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So bekommt ihr einen Ton aus einem C64-Tracker

  • Früher hab ich, wie jeder Anfänger, viel experimentiert. Das heißt, ich habe meist Basslinien entworfen und dann langsam eine Melodie darüber aufgebaut. Welche Töne klingen gut und an welchen Stellen? Viele meiner frühen Stücke sind so entstanden.

    Welche Töne an welchen Stellen gut klingen habe ich dann auch noch hinbekommen - auch bei den Drums ists bei mir nicht so das Problem (als jemand der zumindest mal (sehr mittelmäßig) Schlagzeug gespielt hat), aber ne Melodie zu finden, da haperts bei mir.

    Kann man das irgendwie lernen, oder ist das halt einfach ne Frage von Talent oder nicht?


    Später begann ich, im Kopf zu komponieren. Bauchkompositionen nennt man so was, glaube ich. Sam's Journey ist so entstanden. Ich habe mir immer ein Level, eine Szene angesehen und dann meine Emotionen sprechen lassen.

    Kopf und Bauch(gefühl?) könnte man ja als Widerspruch sehen, aber Du meinst wahrscheinlich, wenn Dich die Muse küsst, dann hast Du die Melodie schon im Kopf.... Genau das, was mir irgendwie nicht gegeben ist *g*


    Auf jeden Fall sehr geil, was bei Dir dann rauskommt - was ich ja auch mal hier verarbeiten durfte 8)

  • ...aber ne Melodie zu finden, da haperts bei mir.

    Kann man das irgendwie lernen, oder ist das halt einfach ne Frage von Talent oder nicht?

    Da brauch man nix lernen oder Talent besitzen. ;)


    Es gibt genug schöne SID Stücke oder andere Musik

    die richtig schön wäre, wenn der Urheber nicht mitten

    drin was versaut hätte. Somit hat Du also eine riesige

    Menge an Melodien die Du nach Deinen Vorstellungen

    verändern kannst.

  • Es gibt genug schöne SID Stücke oder andere Musik

    die richtig schön wäre, wenn der Urheber nicht mitten

    drin was versaut hätte. Somit hat Du also eine riesige

    Menge an Melodien die Du nach Deinen Vorstellungen

    verändern kannst.

    Bin mir bei der Begrifflichkeit hier nicht sicher. Inspiration oder Diebstahl? ;)

  • Welche Töne an welchen Stellen gut klingen habe ich dann auch noch hinbekommen - auch bei den Drums ists bei mir nicht so das Problem (als jemand der zumindest mal (sehr mittelmäßig) Schlagzeug gespielt hat), aber ne Melodie zu finden, da haperts bei mir.

    Kann man das irgendwie lernen, oder ist das halt einfach ne Frage von Talent oder nicht?

    Wenn man allein mit Noten per Du ist, in Sachen Harmonielehre den Durchblick hat, lässt sich ein gewisses Kompositionsniveau erreichen, denke ich. Außerdem summieren sich beim Rumprobieren ja Erfahrungen, die einem das Komponieren mit der Zeit erleichtern. Begeisterung ist am wichtigsten, würde ich sagen. Ja - Ausrufezeichen. :) Bei Talent, sagen wir Komposition im Blut zu haben, sprechen wir vielleicht von einem (u.U. natürlich ständigen) Vorsprung. "Vollblutkomponisten" komponieren halt mit Leichtigkeit und sind entsprechend schnell am Ziel. Da kann man vielleicht aber auch anders hinkommen, mit der entsprechenden Geduld. Was sich wahrscheinlich nicht erlernen lässt, ist die Fähigkeit, Emotionen oder Eindrücke in Musik zu übersetzen. Das ist das, was ich zufälligerweise kann.

    Kopf und Bauch(gefühl?) könnte man ja als Widerspruch sehen, aber Du meinst wahrscheinlich, wenn Dich die Muse küsst, dann hast Du die Melodie schon im Kopf.... Genau das, was mir irgendwie nicht gegeben ist *g*


    Auf jeden Fall sehr geil, was bei Dir dann rauskommt - was ich ja auch mal hier verarbeiten durfte 8)

    Ja, auch, siehe oben. Manchmal ist in der Tat einfach eine Melodie "da", oft betreibe ich im Kopf aber diese Übersetzungsarbeit. Wie auch immer, ich würde dir raten: Bleib dran und hab Freude an dem, was du tust.

