund für die Lilas, das wird dir Deekay auch genauso sagen, wette ich.

    Ja, dann weicht MUFFLON wegen dieses geringen Blau-Anteils im Grau auf Ausweichfarben zu Grau aus und nimmt dann Lila Töne, obwohl hier in dem Fall eigentlich Mischfarben aus Grau und Magenta das Ideale gewesen wäre.


    Ich habe ihm aber dennoch mal eine PM auf der CSDB geschrieben, weil ich mal wissen will, weshalb MUFFLON ganz allgemein, egal wie das Vorlagenbild nun auch aussieht, immer eine gewisse Tendenz zur Farbe Lila im Ergebnisbild hat, vor allem natürlich unter der "True Color" Funktion. Ich berichte, falls er antwortet.

  • Irgendwie schwingt da bei dir in einigen Sätzen immer so ein bisschen eine "Lehrmeister erzählt Schüler wie es geht" Tendenz mit. Die brauche ich in der Form aber nicht. Man kann sich gegenseitig Tipps geben beim Umwandeln und die teils auch annehmen, das macht grossen Sinn für mich, aber immer nur so belehrend, das muss ich nicht haben, ehrlich gesagt. Also ist nicht böse gemeint, ich sage nur, wie ich das empfinde.

    Falls es so rübergekommen ist, tut mir das leid. Das war bestimmt nicht meine Absicht.
    Es besteht nunmal leider immer die Gefahr, dass Geschriebenes falsch verstanden wird. Das war schon immer so, seit es Internetforen gibt.:nixwiss:
    Du empfindest mich als Oberlehrer, Du kommst bei mir manchmal etwas dünnhäutig und überkritisch rüber. Ttifft bei uns beiden sicherlich alles nicht zu, wenn mir miteinander reden.


    Ich sehe das genau wie Du, dass wir nur voneinander profitieren können. Im Idealfall kombinieren wir unsere Erfahrung, schlimmstenfalls macht jeder weiter wie vorher.
    Ich bin da ganz emotionsfrei. Für mich zählt das Ergebnis. Und ich freue mich, wenn ich von anderen was lernen kann für ein besseres Ergebnis.

    Das Angbot, sich mal zusammenzusetzen (auch weil wir evtl. gar nicht soweit voneinder entfernt wohnen), galt für unser beider Vorteile. Wie gesagt, auch ich bin immer offen, für ein besseres Result Neues zu lernen.
    Falls ich Dich damit gekränkt haben sollte, ziehe ich es selbstverständlich wieder zurück.

    Mein Satz oben war durchaus auch selbstkritisch gemeint, da ich bisher durch Schreiben das mit den Modusänderungen und Palettentauschen nicht gut rübergebracht habe. Am PC wäre das viel schneller und einfacher zu zeigen.


    Du siehst ja auch, dass schon viele gute konvertierte Bilder von mir mit dabei sind im "Crazy News Pics" Thread, die auch gut ankamen den Likes nach. Also so falsch sind meine Umwandelmethoden sicherlich nicht. Von dir gibt's dort im Thread allerdings noch so gut wie gar keine MUIFLI's zu sehen, nur mal so nebenbei angemerkt.

    Das habe ich bereits erklärt, tue es aber gerne noch einmal. Es hat nämlich gleich mehrere Gründe:

    1.

    Auch wenn mir das Konvertieren ebenso Spaß macht wie Dir: ich kenne diese Szenegrafiken anderer Plattformen in aller Regel nicht und habe daher weder Bezug dazu noch die Ambition, da groß Zeit zu investieren.
    Du tust es mit großer Leidenschaft und Zielstrebigkeit, das reicht doch. ;)

    2.

    Ich neige wie viele andere auch zum Offtopic. Daher hab ich - wenn auch etwas spät - diesen separaten Thread eröffnet.

    "Crazy News" war ein Spiel, das viele Grafiken hatte. Für Grafiken aus diesem Spiel wurde der Thread eröffnet. Es besteht die Gefahr, dass in Jahren mal konvertierte Bilder nicht gefunden werden, wenn sie dort platziert werden.

    3.

    Wie Du mag ich das Grafikformat NUFLI und MUIFLI sehr. Jedoch habe ich für mich noch keinen optimalen Prozess zur Konvertierung gefunden. Dieser Krückstock über ein vorgeschaltestes Bildbearbeitungsprogramm bringt zwar nach meiner Erfahrung deutliche Besserung, ist aber trotzdem limitierend und zeitaufwändig. Mit wäre es lieber, wenn das Mufflon alles selbst können würde.

    Diesen (annähernd) optimalen Prozess würde ich gerne haben, bevor ich soviel Herzblut wie Du in die Konvertierungen stecke. ;)


    Ich hoffe, wir haben diese Punkte damit geklärt und können wieder zurück zum Thema.:)


    Ich hab am Wochende auch etwas mit der MUIFLI-Palette gespielt, bin aber noch nicht ganz fertig mit den Resultaten.
    Ich werde die Tage die Ergebnisse hier posten. Auch werde ich nochmal kurz auf die "Graustufen" Deines Beispielbildes eingehen, da es jetzt schon dreimal angesprochen wurde.


    Zu den MUIFLIs vielleicht nur soviel vorweg:
    Die beiden Mufflon-Interlace-Fabrtabellen haben tatsächlich 79 Farben (inklusive der 16 Grundfarben). Die Hälfte der 256 Farbdefinitionen sind leer, 78 Farben gibt es und die restlichen der 128 Farben sind alle als schwarz definiert.:whistling:


    mfg Tobias