Broschürendruck am C64? (3-spaltiges Faltblatt)

Es gibt 74 Antworten in diesem Thema, welches 9.425 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (19. November 2021 um 21:26) ist von ius.

  • Korrekt! Alles wird als Grafik gerendert.

    Da wäre dann doch GeoPublish klar im Vorteil, oder? Ich denke, dass das ähnlich arbeitet, wie GeoWrite – und Text als Text belässt. Nachteil dabei wäre natürlich, dass man so ein Format dann nicht einfach in einem anderen Grafikprogramm öffnen kann.

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  • GoDot :

    Pagefox kann ja die Formate Hi-Eddi und Printfox laden, braucht es da einen Pagefox-Saver? Jaja, macht Spaß - ich weiß ;)

    Das mit den Zeichensätzen haben Print-/Pagefox-Nutzer früher so gehandhabt, dass sie einfach immer einen Ordner mit Ausdrucken aller Zeichensätze zur Hand hatten. Die meisten Anbieter von Zeichensatzdisks haben das auch gleich (zumindest optional) so angeboten, meine ich.

    Jetzt wird mir klar, warum du dir das so ausführlich hast durch den Kopf gehen lassen - dein Ansatz war deutlich komplexer als das, was Retrofan vorgeschlagen hatte.

    Was mich aber im Nachhinein etwas irritiert bei dem Pagefox-Dokumentenformat: Ist das wirklich nur eine 640x800 px-Bitmap? (so habe ich das bisher verstanden). Das würde dann aber doch bedeuten, und das wäre ein weitaus größerer faux pas als die fehlende Dreh-Funktion, dass eingegebener oder importierter Text irgendwann zu, nicht mehr auf Textebene editierbarer, Bitmap wird.

    Jein. Es ist eine 640x800 Bitmap sowie ein paar Layout-Informationen (vermutlich zu den diversen definierten Textrahmen, das weiß ich aber nicht).

    Ein Faux Pas ist das nicht, da Text nie in der Grafik-Ebene editierbar ist. Dein Projekt besteht aus Text, der im Texteditor bearbeitet wird und dem Layout, das im Layout-Editor bearbeitet wird. Dieses Projekt kann man auf verschiedene Ausgabegeräte rendern - entweder auf den Drucker, oder eben in eine 640x800 Bitmap. Die Bitmap kannst du prinzipiell nur im Grafikeditor bearbeiten.

    Grundsätzlich: Wenn man den ganzen Vorgang nicht mit GoDot automatisieren kann und letztendlich selbst darüber nachdenken muss, wie man alles auseinander schneidet und in 320x200-Pixel-Stückchen wieder zusammensetzen muss, dann bringen einem die Im- und Export-Module auch nicht mehr viel.

    Für mich war immer klar, dass der Prozess so aussehen müsste (benötigt Disks mit mehr Kapazität als eine 1541, oder sehr viele Diskwechsel):

    1. Fertige Bitmap für Seite 1 aus Pagefox auf Disk speichern (inklusive manuelles markieren der Gesamtbitmap als zu speichernden Teil)
    2. Fertige Bitmap für Seite 2 aus Pagefox auf Disk speichern (inklusive manuelles markieren der Gesamtbitmap als zu speichernden Teil)
    3. Fertige Bitmap für Seite 3 aus Pagefox auf Disk speichern (inklusive manuelles markieren der Gesamtbitmap als zu speichernden Teil)
    4. Automatisiert mit einem separaten Tool Seite 1 und Seite 2a kombinieren und beschneiden, dann Seiten 2b und 3.
    5. Ebenfalls automatisiert (mit dem selben Tool) die neuen Kombi-Seiten 1 und 2 um jeweils 90 Grad drehen
    6. Kombi-Seite 1 in Pagefox laden und drucken
    7. Kombi-Seite 2 in Pagefox laden und drucken

    Ist mehr eine Fleißarbeit (für den Programmierer und den Anwender) als sonst etwas. Das Pagefox-Dateiformat hat Godot ja bereits analysiert, das scheint recht harmlos. Ich kenne mich mit Pagefox nicht so aus, im Handbuch wird keine Möglichkeit erwähnt, eigene Erweiterungen einzubinden - Printfox konnte das m.W. Dann könnte man eventuell noch etwas mehr automatisieren.

