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Warum werden Programme kaputtverbessert?

  • whose auf welche Art der Entwicklung / Meilensteine wartest Du denn? So gesehen kann man fast alles als "alte Idee" abtun. Wenn eines Tages Zeitmaschinen erfunden werden, sagst Du dann auch, "ja das ist doch keine neue Idee, darueber wurden doch schon im 19. Jahrhundert Romane geschrieben"?

    Oh, ich dachte, das wäre klar geworden... in unserem Bereich erwarte ich keine "Meilensteine" mehr. Da gibt es eigentlich nur noch "höher-schneller-weiter" und "och, dies oder das könnte man ja noch irgendwie damit verbinden". Die klassische "Modernisierung" ist da kaum noch möglich.

    Es sei denn, irgendjemand findet noch ein unbekanntes Prinzip, daß in der Digital-Informatik anwendbar ist und noch nicht zuvor schon ausprobiert wurde.


    Ich lese da immer "bahnbrechend", wenn mal was "Neues" kommt, aber allein mir fehlt das Bahnbrechende dabei. Bahnbrechend waren die allermeisten Neuheiten eigentlich nur für die Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen und die kindliche Begeisterung derer, die für ´nen eigentlich alten Hut Rekordpreise zahlen möchten. Notfalls auf Pump.


    Was die "Quantencomputer" bringen, werden wir sehen. Die wären, wenn man sie denn irgendwann zur brauchbaren Maschine fortentwickelt hat, tatsächlich ein "Meilenstein". Momentan wird mir in dem Bereich jedoch noch zu viel Bullshit-Bingo gespielt und zu wenig Anwendung gezeigt.

    Naja es klingt ein wenig als wuerdest Du Erwartungen haben, etwas fordern. Aber Fortschritt kann man wohl kaum erzwingen. Trotzdem koennen doch Dinge, die heute einfacher, leichter, billiger, umfaenglicher usw funktionieren als noch vor 30-40 Jahren, eine wertvolle Entwicklung sein. Und auch dass z.B. 95% der Gesellschaft etwas nutzt, was zuvor nur eine handvoll Studenten, Experten oder Professionelle genutzt haben, kann man auch als "bahnbrechend" betrachten.

  • Man stelle sich vor, alle Verkehrsampeln würden der Einfachheit halber auf schwarz/weiß umgestellt, um diesen behämmerten Trend zu folgen.:D

    Verkehrszeichen sind in Form und Farbe natürlich sinnvoll gestaltet, aber man sollte schonmal überdenken, ob der Telefonhörer als Symbol noch zeitgemäß ist. Die Dampflok hat man als Symbol ja auch ausgemustert.

    Allerdings ohne Not. Die Dampflok wird heute noch von Fahrschülern als Symbol für "Zug" verstanden. Lustigerweise ist es mit dem Telefonhörer ähnlich, obwohl die bei alten Filmen immer öfter hochgradigst entsetzt gucken, wenn sich jemand so ´nen "Riesenlöffel" ans Ohr hält :D


    Ich weiß, was Du meinst. Meiner Meinung nach sollte man aber auch bei diesem Thema stark darauf achten, ob diese "Modernisierung" wirklich notwendig ist oder mehr die (unbewußte) Verachtung der "Ewiggestrigen" zum Ausdruck bringt. Schönes Beispiel dafür ist das VZ 223.1 "Seitenstreifen befahren". Da hat man gepflegt auf die Unterscheidung durch Form geschissen und aus einem der Form nach Richtzeichen ein Vorschriftzeichen (Gebot) gebastelt. Die Argumentation der Politik zu den Einwänden von TÜV und Fahrlehrern war (in Teilen) erhellend: "Kaum ein moderner Verkehrsteilnehmer achtet heute noch auf die Form der Verkehrszeichen" war eine Entgegnung auf die Einwände. Man beachte das Wörtchen, um welches sich hier vieles dreht...


    Genau mit dieser Haltung habe ich aber ein Problem: sie ist nicht so besonders menschlich. Eher schon etwas bösartig.