    Oje, das verlinkte Stück ist auch schon wieder acht Jahre alt. :emojiSmiley-51:

  • ...aber ne Melodie zu finden, da haperts bei mir.

    Kann man das irgendwie lernen, oder ist das halt einfach ne Frage von Talent oder nicht?

    Da brauch man nix lernen oder Talent besitzen. ;) Es gibt genug schöne SID Stücke oder andere Musik

    die richtig schön wäre, wenn der Urheber nicht mitten drin was versaut hätte. Somit hat Du also eine riesige

    Menge an Melodien die Du nach Deinen Vorstellungen verändern kannst.

    Ich meine tatsächlich komplette Eigenkompositionen. Das muss jetzt gar nicht so hochgegriffen sein, wie es sich jetzt vielleicht anhört. Einfach mal ne nette kleine Melodie, die auf dem eigenen Mist gewachsen ist.

    Wobei wie gesagt es bei mir dann "einfach mal" heißen muss.


    Wenn das Diebstahl wäre dann müsste man min. 25% aller SID verbieten. ;)


    Ich hab allerdings auch nix gegen Cover, also basierend auf bestehenden Sachen (Popsongs, Klassik, etc), die man für den C64 hubbardisiert *g*

    Wenn ich es denn könnte (s.o.).

    In anderes Sids rummachen ist aber nicht so mein Ding.

    Natürlich "klaut" auch jeder Künstler ein Tick woanders, lässt sich inspirieren.

    Aber auf ein Level, in dem ich Gefahr laufen würde sowas zu können, komme ich gar nicht erst (s.o.).


    Welche Töne an welchen Stellen gut klingen habe ich dann auch noch hinbekommen - auch bei den Drums ists bei mir nicht so das Problem (als jemand der zumindest mal (sehr mittelmäßig) Schlagzeug gespielt hat), aber ne Melodie zu finden, da haperts bei mir.

    Kann man das irgendwie lernen, oder ist das halt einfach ne Frage von Talent oder nicht?

    Wenn man allein mit Noten per Du ist, in Sachen Harmonielehre den Durchblick hat, lässt sich ein gewisses Kompositionsniveau erreichen, denke ich.

    Da fängt bei mir das Problem schon an *g* Wobei es z.T. wohl auch richtig gute Musiker/Composer gibt, die keine Noten können.

    Was aber im Umkehrschluss nicht heißt, dass ich deshalb irgendwie mal eben (oder überhaupt) ne Melodie schreiben kann.


    Außerdem summieren sich beim Rumprobieren ja Erfahrungen, die einem das Komponieren mit der Zeit erleichtern. Begeisterung ist am wichtigsten, würde ich sagen. Ja - Ausrufezeichen. :) Bei Talent, sagen wir Komposition im Blut zu haben, sprechen wir vielleicht von einem (u.U. natürlich ständigen) Vorsprung. "Vollblutkomponisten" komponieren halt mit Leichtigkeit und sind entsprechend schnell am Ziel. Da kann man vielleicht aber auch anders hinkommen, mit der entsprechenden Geduld. Was sich wahrscheinlich nicht erlernen lässt, ist die Fähigkeit, Emotionen oder Eindrücke in Musik zu übersetzen. Das ist das, was ich zufälligerweise kann.

    Also die nötigen Emotionen, Einfühlsamkeit, Rhythmusgefühl, die Fähigkeit mich in Mukke reinzufinden, ein durchaus gutes Ohr dafür, hab ich wohl schon. Aber sobald ich selbst mal mit meiner LAPC-I (=MT32 mit ein paar zusätzlichen Sounds) (so wie hier  emulaThor ) oder SC-55, oder eben auch mit dem C64 was machen will, flutscht es eben nicht so richtig (eigentlich gar nicht) *g*


    Kopf und Bauch(gefühl?) könnte man ja als Widerspruch sehen, aber Du meinst wahrscheinlich, wenn Dich die Muse küsst, dann hast Du die Melodie schon im Kopf.... Genau das, was mir irgendwie nicht gegeben ist *g*


    Auf jeden Fall sehr geil, was bei Dir dann rauskommt - was ich ja auch mal hier verarbeiten durfte 8)

    Ja, auch, siehe oben. Manchmal ist in der Tat einfach eine Melodie "da", oft betreibe ich im Kopf aber diese Übersetzungsarbeit. Wie auch immer, ich würde dir raten: Bleib dran und hab Freude an dem, was du tust.

