Laut den Werten ordnest Du mit den "HW-Grau" den Farben einen ziemlich linearen Helligkeitsverlauf zu.
Ja, der ist künstlich. Wenn man mit Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. (und anderen, bei denen die Zielpaletten gewählt werden können) abspeichert, wird bei "Gray 16" diese Palette verwendet. Sie hat nichts mit den wahren Helligkeitswerten des C64 zu tun. Ich habe für VICE eine gray16.vpl gebastelt, die genau diese Werte einstellt. Dann kann ich mir vorab schon mal anschauen, wie die Ergebnisse beim Speichern so aussehen. Fast alle Bilder auf godot64.de, bei denen "Graustufenbild" dabeisteht, sind auf diese Weise gespeichert. Hier ein Beispiel:
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
Bis auf bei den Graustufen gibt es in GoDot also drei verschiedenen Helligkeitswerte für ein und dieselbe Helligkeitsstufe.
Deine Analyse-Möglichkeiten hatten wir damals beim Definieren unserer Palette nicht. Wir sind von zwei neutral eingestellten Monitoren ausgegangen (am C64 ein 1702 oder 1902, weiß ich nicht mehr genau, am Amiga ein 1804 und am C128 auch den 1804). Dann haben wir in abgedunkelter Umgebung unsere Augen angestrengt, um auch die winzigste Unterschiedlichkeit auszuschließen und haben dann die Werte am Amiga (mit DPaint war das wohl) abgelesen und damit festgelegt. Am Amiga kam es damals häufig vor, dass die Hexwerte der Farben im Low-Nibble einfach dem High-Nibble angepasst wurden (der Unterschied ist wirklich nicht so gewaltig und wir brauchten dieses Feature für GoDot), so dass die GoDot-Werte scheinbar so symmetrisch sind.
Daher kommen beim genauen Nachschauen drei verschiedene Dinge heraus: analoge Analyse per Sichtkontrolle, willkürliche Festlegung und digitale Untersuchung. ![]()
Arndt