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Heute so MIDI sequenziert... (Entdeckungsreise Pro-16)

  • Weißt Du z.B. ab wann es die Endung .mid bei Midifiles gab? Gleich am Anfang als Standard? Oder kam das erst später?

    :D Hallo,

    sowas wäre auch interessant, weiß nicht genau (da wird mir gerade wieder bewusst, dass es viel Halbwissen gibt und beim Thema MIDI auch bei mir). Es gibt einiges zu erkunden rund um MIDI, aber mal wirklich in einer seriösen Quelle alles zusammengetragen haben, was dann auch ganz nützlich wäre- muss man evtl. nach suchen. Keine Ahnung wo, hätte ich gerne (nur das mit den Privatseiten, die gegenseitig die Fehler voneinander abkopieren, spare ich mir. Das alles zu korrigieren, ist mit zuviel ;(, woher auch die echten infos nehmen wäre die Frage) ... o.k., danach wäre man wohl endlich ganz Experte. Aber es spricht ja auch für das alte MIDI, dass alles irgendwie Jahrzehnte ging (auch bis in die Charts steuern damit, "steuern" hier quasi doppeldeutig, hehe), obwohl keiner alles genau weiß. Nur als Beispiel: die End-90er Cubase VST Versionen hatten auch z.B. interessante Editoren und Generatoren, Randomizingmöglichkeiten, MIDI Filter und sowas drin, da hatten aber wohl wenige was mit gemacht).


    Ich hatte mal den "Roland MIDI Guide", irgendwo liegt das noch als Text. Das war ganz gut von Anfang an erklärt, wenn ich mich richtig erinnere. Roland selber war ja auch bei der Erschaffung der Standards involviert.


    MIDI und Roland können mehr:

    Es gibt ja auch die Unterschiede, die Sinn machen können, wie z.B. SMF-0 und SMF-1. Kurzer Ausflug in die Zeit nach der MT-32: Die Roland Sequencer ab der XP-50 Workstation (das ist "JV 1080" als Keyboard mit 16 Spur Sequencer und gutem Disklaufwerk) konnten das alles super. Mit den Cubasen ließ sich schnell alles sinnvoll austauschen, ganz ohne Querelen oder Probleme. Dazu gab es auch noch eigene Roland-Sequencerformate und Sound- bzw. Patchdaten speicherbar etc., da ging auf eine Disk schon viel. Die Bedienung des Sequencers war zwar... na ja Roland eben, nicht soo der Spaß 8|:D, aber funktioniert hatte das alles top, schon 1995.


    Aber auch ganz ohne Roland:

    Es gibt viel ungenutztes Potential auch beim alten 1983er MIDI, z.B. könnte ich mit dem TD-11 V-Drums Modul (äh... doch wieder Roland :whistling:;) aber sowas geht auch mit anderen Marken glaube ich) super Lichtsteuerung machen, und wer weiß was noch alles möglich ist. Am Drummodul ist das schon so vorgesehen, aber man macht sowas ja irgendwie nie. Hehe: Trommel-Lichshow, wäre auch evtl. etwas zu viel des "Guten". Nerv...:roll: .

    - - - -

    Aber zurück zum Thema, wusste gar nicht, dass sowas wie das MT-32 als Emulation vorliegt, ist ein interessanter Thread.

    Wenn ihr das hinkriegt mit den Files, Formaten, Konvertierungen etc., könnte das ein erweitertes Wissen werden, womit auch C64 und MIDI besser in Schwung kommen könnte. Es ist immer mehr möglich, als man das so meint. Sieht man ja auch an SID Samples etc., so auch bestimmt mit dem MT-32 :kopp und Steinberg auf dem C64 8) .

  • Weißt Du z.B. ab wann es die Endung .mid bei Midifiles gab? Gleich am Anfang als Standard? Oder kam das erst später?

    :D Hallo,

    sowas wäre auch interessant, weiß nicht genau

    Wusste ich doch, dass die Frage nicht soo trivial ist ;)



    wusste gar nicht, dass sowas wie das MT-32 als Emulation vorliegt

    Ja und auch wirklich gut, bzw wenn ich mich richtig erinnere (ist schon wieder ne Weile her, dass ich mich mit Munt beschäftigt habe)

    eben auch mit Sysex Support, was IMO das Keyfeature ist, denn IMO erst mit den genialen Sysex (z.B. von Sierra - siehe Thread) klingt das Teil richtig gut.

    Aber auch die geilsten Sounds bringen natürlich nix ohne gelungene Tracks (wie ich daaamals™ bei meinen Versuchen mit der LAPC-I feststellen musste *g*). Aber emulaThor ist auf jeden Fall auf dem richtigen Weg.

  • Länger als ein halbes Jahr habe ich nicht mehr geklimpert mit Pro-16 und MT32-Pi! Lange hatte ich vorgehabt, mal wieder was zu improvisieren, erst heute hatte ich Gelegenheit, es zu machen.


    Es sind nur 4 Takte, dafür habe ich aber das Video mitlaufen lassen beim Improvisieren. Könnte etwas langatmig sein... Ich habe mich bei der Instrumentenauswahl zurückgehalten, damit das Video nicht noch länger wird und habe nur die Default-Presets benutzt auf den MIDI-Kanälen 2-10.


    Viel Spaß - und über Feedback freue ich mich, ob so eine "Entstehungsdoku" interessant ist oder zu anstrengend.


    [External Media: https://youtu.be/wv8UB45GZI0]

  • Und jetzt mal wieder was musikalisch schwer Verdauliches von gestern Abend. Noch etwas unfertiger und roher als sonst... Das Problem ist, dass das ganze Setup auch mal crasht und dann ist alles weg, dann muss man halt die beste Aufnahme nehmen, die man machen konnte, und kann nicht nochmal Kleinigkeiten optimieren und eine neue Aufnahme machen. Natürlich kann ich mich frei entscheiden, ob ich Euch hier etwas derart Unfertiges zumuten möchte. Aber in der Retro-Comminity ist eine Entscheidung zwischen Aufbewahren und Wegwerfen von Dingen schnell zugunsten von Aufbewahren getroffen.


    Aus verschiedenen Gründen benutze ich momentan (leider) nur die Default-Klänge vom MT-32, also die Klänge, die den MIDI-Kanälen 2-10 zugeordnet sind, wenn man das Gerät einschaltet. Das grenzt einen relativ stark ein, aber sowas mögen wir ja auch in der Retro-Welt. Und es ist dann auch schnell dokumentiert, welche Klänge ich verwendet habe. Das hier sind die MT32-Default-Klänge:



    Und das hier ist die Improvisation von gestern Abend:


    [External Media: https://youtu.be/wN_vFKPFn_c]