    Meiner Meinung nach sollte man sich nicht ausschließlich um "Modernität" kümmern (welche sowieso SEHR relativ ist), sondern mehr darum, daß ein wirklicher Kompromiss gefunden wird, mit dem alle Beteiligten einigermaßen leben können. Letzteres fällt immer öfter der "ich bin aber modern!"-Haltung zum Opfer. Und ist auch mein Kritikpunkt am Gewese um "Modernität". Man lese dazu auch nochmal, was ich zur Verschleierung der Wirkrichtung dieses (in seiner Bedeutung modifizierten) Worts schrieb.

  • Naja es klingt ein wenig als wuerdest Du Erwartungen haben, etwas fordern. Aber Fortschritt kann man wohl kaum erzwingen. Trotzdem koennen doch Dinge, die heute einfacher, leichter, billiger, umfaenglicher usw funktionieren als noch vor 30-40 Jahren, eine wertvolle Entwicklung sein. Und auch dass z.B. 95% der Gesellschaft etwas nutzt, was zuvor nur eine handvoll Studenten, Experten oder Professionelle genutzt haben, kann man auch als "bahnbrechend" betrachten.

    Nene, der Eindruck täuscht. Von den "modernen" Entwicklungen fordere ich nichts. Mir ist bewußt, daß in Sachen "echte Neuheiten" der Bart langsam ab ist.


    Ich freue mich jedoch wie Bolle über jede neue (!) Kombination von Altbekanntem. WiC64 ist so ein Ding. Kein "Meilenstein", aber definitiv Grund zur Freude und zur Neugier.


    Wenn mir jemand aber damit kommt, das wäre ein "Meilenstein", noch nie dagewesen, Stein der Weisen etc. etc. dann antworte ich dem: Komm wieder runter, hör auf zu labern und mach einfach was damit.


    Macht zum Glück niemand hier ;-) Aber ernsthaft: C64 mit WLAN ist keine bahnbrechende "Modernisierung" (im alten Sinn). Computer mit Datenfunkverbindung ist halt ein alter Hut (Packet Radio anyone?).

    Aber toll, daß das jetzt (dank Miniaturisierung und Masse) auf so elegante Art und Weise preisgünstig realisiert werden konnte, daß es überhaupt jemand realisiert hat und daß etliche Leute damit spielen und Anwendungsmöglichkeiten erkunden. Hätte ich einen körperhaften C64 hier, hätte ich schon längst eins bestellt und nicht nur für andere zwei Gehäuse gedruckt ;-)

  • Um mal noch Input zur Ursprungsfrage zu geben: https://www.heise.de/news/Onli…it-dem-Handy-6272337.html

    Quote

    Mittlerweile ist über die Hälfte der Online-Shopper (60 Prozent, bei den unter-30-Jährigen 81 Prozent) mit dem Smartphone unterwegs. Das ist ein Problem vor allem für kleinere Shops, deren Erscheinungsbild noch auf größere Displays optimiert ist.

  • Das gleiche passiert mit vielen Software-Programmen. Meistens ist die Folgeversion unproduktiver als der Vorgänger, weil der Hersteller an der bewährten Optik etwas verändert und meint dem Kunden damit eine Neuerung für viel Geld unterjubeln zu können.

    Die Produktivität sinkt mit so einem Mist natürlich.

    Das beste Beispiel ist das Bestellprogramm von Conrad. Von Version zu Version wird es unübersichtlicher, die sehr guten Filterfunktionen sind kastriert, die Suchfunktionen finden alles - nur nicht das was man sucht. Hat der Herr Conrad eigentlich damit schon mal selber was bestellt?

    Der bestellt bei Reichelt und Co. :-)

  • Der Klassiker "Software-Fehler, da kann man nichts machen!" wird von der Kundschaft meist achselzuckend akzeptiert. Ist ja auch komplex, so Software. Vor allem, wenn die Entwickler nicht mehr so wirklich wissen, wie ihr Werk genau funktioniert.

