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C64 Spiele, die Ihr nie geschnallt habt...

  • Mein erster Joystick ein Quickshot II hat das alles ausgehalten und existiert bis heute.

    Dann warst Du aber sehr zärtlich zu deinem besten Stück :S


    Hab meine beiden Quickshot II auch noch, aber deren Ruf hinsichtlich Haltbarkeit und Kontaktsicherheit ist ja nicht der Beste... Wobei ich durch den Ankauf div. Konvolute inzw. auch einige andere Sticks ausprobiert hab und feststellen musste, dass auch die Mikroschalter-Teile einfach zu lange Wege und teils auch hohe Kräfte brauchen, aber mit den Pads kann ich mich auch nicht anfreunden mit meinen "Bratzn" (bayr. für große Hände), ideal finde ich die analogen Joysticks vom PC, die gehen schön leicht und liegen doch gut in der Hand.


    Werd mir mal einen solchen -mit selbstkonfigurierbarer Schalt-Schwelle- zum digitalen Stick umbauen...

  • Ich erinnere mich, dass ich unbedingt das Spiel zur Fernsehserie "V" spielen wollte und keinen Plan hatte, was man da machen musste. Dabei wollte ich unbedingt, weil ich die Serie förmlich verschlungen hatte damals.

    Stimmt, das Spiel fand ich anfangs interessant und spannend, mit fremdartigem Countdown und Robotern. Bin aber nie aus dem ersten Raum herausgekommen. Das nagte schon - so ein großes Raumschiff, sicher voll spannend und ich komm nicht an den Barrieren von Raum 1 vorbei :(

  • …dass auch die Mikroschalter-Teile einfach zu lange Wege und teils auch hohe Kräfte brauchen…

    Zumindest bei den Competition Pro kann man die Kräfte reduzieren indem man die Feder weglässt.

  • Theatre Europe, denn ohne das Codewort "Midnightsun" konnte man keine Atomwaffen abfeuern. Das gab es aber glaube ich nicht einmal in der Anleitung, sondern nur per Telefon. :)

    Erst dank Internet habe ich damals das Passwort rausgefunden. Spiele ich sogar heute noch gerne.


    Die meisten anderen komplexen Spiele hat mir immer ein Nachbar erklärt, heute Mittelschullehrer. :)


  • Bei mir waren es meistens Action Adventures oder seltsame Puzzle an denen ich gescheitrt bin.

    Ich habe damals Impossible Mission echt intensiv gespielt, habe das aber nie beenden können weil ich das Zusammensetzen des Puzzles nie verstanden habe. Irgendwann habe ich dann das Interesse verloren, weil es doch recht lahm war ein Spiel zu starten, bei dem man eh wusste dass man es kurz vor Ende abbrechen muss. Den Nachfolger habe ich dann damals echt dankend angenommen. :) Abgesehen von dem umfangreicherem Plattformteil, war das Puzzle diesmal auch zu lösen. :)


    Max Headroom war auch ein Titel den ich atmosphärisch sehr schätzte, aber ebenfalls nie kapierte was die Programmierer jetzt von mir wollen. :(
    Das gehörte auch zu den Spielen die ich echt versucht hatte zu mögen.


    Red L.E.D. war auch ein Titel den ich echt versuchte zu mögen. Schicke Grafiken, flottes Gameplay aber keine Ahnung ob man das Spiel abschließen kann.

    Und Gates Of Dawn habe ich damals recht intensiv gespielt. Bei dem Titel ist es mir bis heute noch ein Rätsel wie man ernsthaft kapiren soll wie man vorran kommt. Vor einigen Jahren hat mal ein User aus Lemon den Assemblercode ausgelesen - so wie ich das zumindest verstanden habe - und damit eine Komplettlösung ins Netz gestellt. Ich habe mich echt riesig gefreut, weil das wirklich eines meiner KIndheitsmysterien war. Atmosphärisch finde ich das selbst heute noch angenehm surreal-verstörend.

