16bit Multiplikation in Assembler

Es gibt 80 Antworten in diesem Thema, welches 9.369 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (2. Januar 2022 um 21:00) ist von kinzi.

  • Digital ist das Gegenteil von Analog. Bei Analog hat man beliebig viele Werte zur Verfügung (also theoretisch, praktisch gibt's da natürlich auch immer Grenzen). Bei Digital hat man nur eine begrenzte Anzahl von diskreten Werten. Das müssen aber nicht zwei sein. Können auch mehr sein.

    Interessant. Das kenne ich als "diskret". So nennen wir Mathematiker das jedenfalls. Diskret und digital sind also das gleiche. Interessant.

    Bin kein Mathematiker, aber so würde ich das sehen.

  • Wir neigen ja dazu, etwas arrogant auf diese Menschen herabzublicken. In Wirklichkeit waren die genauso intelligent wie wir, nur hatten sie das Wissen noch nicht.

    Ja, das denke ich auch. Nur weil die noch nicht so viel Wissen angesammelt hatten (was auch eine Frage der Zeit ist) sind die ja nicht blöd. :D Die waren recht erfindungsreich eben weil sie nicht die Technik gehabt haben und trotzdem viele Probleme lösen mussten/wollten die wir heute mit Technik lösen.

    Interessant. Das kenne ich als "diskret". So nennen wir Mathematiker das jedenfalls. Diskret und digital sind also das gleiche. Interessant.

    Digital ist eine Untermenge von Diskret. ;)

    "Diskret" bedeutet ja nur dass die einzelnen Werte abzählbar sind. Also z.B. natürliche Zahlen. Während reele Zahlen nicht abzählbar sind.

  • Digital ist eine Untermenge von Diskret. ;)

    "Diskret" bedeutet ja nur dass die einzelnen Werte abzählbar sind. Also z.B. natürliche Zahlen. Während reele Zahlen nicht abzählbar sind.

    Und Binär ist eine Untermenge von Digital. Dann haben wir das doch geklärt, oder?

  • "Diskret" bedeutet ja nur dass die einzelnen Werte abzählbar sind.

    Ja, aber genau das hat mir detlef als digital verkauft.

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  • Ich kenne die Begrifflichkeiten so:

    diskret - verwendet v.a. in der Mathematik für "einzigartige" Zustände, d.h. Zustände ohne eindeutige Nachbarn. Wen es interessiert (Achtung, es wird anspruchsvoll): Wikipedia/Diskrete Topologie

    digital - zeitlicher Verlauf/Sequenz diskreter Signale (oder analoger Signale nach A/D-Wandlung)

    binär - Codifizierung diskreter Zustände der Einfachheit (z.B. 0/1) und praktischen Anwendung (z.B. 0/+5V) halber

  • Worüber genau streitet Ihr Euch hier? =)

    So richtig trennscharf sind die Begriffe ja mMn nicht, bzw. recht kontextgebunden.

    diskret: getrennt

    digital: an den Fingern abzählbar

    binär: an zwei Fingern abzählbar (na ja, eigentlich reicht einer =D)

    Aber zu "digital" fiel mir noch ein, dass das häufig als Gegensatz zu "analog" verstanden wird, aber im Prinzip auch nur eine Untermenge von letzterem ist.

    Das kontinuierliche (aber rauschbehaftete) analoge Signal wird quantisiert (mit Treppchen versehen), um dann abzählbare Werte abzulesen.

  • Digital ist eher auf Hardware bezogen und binaer eher auf Software.

    Ähm - nein.

    So habe ich das damals in der Ausbildung gelernt. Bei Digital geht es um physische Schaltzustaende. Spannung liegt am Halbleiter an oder liegt nicht an. Diese werden dann leitend oder nicht leitend. Digitale Prozessoren und Schaltungen werden durch Aneinanderreihung von logischen Halbleiterbausteinen (AND, OR, usw) in ihrer Funktion designed.

    Binaer bezieht sich auf 0 und 1, also ist das eher der Softwarebereich (base 2, Zahlensystem). Man kann durch Software mit 0 und 1 die Hardware anregen, Schaltzustaende durchzufuehren und umgekehrt.

    Daher meine Aussage, dass sich digital eher auf Hardware bezieht und binaer eher auf Software.

    Im allgemeinen Sprachgebrauch sprechen wir bei Hardware von digital, wie z.B. digitaler Verstaerker, Digitalkamera, Digitaltechnik, usw. und nicht von binaerem Verstaerker, Binaerkamera, Binaertechnik.

  • Ich habe digital eigentlich immer als "zahlenbezogen" verstanden. Deshalb auch "Digitaluhr" (mit diskreten Zahlen) oder "Analoguhr" mit Zeigern.

