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Heute so MIDI sequenziert... (Entdeckungsreise Pro-16)

  • Hallo, im anderen Thread habe ich von Euch positives Feedback bekommen zu meinen Lernexperimenten mit dem MIDI-Sequencer Steinberg Pro-16 von 1986, den Frank Buss im Rahmen seiner Kerberos-Cartridge um 2015 wieder erschlossen hat für MIDI-am-C64-Neulinge wie mich, damit ich in 2021 mit dem neuen SIDKick-Midi-Interface von Frenetic in den Genuss komme, damit rumzuspielen.


    Ich werde hier Aufzeichnungen von meinen Experimenten abladen, in der Hoffnung, dass ihr Spaß dran habt. Es sind mehr oder weniger Improvisationen mit dem Ziel, den Pro-16 Stück für Stück bedienen zu lernen.


    Ich lade mal zu Beginn drei von fünf Impros ab, die ich diese Woche gemacht habe.


    Hat jemand von Euch auch was gemacht mit Pro-16?


    Disclaimer: Bisher mischt kein SID mit (außer beim Metronom)! Das Klang"modul" ist ein MT32-Pi, der Roland MT32 emuliert oder auch beliebige Soundfonts nutzen kann.


    Erstmal zwei Tracks. Wenn ich danach nicht verjagt werde, gibt es noch mehr. Ich versuche, unterschiedliche Musikrichtingen auszukundschaften.


    #3 Jazzfunk mit Soundfont "General User"

    [External Media: https://youtu.be/JTObhtm55wE]


    #4 MT-32 Beat (wie man acht Takte auf 5 Minuten streckt...)

    [External Media: https://youtu.be/oeHUkEnMv5s]


    Ausblick: #5 Freejazz-Improv :bgdev

  • Hat jemand von Euch auch was gemacht mit Pro-16?

    Könntest du bitte deinen gesamten Technikaufbau auf deinem Schreibtisch mal kurz näher beschreiben inklusive Verkabelung & verkabelter Gerätschaften?


    THX! :thumbup::thumbup:


    Ansonsten *WOW!* :verehr:


    P.S.: Wird endlich Zeit, dass ich mal mein Steinberg MIDI-Interface in Betrieb nehme ... mir fehlen aber noch Kabel etc. & ein bisschen Anfangs-Know-How. Und ich habe leider auch nicht das MIDI-Zusatz-Equipment so wie du.

  • Hallo, im anderen Thread habe ich von Euch positives Feedback bekommen zu meinen Lernexperimenten mit dem MIDI-Sequencer Steinberg Pro-16 von 1986

    Pro 16? Da klingelt bei mir was. Ich müsste irgendwo noch Pro 24 (direkter Vorläufer von Cubase?) für den Amiga rumliegen haben,

    womit ich auch mal rumgespielt habe.



    #4 MT-32 Beat (wie man acht Takte auf 5 Minuten streckt...)

    [External Media: https://youtu.be/oeHUkEnMv5s]

    Geil - mein geliebtes Roland MT-32 (wenn auch nur als Emu) :D

    Geile Drums, etc am Anfang, allerdings verlierst Du mich etwas ab dem Instrument, dass ab ca 60 Sekunden einsetzt, und IMO ein Tick zu laut abgemischt ist/zu holzhammerartig kommt (dabei hat gerade das MT-32 doch so viele schöne smoothe Sounds). Ich dachte erst es liegt nur an meinem Smartphone, aber auch auf guten Boxen kommt das IMO so. Ist aber nur ein Detail - ansonsten gefällt mir Dein Track + Setting :thumbup:

  • ja, do nen Tutorial wäre was ;)

    Hab vor X Jahren div. original Disketten von (hab den Vornamen vergessen) Steinberg direkt bekommen. Nicht nur Pro 16.

