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Arduino (FPGA/ARM) als Basis für einen Retro-Computer [aus: Neuer Retro-Computer ...]

  • Dann muesste man als Grafiker das halt von vorneherein mit einkalkulieren, oder damit leben, dass einige Spiele eher nach VC20 aussehen

    Ja, man muss natürlich damit arbeiten, dass die Pixel dann breiter als hoch sind. Aber das ist beim C64 in Multicolor ja auch nicht anders.


    Vielleicht habe ich da zuviel C64 im Kopf, aber weniger Auflösung als beim C64 finde ich schade. Vorwärts immer, rückwärts nimmer.

    Nun, die Auflösung insgesamt wäre wahrscheinlich gar nicht geringer. Der C64 hat in der üblichen Games-Auflösung 160 x 200 = 32K Pixel. Wenn man jetzt vertikal weniger hätte, könnte man das Problemlos horizontal ausgleichen, z.B. mit 256 Pixeln ( x 176 = 45K Pixel). Und was man auch nicht vergessen sollte, sind weitere typische C64-Einschränkungen, die dieses Konzept-Gerät evtl. nicht hätte, wie z.B. nur 4 Farben je 4x8-Block. Man wäre also freier bei der Verteilung der Farben, selbst wenn es auch nur 16 wären.


    Wäre trotzdem spannend, ob das auch wirklich noch alle 2K Monitore und TVs akzeptieren

    Und die 4 und 8K Bildschirme nicht vergessen – in 10 Jahren sind unsere jetzigen TVs auch schon wieder E-Schrott. ;)

  • Das kommt darauf an, wie gross er sein soll und ob du den aus zuverlässigen Quellen, unzuverlässigen Quellen oder mit direktem Draht zu Xilinx beziehst.

    Zuverlässige Quelle. Ich will davon ausgehen können, daß das Ding funktioniert und, wenn es einen Fehler gibt, der Fehler vor dem FPGA sitzt und nicht da drin.

    Es gab definitiv mindestens ein günstiges Spartan 6-Evalboard/-Modul mit HDMI-Anschlüssen (miniSpartan 6), ein nicht ganz so günstiges (Digilent Atlys)

    Hab auf die schnelle danach gesucht, aber kein Angebot dafür gefunden. In der Regel heißt es da nur: Sold out.

    Ausserdem ist der Spartan 6 schon ziemlich alt und wird von der aktuellen Xilinx-Synthesesoftware (die ich noch nicht verwendet habe) nicht unterstützt.

    Die gleiche Politik also wie bei Quartus/Intel. Wieso wundert mich das nicht...?

    Wichtig ist mir auch das Seitenverhältnis von 16:9 – die 320 x 240 (bzw. 640 x 480 skaliert) müssen also verzerrt werden. Der Grafiker muss sich darauf verlassen können, dass die Pixel eher breit als hoch sind – wenn er z.B. einen Kreis pixelt. Auf dem C64 wird ja auch nicht auf einmal Multicolor mit quadratischen Pixeln in 4:5 hochkant dargestellt.

    Sorry, aber das wird definitiv nicht funktionieren. Als Beispiel mag mein Fernseher (Panasonic) gelten. Da gibt es drei Möglichkeiten, das Seitenverhältnis festzulegen: Aspekt 1, Aspekt 2 und Original.

    - Original bedeutet, daß das Bild in genau der Größe dargestellt wird, die der Größe des Originalbildes entspricht. Das kann dann bei Videodateien mit kleiner Größe schon ein sehr winziges Bild mit rundherum dicken, schwarzen Balken ergeben. Ergo: Unbrauchbar.

    - Aspekt 2 verzerrt das Bild auf die volle Breite des Bildschirms. Dabei gehen aber gerne Teile des Bildes links und rechts verloren. Ergo: Unbrauchbar.

    - Aspekt 1 ist die Standardeinstellung, die das Bild so weit hoch skaliert, bis entweder die X- oder die Y-Seite an die Grenze stößt. Damit erhält man die besten Bilder, aber natürlich bei nicht 16:9-Material mit entsprechendem Rand. Und selbst hier gibt es zuweilen Probleme mit Auflösungen, die nicht den klassischen Auflösungen entsprechen, d. h. es werden oben und unten Teile vom Bild abgeschnitten.


