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Viel Spas mein coden.
Kann das BASICC65 nur empfehlen, kann mehr als man denkt und macht Spas.
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Viel Spas mein coden.
Kann das BASICC65 nur empfehlen, kann mehr als man denkt und macht Spas.
Wenn ich das richtig interpretiere, gibt es eine neue Revision des Boards (07), die dann hoffentlich ab Jänner fertig und lieferbar ist. Mehr stand in der Email nicht.
Oh r7, ist da jetzt 3dfx mit on Board?
Hmm gute Frage was ist bei r7 anders?
Es sind nur ein paar Teile, die nicht mehr lieferbar waren, von anderen Herstellern. Im Discord nennen sie es r6a, weil sich eigentlich nichts geändert hat, aber irgendwie hat Trenz das r7 gelabelt.
Und was auch gut ist. Das Basic von Snoopy, sein S-Basic. Da bin ich gerade dabei ein Jumpman - Klon zu schreiben.
Bis jetzt sieht es so aus
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Ich wünsche dir viel Spass beim Testen und entdecken. ![]()
Viel Spas mein coden.
Kann das BASICC65 nur empfehlen, kann mehr als man denkt und macht Spas.
Danke, habe ich vor. Irgendwann auch Assembler, aber da muss ich viel auffrischen, ist schon sehr lange her.
Und was auch gut ist. Das Basic von Snoopy, sein S-Basic. Da bin ich gerade dabei ein Jumpman - Klon zu schreiben.
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Danke. Ja, werde ich mir ansehen. Ich habe auch gesehen, dass er einen Inline-Assembler eingebaut hat, was auch sehr nützlich ist. Das Basic ist generell ein Traum, speziell wenn man vom C64 kommt.
Habe heute in der Arbeit die Entdeckungsreise und das Einrichten meines Mega65 fortgesetzt. Externe SD-Karte eingerichtet, Batterie für Echtzeituhr eingebaut, Freezer-Menu gecheckt, 1. zusätzlichen Core installiert (C64), Umgang mit Floppy-Images und der eingebauten Floppy etc.
Dabei gab es eine kurze Schrecksekunde, weil ich für einen Moment gedacht habe, dass das interne Diskettenlaufwerk nicht funktioniert. Es hat sich aber zum Glück herausgestellt, dass ich nach dem Batteriewechsel beim Zuschrauben des Gehäuses den Auswurfknopf irgendwie in eine falsche Position gebracht habe. Somit ist die Diskette nicht richtig "eingerastet" und der Mega65 konnte sie dann natürlich weder lesen noch darauf zugreifen. Nach erneutem Zusammenstecken des Gehäuses funktionierte aber alles wie gedacht: ich konnte eine Diskette im internen Laufwerk problemlos formatieren und darauf zugreifen.
Ansonsten hat sich der erste gute Eindruck noch verstärkt: Toller Computer mit vielen Möglichkeiten und klaren Commodore/C65-Wurzeln.
Ich war zwar ursprünglich der Meinung, dass er schon fast zu viel kann und mich eigentlich ein 1:1-Nachbau eines C65 mehr interessiert hätte, aber der Mega65 ist schon gut, so wie er ist. Und aus Entwicklersicht ist es auch verständlich, dass sie sich auch ausprobieren wollen und mehr Features einbauen. Ich hoffe zwar immer noch, dass ich irgendwann auch einen 1:1-Nachbau bei mir stehen habe (ein entsprechende Projekt verfolge ich gerade mit), aber den Mega65 möchte ich nicht mehr missen und er wird auch dann seinen festen Platz bei mir haben. Und er wird natürlich auch in meinem C65-Buch vorkommen, wollte es jemals fertig werden. Das war aber schon vor dem Kauf klar, aber jetzt kann ich natürlich noch besser und aus erster Hand recherchieren.