    Dazu hsb ich ein Commodore Midi-Keyboard, leider hab ich mal im Wahn das Steinberg Interface vertickt 🙄

  • Hucky : Über ein Pro-16-Tutorial kann man gern nachdenken, wenn ich sattelfest bin, kann ich da was Kleines machen, aber es gibt auch ein PDF-Handbuch im Release auf CSDb, welches Frank Buss mit Erlaubnis der Firma Steinberg eingescannt hat.


    Lutz G: Ja, bei der Improvisation #4 sind die Drums akzeptabel und der Rest ist recht schnell hingeklatscht. Evtl. nehme ich mir nochmal den Drumbeat irgendwann und mache was anderes dazu. Wenn ich halt nur eine Dreiviertelstunde Zeit habe und die Drums haben davon 30 Minuten eingenommen, dann bleibt halt am Ende wenig Zeit für die Melodie, und vielleicht ist Melodie/Harmonien auch nicht meine Stärke. Ich nenne es ja Improvisation, weil es keine „Studioproduktion“ ist, sondern eher eine Skizze.


    Parser: Mein MIDI-Setup ist essentiell (wenn ich Schnickschnack weglasse): Zwei MIDI-Kabel. Ein C64. Ein MIDI-Interface. Ein MIDI-Keyboard (aus den 90ern ohne interne Klangerzeugung) und, weil kein MIDI-Synth oder Klangmodul vorhanden ist, der MT32-Pi. Dann zur Aufzeichnung des Outputs ein Stereomischpult - auf einem Kanal piept das SID-Metronom und auf dem zweiten Kanal hängt der MT32-Pi. Am Mischpult habe ich dann ein Homebrew-Audio-Interface, was mir erlaubt, direkt in mein Android- Smartphone Ton und Bild als Video aufzuzeichnen, so dass ich unkompliziert mitschneiden kann, wenn ich das will.


    Das Problem ist: Welches Klangmodul ist adäquat für MIDI-Musik am C64? MT-32 ist zumindest zeitlich in den 80ern, auch wenn MT-32 eher zu DOS-Game-Soundtracks gehört. Es gibt beim C64 halt den SID, der macht die Musik. Es gibt keine MIDI-Synth-Sounds, die man direkt mit dem C64 verbindet. Darüber hinaus langweilen mich die MT-32-Sounds etwas, vor allem die Drums. Trotzdem wollte ich nicht gleich wieder wegrennen und irgendeinen Soundfont nehmen mit cooleren Drums, weil es ja irgendwie in den 80ern bleiben soll (vorerst). Also habe ich mich gezwungen, doch nochmal was mit den MT-32-Sounds zu machen - ich kenne sie ja auch gar nicht so gut. Es soll nicht so klingen, als hätte ich MT-32 schon sehr lange sehr gut gekannt.


    Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe gegen meine Vorbehalte gegen MT-32 gegenangekämpft. Es war ein harter Kampf. :bgdev

    Quote

    Ausblick: #5 Freejazz-Improv :bgdev


    [External Media: https://youtu.be/2kzW-3YP_UI]

  • Lutz G: Ja, bei der Improvisation #4 sind die Drums akzeptabel und der Rest ist recht schnell hingeklatscht. Evtl. nehme ich mir nochmal den Drumbeat irgendwann und mache was anderes dazu. Wenn ich halt nur eine Dreiviertelstunde Zeit habe und die Drums haben davon 30 Minuten eingenommen, dann bleibt halt am Ende wenig Zeit für die Melodie, und vielleicht ist Melodie/Harmonien auch nicht meine Stärke. Ich nenne es ja Improvisation, weil es keine „Studioproduktion“ ist, sondern eher eine Skizze.

    Dass Du überhaupt sowas hinbekommst ist schon stark. Bei aller Begeisterung für meinen Roland Park (LAPC-I, SC-55, etc) ist mir das Komponieren leider nicht so gegeben...


    Darüber hinaus langweilen mich die MT-32-Sounds etwas, vor allem die Drums.

    Die Factory Sound vom MT-32 sind ja bekanntlich auch nicht soo stark. Da sind dann Sysex Dein Freund (wenn der von Dir genutzte Emu das unterstützt). Z.B. die Sierra Sound Wizards haben das Großartiges geleistet. Deren Soundbanks dürfte man alle im Netz bekommen.