    Kurz: Es ist keine gute Idee, ein 4:3-Bild mit Hilfe des Fernsehers auf 16:9 ziehen zu wollen, da viele Fernseher dies schlicht nicht beherrschen. Das Ergebnis ist völlig willkürlich und nicht vorhersehbar und daher meines Erachtens die Methode viel zu riskant. Die einzig echte Möglichkeit (nicht unbedingt Lösung) besteht darin, ein sauberes 640x480 an den Fernseher zu schicken, da man davon ausgehen kann, daß diese Auflösung von den allermeisten traditionell gut erkannt und behandelt wird. Ein 16:9 Fernseher wird das Bild in die Höhe strecken bis zum Rand und dann proportional in die Breite, so daß man halt links und rechts einen schwarzen Balken hat. Alle anderen Versuche mit irgendwelchen exotischen Auflösungen oder der Höffnung, ein Fernseher wäre von sich aus in der Lage, ein 640x480 Bild sauber zu verzerren, führen in die Irre. Will man auf dem Bildschirm ein Bild, daß sich über die ganze Höhe und Breite erstreckt, muß man dem Fernseher auch das entsprechende Material liefern, d. h. eine HD-Auflösung. Alles andere ist Murks. Tut mir leid. :(

    Bei deiner Shield-Lösung gefielen mir die Legacy-Inputs aber auch genau so wenig

    Diese Inputs sind deswegen da, damit das System überhaupt läuft und ich damit arbeiten kann. Noch einmal: Wer will, darf sich gerne einen USB-Anschluß basteln. Habe nichts dagegen, im Gegenteil. Aber ich kann nun einmal nur das machen, was ich machen kann. Mehr als ein VGA- und PS/2-Anschluß ist bei mir zur Zeit schlicht nicht drin, völlig egal, ob es gefällt oder nicht. Mir geht es allein darum, weiter am System zu werkeln. Das geht aber nicht, wenn ich darauf warten muß, daß $irgendwer $irgendwann mal ein Shield bastelt mit USB-Anschluß für eine Tastatur. So wichtig ist die nämlich nicht. Bei einem System geht es um ganz andere Dinge sei es die Hardware wie Prozessor, Videocontroller sowie Soundchip oder die Software vom Bootcode bis zum Kernel und weiteren Libraries. Das ist schon Arbeit genug.

    Vielleicht stellst du es dir vielleicht am besten als 2 getrennte Grafikkarten vor – eine nur mit Textmode, eine mit Bitmap. Auch der Apple II und der Specci konnten im Textmode keinerlei Grafik darstellen, da der Zeichensatz unveränderlich war.

    Das bedeutet aber de facto, daß ich zwei getrennte Videocontroller schreiben muß, und da sage ich ganz klar: Nein. Es ist schon aufwendig genug. z. B. die Busanbindung zum SRam sauber hinzukriegen, so daß die Daten heile ankommen. Das Timing ist nämlich verdammt eng. Da jetzt auch noch einen anderen Controller dranzuhängen, kann zu erheblichen Fehlern führen, abgesehen davon, daß ich keine Lust habe, für sowas eine Unmenge an LEs rauszuwerfen. Der Videocontroller verfügt bereits über einen sehr mächtigen Zeichensatzmodus. Diesen zu verdoppeln macht für mich keinen Sinn.

    Im Charmode benötigen wir kein pixelweises Scrolling, in X-Richtung ohnehin nicht. Wie gesagt, kein veränderlicher Zeichensatz. Für Spiele eher untauglich außer man steht auf alte PET- oder ZX81-Games.

    Wie gesagt: Der Videocontroller hat bereits all diese Möglichkeiten. Was Du willst, ist, diese Features in einem 640-Modus künstlich auszuschalten. Das ist ein Riesenaufwand, für den man tief in den Code eingreifen muß immer mit der Gefahr, daß durch die ganzen Ergänzungen die Schaltung zu langsam wird für den Basistakt von 50 Mhz. Das ist keine gute Idee, und ich werde es auch sicherlich nicht machen.

    320 x 240 Pixel (aufgeblasen auf 640 x 480) sind schon eine ganze Menge

    Nein, nicht wirklich. Die erste von den drei Demos zeigt ja ein Pseudospiel in genau dieser 320x240x16 Auflösung. Die paar Zeilen mehr sind wirklich kein Problem. Notfalls vergrößert man die Scoreanzeige ein wenig und/oder packt einen Rahmen drumherum.