    Oje, das verlinkte Stück ist auch schon wieder acht Jahre alt. :emojiSmiley-51:

    Und mein Video ist auch fast so alt. Örgs - Deiner Mukke würde ich heute aber mal rasantere/abwechslungsreichere/interessantere Bilder spendieren ;) Ok zu meiner Entschuldigung sei gesagt, ich war daaamals™ noch eher Kopter Newbie.


    Ja - bei mir ist ne Melodie (die ich selbst erschaffen könnte) eben nicht "da". U.a. unterscheidet uns das wohl fundamental punkto Talent. Zumindest macht es mir riesen Spaß vorhandene Mukke, ein bestimmtes Feeling zu suchen (was ich dann schon im Kopf habe), um sie bestimmten Bildern zu unterlegen, so Stimmungen zu erzeugen.

  • Quote

    Musiker/Composer gibt, die keine Noten können.

    😀


    hab keine Ahnung von Noten und Co.

    Aber meine unfertigen Werke liegen auch schon seit über 10 Jahren nur so rum.

    Man müsste sich wieder reinfuchsen um was ausgezeichnetes abzuliefern.

    An Ideen mangelte es damals nicht, aber daraus einenanständigen Song machen.. Hmm.


    Vielleicht hat ja jemand ein Template parat (im Tracker Format) wie so ein Hit Song strukturell aufgebaut sein muss.

  • GOAT: Ganz links oben seht ihr „CHN 1 PATT.00“.

    Das habe ich gefunden.


    Nun klickt ihr in das zweite Feld von rechts oben, „INSTRUMENT NUM. 01“. Schreibt hier hinter „Sustain/Release“ den Wert „9D“

    Wo ist rechts oben? Ist das„INSTRUMENT NUM.01“ damit gemeint? Scheinbar nicht, denn dort bekommt man keine 9D reingeschrieben.

    Durch Zufall bin ich darauf gekommen das man das schwarze Feld auf schwarzen Grund anklicken muss. Da bekomme ich auch 9D rein

    geschrieben. Ein „Sustain/Release“ kann ich dort nicht sehen.


    Als nächstes schreibt ihr direkt darunter unter „Wavetable Pos“ den Wert „01“. Danach geht es ins Feld genau darunter, „WAVE TBL“.

    Unter "Wavetable Pos" steht "Pulstable Pos". Das kann nicht damit gemeint sein. Ich hab einen Moment gebraucht um zu erkennen das die Tabelle gemeint ist.


    Jetzt drückt ihr die Taste F1 und höre da, euer erster Ton erklingt.

    Bis auf einen leisen Knack kann ich nix hören. :(


    Also wieder die Bestätigung das meine Hirnwindungen nicht mit den euren mithalten kann.


  • Lutz G In der heutigen Musikwelt gibt es ja auch kaum noch wirklich neues. Immer häufiger hört man Remakes, Plagiate oder nicht einprägsame Lala-Musik, die dann auch schnell wieder verschwunden ist. Selbst viele große Hits, von "Black Betty" bis "Blowin' In The Wind" waren nicht neu. Die waren vielmehr schon so alt, dass kaum einer sie kannte, als sie verwurstet wurden. Erst diesen Frühling noch kam solch ein Lied in den Charts auf Platz 1, der Wellerman-Song. Das ist also eine Möglichkeit, nach uraltem Liedgut zu suchen und dieses zu verarbeiten; ist dann sogar legal.


    Eine zweite Möglichkeit ist, aus einer bestehenden Melodie durch musiktheoretische Algorithmen etwas mehr oder weniger neues zu zaubern. Ein Hilfsmittel auf dem C64 ist "MAESTRO64". Und da kommt genau das Problem zum Tragen, was ich oben ansprach. Ich habe als Ergebnis lauter Noten, die ich aber so alphanumerisch nicht eingeben geschweige denn am Stück einlesen kann. Für den PC gibt es im Midi-Bereich Möglichkeiten zum Experimentieren. Es muss auch nicht immer unbedingt gleich ein fertiges Ergebnis sein, sondern kann auch als Inspiration für eine Melodie bzw. für ein Thema dienen. Dazu kann es schon reichen, das Lied einfach rückwärts abzuspielen. Die effektivste und meines Erachtens interessanteste Methode ist das Enharmonische Äquivalent, bei dem die Noten an einer ausgewählten Notenlinie vertikal gespiegelt werden. Dadurch können völlig neue Melodien entstehen. Wenn man dann noch die Geschwindigkeit, den Takt oder die Harmonie ändert, hat man scheinbar was ganz neues. Ein Beispiel dafür hatte ich mal im Heute-so-geSIDet-Thread gezeigt, noch ohne die Melodie irgendwie auszubauen.


