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Wer hat alles eine externe SSD am PC laufen und kann darüber berichten?

  • Ich habe vor mein Wochenbackup auf eine Festplatte um ein tägliches Backup auf eine extere SSD zu erweitern.


    Wenn man in die Rezensionen bei Amazon reinschaut dann scheinen die externen SSDs folgende Probleme zu haben.

    1. Verbindungsabbrüche
    2. zu hohe Temperaturen
    3. wegen Punkt 2 Einbruch der Geschwindigkeiten

    Ähnlich sieht es bei den USB Sticks aus.


    Habt ihr sowas am Laufen und könnt darüber berichten? Gerne auch mit einem Hinweis auf das Backupprogramm.


    Beim Backuprogramm würde es mir gefallen wenn es mehrere Tage rückwärts verschiedene Versionen der Daten

    zur Verfügung stellen könnte.

  • Ähm, vor zwanzig Jahren habe ich mir mein erstes NAS gekauft.

    Synology.


    Zwischendurch auch andere NAS.

    Aber immer zurück zu Synology.



    Also seit ich NAS verwende, ist Datensicherheit wirklich sehr einfach und simpel.

    Ich würde nie mehr auf externe Platten oder Sticks oder so einen Dreck zurückgreifen.



    Aktuell habe ich drei NAS in meinem Home Netzwerk:

    • ein Media NAS mit Filme, Musik, Fotos von allen Handys (läuft immer)
    • ein NAS mit Dingen die man oft braucht, Install Files, Tages Sicherungen ... (Läuft am WE immer und Mo-FR von 18 bis 24 Uhr)
    • ein NAS mit Sicherung von wichtigen Dingen, läuft nur wenn notwendig


    Alle NAS haben 2 bis 4 Platten, natürlich gespiegelt.




    Wenn eine Festplatte Macken macht, wird das gemeldet.

    Selbst wenn eine Platte ausfällt, ist nichts verloren.

    Am NAS leuchtet dann eine LED rot und man kriegt auch ein eMail.


    In dem Fall einfach Platte raus ziehen, frische Platte rein (im Betrieb) und nach ein paar Stunden ist alles gut.

  • Habt ihr sowas am Laufen und könnt darüber berichten?

    Backups auf externe SSDs nicht, aber im Augenblick ist mein Steam-Verzeichnis auf einer externen SSD - läuft bisher problemlos.


    Es scheint aber Tradition zu sein, bei externen Leer-Plattengehäusen grottenschlechte USB-Kabel beizulegen. Mit dem mitgelieferten kurzen USB A->C-Kabel gab es bein Komplett-Lesetest an einer Linuxkiste schnell USB-Fehler, aber mit dem 1m langen von irgendeiner externen WD-Festplatte konnte die SSD komplett fehlerfrei gelesen werden.


    wegen Punkt 2 Einbruch der Geschwindigkeiten

    Da es um Backups geht müssen es nicht unbedingt die Temperaturen sein, vielleicht ist auch einfach der SLC-Cache-Bereich vollgeschrieben und die SSD muss die weiteren Daten direkt ins langsamere TLC/QLC-Flash schreiben.


    Alle NAS haben 2 bis 4 Platten, natürlich gespiegelt.

    Spiegelung ist kein Backup...

  • Alle NAS haben 2 bis 4 Platten, natürlich gespiegelt.

    Das heisst, da werden immer zwei Platte parallel runtergenudelt und ein Backup brauchst du ja zusätzlich noch (z.B. wenn dir da der Blitz reinhaut oder du versehentlich was löschst). Und dann natürlich noch der doppelter Stromverbrauch.

    Warum denn eigentlich diese Hochverfügbarkeitsanforderung im privaten Bereich?


    Was auf meinen Medienplatten liegt, ist alles wiederbeschaffbar. Platten mit 1:1 Backup liegen sicher im Schrank, statt dass die ständig mitlaufen. Von den paar privaten Daten, die wirklich wichtig sind, mache ich jeden Abend ein Backup auf eine andere Platte (ein paar Word- und Excel-Dateien). Mails liegen sowieso auf dem Mailserver.