    Überleg mal, was für einen Aufwand Ihr betreibt, um BombJack auf dem C64 in voller Größe darzustellen. Stichwort: Sprites im Rahmen. Nun, bei 240 Zeilen gibt es halt keinen Rahmen mehr mit Sprites, sondern man kann diesen Bereich mit Bitmap bearbeiten. Das ist aber auch schon der ganze Unterschied.

    (das erste zudem auf 16 Farben reduziert)

    Bitte beim nächsten Mal nach Möglichkeit auf die 16 Farben Deiner Palette reduzieren. ;) Das fände ich noch ansprechender.

    Ich bin aber durchaus der Meinung, dass Aufloesungen bis 320x240 super ausreichen, also 640x480 und aehnliches braucht es nicht, um tolle Grafiken auf den Bildschirm zu zaubern.

    Da bin ich voll bei Dir, und ich denke mal, die meisten anderen hier auch. Für Spiele finde ich eine Auflösung von 320 auch völlig ausreichend.

    Der Haken ist, daß 320 zum Editieren von Texten zu wenig ist. Ein Grund, warum ich mich nicht mit der pico-8 Konsole beschäftige, ist, daß ich den Editor mit seiner kleinen Anzeige und den groben Buchstaben als nicht angenehm fürs Arbeiten empfinde. Schon damals[tm] habe ich für meinen Assembler extra einen 80 Z/Z-Editor mit scrollendem 40 Zeichen-Fenster programmiert, weil man schon für ein Assemblerprogramm bei 40 Zeichen schnell den Überblick verliert. (Guckt man sich die Programmtexte von früher an. sieht man, wie die Programmierer aufgrund der Beschränkung der Zeilenbreite überall teils kryptische Abkürzungen verwenden sei es in den Labelbezeichnern oder in den Kommentaren. Das muß wirklich nicht sein.)


    Übrigens: Es gibt bei einer Auflösung von 640 Pixeln auch Einschränkungen ganz anderer Art:

    1.) Der Videocontroller muß doppelt so häufig auf den gemeinsamen Speicher zugreifen, was den Prozessor ausbremst.

    2.) Der Prozessor muß doppelt so viele Daten bearbeiten, was auch doppelt so viel Zeit kostet.

    3.) Alle Grafikdaten belegen doppelt so viel Platz im Speicher. Will man eine Bitmap erstellen mit einer Größe von 640x240x16, verbraucht diese bereits 76800 Bytes = 75 Kb. Bei einer Speichergröße von 512 kb wird es da schon ziemlich eng.

    Und nur mal zur Erinnerung: Der Amiga beherrschte bereits 640x200x16, aber wieviele Spiele haben das auch verwendet? Spontan fallen mir da schlicht 0 ein.


    Daher würde ich mir zum jetzigen Zeitpunkt nicht unbedingt so viel Gedanken darüber machen. Wenn die 320-Auflösung sich als Spielauflösung etabliert hat (und davon kann man ausgehen, weil zu viele andere Retroplattformen wie CPC, Amiga, AtariST, Apple//gs... genau diese gebraucht haben), wird keiner so schnell auf die Idee kommen, auf 640 umzusteigen, einfach weil es auch viel mehr Arbeit bedeutet.

    Sollte man den aber sehen, sieht das speziell auf aktuellen (nahezu randlosen) Screens ein wenig so aus, wie gewollt aber nicht gekonnt.

    Ja, den sieht man.

    Ist HDMI nicht immer 16:9?

    HDMI ist eigentlich erst mal nur das Übertragungsprotokoll und hat mit Auflösungen nichts zu tun. (Es wurde auch entwickelt noch vor den 16:9-Bildschirmen.) Es gibt nur die Definition einer Maximalanzeige, die anhand der Geschwindigkeit der Datenübertragung festgelegt wurde. Später wurden immer höhere Auflösungen als Richtwert definiert, aber keine Untergrenze. Diese richtet sich in der Praxis nach dem, was Bildschirme akzeptieren. Ab HDMI 1.2 gilt (laut Wikipedia):

    "To make HDMI more suitable for use on PC devices, version 1.2 also removed the requirement that only explicitly supported formats be used. It added the ability for manufacturers to create vendor-specific formats, allowing any arbitrary resolution and refresh rate rather than being limited to a pre-defined list of supported formats."