    Ich würde dann sagen, man nutzt GoDot dafür, aus einer 640x800 px Pagefox-Datei ein GIF gleicher Größe zu bekommen (sofern GoDot das (zukünftig) kann) und fertige GIFs dann wieder in in Pagefox-Dokumente mit 640x800 px zu verwandeln. Den Rest macht man dann doch besser am PC. Letztendlich wird das, außer jetzt bei Tele, nie wieder genutzt werden ;) – dafür muss man jetzt nicht GoDot komplett umbauen.

    Ach Unsinn, alles was wir brauchen ist ein Mainframe zum Anstecken an den Userport, eine Grafikkarte und ein neues OS mit vektorbasiertem User Interface. ;)

    Auf 8-Bit-Rechnern produktiv arbeiten zu wollen bedeutet fast immer Schmerzen ("Wir hatten doch sonst Nix! War ja direkt nach dem Krieg!"). Das Endergebnis hat einen dann für die Beschwerden entschädigt. Den Teil, den der C64 nicht erledigen kann, auf einem modernen Rechnern zu machen, führt ja den eigentlichen Gedanken ziemlich ad Absurdum - da kann man es m.E. gleich bleiben lassen. Es gibt mindestens eine Windows-Anwendung (komme nicht auf den Namen), die Pagefox-Dateien lesen kann, da braucht es Godot dann auch nicht mehr.

    Übrigens hat sich Tele hier seit fünf Tagen nicht mehr zu Wort gemeldet, so dringend scheint das Problem also nicht zu sein.

  • Da wäre dann doch GeoPublish klar im Vorteil, oder? Ich denke, dass das ähnlich arbeitet, wie GeoWrite – und Text als Text belässt. Nachteil dabei wäre natürlich, dass man so ein Format dann nicht einfach in einem anderen Grafikprogramm öffnen kann.

    Richtig, Bei GeoPublish kannst du Text auch direkt auf der Seite bearbeiten - halt in der GEOS-typischen, äh... "Geschwindigkeit". Ein GeoPublish Dokument ist tatsächlich (abgesehen von den verwendeten Bitmaps) ein "Dokument".

  • Vielleicht hilft das ja weiter?

    Nein, das dreht nicht, sondern es verkleinert nur auf DIN A5. Das Drehen machst du dann mit Uhu.

    Ich kann es gerade nicht selber ausprobieren, aber die Rede ist hier von Eddifox im Zusammenspiel mit Pagefox. Und das kann laut dem obigen Artikel und dieser Kurzbeschreibung (von Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.) die Seite drehen:

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  • Pagefox kann ja die Formate Hi-Eddi und Printfox laden, braucht es da einen Pagefox-Saver?

    Um das Tableau zu vervollständigen. Für GeoPaint hab ich ja auch 1:1-Saver gebastelt. Mir würde was fehlen...

    Jaja, macht Spaß - ich weiß

    Hehe, genau! Darum mach ich ja GoDot.

    Das mit den Zeichensätzen haben Print-/Pagefox-Nutzer früher so gehandhabt, dass sie einfach immer einen Ordner mit Ausdrucken aller Zeichensätze zur Hand hatten.

    Ja, sowas hab ich auch. Inzwischen ziemlich abgegriffen und wenn man's braucht, muss man erst suchen.

    Es ist eine 640x800 Bitmap sowie ein paar Layout-Informationen (vermutlich zu den diversen definierten Textrahmen

    Korrekt.

    Dein Projekt besteht aus Text, der im Texteditor bearbeitet wird und dem Layout, das im Layout-Editor bearbeitet wird.

    Ebenso korrekt. Das Ergebnis ist immer eine Bitmap.

    Es gibt mindestens eine Windows-Anwendung (komme nicht auf den Namen), die Pagefox-Dateien lesen kann, da braucht es Godot dann auch nicht mehr.

    XnView kann das. Die ganzen C64-Format-Informationen hatte Pierre Gougelet damals von mir erhalten.

    aber die Rede ist hier von Eddifox im Zusammenspiel mit Pagefox

    Ich hab das mit Eddifox ausprobiert. Allerdings ohne Handbuch. Wie heißt denn der Rotier-Befehl? "R" ist es nicht, das macht Rechtecke. Gerade noch versucht. Oder übergehe ich da einen Schritt?

    Arndt

    GoDot C64 Image Processing
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  • aber die Rede ist hier von Eddifox im Zusammenspiel mit Pagefox

    Ich hab das mit Eddifox ausprobiert. Allerdings ohne Handbuch. Wie heißt denn der Rotier-Befehl? "R" ist es nicht, das macht Rechtecke. Gerade noch versucht. Oder übergehe ich da einen Schritt?