Jetzt bin ich erst einmal eine Woche auf Weihnachtsurlaub (in Polen, Familie meiner Frau besuchen) und der Mega65 muss erst einmal warten, aber die ersten Schritte sind getan und ich werde mir auch noch XEmu einrichten, dann kann ich auch im Urlaub ein wenig herumexperimentieren. Weitere Beiträge meinerseits dann hoffentlich schon im Rahmen meiner ersten Programmierversuche. Bis dahin!
Anton_P Du kannst den Mega ja auch mit einem der C65 Development ROMs betreiben. Ist das dann noch weit von dem entfernt, was du haben willst?
Mit einem 1:1 Nachbau des C65 hättest Du wenig Freude, denn er war bei Abbruch der Entwicklung längst noch nicht fertig.
Das Betriebssystem und BASIC war im Wesentlichen eine Portierung vom C128, litt aber an einigen Problemen.
So war z.B. das Bankswitching wesentlich schlechter und langsamer als das des C128. Das führte dazu, dass BASIC Programme auf dem C65 bei 3.5 MHz nicht schneller liefen als auf einem C64 bei 1 MHz. Um ein Byte aus der Programm oder Variablenbank zu laden, mussten alle Register gerettet werden, mit den 4 Registern A,X,Y,Z die RAM Bank gewechselt werden, per DMA (!) ein Byte gelesen werden um dann die alte RAM Konfiguration wieder herzustellen und die Register wiederherzustellen. Schlimmer konnte man es kaum machen.
Zudem war das BASIC nicht fertig gestellt, einige Befehle fehlten, andere waren fehlerhaft.
Das DOS war eine Adaption des 1581 DOS das auch mitten in der Portierung mit einer langen TODO Liste liegen gelassen wurde.
Die Grafik schließlich funktionierte auf der Basis von Bitplanes wie auf den Amiga, wozu der C65 aber viel zu schwachbrüstig war, weil entsprechende Supportchips fehlten.
Kurzum, ein 1:1 Nachbau des C65 würde für die Vitrine taugen, aber wäre jedem C128 in Benutzbarkeit unterlegen.
Der MEGA65 ist deshalb eine sinnvolle Alternative, weil hier die meisten Schwachpunkte des C65 durch Hardware oder Firmware beseitigt wurden.
Mit einem 1:1 Nachbau des C65 hättest Du wenig Freude, denn er war bei Abbruch der Entwicklung längst noch nicht fertig.
Das Betriebssystem und BASIC war im Wesentlichen eine Portierung vom C128, litt aber an einigen Problemen.
So war z.B. das Bankswitching wesentlich schlechter und langsamer als das des C128. Das führte dazu, dass BASIC Programme auf dem C65 bei 3.5 MHz nicht schneller liefen als auf einem C64 bei 1 MHz. Um ein Byte aus der Programm oder Variablenbank zu laden, mussten alle Register gerettet werden, mit den 4 Registern A,X,Y,Z die RAM Bank gewechselt werden, per DMA (!) ein Byte gelesen werden um dann die alte RAM Konfiguration wieder herzustellen und die Register wiederherzustellen. Schlimmer konnte man es kaum machen.Zudem war das BASIC nicht fertig gestellt, einige Befehle fehlten, andere waren fehlerhaft.
Das DOS war eine Adaption des 1581 DOS das auch mitten in der Portierung mit einer langen TODO Liste liegen gelassen wurde.
Die Grafik schließlich funktionierte auf der Basis von Bitplanes wie auf den Amiga, wozu der C65 aber viel zu schwachbrüstig war, weil entsprechende Supportchips fehlten.
Kurzum, ein 1:1 Nachbau des C65 würde für die Vitrine taugen, aber wäre jedem C128 in Benutzbarkeit unterlegen.
Der MEGA65 ist deshalb eine sinnvolle Alternative, weil hier die meisten Schwachpunkte des C65 durch Hardware oder Firmware beseitigt wurden.