    Es wird also keine bestimmte Auflösung vorgeschrieben, was aber der Bildschirm/Fernseher mit den Daten macht, ist völlig abhängig vom Gerätehersteller.

  • Kurz: Es ist keine gute Idee, ein 4:3-Bild mit Hilfe des Fernsehers auf 16:9 ziehen zu wollen, da viele Fernseher dies schlicht nicht beherrschen.

    Nun ja, bisher kennen wir einen einzigen, nämlich deinen. Ich finde, wir sollten das noch weiter untersuchen, bevor wir das ad acta legen. Mein sicherlich nicht neuer und auch nicht teurer Flat-TV kann das wahrscheinlich besser – und warum sollten nicht in 99% der Haushalte solche Geräte stehen?


    Die einzig echte Möglichkeit (nicht unbedingt Lösung) besteht darin, ein sauberes 640x480 an den Fernseher zu schicken, da man davon ausgehen kann, daß diese Auflösung von den allermeisten traditionell gut erkannt und behandelt wird. Ein 16:9 Fernseher wird das Bild in die Höhe strecken bis zum Rand und dann proportional in die Breite, so daß man halt links und rechts einen schwarzen Balken hat.

    Und das ist nunmal die EINZIGE Möglichkeit, die ich nicht möchte. Ich möchte einfach kein 4:3-Bild mit Rändern auf einem 16:9-Gerät. Das sieht einfach mistig aus – wie nicht besser gekonnt. Das ist für mich nicht retro, sondern einfach alt.


    Will man auf dem Bildschirm ein Bild, daß sich über die ganze Höhe und Breite erstreckt, muß man dem Fernseher auch das entsprechende Material liefern, d. h. eine HD-Auflösung.

    OK. Dann müssen wir es eben hinbekommen, zumindest 720p zu generieren. Es wurde ja schon schon ein zusätzlicher Pi Zero (5 €) ins Spiel gebracht, um sowas zu tun.


    Aber ich kann nun einmal nur das machen, was ich machen kann. Mehr als ein VGA- und PS/2-Anschluß ist bei mir zur Zeit schlicht nicht drin, völlig egal, ob es gefällt oder nicht.

    Hast du unser Angebot nicht mitbekommen, dir einen Vidor 4000 zukommen zu lassen – oder sträubst du dich?


    Der Videocontroller verfügt bereits über einen sehr mächtigen Zeichensatzmodus.

    ja, ZU mächtig. Wie du schon selbst angedeutet hast – letztendlich werden die Entwickler dann DIESEN 640er-Modus verwenden und den eigentlich dafür gedachten verschmähen. Wenn wir etwas bestimmtes wollen, müssen wir das vorsehen, wir können nicht einfach darauf hoffen, dass es schon niemand nutzen wird.


    Was Du willst, ist, diese Features in einem 640-Modus künstlich auszuschalten. Das ist ein Riesenaufwand, für den man tief in den Code eingreifen muß immer mit der Gefahr, daß durch die ganzen Ergänzungen die Schaltung zu langsam wird für den Basistakt von 50 Mhz. Das ist keine gute Idee, und ich werde es auch sicherlich nicht machen.

    OK.

  • ja, ZU mächtig. Wie du schon selbst angedeutet hast – letztendlich werden die Entwickler dann DIESEN 640er-Modus verwenden und den eigentlich dafür gedachten verschmähen. Wenn wir etwas bestimmtes wollen, müssen wir das vorsehen, wir können nicht einfach darauf hoffen, dass es schon niemand nutzen wird.

    Diese Logik verstehe ich nicht. Man sollte die Entwickler doch nicht _zwingen_ , etwas zu machen (kann man bei Freiwilligen ja eh nicht wirklich), sondern sie _überzeugen_ etwas zu machen. Wenn die Entwickler zum Schluss kommen, dass sie die 640er Auflösung besser finden, dann wird ein Blockieren dieser Option doch vermutlich eher dazu führen, dass sie eben ein anderes Gerät benutzen, was diese Option anbietet?


    Wenn man sie aber überzeugt, dass sie bei der 320er Auflösung z.B. weniger Probleme haben, ihre Grafiken zu erstellen, und dann auch mehr unterschiedliche Grafiken in den Speicher passen, dann werden sie das wohl auch nutzen?