    Wenn in einem Spiel ein Uhr mit Zahlen läuft, dann bezeichne ich die das ja auch als Digitalanzeige, obwohl die als Software implementiert ist.

  • Im Alltagsgebrauch verwendet so gut wie niemand "binär". Da wird in "analog" und "digital" unterschieden und das war's dann auch. :)

    Was auch völlig korrekt ist, weil es für den Laien oft gar nicht erkennbar ist, ob etwas digital oder binär funktioniert.

    Die Digital-Uhr funktioniert vermutlich intern binär. Ist es deswegen eine Binär-Uhr?

    Wenn man ganz spitzfindig ist, dann ist die Anzeige einer elektrischen Analog-Uhr mit springendem Sekundenzeiger eigentlich Digital. Das zeigt, wie absurd die korrekte Verwendung der Begriffe im Alltag ist.

  • Diskret ist das Gegenteil von kontinuierlich und digital das Gegenteil von analog. Aber im Kern ist die Bedeutung ähnlich.

    Digital bedeutet eigentlich "abzählbar" ("digitus" ist das lateinische Wort für Finger) und diskret bedeutet ursprünglich "unterschiedlich" ("discernere" heißt "unterscheiden"). Die Bedeutung ist also praktisch identisch, aber der Sprachgebrauch unterscheidet sich trotzdem leicht. Wenn man einen Wert digitalisiert, wird er von einer kontinuierlichen Größe (analoge Spannung) in eine diskrete Größe (digitaler Wert) überführt.

    Digitaltechnik ist also eine Technik, die auf abzählbaren Zahlenwerten basiert und nicht auf kontinuierlichen analogen Spannungen.

    Daß Digitaltechnik in den allermeisten Fällen mit binärer Logik umgesetzt wurde, hat dazu geführt, daß viele Leute "digital" und "binär" gleichsetzen, aber deshalb haben die Worte trotzdem nicht die gleiche Bedeutung. Man könnte Digitaltechnik auch auf mehreren diskreten Zuständen aufbauen, aber zwei Zustände (an/aus) sind halt einfacher zu handhaben. Es ist aber in jedem Fall ein Irrglaube anzunehmen, Digitaltechnik würde nur zwei Zustände kennen. Das ist schon auf der untersten Ebene nicht der Fall (Tristate von Bussen) und natürlich kann man auf digitale Modulation/Demodulation mit viel mehr als zwei Zuständen betreiben. Spätestens auf der Ebene von Mikroprozessoren sollte jedem klar sein, daß sie digital sind, weil sie mit abzählbaren Werten arbeiten, aber daß die Implementierung basierend auf binärer Logik halt nur eine Möglichkeit der Implementierung sind, wenn auch derzeit praktisch die einzige.

  • Bei Digital geht es um physische Schaltzustaende. Spannung liegt am Halbleiter an oder liegt nicht an. Diese werden dann leitend oder nicht leitend. Digitale Prozessoren und Schaltungen werden durch Aneinanderreihung von logischen Halbleiterbausteinen (AND, OR, usw) in ihrer Funktion designed.

    Binaer bezieht sich auf 0 und 1, also ist das eher der Softwarebereich (base 2, Zahlensystem). Man kann durch Software mit 0 und 1 die Hardware anregen, Schaltzustaende durchzufuehren und umgekehrt.

    Deine Beschreibung von logischen Schaltungen hat aber auch nur zwei Zustände, wäre also auch binär. =)

    Tatsächlich aber gibt es auch in herkömmlichen auf dem Binärsystem basierenden Rechnern mehr als zwei logische Zustände.

    Es gibt neben Spannung-an und Spannung-aus zum Beispiel auch "tri-state" an Eingängen. Ohne diesen dritten Zustand wären Bus-Systeme nicht möglich.

    Und in der Hardware-Beschreibungssprache VHDL gibt es ganze 9 logische Zustände mit dazugehörigen Wahrheitstabellen aller Verknüpfungen.

    Das könnte der Grund sein, warum man bei Hardware immer nur von "digital" und nie von "binär" redet, denn es gibt immer mehr als zwei Zustände.

  • Um das noch abzurunden: Das Wort "analog" liest man jetzt auch zunehmend mit der Bedeutung "in Papierform". Sie können den Antrag digital oder auch analog bei uns vor Ort ausfüllen. Und ich so: Hä?

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  • Ist Faxen jetzt analog oder schon digital? Oder gar binär, wenn man keine Graustufen verwendet. :drunk:

  • Kommt drauf an, ob Du beim Faxen mit dem 6510 16-Bit-Multiplikationen durchführst... ;)

    Früher waren 64k unglaublich viel, heute reicht es nicht mal mehr für "Hello, world!".