Vielen Dank für die ausführliche Analyse! Ich finde das irrsinnig faszinierend. Und daher auch meine Frage dazu: Commodore hat sich nach dem Bau diverser Prototypen dann doch gegen ein Fertigstellen und ein Veröffentlichen des C65 entschieden. Aber: Hätten sie da eine andere Entscheidung getroffen, also den C65 doch auf den Markt gebracht, glaubst du, hätte Commodore dann die gröbsten Mängel noch beseitigt, so wie ihr das mit dem MEGA65 gemacht habt, oder wären einfach die BASIC-Befehle fertig implementiert worden und gut ist?
Ich meine, du wirst das vermutlich auch nicht wissen, aber weil du wie kein anderer Einsicht in das Ganze hast, was sagt dein Bauchgefühl dazu? Ist der Pfad auf dem Commodore gewesen ist einer, der zu einem ernstzunehmenden Produkt geführt hätte, oder hätte man da zum Teil zumindest neu ansetzen müssen, wie ihr das dann mit dem MEGA65 schlussendlich lobens- und dankenswerterweise selbst gemacht habt?
Ich denke, der C65 wäre ein riesiger Flop geworden. Gegen die Amigas sah er sowieso alt aus und verglichen mit den 8 bittern, wäre er als verschlimmerter C128 wahr genommen worden. Langsamer trotz der 3,5MHz und mit lausiger C64 Kompatibilität.
Aber um die Frage zu beantworten: Ich glaube, sie hätten an der Hardware nichts mehr geändert, sondern nur DOS und BASIC fertig gestellt, um ihn dann rauszubringen.
Mit einem 1:1 Nachbau des C65 hättest Du wenig Freude, denn er war bei Abbruch der Entwicklung längst noch nicht fertig.
Ich hätte trotzdem gerne einmal mit einem Original-C65 herumgespielt und ausgelastet, was man mit dem Teil machen hätte können. Du hast schon recht: Basic und DOS, also das "Betriebsystem" waren noch nicht fertig, als man endgültig abgebrochen hat. Die Hardware selbst war aber nach meiner Recherche durchaus fertig entwickelt (was natürlich nicht zwangsläufig bedeutet: perfekt und ohne Bugs). Die Hardware hatte man ja bereits zu Commodore Japan geschickt, was dann eigentlich immer der letzte Schritt vor der Massenproduktion war.
Das gesagt bin ich natürlich froh, dass es den Mega65 gibt und liebe das Teil. Ich verstehe auch dass die Entwickler gleich die Gelegenheit genutzt haben, die Technik zu verbessern und zu erweitern. Aber gegen eine 1:1-Replika zusätzlich zum Mega65 hätte ich trotzdem nichts, wenn das auch eher historisch interessant ist. Ist eher Nischen-Interesse, schon klar, aber ich finde es wäre Platz für beides.
Aber was genau, wenn nicht die ROMs, erwartest du von einer 1:1 Replik?
Die ROMs, in verschiedenen Entwicklungsständen, stehen dir zum Experimentieren zur Verfügung.
Aber was genau, wenn nicht die ROMs, erwartest du von einer 1:1 Replik?
Die fehlende Commodore Taste ?![]()
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Was Senfsosse bemerkte ist richtig. Mit den verschiedenen im Internet zu findenden Commodore C65 ROM Images kann man den MEGA65 zu einem C65 downgraden. Da die Original ROMs nichts von den Hardware-Erweiterungen benutzen, läuft der MEGA65 so wie ein C65 Prototyp. Man muss lediglich darauf achten, dass man bei älteren ROMs den richtigen Typ von DMA Controller konfiguriert, da es diesen in den Prototypen und ROMs in zwei verschiedenen Versionen gibt, die nicht untereinander kompatibel sind.