  • Jetzt müsste man nur noch in den Charts landen.

    Charts! Gibt es sowas noch? Ich dachte, das wäre auch schon retro. :D

    Da sind dann Sysex Dein Freund (wenn der von Dir genutzte Emu das unterstützt). Z.B. die Sierra Sound Wizards haben das Großartiges geleistet

    Das ist ein sehr guter Tipp. Ich habe schon ein wenig recherchiert, aber ich muss auch bei MT-32 ganz vorn anfangen mit dem Lernen, genau wie beim Pro-16-Sequencer. Für den MT-32 habe ich mir mal aus den PDF-Scans des Manuals die Instrumentenliste ausgedruckt und die Default-MIDI-Kanal-belegung mit Instrumenten. Ein Problem mit Pro-16, das ich noch nicht lösen konnte, ist, dass Pro-16 zwar meine Kompositionen auf Diskette speichert und sich diese auch wieder laden lassen, aber die Instrumentenwahl (also die Program Changes) werden bisher nicht mitgespeichert und mir ist unklar, ob das überhaupt möglich ist.


    Will heißen: Wenn ich spontan und wahllos 10 Instrumente auswähle und damit jamme, gehen die mir nach dem Speichern verloren und ich muss sie wieder raussuchen, was gar nicht so einfach ist. Und eine Buchführung ist nicht unmöglich, aber sehr kontraproduktiv, weil man manchmal einfach spontan nochmal den Patch wechselt und unter Umständen gar nicht sieht, was man da gerade ausgwählt hat, weil man gerade nicht auf das OLED-Display schaut.

  • Da sind dann Sysex Dein Freund (wenn der von Dir genutzte Emu das unterstützt). Z.B. die Sierra Sound Wizards haben das Großartiges geleistet

    Das ist ein sehr guter Tipp. Ich habe schon ein wenig recherchiert, aber ich muss auch bei MT-32 ganz vorn anfangen mit dem Lernen, genau wie beim Pro-16-Sequencer. Für den MT-32 habe ich mir mal aus den PDF-Scans des Manuals die Instrumentenliste ausgedruckt und die Default-MIDI-Kanal-belegung mit Instrumenten. Ein Problem mit Pro-16, das ich noch nicht lösen konnte, ist, dass Pro-16 zwar meine Kompositionen auf Diskette speichert und sich diese auch wieder laden lassen, aber die Instrumentenwahl (also die Program Changes) werden bisher nicht mitgespeichert und mir ist unklar, ob das überhaupt möglich ist.

    Kannst Du mit Pro16 Sysex senden? Ansonsten gabs auf den DOSen auch Tools, die sowas machen. Dito Soundeditoren (LA) für MT-32.

    Du könntest auch die Sounds am PC editieren, und dann für Dein C64 Setup nutzen.


    Auch kannst Du mal mit fertigen Sysex Banks hier rumspielen (in den Archiven oft als separate .syx Dateien enthalten), diese nutzen. Sind wie gesagt oft hervorragend...


    http://www.midimusicadventures…studios/midi-soundtracks/


    Würde mich mal sehr interessieren, was Du damit an Midis machst :thumbup:

  • Und eine Buchführung ist nicht unmöglich, aber sehr kontraproduktiv, weil man manchmal einfach spontan nochmal den Patch wechselt und unter Umständen gar nicht sieht, was man da gerade ausgwählt hat, weil man gerade nicht auf das OLED-Display schaut.

    Aufschreiben ist zwar mehr Arbeit, aber macht irgendwie auch retromäßig Spaß, die Notizen zu Tracks mal wieder anzuschauen. Was hilft, ist Vordrucke oder auch Handgeschriebenes zu machen, die kopieren und es kann losgehen. Sowas einfaches reicht schon, wie oben Trackname, Datum und was einen dazu interessiert, Klangerzeuger und etwaige Besonderheiten bzgl. Verkabelungen etc. . Auch Verweise auf mögliche, selbst erstellte Soundsets, die auf anderem Blatt stehen- das klappt alles ganz gut (wenn man nicht so krickelt wie ich ;(^^ ) . Samplesets mit Tastatur-Mapping und sowas wie Sounddesign-Infos auf eigene Blätter.

