Unbekannten Compiler entdeckt

Es gibt 191 Antworten in diesem Thema, welches 30.886 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (23. Mai 2024 um 20:54) ist von muffi.

  • Ich habe den Farbcode-Kopierschutz gecrackt. Jetzt muss ich nur noch den Hex-Wert #$3A in die Bank1, nach $FE25 schreiben. Wie bewerkstellige ich das.

    Das hört sich simpel an, aber ich muss beim C128 erstmal mit der Bankschaltung klar kommen.

    Welche Werte muss ich in $FF00-$FF04 reinschreiben damit das funktioniert.

    Wenn ich das fertig habe, ist der Kopierschutz Geschichte.

  • @Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Ich habe noch einen CP/M E-Basic Compiler gefunden. Vielleicht kannst du damit ja etwas anfangen.

  • Jetzt muss ich nur noch den Hex-Wert #$3A in die Bank1, nach $FE25 schreiben. Wie bewerkstellige ich das.

    Das hört sich simpel an, aber ich muss beim C128 erstmal mit der Bankschaltung klar kommen.

    Welche Werte muss ich in $FF00-$FF04 reinschreiben damit das funktioniert.

    Die RAM-Bank wird durch die beiden höchstwertigen Bits von $ff00 ausgewählt. Da der 128er nur zwei statt vier Banks hat, ist also Bit 7 bedeutungslos und Bit 6 wählt zwischen Bank 0 und Bank 1. Die anderen Bits in dem Register schalten nur ROMs und I/O ein bzw. aus.

    Nur: Das bringt Dir nichts, denn wenn ein in Bank 0 laufendes Programm einfach auf Bank 1 umschaltet, schmiert es logischerweise ab.

    Lösungen:

    Bei $2af (also in der Common Area) liegt eine kurze Routine, die die Konfiguration auf X setzt, den Akku per ZP-Pointer irgendwohin schreibt und dann die vorige Konfiguration restauriert.

    Alternativ kann man den Kram natürlich auch selber machen, da hat man dann die Wahl, ob man die Common Area oder die Page Pointer nutzt.

    Yes, I'm the guy responsible for the Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. cross assembler. And some Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen..

  • Danke! für die guten Infos.:)

    Ich habe das Problem gelöst, nachdem ich die Nacht durch das C128 Programierer-Handbuch durchgelesen hatte.

    Siehe Codefenster. Die Bank wird im laufenden Programm umgeschaltet, der Hex-Wert #$3a in die Speicherstelle $FE25 der Bank1 geschrieben.

    Nach dem Patchen wird nur noch die Einsprungadresse ab $6479 entfernt, und der Originalbefehl "LDA $4034" eingefügt.:)

    Nach gründlichem Testen, viele Basics compiliert, bin ich der Meinung, dass der Crack für die Farbcodetabelle funktioniert.

  • Ich denke mal, dass ich es geschafft habe. Die Farbcodeprotection ist nicht mehr. Ein fist Release..hurra :)

    Einfach den Compiler laden uns starten. Wenn die Abfrage erscheint, dann Bitte diese Buchstaben "G,R,W,Y" in x-beliebiger Anordnung eintippen.

    Man kann auch drei Mal den gleichen Buchstaben auswählen und eingeben. Hauptsache es werden nur die genutzt, die oben aufgeführt sind.8)

    Viel Spass beim Compilieren.

    Sollten wider erwartend Bugs vorhanden sein, dann Bitte eine kurze Beschreibung des Fehlers und hier posten. Ich werde versuchen das Proben zu beheben.

  • Stephan Scheuer Danke für beiden Compiler - beim Petspeed128 insbesondere für deine mühevolle Arbeit!

    Früher waren 64k unglaublich viel, heute reicht es nicht mal mehr für "Hello, world!".

  • Guten Morgen.

    Also dass es so viele verschiedene Compiler für den C64 gab,

    das habe ich nicht gewusst. Aber es ist ein verdammt interessantes Thema.

    Gruß

    Frank

  • frankyman1969

    Stephan Scheuer und ich haben eine gemeinsame Sammelleidenschaft: wir sammeln alles an Compilern (für den C64), was wir so erwischen können.

    Früher waren 64k unglaublich viel, heute reicht es nicht mal mehr für "Hello, world!".

  • Stephan Scheuer und ich haben eine gemeinsame Sammelleidenschaft: wir sammeln alles an Compilern (für den C64), was wir so erwischen können.

    Vielleicht wurde es hier schon erwähnt, habe nicht alles gelesen. Aber gibt es eine Website, wo man eure Compiler-Sammlung bestaunen kann. Und herunterladen kann, sofern das lizenztechnisch möglich ist.

  • Gerade beim Blättern in 64er 11/1986 S.121 entdeckt: Turbo Speed Basic.

    In der Werbung wird mit Compilierzeit von 1-2 Sekunden und 100-200x schnellere Ausführung beworben. Kennt/hat das jemand?

    Früher waren 64k unglaublich viel, heute reicht es nicht mal mehr für "Hello, world!".

  • Gerade beim Blättern in 64er 11/1986 S.121 entdeckt: Turbo Speed Basic.

    In der Werbung wird mit Compilierzeit von 1-2 Sekunden und 100-200x schnellere Ausführung beworben. Kennt/hat das jemand?

    November? Merkwürdig. Hätte das eher der April-Ausgabe zugeordnet.

    Gruß & Kuss zum Wochenschluss,
    Holy Moses/Role

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  • November? Merkwürdig. Hätte das eher der April-Ausgabe zugeordnet.

    Naja, der Ascompiler ist ja ähnlich schnell, das verwundert mich also nicht.

    Und im Werbeteil hätte ich auch keinen Aprilscherz vermutet.

    Früher waren 64k unglaublich viel, heute reicht es nicht mal mehr für "Hello, world!".

  • Gerade beim Blättern in 64er 11/1986 S.121 entdeckt: Turbo Speed Basic.

    In der Werbung wird mit Compilierzeit von 1-2 Sekunden und 100-200x schnellere Ausführung beworben. Kennt/hat das jemand?

    Nee. Dazu finde ich so gar nichts. Der Vertrieb taucht im Kontext von irgendwelchen indizierten Schmuddelgames in der Google-Suche auf. Daraus wird auch deutlich, dass der Laden von einer Waltraud Blanke betrieben worden ist. Die scheint es in Bad Grund noch zu geben, aber da enden meine Recherchen. Das Teil war ja offenbar auch nicht von denen, sondern von "Number One Software"...dazu finde ich überhaupt nichts, ist aber leider auch ein selten dämlicher nicht gut suchbarer Name.

    Die Beschreibung liest sich für mich so, als wäre das ein komplett neuer Interpreter. Mit Labeln statt Zeilennummern und leicht anderer Syntax...Edit: Und 24-Bit-Integern zum Rechnen...

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    Einmal editiert, zuletzt von EgonOlsen71 (24. April 2023 um 13:44)

  • Und noch einen unbekannten oder vergessenen Compiler entdeckt: Microcompiler aus 64er 3/1989.

    Es wird eine extra Sprache dafür definiert, dafür ist das Ding aber auch nur 20 Zeilen lang!

    Viel Spaß damit :smile:

  • Die übersetzte Sprache ist allerdings eher Assembler (mit ein paar 16-Bit-Erweiterungen, die man in einem echten Assembler per Makro machen würde). Und DATA SEI, WORD,24696, huiuihi. Der wilde Westen! Danke für das Zeitdokument. :)

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  • Der microcomp war aber eine schöne und anpassbare Spielerei. Hab mich damals tatsächlich ne zeitlang mit beschäftigt.