Was Senfsosse bemerkte ist richtig. Mit den verschiedenen im Internet zu findenden Commodore C65 ROM Images kann man den MEGA65 zu einem C65 downgraden. Da die Original ROMs nichts von den Hardware-Erweiterungen benutzen, läuft der MEGA65 so wie ein C65 Prototyp. Man muss lediglich darauf achten, dass man bei älteren ROMs den richtigen Typ von DMA Controller konfiguriert, da es diesen in den Prototypen und ROMs in zwei verschiedenen Versionen gibt, die nicht untereinander kompatibel sind.
Danke für die Antwort. Aber ist es nicht so, dass es nicht nur am ROM hängt, sondern auch an der restlichen "Hardware"? Ich weiß schon, dass theoretisch alles abwärtskompatibel sein sollte, aber mir wurde von Leuten, die sich mit dem Mega65 beschäftigt haben gesagt, dass das im Detail dann doch nicht immer der Fall ist bzw. sich mit den aktuellen Cores geändert hat. So laufen die original C65-Demos mittlerweile offenbar nicht mehr, auch wenn man C65-ROMs verwendet. Das habe ich aber selbst noch nicht ausprobiert. Theoretisch gibt es ja Register, wo man festlegen kann, dass sich der VIC-4 wie ein VIC-3 verhält und die Taktfrequenz lässt sich auch drosseln. Muss ich einmal damit spielen.
Aber ich bin auch an einem Projekt dran, wo ein Entwickler versucht, den C65 1:1 nachzubilden (sofern das halt geht, man orientiert sich an den letzten Revisionen des Computers).
Sorry, im Vorfeld wenn ich mich (wieder einmal) unbeliebt mache, Aber der C65 ist eine unterentwickelte Maschine. Der M65 ist das, was der C65 hätte sein sollen.
Der Schlitten kann für Basic Programmierer eine echte Spassmaschine sein. Ich sage das, weil der C65 so hätte 1985 erscheinen müssen.
Für mich wäre das damals der ultimative Computer gewesen. Heute ist er das. Einfach weil man so viele Dinge tun kann, die man sonst nur mit Assembler hätte lösen können.
Wer lust am programmieren hat, der kommt am M65 nicht vorbei.
Und nur damit kein Missverständnis aufkommt: Das ist KEINE Kritik am Mega65, der ist schon gut, so wie er ist (sonst hätte ich mir auch keinen gekauft). Ich habe da halt eine historisches "special interest" an der ursprünglichen C65-Hardware, auch weil ich an einem Buch zum C65 arbeite. Muss man nicht verstehen, ist aber so. ![]()
auch weil ich an einem Buch zum C65 arbeite. Muss man nicht verstehen, ist aber so.
Doch, ich versteh das und ich wäre äußerst interessiert an deinem Buch. Meinerseits ist das nur eine Meinung, die soll deinem Interesse aber keinen Abbruch tun.
Sorry, im Vorfeld wenn ich mich (wieder einmal) unbeliebt mache, Aber der C65 ist eine unterentwickelte Maschine. Der M65 ist das, was der C65 hätte sein sollen.
Der Schlitten kann für Basic Programmierer eine echte Spassmaschine sein. Ich sage das, weil der C65 so hätte 1985 erscheinen müssen.
Für mich wäre das damals der ultimative Computer gewesen. Heute ist er das. Einfach weil man so viele Dinge tun kann, die man sonst nur mit Assembler hätte lösen können.
Wer lust am programmieren hat, der kommt am M65 nicht vorbei.
Du machst dich nicht unbeliebt, ich stimme dir ja auch durchaus zu, was dem Mega65 betrifft. Wie gesagt: Sonst hätte ich mir ja auch keinen gekauft. Trotzdem ist es hoffentlich ok, wenn ich AUCH an einer Replik Interesse habe (siehe oben). Ich schreibe wie gesagt an einem Buch zu dem Thema und einen Original-C65 kann (und will) ich mir nicht beim aktuellen Kurs leisten. Den Mega65 habe ich mir ja auch gerade deswegen gekauft, weil er keine Replik ist, sondern ein stark verbesserter C65, mit vielen Möglichkeiten mehr.