    Richtig, das ist in meinen Augen auch nur eine faule Ausrede, wenn die Software fehlerhaft entwickelt wurde und keinen anständigen Test gesehen hat. Wenn es beim Test durchgerutscht ist, müsste die Firma einfach nur nachbessern, wenn sie ein Interesse an einem fehlerfreien Produkt hätte.

  • Farbe bei Icons stellen ein zusätzliches Unterscheidungsmerkmal dar! Und ich glaube, dass es da nur wenig Widerspruch gibt. Wie sehr zusätzliche Merkmale nötig sind, hängt z.B. von der Gesamt-Anzahl und der Komplexität ab. Benötige ich innerhalb einer App für die Funktionalität z.B. 8 Icons, sollten die eigentlich auch ohne Farbe auskommen. Bei Betriebssystem-GUIs ist es aber meistens so, dass es sehr viele Funktionen darzustellen gibt und da sollte man nicht ohne Not auf Farbe verzichten.


    Den Fehler hat Microsoft ja z.B. bei Windows Phone 7 (noch vor W8) gemacht: ausschließlich weiße Icons (zudem ohne Bezeichnungen) auf Kacheln, deren Hintergrundfarben nicht vom Icon/Sinn abhängig waren. Bei dem anfänglichen Funktionsumfang und der gebliebenen App-Knappheit war das vielleicht noch zu vertreten aber was passiert bei der 5. Messenger-App mit Sprechblasen-Symbol? Oder was passiert, wenn sich neben W, X, P und O weitere Apps mit ihren Anfangsbuchstaben verewigen wollen? Das Arsenal des Designers wäre bei den verbliebenen Möglichkeiten sehr schnell ausgeschöpft gewesen. Dem ganzen GUI war (auch an anderen Stellen) anzumerken, dass die Entwickler (da zähle ich die UI/UX-Experten natürlich hinzu) nicht darüber nachgedacht haben, wie das funktionieren soll, wenn das System wirklich erfolgreich geworden wäre – als besseres Dumbphone-OS war es allerdings tauglich. Ich habe z.B. mehrere hundert Apps auf meinem Smarty – wenn deren Icons alle weiß und ohne Text wären (oder Text der nur auf bestimmten Kachelgrößen angezeigt würde), dann wäre ich aufgeschmissen. Glücklicherweise sind aber nicht alle Betriebssystemhersteller diesem (Holz-) Weg gefolgt.


    Und das bringt mich auch gleich zu einem weiteren Punkt: Viel der hier geäußerte UI-Kritik ist Windows-UI-Kritik. Klar, das ist nach wie vor der Marktführer, wenn auch nur bei PC-Betriebssystemen. Es wird hier aber als allgemeiner Zeitgeist angeprangert – aber es ist nunmal auch und vor allem der Geist des Marktführers Microsoft. Das sind Entscheidungen, die in deren Hause gefallen sind – und nicht zwingend eine globale Entwicklung. Wie hier ja schon ausgeführt wurde, unterliegt auch manches der Mode – wie z.B. das jetzige Flat-Design. Das ist bei den meisten Systemen ja schon wieder stark am Abklingen (Schatten und Transparenzen allerorten, auch dezente 3D-Buttons sind schon wieder gesichtet worden) – und manche haben das auch gar nicht erst in der Windows-Konsequenz durchgezogen. Microsoft arbeitet da, wie viele Werbeagenturen: Trends werden meistens erkannt, wenn sie (bei Profis) fast schon wieder vorbei sind – dafür dann aber auf die Spitze getrieben, also: Spät, dafür aber mit Kasalla. ;)