  • Ach so, und warum eigentlich Backups auf SSD? SSD habe ich dort im Einsatz, wo ich drauf arbeite und Geschwindigkeit brauche.

    Und ich denke dafür sind SSD auch optimiert.


    Aber für's Backup? Das bringt doch kaum einen Geschindigkeitsvorteil. :gruebel

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass bei einem Backup, wo ja ohne Pause ständig geschrieben wird, alle Caches volllaufen.

  • Das heisst, da werden immer zwei Platte parallel runtergenudelt und ein Backup brauchst du ja zusätzlich noch (z.B. wenn dir da der Blitz reinhaut oder du versehentlich was löschst). Und dann natürlich noch der doppelter Stromverbrauch.

    Backup?

    Nee, auf meinen PC's und meinem Laptop sind keine Daten?


    Stromverbrauch ist sehr gering.

    Die Platten werden ja deaktiviert, wenn sie eine Zeitlang nicht benutzt werden.


    Versehentlich löschen kann man ganz einfach verhindern.

    Bestimmte Verzeichnisse haben kein Löschrecht.

    Nur einmal schreiben und fertig.


    Zb. für Fotos sehr praktisch.

    Die werden übrigens automatisch aus dem Handy gezogen.

    Ach so, und warum eigentlich Backups auf SSD? SSD habe ich dort im Einsatz, wo ich drauf arbeite und Geschwindigkeit brauche.

    Und ich denke dafür sind SSD auch optimiert.

    Sehe ich genau so.

    Bei einem NAS hat man sogar extra langsame, unempfindliche Laufwerke, die 24/7 laufen können und nur mit 5000 UPM laufen und so fast unhörbar sind.



    Warum denn eigentlich diese Hochverfügbarkeitsanforderung im privaten Bereich?

    Weil es günstig und einfach zu haben ist.


    Und weil ich mich abartig ärgern würde, wenn mir Daten verloren gehen würden.

  • Warum denn eigentlich diese Hochverfügbarkeitsanforderung im privaten Bereich?

    Ich will das Diddl jetzt nicht im speziellen unterstellen, aber ich gehe davon aus, dass im Allgemeinen ein NAS mit Backup gleichgesetzt wird, aber in Wahrheit kein Backup ist.


    Statt NAS-Gerät könnte man auch einfach einen alten PC nehmen, ans Netzwerk hängen und Festplatten reinpacken und dann den PC als NAS arbeiten lassen.

  • Warum denn eigentlich diese Hochverfügbarkeitsanforderung im privaten Bereich?

    Ich will das Diddl jetzt nicht im speziellen unterstellen, aber ich gehe davon aus, dass im Allgemeinen ein NAS mit Backup gleichgesetzt wird, aber in Wahrheit kein Backup ist.


    Statt NAS-Gerät könnte man auch einfach einen alten PC nehmen, ans Netzwerk hängen und Festplatten reinpacken und dann den PC als NAS arbeiten lassen.

    Das NAS ist idealerweise deutlich sparsamer als ein PC. Aber prinzipiell hast du natürlich recht.


    Ich habe das aber nicht so verstanden, dass Diddl das als Backup sieht. Allerdings halte die erhöhte Datensicherheit durch Raid 1 für überbewertet. Sehr viel Hardwareaufwand und Materialverschleiß für ein bisschen mehr Datensicherheit. Dazu muss man sich nur mal die "Power on hours" in den SMART-Daten anschauen. Die laufen weiter, auch wenn die Platten runtergefahren sind.


    Wenn ein Großteil der Daten sowieso readonly sind, dann kann das Backup auch hardware- und energieschonend im Schrank liegen. Dann reicht ein gelegentlichs Backup. Wenn die Daten nicht readonly sind, hilft die Spiegelung nicht gegen überschreiben oder Löschen. Oder so einen netten Trojaner, der einem die Daten löscht oder verschlüsselt.


    Raid ist dafür da, die Verfügbarkeit zu erhöhen und nicht die Datensicherheit. Das wird eben oft verwechselt. Im Privatbereich habe ich kein Problem mit der Verfügbarkeit. Wenn die Platte mit der Videosammlung abgeraucht ist, dann weicht die Familie auf Amazon Prime aus. Bis ich Zeit und Lust hatte, die defekte Platte zu tauschen.