    Eine dritte und ebenfalls interessante Möglichkeit ist ein Melodie-Generator, auch in der Regel in Midi-Technik. Wenn man damit etwas geeignetes kreiert hat, kann man das als Thema verarbeiten, also ausbauen und variieren. Derzeit habe ich selbst keine funktionierenden Programme mehr dafür. Ich hatte das vor vielen Jahren gemacht, und heute brauche ich das nicht mehr, weil ich dafür eh keine Zeit hätte. Die Musik, die ich noch für mein Game machen werde, wird eine "hubbardisierte" sein, eine händische Verarbeitung von bestehender alter moviescore-artiger Musik.


    Hier ein Beispiel für eine generierte und anschließend bearbeitete Melodie, dreistimmig und zum Umsetzen geeignet - so wie sie jetzt ist, z.B. als Highscore-Tune. Deutlich flotter, evtl. 6/8-Takt, andere Instrumente und Schlagzeug dazu (kann man in eine bestehende Stimme einbinden), und man hat einen passenden Titel- oder In-game-Tune. fairytale.mp3


    Noch eine andere generierte Notenfolge:


    Hier beispielhaft 6-stimmig verwurstet und wiedergegeben mit einem NES-Soundfont: retro-NES-sf.mp3

    Auf diese Weise ist alles neu und nichts raubmordkopiert. Ähnlichkeiten mit einem bestehendem Song wären rein zufällig.


    Die vierte und letzte Möglichkeit, die mir einfällt: Freie Copyleft-Musik, die benutzt, verändert und wieder veröffentlicht werden darf, als Vorlage oder Inspiration zu nutzen.

  • Bis auf einen leisen Knack kann ich nix hören. :(

    Thx fürs Testen - soweit wäre ich dann wohl auch gekommen ;)



    Also wieder die Bestätigung das meine Hirnwindungen nicht mit den euren mithalten kann.

    Kommt mir bekannt vor - würde ich bei mir Blender Syndrom (alte Version) nennen. Kann sein, dass ich mir bei dieser Bestie

    eines Programms schon ne Gehirnzerrung geholt habe :D



    Lutz G In der heutigen Musikwelt gibt es ja auch kaum noch wirklich neues. Immer häufiger hört man Remakes, Plagiate oder nicht einprägsame Lala-Musik, die dann auch schnell wieder verschwunden ist. Selbst viele große Hits, von "Black Betty" bis "Blowin' In The Wind" waren nicht neu. Die waren vielmehr schon so alt, dass kaum einer sie kannte, als sie verwurstet wurden. Erst diesen Frühling noch kam solch ein Lied in den Charts auf Platz 1, der Wellerman-Song. Das ist also eine Möglichkeit, nach uraltem Liedgut zu suchen und dieses zu verarbeiten; ist dann sogar legal.

    Diese neuere #1 kenn ich (bewusst?) gar nicht. Aber bei mir ist das Problem gar nicht, dass ich nix Neues (im künstlerischen Sinne) erschaffen kann, da ich noch nicht mal ansatzweise Gefahr laufe zu kopieren. Dafür müsste ich nämlich überhaupt erstmal sowas wie einen Song zusammenbekommen *g*


    Eine zweite Möglichkeit ist, aus einer bestehenden Melodie durch musiktheoretische Algorithmen etwas mehr oder weniger neues zu zaubern. Ein Hilfsmittel auf dem C64 ist "MAESTRO64".

    Thx für den Tipp - der Titel kommt mir zumindest vom Namen her bekannt vor.


    Eine dritte und ebenfalls interessante Möglichkeit ist ein Melodie-Generator, auch in der Regel in Midi-Technik. Wenn man damit etwas geeignetes kreiert hat, kann man das als Thema verarbeiten, also ausbauen und variieren.

    Ok - da muss man wahrscheinlich viel variieren, bis da was (künstlerisch) Brauchbares rauskommt.

    Ich bin da ähnlich skeptisch wie bei automatischem Schnitt für Videos. Die Ergebnisse wirken nur in den ersten Sekunden geil,

    wenig später merkt man aber, wie strunzdoof und unbedeutend alles wird, da echtes Können/Kreativität eben (irgendwie auch zum Glück) nicht zu ersetzen ist.