    Und eines meiner Kindheitstraumatas war Monty On The Run. Da ich keinen Plan hatte welche Gegenstände man anfangs anwählen muss um die Kanalisation zu durchqueren, stand ich nach monatelangem Üben irgendwann vor einer verschlossenen Tür die mich partout nicht durchließ. Und die Anleitung war diesbezüglich leider auch nicht sehr hilfreich. Ich hatte das Spiel damals in der 10 Great Games Sammlung, die wirklich gut war. Gefühlte viele Jahre später - aber vermutlich waren es nur ein paar Monate - stand die Kombination tatsächlich in einer ASM. Hin und wieder gibt es echt so Momente in der KIndheit/ Jugendheit an die man sich noch erinnern kann, als wären die erst letztes Jahr gewesen. Und dieser Moment, als ich dank der ASM endlich diesen Raum - der mir solange versperrt blieb - passieren konnte hatte echt was magisches. :) Generell hatte das Spiel viele magische Momente für mich, aber das wäre hier zu lang.

    Seltsamerweise habe ich es damals geschafft mir irgendwie Spy Vs. Spy beizubringen, was hier einige male erwähnt wurde. Könnte aber auch daran liegen dass DAS Spiel damals überhaupt der Grund war warum ich einen C64 haben wollte. Zuvor haben mich Computerspiele so ziemlich null interessiert.

    Ansonsten waren es meistens Action-Adventures, die ich oft wegen dem Erkinden mochte, aber nie kapiert habe was ich machen muss. Da war ich einige Jahre später echt dankbar, dass es irgendwann das Internet gab und man das gesammelte Wissen über die Spiele miteinander austauschen konnte. :)

  • Mein erster Joystick ein Quickshot II hat das alles ausgehalten und existiert bis heute.

    Wow! Der war ja nicht SO gut verbaut. Mein Liebelingsstück war der The Arcade. Von der Qualität her genauso wie der Competition Pro, sah auch ähnlich aus von der Verarbeitung. War aber IMO besser weil er spitz zulief und damit besser in der Hand lag.


    http://photos1.blogger.com/img/47/1847/320/arcade.jpg

  • Ui, ein Zweitaccount, an den ich mich nicht mehr erinnere? Der auch einen "The Arcade"-Fetisch hat? :D


    Viele Spiele hat man sich damals erarbeitet, weil ja kein Mensch Originale mit Anleitung hatte. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich "The Sentinel" rausbekommen habe. Da war ja die kryptische Tastatursteuerung. Und trotzdem habe ich es hinbekommen, und verdammt, ist das ein geniales Spiel.


    Soviele Möglichkeiten gab es ja in der Regel nicht. Das hat man mal alles abgeklappert (Joystick in alle Richtungen, in alle Richtungen mit Knopf, Space, F-Tasten hat ja fast immer alles abgedeckt)

  • Und eines meiner Kindheitstraumatas war Monty On The Run. Da ich keinen Plan hatte welche Gegenstände man anfangs anwählen muss um die Kanalisation zu durchqueren, stand ich nach monatelangem Üben irgendwann vor einer verschlossenen Tür die mich partout nicht durchließ. Und die Anleitung war diesbezüglich leider auch nicht sehr hilfreich. Ich hatte das Spiel damals in der 10 Great Games Sammlung, die wirklich gut war

    Die Anleitung von der Sammlung war echt bei allen Spielen weniger hilfreich als sie sein konnte...


    Genau deswegen hab ich Highway_Encounter nie kapiert. Monty hab ich damals früh aufgegeben weil ich eben keine lust hatte wegen den auszuwählenden Gegenständen zu scheitern und bei Future Knight hatte ich das dumpfe Gefühl, dass mir die Anleitung auch was verschweigt...

