Was ist das für ein Diskettenlaufwerk für den C64?

Es gibt 13 Antworten in diesem Thema, welches 2.223 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (16. Januar 2022 um 15:22) ist von -trb-.

  • Weiß jemand von euch was das genau für eine Floppy für den C64 ist? Die lag bei mir noch im Karton unter den ganzen C64 Sachen. Glaub die habe ich damals mit meinem C64 mit Speeddos gekauft. Irgendwie sieht sie nach Sonderbau aus, aber andererseits sind die Anschlüsse und Jumper für Device 8,9 auf der Unterseite per Jumper erreichbar.

    Natürlich sofort getestet und funktioniert einwandfrei und sehr leise.

    Achja, das Gehäuse ist komplett aus Metall! kein Plastik

  • Das ist ein Oceanic OC-118N.

    Ist ein 100% kompatibler 1541 Nachbau.

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  • Oceanic hatte - wenn ich mich recht erinnere - damals die 1541 gleich 2x kopiert. Ich kann mich noch erinnern, dass ich eine bei Völkner bestellt hatte, dann aber zurück geschickt, weil das Ding weder was konnte und Geos auch nicht lief. Welche der beiden das war, weiß ich aber nicht mehr, das ist zu lange her.

    Das Kernal war damals ziemlich 1:1 kopiert, was impliziert, dass die Hardware auch praktisch identisch war.

    Früher waren 64k unglaublich viel, heute reicht es nicht mal mehr für "Hello, world!".

  • Ja, das Laufwerk gab es bereits vor Jiffy-DOS. 100 % kompatibel war das Laufwerk ab Werk jedoch nicht, konnte man aber machen, indem man das DOS der VC1541 transferiert hatte. Dabei gab es lediglich die Besonderheit, dass ein Adress- oder Datenbit vertauscht war. Wenn man das entsprechend im EPROM berücksichtigt hat, paßte der originale Commodore-ROM-Inhalt und dann war das Laufwerk auch 100 % kompatibel.

  • Ja, das Laufwerk gab es bereits vor Jiffy-DOS. 100 % kompatibel war das Laufwerk ab Werk jedoch nicht, konnte man aber machen, indem man das DOS der VC1541 transferiert hatte. Dabei gab es lediglich die Besonderheit, dass ein Adress- oder Datenbit vertauscht war. Wenn man das entsprechend im EPROM berücksichtigt hat, paßte der originale Commodore-ROM-Inhalt und dann war das Laufwerk auch 100 % kompatibel.

    beim OC-118 waren doch nur die Adressleitungen vertauscht, mit einem Sockel-Adapter-Platine könnte man dass dann auch das originale ROM von der 1541 verwenden - es gab von Oceanic ich glaube auch eine Version wo die Adressenleitungen des ROMs nicht vertauscht waren, da kommt man das orignale ROM der 1541 direkt verwenden (evtl die Oceanic OC-168 ?)

    Lese gerade:

    OC-118N

    "Um Copyrightverletzungen zu verhindern wurde die Hauptplatine so modifiziert das Pin15 und 16 des ROM's vertauscht wurden. Damit war auch eine Anpassung des Jiffy-DOS erforderlich".

    Quelle: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • beim OC-118 waren doch nur die Adressleitungen vertauscht, mit einem Sockel-Adapter-Platine könnte man dass dann auch das originale ROM von der 1541 verwenden - es gab von Oceanic aber ich glaube auch einer Version wo die Adressenleitungen des ROMs nicht vertauscht waren, da kommt man das orignale ROM der 1541 direkt verwenden (evtl die Oceanic OC-168 ?)

    Sockeladapter würde theoretisch funktionieren aber aus Platzgründen geht das nicht, da sonst der Deckel nicht passt. Das beste so habe ich es gemacht Sockel auslöten und auf der Plarine Pin 15 & 16 dezent tauschen.

    Und dann kann jedes ROM eingesetzt werden

  • beim OC-118 waren doch nur die Adressleitungen vertauscht, mit einem Sockel-Adapter-Platine könnte man dass dann auch das originale ROM von der 1541 verwenden - es gab von Oceanic ich glaube auch eine Version wo die Adressenleitungen des ROMs nicht vertauscht waren, da kommt man das orignale ROM der 1541 direkt verwenden (evtl die Oceanic OC-168 ?)

    Ok, dann war es die Adress- und nicht die Datenleitung. Aber das kann man ja im EPROM anpassen und direkt ersetzen. Damit lief dann die gleiche Software auf der OC-118 wie auf der VC1541, was diese damit 100 % kompatibel gemacht hatte. Allerdings war sie dann auch so langsam wie das Original.

  • Anbei mal ein Kommandozeilentool, mit dem bei jedem Durchlauf aus einem bestehenden ROM-File ein neues erzeugt wird, bei dem die beiden Datenbits D3 (Pin 15) und D4 (Pin 16) vertauscht sind. Somit kann man also beliebig zwischen CBM und OC-118 (= Excelerator+Plus = FSD-2) ROMs hin und her konvertieren, d.h. die entsprechenden ROMs erzeugen.
    Vergleicht man die damit decodierten Versionen kursierender OC-118 o.ä. ROMs, sieht man, dass es keine oder nur minimale Unterschiede zu Originalversionen (CBM, Jiffy, ...) gibt ;)

    Die Batch im Anhang nutzt übrigens ausschließlich Windows 7 Boardmittel, ist ultralangsam und wenig elegant, funktioniert aber. Eigentlich war es eher ein Versuch, in Batch-Files ohne Zusatztools mit Binärdateien umzugehen :D

    @Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.: lies doch einfach mal die DOS-Version im Fehlerkanal aus. Dann weißte eher was im EPROM werkelt bzw. welcher C64 Kernal benötigt wird, um das Parallelkabel zu nutzen.

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

  • Anbei mal ein Kommandozeilentool, mit dem bei jedem Durchlauf aus einem bestehenden ROM-File ein neues erzeugt wird, bei dem die beiden Datenbits D3 (Pin 15) und D4 (Pin 16) vertauscht sind.

    Oder Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. das DOS der 1541-II fertig für die OC-118 runterladen.