    Hier ein Beispiel für eine generierte und anschließend bearbeitete Melodie, dreistimmig und zum Umsetzen geeignet - so wie sie jetzt ist, z.B. als Highscore-Tune. Deutlich flotter, evtl. 6/8-Takt, andere Instrumente und Schlagzeug dazu (kann man in eine bestehende Stimme einbinden), und man hat einen passenden Titel- oder In-game-Tune. fairytale.mp3

    Könnte je nach Einsatzweck passen. Wäre vielleicht als (kaum hörbarer) Ambient Song für eine Walksequenz (durch nen Wald)

    bei einem Spiel denkbar. Für z.B. wirklich geile Titeltunes müssen dann Könner wie Taxim ran 8)



    Noch eine andere generierte Notenfolge:


    Hier beispielhaft 6-stimmig verwurstet und wiedergegeben mit einem NES-Soundfont:

    Hehe - klingt (bewusst?) etwas schräg (kann aber auch an den Instrumenten liegen).

    Würde zu schrägen Games wie 7th Guest (DOSen) passen, als sehr schräge Untermalung von Gruselszenarien.

    Das o.g. Game klang daaamals™ übrigens auf der Roland SC-55 fantastisch.

  • Nun klickt ihr in das zweite Feld von rechts oben, „INSTRUMENT NUM. 01“. Schreibt hier hinter „Sustain/Release“ den Wert „9D“

    Wo ist rechts oben? Ist das„INSTRUMENT NUM.01“ damit gemeint? Scheinbar nicht, denn dort bekommt man keine 9D reingeschrieben.

    Durch Zufall bin ich darauf gekommen das man das schwarze Feld auf schwarzen Grund anklicken muss. Da bekomme ich auch 9D rein

    geschrieben. Ein „Sustain/Release“ kann ich dort nicht sehen.

    Keine Ahnung, ob "Bereich" statt "Feld" deutlicher gewesen wäre. Zu "INSTRUMENT NUM.01" gehört alles, was direkt darunter steht. Und dort steht auch "Sustain/Release", eigentlich kaum zu übersehen. Schreibst du 9D dahinter, hörst du den Ton, denn alles andere in deinem Screenshot sieht richtig aus.

  • Super Artikel! Danke! :thumbsup:


    Mit Noten habe ich es ja leider nicht so. Das Problem dass ich dann habe ist, dass ich manchmal eine Melodie im Kopf habe die ich gern umsetzen würde, aber keine Ahnung wie ich das auf den Computer bekommen soll. Bei dem vielen Herumexperimentieren geht die Melodie dann irgendwann verloren. Jetzt habe ich eine Strategie entwickelt die mir dabei geholfen hat.

    Als erstes habe ich die Melodie per WhatsApp aufgenommen und an mich selbst geschickt, damit ich sie nicht vergesse bis ich zu Hause bin. Dabei reicht es schon sie ein wenig zu summen. Muss nicht sonderlich gut sein, nur so dass man sie "wiederfindet". :)

    Auf dem Handy habe ich mir dann eine App installiert, die einem die Note anzeigt wenn man sie reinpfeift. Da ich ein ganz gutes Gehör für Töne habe, bekomme ich das auch auch relativ genau hin, so dass ich danach die Noten am Computer eintippen kann. Das Einzige Schade dran ist dass ich keine App gefunden habe, bei der man das vernünftig abspeichern kann. Bei der App die ich habe kann man nur eine Melodie pfeifen weil die Daten bei einem neuen Versuch wieder gelöscht werden.


    Vielleicht hilft das ja dem Einen oder Anderen dabei was aus dem Kopf in den Computer zu bekommen. :D

  • So. Ich hab das Ganze auch mal ausprobiert und tatsächlich eine 'Melodie' rausbekommen.

    Was ich jetzt noch wissen müsste um zumindest was einfaches zu basteln wäre wie man aus den Noten halbe, achtel etc. macht. Eine erste Idee war es einfach plätze frei zu lassen, aber gibt es da nicht ne elegantere Lösung?

  • So. Ich hab das Ganze auch mal ausprobiert und tatsächlich eine 'Melodie' rausbekommen.

    Was ich jetzt noch wissen müsste um zumindest was einfaches zu basteln wäre wie man aus den Noten halbe, achtel etc. macht. Eine erste Idee war es einfach plätze frei zu lassen, aber gibt es da nicht ne elegantere Lösung?