    Ich habe mich schon ein wenig gewundert, wie viele Bestands-Kunden die Hü-und-hott-Kapriolen um MSs GUI-Design mitgemacht haben. Immerhin geht es hier um einen der größten Kundenkreise, die man sich vorstellen kann. Windows hat ein paar wilde Kapriolen geschlagen (wahrscheinlich weil es in der obersten Etage nicht wirklich einen Plan gab), angefangen beim recht bunten XP (Luna), dann mit dem Effekt-überladenen Vista/7 (Aero Glass), um dann ins andere Extrem mit starren 8er Kacheln in Primärfarben mit monochromen Icons (Metro) zu fallen und bei W10 gefühlt auf jegliche Farben und UI-Gestaltung zu verzichten. Erst W11 scheint langsam wieder in die Spur zu kommen. Das ist schon eine gewisse Achterbahnfahrt, auf die MS seine treuen Kunden mitgenommen hat. Wenn MS nicht den besten Vendor Lock-in aller Zeiten hätte – manche Apps/Games gibt es einfach nicht (nativ) für andere Desktop-Systeme – wären wahrscheinlich bei deren Design-"Entscheidungen" mehr Kunden abgesprungen. Ich fand es zumindest "mutig", als man mir nach W7 auf der CeBIT das neue W8 schmackhaft machen wollte – da waren ja nicht nur ein paar Icons anders. Damals bekamen wir sogar noch eine Mischung zu sehen – die klassischen Win-API-Programme sahen nach W7 aus und dazu gesellten sich dann die W8-Metro-Kachel-Apps – auf EINEM Desktop.


    Was ich sagen will – Die Kritik ist teils berechtigt, trifft in der geäußerten Stärke aber vor allem auf Windows zu. Manche Systeme haben etwas mehr "Standing", was ihr Design angeht und machen nicht jede Mode (mit an Extremismus grenzender Vehemenz) mit, andere lassen einfach (als Ersatz für eigenes Standing) Alternativen zu, aus denen der User auswählen kann.


    Es ist also nicht alles ganz so schlimm, wie hier beschrieben, weil es zum Teil eine (zugegebenermaßen große) Bubble beschreibt. Andernorts wird auch von UI/UX-Experten weiterhin gute Arbeit im Sinne des Kunden/Users/Betrachters geleistet. Bei MS intern wahrscheinlich auch – aber auch die dort angestellten Designer und anderen Experten sind, wie die Software-Ingenieure, davon abhängig, was die Chef-Etage abnickt oder ablehnt.

  • Ich weiß, was Du meinst. Meiner Meinung nach sollte man aber auch bei diesem Thema stark darauf achten, ob diese "Modernisierung" wirklich notwendig ist oder mehr die (unbewußte) Verachtung der "Ewiggestrigen" zum Ausdruck bringt.

    Sehe ich durchaus auch so. Man sollte da keine Änderungen leichtfertig umsetzten, nur weil es geht. Die ganzen Neugestaltungen der deutschen Verkehrszeichen in den 90'ern finde ich zum größten Teil unnötig. Daß man Fahrzeugsymbole den mordernen Bauarten angepasst hat, finde ich durchaus sinnvoll. LKWs mit Schnauze sind z.B. aus dem altäglichen Straßenbild verschwunden usw.. Aber jetzt Fußgänger nur noch als häßliche Strichmännchen mit Kreisköpfen darzustellen oder Herzpfeile durch ISO-Pfeile zu ersetzen (und das nichtmal konsequent) usw., da konnte ich wirklich keinen Handlungsbedarf für erkennen. Ganz besonders vermisse ich Bushaltestellenschilder, wo in großer Schrift der Haltestellenname neben dem H stehen durfte. Verstehe wer will, warum die nicht mehr zugelassen sind.

  • Man darf aber auch nicht alles von der Farbe abhängig mache , sonst sucht man sie später weil sie nicht mehr da ist.


    Das Rot an der Ampel ist oben nauch nicht mehr weg zu denken.


    Würden wir die Lichter umdrehen , rot nach unten, würden trotzdem alle anhalten, weil ja rot Stop bedeutet.

    Konfuzius sagt…Hüte dich vor Männern, deren Bauch beim Lachen nicht wackelt.

    Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.


    Wenn ich tot bin, dann begrabt mich mit dem Gesicht nach unten! Dann kann mich die Welt mich am Arsch lecken. ** Der Joker **

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  • Das gleiche passiert mit vielen Software-Programmen. Meistens ist die Folgeversion unproduktiver als der Vorgänger, weil der Hersteller an der bewährten Optik etwas verändert und meint dem Kunden damit eine Neuerung für viel Geld unterjubeln zu können.

