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Hätte nicht damals schonmal jemand mit nem Hammer draufhauern können ![]()
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hehe, auf solche kommentare habe ich mich gefreut! ![]()
to be continued... (hoff ich doch mal)
hmmm der Text ist aber ziemlich schwammig... und vergleicht Äpfel mit Birnen *g*
(die ersten IBM PCs waren ja nu nicht für Privatanwender gedacht...)
sl FXXS
Währen die PCs dort geblieben, wo sie sich IBM vorgestellt hat (in den Büros), währe das OK und wir hätten immernoch eine große Vielfalt an Homecomputern.
Naja der erste PC hatte noch nen Datasettenanschluss, also denke mal nicht das man "nur" ans Büro gedacht hat, gerade weil man auf den Apple II Markt gekuckt hat und den Anwender nicht mit zu schneller 16 Bit Power "überfordern" wollte ![]()
TP
Hallo zusammen,
ZitatWähren die PCs dort geblieben, wo sie sich IBM vorgestellt hat (in den Büros), währe das OK und wir hätten immernoch eine große Vielfalt an Homecomputern.
Nun ja... Wenn man den Dingen Glauben schenken darf, die man so über das Ende von Commodore liest, war die Strategie von Commodore aber auch nicht übermäßig glücklich... Da wurde, wie's scheint, auf ineffiziente Weise ein Haufen Geld in unnützen Projekten versenkt und die PC-Sparte gefördert, statt das "Alleinstellungsmerkmal" Amiga-Technik angemessen weiterzuentwickeln und zu vermarkten.
Eigentlich ist das eine unverständliche Strategie. PC-Clones hatte "jeder" - den Amiga hatte nur Commodore.
Über Atari hört man ähnliches. Die konnten sich wohl später auch nicht mehr recht entscheiden, ob sie jetzt ein Computerhersteller oder ein Videospielhersteller sein wollen (ein gutes Beispiel ist das viel zu spät auf den Markt geworfene 7800).
Die Ironie der Geschichte ist natürlich die, daß der PC als "seriös" galt und die Commodore-Rechner als "Spielcomputer". Und was wird heute auf den seriösen PCs vorwiegend gemacht? Gedaddelt, was sonst ![]()
So wenig ich ein Freund von Microsoft bin (auch wenn ich gerne mit den DOS-Kisten spiele), glaube ich, daß nicht nur der IBM-PC und DOS/Windows am Untergang der "Heimcomputer" schuld waren.
Das mal nur so als philosophischer Einwurf, ohne daß ich eine Diskussion Commodore vs. Atari vs. IBM lostreten will. Ich mag alle Arten von alten Computern und Videospielen und bin da an sich relativ unparteiisch ![]()
Gruß,
Stephan
Der beste PC war ohnehin der PC Jr. War ja bekanntlich voll der Flop! Und dann kommt auch noch dessen Ing. zu CBM und ist der Meinung, dass es besser ist, PCs statt Amigas zu bauen. Über Sydness könnt ich mich heute noch aufregen!!! 6 Monate Stillstand in der Amiga Entwicklung waren dann zuviel für Commodore... ![]()
ZitatOriginal von Silver_Scale
Da wurde, wie's scheint, auf ineffiziente Weise ein Haufen Geld in unnützen Projekten versenkt und die PC-Sparte gefördert, statt das "Alleinstellungsmerkmal" Amiga-Technik angemessen weiterzuentwickeln und zu vermarkten.Eigentlich ist das eine unverständliche Strategie. PC-Clones hatte "jeder" - den Amiga hatte nur Commodore.
Über Atari hört man ähnliches. Die konnten sich wohl später auch nicht mehr recht entscheiden, ob sie jetzt ein Computerhersteller oder ein Videospielhersteller sein wollen (ein gutes Beispiel ist das viel zu spät auf den Markt geworfene 7800).
Naja das war ja von Anfang an so mit dem Amiga... Tramiel war frisch von commodore "gegangen worden" und hatte die Chance das Amiga-Projekt wegen nen vorher bewilligten Kredit günstig zu übernehmen, war dann aber zu geizig, so das commodore dann für den vierfachen Preis zugeschlagen hat... und nun der Witz: ATARI war trotzdem früher mit den ST auf'm Markt... man fragt sich was passiert wär wenn Tramiel bei Commodore geblieben und ATARI einfach übernommen hätten...
Aber beide Firmen sind wohl daran zugrunde gegangen, dass sie sich zuwenig um support, software und Marketing gekümmert haben...