    Zumindest eine platzsparende. Schau mal aufs angehängte Bild, dort wo die Noten stehen. Wenn du hinter der 01 (das ist die Instumentnummer) ein 0F platzierst, kontrollierst du damit die Geschwindigkeit, mit der die Noten abgespielt werden. Natürlich muss noch ein Wert dahinter, z.B. 18 (ziemlich langsam, 03 = sehr schnell).

    Im Bild siehst du in dieser Reihenfolge: 1x Viertel, 1x Achtel, 2x 16tel, 2x 32tel, wobei nur die letzte 32tel-Note zu hören ist. Die erste wird in diesem Fall aufgrund des hohen Abspieltempos verschluckt.

    Eventuell erkennst du auch, wie die Noten zustande kommen: Ich habe immer den "F-Wert" der jeweils vorangegangenen Note halbiert.

    Falls du den Ninja Tracker verwendest, da ist diese Methode sogar eingebaut. Du musst im Notenfeld der jeweiligen Stimme nur SHIFT+O drücken. Das kann aber ziemlich wirr aussehen und eine Undo-Funktion gibt’s nicht, also besser vorher speichern.

  • Keine Ahnung, ob "Bereich" statt "Feld" deutlicher gewesen wäre. Zu "INSTRUMENT NUM.01" gehört alles, was direkt darunter steht. Und dort steht auch "Sustain/Release", eigentlich kaum zu übersehen. Schreibst du 9D dahinter, hörst du den Ton, denn alles andere in deinem Screenshot sieht richtig aus.

    :gahh: Willkommen in meinem Leben. Gestern gesucht wie blöde und nix gesehen.

    Heute aufm Handy mit dem kleineren Bild das Sustain/Release gefunden. :honk:


    Ich hoffe mein Geschreibe von gestern kam nicht falsch rüber, wenn ja dann tut es mir leid. :knuddl:


    Ach ja noch ganz wichtig. Ich habe eben den ersten Ton gehört. :thumbsup:


    Damit rückt auch die Möglichkeit näher auf dem CPC mal eine Demo zu programmieren. :ChPeace

  • Schon okay, im Grunde hast du ja eine kleine Schwäche in meiner Beschreibung entdeckt. Als ich den Text geschrieben hab, dachte ich mir noch "Erklärst du das vielleicht etwas zu laienhaft?" (da C64-Forum), aber dem scheint ja nicht so. Gut.
    Ich gratuliere zum ersten Ton. ;)

    Da fängt bei mir das Problem schon an *g* Wobei es z.T. wohl auch richtig gute Musiker/Composer gibt, die keine Noten können.

    Was aber im Umkehrschluss nicht heißt, dass ich deshalb irgendwie mal eben (oder überhaupt) ne Melodie schreiben kann.

    Ich kann auch keine grafischen Noten (mehr) lesen. Das war für mich nie erforderlich, denn ob C64, NES, Amiga, DOS, Synthesizer, Cubase - überall wird auch oder ausschließlich mit alphanumerischen Noten gearbeitet.

    Also die nötigen Emotionen, Einfühlsamkeit, Rhythmusgefühl, die Fähigkeit mich in Mukke reinzufinden, ein durchaus gutes Ohr dafür, hab ich wohl schon. Aber sobald ich selbst mal mit meiner LAPC-I (=MT32 mit ein paar zusätzlichen Sounds) (so wie hier  emulaThor ) oder SC-55, oder eben auch mit dem C64 was machen will, flutscht es eben nicht so richtig (eigentlich gar nicht) *g*

    Hm, für manche ist die elektronische/sterile Arbeitsumgebung ein Problem, da wenig oder gar nicht inspirierend. Vielleicht solltest du's ähnlich machen wie sparhawk: an einer Flussaue sitzend Melodien ins Handy summen oder pfeifen. :)

    Und mein Video ist auch fast so alt. Örgs - Deiner Mukke würde ich heute aber mal rasantere/abwechslungsreichere/interessantere Bilder spendieren ;) Ok zu meiner Entschuldigung sei gesagt, ich war daaamals™ noch eher Kopter Newbie.

    Och, immerhin untermalt meine Mucke überhaupt Bilder. Ist doch nett. Wenn du magst, kannst du demnächst natürlich Tänzerinnen für meine Tracks engagieren. :D Wobei - nein, "demnächst" würde es wohl nicht passen. Ich habe mal wieder Seltsames vor.

  • Danke für den Tipp.

    Werd ich heute Abend mit rumexperimentieren.