    Die Produktivität sinkt mit so einem Mist natürlich.

    Das beste Beispiel ist das Bestellprogramm von Conrad. Von Version zu Version wird es unübersichtlicher, die sehr guten Filterfunktionen sind kastriert, die Suchfunktionen finden alles - nur nicht das was man sucht. Hat der Herr Conrad eigentlich damit schon mal selber was bestellt?

    Der bestellt bei Reichelt und Co. :-)

    Die liefern zu langsam. Und eine Versandkostenflatrate haben die auch nicht.



    Micky

  • Aber sonst hattest Du keinen schlechten Tag? Und bitte lass mal ständig das hervorgezerre dieser bestimmten Menschengruppe...

  • Der bestellt bei Reichelt und Co. :-)

    Die liefern zu langsam. Und eine Versandkostenflatrate haben die auch nicht.

    Das sagen aber nur die Ungeduldigen. ;-) Wenn Du eine größere Menge bestellst, fallen die Versandkosten doch quasi unter vernachlässigbar. Nur einen Widerstand bestellen macht ja auch keinen Sinn. Aber es gibt natürlich auch noch andere Anbieter.

  • Mensch-Maschine-Interface

    Klingt irgendwie nach Kraftwerk :D



    Man kann sichs natürlich auch einfach machen und grundsätzlich dagegen sein.

    Wer kennt den Uli Stein Cartoon nicht?

    Hier! :D


    Link pls?


    Was die "Quantencomputer" bringen, werden wir sehen. Die wären, wenn man sie denn irgendwann zur brauchbaren Maschine fortentwickelt hat, tatsächlich ein "Meilenstein". Momentan wird mir in dem Bereich jedoch noch zu viel Bullshit-Bingo gespielt und zu wenig Anwendung gezeigt.

    Ich hoffe es bringt zumindest mehr als ein Quantensprung :D


    Den Fehler hat Microsoft ja z.B. bei Windows Phone 7 (noch vor W8) gemacht: ausschließlich weiße Icons (zudem ohne Bezeichnungen) auf Kacheln, deren Hintergrundfarben nicht vom Icon/Sinn abhängig waren.

    Uuups.

  • Zu den Farben fällt mir ein:

    Farbenblind' Männer T-Shirt | Spreadshirt


    Wofür haben wir denn 16,8Millionen Farben und 4K-Auflösung auf heutigen Büromaschinen?

    Um quadtratische, flache, einfarbige Icons zu haben. Lange lebe GEOS *ironie*

  • Was die "Quantencomputer" bringen, werden wir sehen. Die wären, wenn man sie denn irgendwann zur brauchbaren Maschine fortentwickelt hat, tatsächlich ein "Meilenstein". Momentan wird mir in dem Bereich jedoch noch zu viel Bullshit-Bingo gespielt und zu wenig Anwendung gezeigt.

    Was genau erwartest Du von Quantencomputern, insbesondere in Bezug auf Anwendung?


    Es ist ja schon rein theoretisch "nur" zu erwarten, dass eine bestimmte Klasse von Algorithmen beschleunigt wird, und sehr viele Echtwelt-Probleme fallen nicht darunter.


    https://en.wikipedia.org/wiki/…plexity_class_diagram.svg

  • Um quadtratische, flache, einfarbige Icons zu haben.

    Dafür dürfen die Fenster wieder Rundungen haben. :D


    Apropos Rundungen: Den Trend, Avatare kreisrund darzustellen finde ich auch bescheuert. Wenn schon Avatare, dann möchte ich sie doch gerne ganz sehen und nicht stark beschnitten. Da muß ich auch in letzter Zeit öfter mal mit Stylus nachhelfen.


    Ebenso verstehe ich nicht, daß oft praktische Browserfunktionen, wie besuchte Links in einer anderen Farbe darzustellen, per CSS sabotiert werden. Das ist gefühlt so verbreitet, daß vermutlich viele schon gar nicht mehr wissen, daß es so eine Funktion gibt.