  • Ich habe auch ein NAS zuhause. Ist von Synology (213+) und mittlerweile 10 Jahre alt oder so.

    Davon mache ich ab und zu ein Backup auf eine externe Festplatte.


    Auf meinem PC mache ich 1x die Woche ein Backup auf eine weitere Festplatte.


    Aber... mein gewünschtes tägliches Backup (gedacht Abend kurz vom dem Rechner ausschalten)

    soll aus Geschwindigkeitgründen auf eine angestöpselte SSD kommen, schließlich will ich nicht

    na halbe Stunde warten bis das Backup fertig ist. :D

  • Wie Groß in GB wären denn das Backup und ich vermute wir sprechen über ein Windowssystem? Dafür kannst du dir mal AOMEI Backupper ansehen. In der Standardversion geht einiges. In der Pro gibt es mehr Optionen bei der Synchronisation und im Planer die Option, dass der Rechne alleine runter fährt usw.... schau es dir mal an. Hab damit aber erst unter Win7 eine SystemHDD von meinem Laptop auf eine SSD geclont. Die SDD hat dann die HDD ersetzt.

    Wie lange dauert denn dein wöchentliches Update?

    Wenn du Windows nutzt, kannst du ja mal deine Laufwerke in der Eingabeaufforderung auf deren Speed testen:


    Lesen/Schreiben großer Dateipackete:

    winsat disk -seq -read -drive Laufwerk

    winsat disk -seq -write -drive Laufwerk


    Lesen/Schreiben kleiner Dateipackete:

    winsat disk -ran -read -drive Laufwerk

    winsat disk -ran -write -drive Laufwerk


    Laufwerk -> durch den Laufwerksbuchstaben ersetzen...nur den Buchstaben


    Ich geh davon aus, das du im Rechner bereits SSD hast. Wenn da auch nur HDDs drin stecken, bringt dir eine SSD als externes Medium ja fast kein Geschwindigkeitsvorteil.


    Hier mal die Werte von meiner externen 500GB HDD Toshiba an USB3:

    read/write seq: 90MB/107MB

    read/write ran:1,0MB/1,3MB


    Hier mal die Werte von meiner interne Kingston 540GB SSD an Sata:

    read/write seq: 335MB/200MB

    read/write ran:110MB/160MB

    Die alte interne HDD in dem Laptop war von den Werten her nicht viel besser, als die ich oben am USB3 getestet hab. Sprich du beschleunigst da nix, wenn du nicht intern SDD hast.

  • Der ganze Daten Ordner hat aktuell 95 GB. Wenn ich mit meiner aktuellen Backup Lösung nur die geänderten Daten kopieren lasse dann dauert das >15min auf einer älteren Platte bis es fertig ist.

    Das ist mir zu lang für Abends kurz vor dem Schlafen gehen, daher die Idee mit der SSD. Im Rechner selber habe ich drei M.2 SSD + eine alter weitere.

  • Alles richtig, was Du schreibst. Die Zeit ist halt viel kürzer, wenn Du im laufenden Betrieb einfach die defekte Festplatte entnimmst und dafür eine Ersatzfestplatte einbaust und das System die automatisch in das Raid-System wieder integriert. Nebenbei kannst Du weiterarbeiten und hast vielleicht nur eine geringfügige Verlangsamung.

  • Der ganze Daten Ordner hat aktuell 95 GB. Wenn ich mit meiner aktuellen Backup Lösung nur die geänderten Daten kopieren lasse dann dauert das >15min auf einer älteren Platte bis es fertig ist.

    Das ist mir zu lang für Abends kurz vor dem Schlafen gehen, daher die Idee mit der SSD. Im Rechner selber habe ich drei M.2 SSD + eine alter weitere.

    Du kannst vielleicht Zeit sparen, in dem Du nur die Daten sicherst, die sich auch geändert haben. Oder sind das immer 95 GB, die neu sind? Wenn ja, hilft es natürlich nicht. Ansonsten könnte es viel Zeit sparen wenn es innerhalb der 95 GB nur ein "paar" Dateien sind.