    Ich kann wie geschrieben gerade nicht selbst ausprobieren, aber es müsste irgendwas mit "t" (transform) sein. Ohne jede Garantie! ;)

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  • Dieses Projekt kann man auf verschiedene Ausgabegeräte rendern - entweder auf den Drucker, oder eben in eine 640x800 Bitmap.

    OK, das erklärt einiges. Diese Bitmap wird in einigen Texten als Pagefox Dokument bezeichnet, dabei ist das nur eine Export-Datei. Die Arbeitsdatei mit editierbarem Text scheint es auch noch zu geben. Sonst müsste man ja bei jeder nachträglichen Text-Korrektor mit digitalem Radiergummi und Stift arbeiten.

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  • es müsste irgendwas mit "t" (transform) sein

    Es ist "m" (für Move). Damit markiert man einen zu bearbeitenden Bildausschnitt. Wenn man dann ein weiteres Mal "m" tippt (oder das Icon klickt) wechselt Eddifox in den Transform-Modus. Es erscheint ein Kreis mit einem veränderbaren Radius-Gummiband. Damit soll man mindestens zwei oder aber drei Punkte setzen. Ist das geschehen, rechnet Eddifox das Zielbild aus. Unter den möglichen Einstellungen gibt es auch die Drehung um 90 Grad. Hab aber noch nicht rausgefunden, wie man das zielsicher hinkriegt. (Ehrlich gesagt, ist es mir überhaupt noch nicht gelungen.)

    Die Arbeitsdatei mit editierbarem Text scheint es auch noch zu geben.

    Das sind die .PT-Dateien. Darin befinden sich der (editierbare) Text und (offenbar auch) die Textfluss-Layout-Einstellungen. Da Grafiken normalerweise den Text in den Layoutrahmen überlagert, muss es da noch einen Umschaltmechanismus (Grafik in den Hintergrund) geben. In den Grafikdateien befinden sich außerdem die Informationen über den Textfluss rund um die Grafik (vier Bytes pro Textzeile). Ein vollständiges Pagefox-Dokument besteht also aus der PT-Datei und mindestens einer (meist mehreren) Grafikdatei(en).

    Arndt

    GoDot C64 Image Processing
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  • Der Saver für Pagefox-Bilder ist (fast) fertig, es fehlt nur noch das Debugging. Hier ein paar Beispiele:

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    Das bunte ist die Vorlage, in der Mitte als Pagefox-Bild gerendert mit Dither "Pattern". Das dritte Bild ist ein Clip (kleiner als 320x200), bereits eingefügt in Pagefox, auch mit "Pattern". Wenn ich durch bin, kommt die Nachricht in den GoDot-Thread.

    Arndt

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  • Hier ein Flyer-Layout mit dem Pagefox (ich hab mangels Masse einen Flyer von der Sparkasse gescannt, rechts das Orignal):

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    Besteht aus 12 Einzelteilen. (Wenn ich mit GoDot auch noch selber drehe, brauche ich 24 Teile.)

    Arndt

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  • Cool! :smile: Wie ist die Qualität bei einem Ausdruck?

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    „Vor dem Himmel kommt das Leben auf Erden, und da gilt es, eine soziale Gesellschaft aufzubauen.“ – Heinz Nixdorf (1986)

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  • Wie ist die Qualität bei einem Ausdruck?

    Na, Pagefoxqualität eben! Kann man sich ja ausrechnen, rund 75 dpi. Und was in die Druckvorlage kommt, ist ja deine Sache. Mein Flyer-Beispiel (bei dem ich fürs Konvertieren einen hohen Kontrast eingestellt hatte) kommt so wie im Bild rüber und ist *ganz sicher* verbesserungsfähig (zumal mein Drucker kaum noch Toner hat):

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    Hab ich vom PC aus gedruckt.

    Arndt

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  • Sieht großartig aus! :smile:

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  • Sieht großartig aus!

    Das Mädel? :wink:

    Arndt

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  • Sieht großartig aus!

    Das Mädel? :wink:

    Sehr gewinnende$ Lachen. :wink:

    Hier ist sie mal -als Vergleich- aus Windows heraus auf einem Seikosha SL92 in niedriger Auflösung gedruckt. Positionieren muss ich wohl neu lernen... :/:whistling:

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    '°'°'°'°'°'°'°'°'°Oo.~>| BASIC programmers never die! They just GOSUB without RETURN! |<~.oO°'°'°'°'°'°'°'°'°'