APPLE war ja nu auch nicht wirklich größer oder besser und hat bis heute überlebt...
sl FXXS
allerdings hat niemand solche zombies als fans wie es apple hat :=)
ich liebe alle meine drei computer gleich! bei mir vertragen sich ein c64, ein pc(64bit) und
mein g5 dual ganz gut, es gab noch keine nennenswerten kloppereien.... ![]()
und als kleiner buchtipp für alle MS/IBM/APPLE hasser sei das buch 'microsklaven'
von douglas coupland(ich glaub so schreibt man den) empfohlen. echt ein tolles buch.
Tja, die Entwicklung bei Commodore ging ganz eindeutig in die falsche Richtung. Da Tramiel ja der Meinung war, nur der Homecomputer wäre es, hat er ja schon frühzeitig die professionelle Schiene links liegen gelassen. Und das Floppen des PC jr. gab ihm mal wieder recht, dass gegen den Cevi kein Kraut gewachsen ist.
Letzten Endes haben die Leute später angefangen, PCs zu kaufen, weil sie die von der Arbeit her kannten. Dort standen DOSen, mit denen sie (zwangsläufig) vetraut waren - also wurde für daheim auch eine DOSe gekauft - und KEIN Amiga...obwohl der mehr drauf hatte (damals zumindest, und das ja recht deutlich).
Das ist und bleibt IMHO der größte Fehler, den Commodore je gemacht hat.
Aber wer weiß...hätte CBM damals anders gehandelt, kann sein, dass wir heute Jack T. so "lieben" würden wie diesen gewissen Herrn Bill G. ... ![]()
Achja, Alternative Geschichte ![]()
Wenn sich alle Amigas gekauft hätten, dann würden wir jetzt anstatt x86 irgendwelche 68k CPUs im Ghz Bereich nutzen.
Aufm Amiga würde Windows laufen, schätze ich mal und Linus Torvald hätte Linux für Amigas geschrieben.
Wir hätten ein paar bekloppte Nostalgiker die immernoch vor ihren IBM Kisten sitzen würden und irgendwelche Demos in x86 Code hacken würden.
Der Amiga währ eben das geworden was die IBM-Kompatiblen Heute sind, hochgezüchtete Kisten die immernoch ihre alten Grenzen haben die kompilizert umschift werden dank der Kompatibilität. nVidia und ATI hätten fürn Amiga ihre Grafikchips gebaut, natürlich auf irgendwelchen AGP/PCI-Express ähnlichen Bussystemen.
Ich glaube das fasst das ganze gut zusammen. 'nuff said ![]()
ZitatAber wer weiß...hätte CBM damals anders gehandelt, kann sein, dass wir heute Jack T. so "lieben" würden wie diesen gewissen Herrn Bill G. ... großes Grinsen
ZitatDer Amiga währ eben das geworden was die IBM-Kompatiblen Heute sind, hochgezüchtete Kisten die immernoch ihre alten Grenzen haben die kompilizert umschift werden dank der Kompatibilität. nVidia und ATI hätten fürn Amiga ihre Grafikchips gebaut, natürlich auf irgendwelchen AGP/PCI-Express ähnlichen Bussystemen.
Das mag alles sehr gut sein... Wäre Commodore nicht pleite gegangen, hätte die Firma wahrscheinlich heutzutage nicht den gleichen "legendären" Ruf. Wären die Rechner heute noch auf dem Markt, gäbe es sicherlich auch Anlaß für Ärger und Kritik (wie bei jeder Firma, die mit Kunden zu tun hat).
Was aber heute von Commodore bleibt ist aber nur die alte Hardware und ein Haufen Erinnerungen.
Commodore konnte in den vergangenen zehn Jahren kein schlechtes Produkt auf den Markt bringen, keinen Kunden verärgern, keine fehlerhafte Software produzieren.
In der Vorstellung der alten Freaks repräsentiert die Firma Commodore einfach die "gute alte Zeit" und wird sicherlich auch etwas durch die "rosarote Brille" gesehen.
Wobei der Kritikpunkt an Microsoft ja nicht nur ist daß die Firma erfolgreich ist und einen Haufen Geld scheffelt... Es geht ja auch um die Quasi-Monopolstellung und die Geschäftspolitik, mit der sich Microsoft nicht nur Freunde macht.
(Interessant ist dabei, zu beobachten, daß Microsoft IBM als Haßobjekt ziemlich abgelöst hat
)
Gruß,
Stephan
ganz ehrlich:
hätte, wäre, wenn.... es ist nunmal so wie es ist.
da ändert keiner was dran, sei die these noch so gut!