  • Nun ja, bisher kennen wir einen einzigen, nämlich deinen. Ich finde, wir sollten das noch weiter untersuchen, bevor wir das ad acta legen. Mein sicherlich nicht neuer und auch nicht teurer Flat-TV kann das wahrscheinlich besser – und warum sollten nicht in 99% der Haushalte solche Geräte stehen?

    Weil... Panasonic eine weit verbreitete Marke ist...? Willst Du wirklich eine Liste erstellen von Fernsehern, die kompatibel sind oder nicht? Abgesehen davon: Glaubst Du ernsthaft, ich wäre gewillt, irgendwas in diese Richtung zu entwickeln, wenn schon mein Fernseher da nicht mitspielt?

    Und das ist nunmal die EINZIGE Möglichkeit, die ich nicht möchte. Ich möchte einfach kein 4:3-Bild mit Rändern auf einem 16:9-Gerät. Das sieht einfach mistig aus – wie nicht besser gekonnt. Das ist für mich nicht retro, sondern einfach alt.

    Leider geht es nicht darum. was wir möchten. Man hat wie so oft im Leben die Wahl: Entweder man nimmt, was vorhanden ist und macht das beste draus, oder man läßt es bleiben. Ich gehöre zur ersteren Sorte.

    Es wurde ja schon schon ein zusätzlicher Pi Zero (5 €) ins Spiel gebracht, um sowas zu tun.

    Prima. Dann müssen wir jetzt nur noch auf jemanden warten, der das Ding für uns programmiert.

    Hast du unser Angebot nicht mitbekommen, dir einen Vidor 4000 zukommen zu lassen – oder sträubst du dich?

    1.) Glaubst Du, ich bin so arm, daß ich mir das Ding nicht kaufen könnte, wenn ich wollte?

    2.) Das ist mein Hobby, und ich mache das für mich, weil es mir Spaß macht. Und das werde ich mir garantiert nicht dadurch versauen, indem ich mich in Abhängigkeit zu irgendjemanden begebe.

    3.) Wie Du weißt, hat RexRetro sich bereits den Vidor 4000 besorgt und nimmt ihn genau unter die Lupe. Da braucht es mich nicht. Ich bin keinen Deut besser als er.

    4.) Was er bislang berichtet hat, klingt nicht so überzeugend. Die Voreinstellungen (SoftCore mit simplen Grafikpuffer im SDRam) sind nicht zu gebrauchen. Da muß man ganz von unten anfangen und zunächst eigene Controller für das SDRam und den HDMI-Port schreiben usw. Zur Zeit habe ich aber große Bedenken bezüglich des SDRams, ob dieses auch schnell genug ist.

    5.) Es fehlen weiterhin Informationen zur Verbindung des FPGAs mit dem ARM und wie der ARM den USB-Port bedient und z. B. Tastendrücke oder Mausbewegungen an das FPGA weiterleitet.

    6.) Es fehlt an einem Shield für zumindest eine SD-Karte.

    ja, ZU mächtig. Wie du schon selbst angedeutet hast

    Ich habe als Experiment versucht, so viel Leistung wie möglich aus dem kleinen Board herauszuholen, genauso wie jemand versucht, alles Erdenkliche aus dem C64 rauszuquetschen. Mein Ziel war und ist es, dadurch meine Programmierkenntnisse zu verbessern und außerdem viel Spaß zu haben. Das sagt aber nichts darüber aus, was in einem Retrosystem an Möglichkeiten drinstecken muß. Beim MiSter wird der C64-Core schließlich auch nicht künstlich aufgebläht mit irgendwelchen weiteren Features, nur weil man noch genug LEs frei hat. Und ich hatte die genauen Daten des Videocontrollers oder der CPU aus diesen Gründen auch nicht im Thread genannt, eben damit es dann nicht heißt: Der Rechner ist aber viel zu leistungsfähig...

  • 5.) Es fehlen weiterhin Informationen zur Verbindung des FPGAs mit dem ARM und wie der ARM den USB-Port bedient und z. B. Tastendrücke oder Mausbewegungen an das FPGA weiterleitet.