    Dann (wenn man 16 Channel per MIDI Port hat- weiß aber jetzt nicht, was da bei MT 32 oder anderen Emulationen hin kann) einfach von 1 bis 16 runter Nummern in den Zeilen voranstellen und dahinter einiges frei lassen. Da kommen die Sounds mit Nummern, Plätzen, Banken und sowas hin, und auch bei Änderungen kann man im Nachhinein noch was lernen, wenn man was durchgestrichen hat und etwas anderes probiert. Ist dann sowas wie eine kleine Historie (der Irrtümer und Korrekturen :D). Unten können Notizen zum Aufbau etc. hin. Oder auch Tipps, was man besser nicht macht (ich weiß noch beim Roland XP-50 Keyboard war wichtig: " nicht 'write' , während MIDI Daten fließen! ". Da mal ab- und zu draufzugucken, hatte weitere Abstürze mit Datensalat verhindert).


    Wenn man das mag mit Papier und oldschool, macht es einem unter Umständen auch viel bewusst und ist zudem ganz witzig, wenn man sowas nach einer Zeit mal wieder raussucht. Hatte man den Bass dreimal geändert, Sfx 2x oder dann ganz gestrichen? Dahinter eine Notiz, dass das besser woanders reinpasst? ^^ .


    Auch was Audio angeht, helfen recordete Zwischenversionen, fehlendes Total Recall zu ersetzen. Seit ich das mache, fehlt mir nichts weiter von heutigen Möglichkeiten. Notizen machen und viele Audioschritte recorded haben, zu denen man evtl. auch zurückgehen kann. Wenn dann mal was fertig wird, kann man sowas wieder löschen.


    Aber ist natürlich händisch sowas, mag nicht jeder. Mir geht's andersrum, dieses heutige- dass einem alles abgenommen wird und man nicht mehr weiß, was das alles ist und was man gemacht hat- ist mir nicht geheuer. Dann lieber weniger machen aber mehr Papier dazu haben ^^.

  • Die Drums gehen gut ab. Könnte ich mir auch als Zwischensequenz bei nem Sierre Adventure vorstellen.

    BTW: Klingt mir nicht so nach den Factory Settings (geiler Hall - oder was das genau beim MT-32 ist).

    Hast Du was von den Sierra .syx genommen?

  • Nein, so schnell lerne ich nicht!


    Der Sound kommt aus dem MT32-Pi und der hat für die mt-32-Emulation eine Reverb-Einstellung, die ich nicht verändert habe.

    Siehe: https://github.com/dwhinham/mt32-pi/wiki/Configuration-file


    Das heißt, da ist immer ein Reverb dabei (evtl. ist das beim Original-MT-32 auch irgendwie so, das muss ich noch lernen). Meine MIDI-Impros, welche MT-32-Sounds benutzen (das sind alle außer der Nummer #3, wo ich Fluidsynth-Soundfont-Emu nutze mit Soundfont GeneralUser), haben alle dieses gleiche Reverb-Setting.


    Bei der Impro #6 von gestern habe ich viel mit dem Pitchbend-Wheel gemacht. Das Ziel ist: Sounds rauskriegen, die sich ungewohnt anhören und Drumsounds suchen, die nicht so langweilig klingen wie die Preset Bass- und Snare-Drum. Also mehr Rumprobieren mit den Percussion-Sounds (113-122). Und mit Pitchbend kann man die "Deep Snare" auch noch "verbessern". (Pitchbend heißt -> Rad am Keyboard mit der Hand drehen.)