  • Zu den Farben fällt mir ein:

    Farbenblind' Männer T-Shirt | Spreadshirt


    Wofür haben wir denn 16,8Millionen Farben und 4K-Auflösung auf heutigen Büromaschinen?

    Um quadtratische, flache, einfarbige Icons zu haben. Lange lebe GEOS *ironie*

    Yeah. Ich kann es lesen:


    " WATERMARK " :thumbsup:

  • Den Fehler hat Microsoft ja z.B. bei Windows Phone 7 (noch vor W8) gemacht: ausschließlich weiße Icons (zudem ohne Bezeichnungen) auf Kacheln, deren Hintergrundfarben nicht vom Icon/Sinn abhängig waren. Bei dem anfänglichen Funktionsumfang und der gebliebenen App-Knappheit war das vielleicht noch zu vertreten aber was passiert bei der 5. Messenger-App mit Sprechblasen-Symbol? Oder was passiert, wenn sich neben W, X, P und O weitere Apps mit ihren Anfangsbuchstaben verewigen wollen? Das Arsenal des Designers wäre bei den verbliebenen Möglichkeiten sehr schnell ausgeschöpft gewesen. Dem ganzen GUI war (auch an anderen Stellen) anzumerken, dass die Entwickler (da zähle ich die UI/UX-Experten natürlich hinzu) nicht darüber nachgedacht haben, wie das funktionieren soll, wenn das System wirklich erfolgreich geworden wäre – als besseres Dumbphone-OS war es allerdings tauglich. Ich habe z.B. mehrere hundert Apps auf meinem Smarty – wenn deren Icons alle weiß und ohne Text wären (oder Text der nur auf bestimmten Kachelgrößen angezeigt würde), dann wäre ich aufgeschmissen. Glücklicherweise sind aber nicht alle Betriebssystemhersteller diesem (Holz-) Weg gefolgt.

    Grundsätzlich finde ich den Gedanken durchaus für gerechtfertigt, möchte aber dennoch ein paar Anmerkungen und ggf Gegenargumente anbringen:


    Generell ist es schwer, ein Icon zu designen das in jedem Kontext funktioniert UND sich perfekt von anderen unterscheidet. Auch mit Farbeinsatz. Schau doch nur mal die ganzen Icons "Kamera von vorne leicht außermittig" an und dann sage mir dass du auch da alle sofort erkennen würdest, wenn sie auf einem Haufen sind.


    Für den Fall "viele Icons auf einem Haufen" wird aus wohl unterscheidbaren Farben auch schnell ein großer Bunter Fleck, dem dann doch wieder jede Ordnung zu fehlen scheint und wo schlussendlich die Farbe mehr verwirrt und den Screen unruhig wirken lässt. Das war (und ist) ja auch ein Grund, die Farbe deutlich zu reduzieren. Mit Metro halt komplett auf Vorder- und Hintergrund. Der übrigens durchaus bei jedem Icon anders sein konnte, es war also bei weitem nicht so, dass Farbe als Unterscheidungsmerkmal total rausgeflogen ist. Siehe Bild, nur ein optisch extrem unruhiger Haufen von rot-blau-gelb-grünen Flecken. Wenn die Position nicht fix ist hilft das auch nicht zum schnellen erkennen.


    Screenshot_20211120-112915.jpg


    Farbe hilft auch nur bei bis zu einer gewissen Anzahl gleichzeitig sichtbarer Icons. Wenn ich z.B. nur die MS Office Suite Icons sehe ist sofort klar dass Blau Word ist, und Rot-Orange Powerpoint. Sieht man gleichzeitig noch die Affinity Suite hat man schon Dopplungen.


    Und das Farbe nicht immer hilf zeigt ja Google ja auch grade mit ihren Icons - überall die 4 Farben dabei, und damit komplett redundant und eher störend, da sie die Form visuell auflösen. Farbe als Tarnmuster sozusagen.

    Daneben würde ich sagen dass man bei 200+ Apps a) überlegen sollte, ob man so viele braucht und b) Jedes OS dafür Ordner anbietet, um diese Unübersichtlichkeit aufzulösen.