  • Als kleiner Knirps vor vielen Jahrzehnten: Jack the Ripper

    https://www.c64-wiki.de/wiki/Jack_the_Ripper

    Klar, war ein Textadventure auf Englisch. Weder konnte ich Englisch Ende der 80er, noch wusste ich was ein Textadventure war. Ich hielt den Textanteil damals für ein Intro und fragte mich wie ich endlich zur Action komme :D

    Hehe - den Aspekt hatte ich noch ganz vergessen, dass wir u.U. punkto Alter daaamals™ bei den ersten Games auch ziemlich auseinander waren. Ende der 80er turnte ich schon in den USA (New York) rum :D. 1983 am C64 war ich immerhin schon Teenager, allerdings mit so gut wie keinen Erfahrungen punkto Games (vorher nur kurz etwas Atari VCS gedaddelt), aber mit gutem Schulenglisch. Adventures waren auch für mich absolut neu. Z.B. auch dieses "Kill Spider" Teil, was in meiner Clique ein geflügelter Begriff für Schrottspiele werden sollte, ne Meme (wie man es heute nennen würde) a la Choplifter hier im Forum *g*. Ich muss irgendwo noch die Disk groß rot mit "KILL SPIDER!" beschriftet rumliegen haben. *g* Das Adventure hatte nur schrottige Zeichensatzgrafik - heutige Macher von Zeichensatz Games mögen nicht böse sein, aber wir waren daaamals™ gnadenlos bei der Erwartungshaltung punkto Spielen. Immerhin hatten wir ja die Leerdisks dafür selbst gekauft :D

    Man sah als Introscreen des (Basic?) Adventure eine riesige (Zeichensatz) Spinne an einem Faden hängen. Ich gab also "Kill Spider" ein,

    Worauf der strunzdoofe Parser was von "es gibt hier keine Spinne" ausgab (ich übersetze in .de - das Adventure war auf Englisch).

    Auch später hatte ich kein Plan was los war - passend zu dem Thread hier...

    Dann lieber sowas wie "Gruds in Space" oder "The Hobbit", was ich mit Begeisterung spielte, und auch thx der Mailbox Solves da gut weiterkam...

  • Und Gates Of Dawn habe ich damals recht intensiv gespielt. Bei dem Titel ist es mir bis heute noch ein Rätsel wie man ernsthaft kapiren soll wie man vorran kommt. Vor einigen Jahren hat mal ein User aus Lemon den Assemblercode ausgelesen - so wie ich das zumindest verstanden habe - und damit eine Komplettlösung ins Netz gestellt. Ich habe mich echt riesig gefreut, weil das wirklich eines meiner KIndheitsmysterien war. Atmosphärisch finde ich das selbst heute noch angenehm surreal-verstörend.

    OMG ... ich habe mir mal das LP angeschaut - das tut ja schon weh ... wie soll man denn auf solch kranke Lösungen kommen?! Ich frage mich, wer von den Programmierern hat gedacht, das das ein gutes Spiel-Prinzip sei ... aber wird ja schon im Abspann darauf eingegangen: "All the men played Virgin Games ended up demented" :freak


    [External Media: https://youtu.be/YWj3tm45RI0]


    Ich belasse es einfach mal dabei, das das Anschauen von Longplays von vielen Spielen befriedigender ist, als das Ding selbst zu spielen.:popcorn:

  • Ich hielt den Textanteil damals für ein Intro und fragte mich wie ich endlich zur Action komme :D

    Das klingt ja fast wie meine ersten Annäherungen ans andere Geschlecht :love::cursing::X:weg:

    BTW: Ich interessierte mich daaamals™ (aus heutiger Sicht) erschreckend wenig für Mädels, zumindest machte ich daaamals™ im "Real Life" (wie man heute sagen würde), wenig (wieder erschreckend wenig *g*) Anstrengungen in diese Richtung. Es gab ja so viel Wichtigeres, wie C64 Games daddeln/kopieren, rechtzeitig vom RC-Car/RC-Boot fahren wieder zu Colt Seavers zu Hause sein, usw...