  • Alles richtig, was Du schreibst. Die Zeit ist halt viel kürzer, wenn Du im laufenden Betrieb einfach die defekte Festplatte entnimmst und dafür eine Ersatzfestplatte einbaust und das System die automatisch in das Raid-System wieder integriert. Nebenbei kannst Du weiterarbeiten und hast vielleicht nur eine geringfügige Verlangsamung.

    Macht ihr euch privat wirklich so einen Stress? Verfügbarkeit der IT 24/7? 99,9%? :D

  • Ich hab jetzt bei meinem Laptop mit dem Windowsbackup ein Backup auf die Toshiba HDD an USB3 gemacht. Das ganze System war 109GB groß, die Backupfile 103GB und hat 2h gedauert. Da komm ich auf 15MB/s. Wenn deine aktuelle Backupplatte ähnlich schnell/langsam wie meine Toshiba ist, dann ist dein Backup, der nur veränderten Dateien, über 12GB groß. Was schon echt viel ist.

    Daher rate ich dir, teste mal deine Backupplatte auf deren Speed mit den oben genannten Befehlen. Wenn die deutlich schlechtere Werte als meine Toshiba hat, dann langt hier evtl. schon eine schnellere externe HDD.


    Am Ende sag ich aber, die Backupprogramme fahren dir den Rechner auch runter, wenn sie durch sind. Daher ist es egal ob die nun 5 oder 20 Minuten brauchen. Du mußt nicht davor sitzen bleiben.


    Zu deiner Ausgangsfrage, ja Abbrüche an USB3 gibt es. Das hat aber auch nicht nur was mit den SSDs zutun, sondern ist mir auch schon bei HDDs passiert. Stellenweise lag es aber auch am Backupprogramm. Wieso, weiß ich nicht. Mehrfach probiert und mal früher oder später kam es zum Abbruch. Anderes Prog genommen, läuft.

    Grundsätzlich ist es egal wieso, weshalb jemand täglich ein Backup machen will oder braucht. Man muss auch bedenken, heute sind diese NAS-Gräber die Schubladen/Regale von früher, wo die ganzen Fotos, CDs/Schallplatte/Kasetten und Bücher drin waren. Ist da ein Schrank abgefackelt, war es das. So eine Festplatte fackelt aber öfters ab als die Schränke von früher. ;) Da kann man schon verstehen, das man lieber einen zweiten Schrank damit hat.

  • Alles richtig, was Du schreibst. Die Zeit ist halt viel kürzer, wenn Du im laufenden Betrieb einfach die defekte Festplatte entnimmst und dafür eine Ersatzfestplatte einbaust und das System die automatisch in das Raid-System wieder integriert. Nebenbei kannst Du weiterarbeiten und hast vielleicht nur eine geringfügige Verlangsamung.

    Macht ihr euch privat wirklich so einen Stress? Verfügbarkeit der IT 24/7? 99,9%? :D

    Nö, aber nur in dem Punkt macht das Raid Sinn. Privat ist das in der Regel vermutlich auch nicht notwendig.

  • Wie schon in Heute so angekommen ... geschrieben habe ich eine externe SSD gekauft.

    Es ist eine ADATA SE900G. Die wurde auch in c't 12/2021 vorgestellt. Bisher scheint es

    eine gute Wahl gewesen zu sein. Der Test mit H2testw von Heise war positiv.


    Achtung: Nur 976612 von 976745 MByte getestet.

    Fertig, kein Fehler aufgetreten.

    Sie können die Testdateien *.h2w jetzt löschen oder nach Belieben

    nochmals überprüfen.

    Schreibrate: 36,4 MByte/s

    Leserate: 39,5 MByte/s

    H2testw v1.4


    Keine Ahnung ob das jetzt gute Werte sind.

    Ein komplettes 90GB Backup mit Veeam hat

    knapp eine Stunde gedauert.


    Ein inkrementelles Backup mit ca. 100MB lag

    eben bei max. einer Minute. Also perfekt um

    vor dem Schlafen noch die letzten Änderungen

    zu sichern.