    Also wenn ich das richtig interpretiere gehen die Grafikkommandos vom SAM (PA12-PA15) über JTAG in den FPGA. Die werden dort wohl vom Softcore bearbeitet der dann ein ACK an die Kommando-Speicherstelle zurückschreibt die der SAM über JTAG abpollt (Videor_GFX->VidorMailbox->VidorJTAG)


    Ausserdem gehen noch 25 GPIOs vom SAM zum FPGA. Soweit ich das sehe hat der SAM aber keinen externen Speicherkontroller. Ist wohl doch nich so dolle das Board.

  • Zuverlässige Quelle. Ich will davon ausgehen können, daß das Ding funktioniert und, wenn es einen Fehler gibt, der Fehler vor dem FPGA sitzt und nicht da drin.

    Dann bleiben wohl nur Digikey, Mouser und Co, da gibts IIRC keinen Mengenrabatt auf die Chips.


    Hab auf die schnelle danach gesucht, aber kein Angebot dafür gefunden. In der Regel heißt es da nur: Sold out.

    Ein Board ist mir noch eingefallen: Spartan Edge Accelerator, ca. 40-50 EUR, wird zB von gbaHD verwendet. Nachteil ist der relativ kleine FPGA, die nicht allzu vielen rausgeführten I/O-Pins und vor allem die Beschränkung auf nur 360 KBit FPGA-Block-RAM. Möglicherweise sind genug I/Os vorhanden, um ein S(D)RAM dranzuhängen oder (wenn Latenz und Geschwindigkeit nicht so wichtig sind) man nimmt SPI-RAM.


    ie gleiche Politik also wie bei Quartus/Intel. Wieso wundert mich das nicht...?

    Nee, deutlich krasser als bei Altera/Intel: Die alte Entwicklungsumgebung von Xilinx (ISE) wurde eingestellt und die neue, Eclipse-basierte (Vivado) unterstützt ausschliesslich Chips der 7er-Serie und neuer. Das ist nicht nur eine UI-Änderung, auch die ganzen Tools darunter sind komplett ausgetauscht.


    Andere Option wäre evtl. sowas:

    iceBreaker DVI Pmod

    Im verlinkten Shop ca 20€

    Das löst zumindest das DVI/HDMI-Problem und die reduzierte Farbtiefe (4096 Farben) dürfte Retrofan vermutlich auch gefallen. Sound muss dann natürlich auf anderem Wege herausgeführt werden.

  • Andere Option wäre evtl. sowas:

    iceBreaker DVI Pmod

    Im verlinkten Shop ca 20€

    Hey! Da ist ja ein TFP410 von TI drauf!

    Ist das gut? Oder schlecht? Bekomme ich den auch für 4.95€ bei Aldi Süd im Sonderangebot ;-)

    Wie ich oben schrub:

    Wenn jemand mitbasteln will, hätte ich hier vielleicht ein Konzept, wie der Cyclone 2 quasi VGA als HDMI Signal ausgeben kann. Dann sind wir bei 250 MHZ Ausgabetakt pro Farb-Bit, was wohl das Höchste der Gefühle sein dürfte. Wenn es mehr sein muss, müsste da wohl eine zusätzliche Hardware her, die den Takt verdoppelt, verdreifacht, vervierfacht usw. Kost Geld und ich seh ehrlich gesagt nicht so recht den Vorteil.

    Keine Ahnung wie eure Hardware aussieht aber ich bring nochmal den TFP410 von TI ins Spiel. Vorne RGB und Syncs rein und hinten DVI bzw. HDMI raus. Da müsste man nur noch mit 148,5MHz ballern. Haben wir hier in nem Kunden-Projekt mit 1024x768. Einen Testbild mit 1080p hat er aber auch geschafft.

    Funktioniert aber kostet Geld und FPGA-Pins.

  • Wieviele Pins?

    Wahrscheinlich 16 (4/4/4 RGB, HSync, VSync, Blanking, Pixeltakt)

    Der TFP kann RGB 8/8/8. Ansonsten haben wir HSync, VSync, Blanking, Pixeltakt dran und darüber hinaus auch noch I2C und Powerdown. Über I2C setzen wir Reg 0x08=0xBF. Das ist wohl für den externen Powerdown. Und Reg 0x33=0x30. Da werden HSync und VSync invertiert was vermutlich auch der FPGA richtig liefern könnte.


    I2C und Powerdown sind auf dem IceBreaker PMOD nicht drauf. Sollte also im Prinzip auch ohne gehn.