    Was das mit diesem Thread zu tun hat? Naja so ganz war ich den Mädels dann doch nicht abgeneigt. Ich sag nur Artworx. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es hier nur einen einzigen männlichen Spieler/C64 Freak gibt (also hier 99,9 Prozent), bei dem es bei diesem Namen nicht sofort klingelt :D Ich hatte punkto (Strip) Poker von Tuten und Blasen keine Ahnung - schnallte also zunächst (passend zum Thread) nix. Aber anders als z.B. bei Sentinel hatte ich hier nen (sehr großen) Anreiz das Game zu schnallen , den ich wohl nicht weiter erläutern muss.8)

    Also wäre das quasi ne Unterkategorie, Spiele, die ich zunächst nicht schnallte, aber eine große Motivation hatte alles über sie zu lernen :D

    Ich sollte dann punkto (normalem *g*) Poker im Real Life immerhin so gut werden, dass ich kaum noch ne Runde (wieder ohne Strip - leider? *g*) fand, wo man mit mir zocken wollte. *g*

  • ... wie soll man denn auf solch kranke Lösungen kommen?! Ich frage mich, wer von den Programmierern hat gedacht, das das ein gutes Spiel-Prinzip sei ...

    Na ja, viele Spielentwickler waren selber noch sehr jung, viele Sachen sind von Einzelpersonen oder sehr kleinen Teams entwickelt worden und das ganze Thema Computerspiele war noch sehr neu. Da wurde viel ausprobiert und dabei wurden auch sehr viele Fehler gemacht. Es ist ein mittleres Wunder, daß dabei doch eine Reihe toller Spiele rausgekommen ist. Aber vieles ist halt auch nahezu unspielbar oder zumindest nach heutigen Maßstäben einfach kein gutes Design. Früher kannte man es halt oft nicht besser und heute sieht man es teils mit eine rosaroten Brille, aber selbst viele Klassiker sind nach heutigen Maßstäben keine Designmeisterwerke und die grenzwertigen Spiele der 80er erfordern heute schon viel Leidensfähigkeit. Und das betrifft auch Sachen von großen Firmen.

  • ob man mit einer Spielemechanik nicht klarkommt


    Summergames etc: da waren mir die Joysticks zu schade (und teuer) dafür, zudem hatte ich damals ja noch fester gebaute Dinge zum dran schütteln, war halt alles noch neu und so :saint:

    Ich würde eher sagen - bei so einem grandiosen Ausnahmespiel wie Summer Games wäre es Perlen vor die Säue, es nicht mit nem anständigen Joystick zu daddeln 8)



    Mein erster Joystick ein Quickshot II hat das alles ausgehalten und existiert bis heute.

    Dann warst Du aber sehr zärtlich zu deinem besten Stück :S


    Hab meine beiden Quickshot II auch noch, aber deren Ruf hinsichtlich Haltbarkeit und Kontaktsicherheit ist ja nicht der Beste...

    Grobmotoriker Alarm? Ich hatte diese Atari Joysticks, die bei mir ewig hielten. Nicht nur bei Summer Games, auch trotz diversen richtigen Ruckelorgien :D


    Punkto Grobmotoriker fällt mir Niki Lauda ein. Genau - er war es gerade nicht (trug ja weidwunde F1 Wagen weltmeisterlich oft bis ins Ziel - .at 1984 anyone - gell RobertK ? :D8)). Lauda achtete wenn er für seine Airline neue Piloten einstellte sehr darauf, wie diese z.B. mit dem Schubhebel umgingen "einige rissen daran richtiggehend - ohne Gefühl".

  • Zumindest bei den Competition Pro kann man die Kräfte reduzieren

    bleiben die langen Schaltwege...

    Legst einen Ring um das untere Ende des Steuerknüppels. Der Steuerknüppel drückt ja unten ganz banal Microschalter, die 5mm oder so entfernt sind. Legst du einen Gummiring von 3mm Stärke um das Ende, sind es nur noch 2mm Weg.

  • Da wurde viel ausprobiert und dabei wurden auch sehr viele Fehler gemacht. Es ist ein mittleres Wunder, daß dabei doch eine Reihe toller Spiele rausgekommen ist.

    Auch wieder wahr, da bin ich bei dir. Aber das Motto lautet ja ausnahmsweise mal "nicht geschnallt", und nicht "Meisterwerke der Usability" ;)