    Mein Ziel momentan ist: Erstmal Fluidsynth-Soundfonts unbenutzt lassen (die klingen cooler) und auf MT-32-Sounds beschränken und sehen was da geht und lernen. Das ist so eine Art künstliche Beschränkung, wie man sie in der Retro-Szene mag. ;) Andererseits könnte ich auch gar nicht MT-32-Emu und Fluidsynth gleichzeitig laufen lassen. Das würde gar nicht klappen, da müsste ich mein Setup erweitern. Ziel ist momentan auch, dass der PC ausgeschaltet bleibt.


    Musik wird gemacht nur mit den Geräten MIDI-Keyboard, C64 mit MIDI-Interface (hier SIDKick), Steinberg Sequenzer Pro-16 und dem Raspberry Pi mit der MT-32-Emu (MT32-Pi).

  • Das heißt, da ist immer ein Reverb dabei (evtl. ist das beim Original-MT-32 auch irgendwie so, das muss ich noch lernen).

    Ja da wird gerne mit Reverb (?) gearbeitet.

    Cool wäre, wenn Du das mal als .mid recordest/anbietest, dann kann ich es auch mal auf meiner MT-32/LAPC-I abspielen....



    Das heißt, da ist immer ein Reverb dabei (evtl. ist das beim Original-MT-32 auch irgendwie so, das muss ich noch lernen). Meine MIDI-Impros, welche MT-32-Sounds benutzen (das sind alle außer der Nummer #3, wo ich Fluidsynth-Soundfont-Emu nutze mit Soundfont GeneralUser), haben alle dieses gleiche Reverb-Setting.

    Die Fluidsynth sind dann aber keine MT-32 Sounds?



    Mein Ziel momentan ist: Erstmal Fluidsynth-Soundfonts unbenutzt lassen (die klingen cooler) und auf MT-32-Sounds beschränken und sehen was da geht und lernen.

    Ja das finde ich besser (beantwortet dann wohl auch meine obige Frage?).

    Mach bitte auf jeden Fall mal eine echtes MT-32.mid :thumbup:

    Falls Du irgendwann auch mal mit Sysex arbeitest, der MT-32 Emu Munt am PC (gibts auch für Linux meine ich) kann das glaube ich.

    Du kannst ja am C64 improvisieren, und das dann als .mid ebenfalls releasen.

    Noch ein Schritt weiter wäre noch, wenn Du die .syx dazu mitlieferst - sogar direkt embedden in ein Midifile geht (später am PC bearbeitet).


    Das ist so eine Art künstliche Beschränkung, wie man sie in der Retro-Szene mag. ;)

    Genau - die Kunst ist ja den MT-32 richtig gut auszunutzen, und es ist wirklich fantastisch, was man da rausholen kann.


    BTW: Wie wäre ein C64 Game mit Midi-Sound? Gibts das schon, und wenn nicht, wäre das technisch möglich (natürlich braucht man, wie z.B. auch bei DOSen ein Midiinterface für ein externes MT-32)?

    Larry C64 anyone? :D8)

  • Falls Du irgendwann auch mal mit Sysex arbeitest, der MT-32 Emu Munt am PC (gibts auch für Linux meine ich) kann das glaube ich.

    MT32-Pi benutzt ja auch Munt für die MT-32-Emulation, das sollte also genauso konfigurierbar sein wie Munt am PC.

    Cool wäre, wenn Du das mal als .mid recordest/anbietest, dann kann ich es auch mal auf meiner MT-32/LAPC-I abspielen....

    Tja, ich speichere meine Sessions am C64 mit Pro-16 auf Diskette. Diese Dateien kann ich Dir anbieten. Aber was ist das für ein Format? Und wie kannst Du Dir das in Dein Format konvertieren? :) Ist halt retro. Steinberg Pro-16 ist von 1986, da gab es noch keine .mid-Files, oder? Da gab es noch kein General Midi! :D

    Die Fluidsynth sind dann aber keine MT-32 Sounds?

    Soundfonts sind erstmal offen für alle möglichen Sounds, siehe https://github.com/FluidSynth/fluidsynth/wiki/SoundFont

    Aber es gibt auch den Versuch, MT-32-Sounds wieder in einen Soundfont zu packen: https://www.vogons.org/viewtopic.php?t=33990

    Das ist aber bei meinem Setup dann nicht relevant.

    BTW: Wie wäre ein C64 Game mit Midi-Sound? Gibts das schon, und wenn nicht, wäre das technisch möglich (natürlich braucht man, wie z.B. auch bei DOSen ein Midiinterface für ein externes MT-32)?

    Es gibt zwei C64-Demos mit MIDI-Sound: Einmal Instinct von AteBit und einmal HIRO von MrMouse/Xentax. Mir ist kein Game bekannt, wo die Sound-Engine MIDI oder SFX SoundExpander nutzen würde. (Die furchtbaren Demo-Editoren aus den 80ern für den SoundExpander mal ausgeklammert.)

  • MT32-Pi benutzt ja auch Munt für die MT-32-Emulation, das sollte also genauso konfigurierbar sein wie Munt am PC.

    Ah ok - das ist cool. Dann müssten auch Sysex funzen.


    Tja, ich speichere meine Sessions am C64 mit Pro-16 auf Diskette. Diese Dateien kann ich Dir anbieten. Aber was ist das für ein Format? Und wie kannst Du Dir das in Dein Format konvertieren? :) Ist halt retro. Steinberg Pro-16 ist von 1986, da gab es noch keine .mid-Files, oder?

    Türlich. Aber es gab immer auch unterschiedliche Süppchen von Programmen. Bei Cakewalk z.B. .wrk wenn ich mich recht entsinne.


    Da gab es noch kein General Midi! :D

    MT-32 ist auch kein General Midi ;)


    Es gibt zwei C64-Demos mit MIDI-Sound: Einmal Instinct von AteBit und einmal HIRO von MrMouse/Xentax.

    Oh cool - welches Midi Gerät wurde da genommen? Oder einfach GM?


    Müsste dann ja mit nem Emu + Midi über USB auch funzen? Unterstützt Vice Midi?


    Mir ist kein Game bekannt, wo die Sound-Engine MIDI oder SFX SoundExpander nutzen würde.

    Hmm - wäre dann mal ne Idee :D

  • Hehe: "PRESET-KLANGFARBEN". Roland hatte damals noch anders formuliert ^^ .


    Ich bin auf dem Weg, den Du beschreibst. :thumbsup:

    :D ja! Und es geht bei dieser Vintage-Art, mit physikalischem Papier, auch mehr, was man wirklich gebrauchen kann- ich hab' mal etwas in einer Mappe gestöbert.


    Ansich wollte ich mich ja hier aus den Threads eher heraushalten, aber dieser ist verlockend (selten, dass hier mal ernsthaft MIDI dran kommt, das freut). Daher steuere ich zum Thema "Krickelei, die aber auch hilfreich ist" zwei Bilder bei:

    - das eine ist auch ein fast reines Thema Roland (Soundset aus der JV 1080- Zeit Mitte 90er: nur die Channel 1 und 9 sind in der MIDI Thru-Kette für einen anderen Klangerzeuger vergeben, daher bei Roland Off. Nicht verwirren lassen, da steht auch "EMU", aber da ist die Marke mit gemeint).

    - Analoge EQ-Kanalzüge, die man nie mehr genau so eingestellt bekommt, wie in der einen Version XYZ? Wie war denn das noch... einfach ein bissel malen- ist nicht genau, aber hilft unter Umständen.


    (Sampleset- Erstellung, ebenfalls gefunden, lasse ich hier mal weg, das ist ein anderes Thema. Da kann man auch in einer Zeile viel Info haben, die länger haltbar sein dürfte, als die ganzen Formate, Betriebssystemversionen etc. der schnelllebigen Zeit heute.

    Ziel ist momentan auch, dass der PC ausgeschaltet bleibt.

    :thumbsup: . Das ist immer wieder ein gutes, mittlerweile besonderes Flair !