QuickByte 2 EPROM Brenner und 27C256

Es gibt 23 Antworten in diesem Thema, welches 3.124 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (9. September 2021 um 23:55) ist von Parser.

  • Hallo zusammen,

    das ROM meiner 1581 ist defekt und ich möchte ein Austausch-EPROM brennen. Ich habe den QuickByte 2 EPROM-Brenner von Jann Datentechnik. Dieser unterstützt das von der 1581 benötigte 27256. Meine Frage ist nun: Kann ich damit auch 27C256 brennen? In der 1581 verwendbar sollte 27C256 ja sein.

    Danke schonmal.

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    Autor von GeoSpeedBoot [64’er Extra 01/94, Go64 08/98 und 09/98] - 2×2 Master Editor [Magic Disk 64 10/92] - d64 Receiver 1.1 [Go64! 10/97, 64’er 03/98]
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  • Unterschied zwischen C und ohne-C ist in erster Linie die Brennspannung.

    C benötigen ca. 12V Brennspannung, ohne-C ca. 21-25V.

    Wenn man die Spannung auf 12V per Menü einstellen kann, geht das.

    Reparaturtipps auf eigene Gefahr! Ihr seid alt genug, um zu wissen, was Ihr tut. :wink:
    Strom macht klein, schwarz und hässlich. :strom:

  • Ich meine ja. Die sind "neuer" als die 64 und 32 und waren dann schon nur noch 12V.

    Aber die 24C256 sind mit nahezu 104%iger Sicherheit 12V-Typen. insofern kommt es ja darauf an. :)

  • 27128 NMOS haben auch 21-24V

    27128A NMOS haben 12V (auch 2732A und 2764A)

    Scheinbar gibt's ab 27256 nur noch 12V-Typen.

    Wieder was gelernt. :nixwiss:

    Reparaturtipps auf eigene Gefahr! Ihr seid alt genug, um zu wissen, was Ihr tut. :wink:
    Strom macht klein, schwarz und hässlich. :strom:

  • Beim QB2 muss man aufpassen und die Anleitung inkl. Ergänzung lesen! Die Brennspannungen sind in der Software leider nicht ersichtlich!

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • Wusste doch, dass die Anleitung irgendwo verfügbar war: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Aus den "Ergänzungen":

    "Für Eproms 27256 mit 21 V Programmierspannung ist der Menüpunkt O5 (57256) zu wählen."

    Also von allem ein bisschen:

    - es gibt offenbar 256er mit 21V Brennspannung

    - normal sind 12V

    - man muss die Anleitung lesen

    - mit "27256" kann "27C256" gebrannt werden


    :)

  • Danke für Eure Antworten. Zwischenzeitig habe ich 6 oder 7 EPROMS (27256 und 27C256) (von ST mit 12V Brennspannung) probiert. Wenn er nicht gleich bei Adresse $0000 sagt, der Chip sei kaputt, so meldet er es immer bei Adresse $2000. So langsam glaub ich, der Brenner hat 'ne Macke.

    --
    Autor von GeoSpeedBoot [64’er Extra 01/94, Go64 08/98 und 09/98] - 2×2 Master Editor [Magic Disk 64 10/92] - d64 Receiver 1.1 [Go64! 10/97, 64’er 03/98]
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  • miss mal die Brennspannungen nach. Es gibt da einen Testmodus. Aber wie kam man da nochmal rein :gruebel

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
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    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • Es gibt da einen Testmodus. Aber wie kam man da nochmal rein

    Hier hat es ein User beschreiben:

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Selbiger hatte schon ein Jahr später wieder Gedächtnisschwund:

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Lustig. :)

    Damit man nicht auf geheimnisvolle Links drücken muss:

    Beim Einschalten die Commodore-Taste drücken, dann startet der Diagnosemodus. Dort kann man u.a. die Brennspannungen einschalten und am Sockel nachmessen. Habe ich selbst schon gemacht, funktioniert sehr gut.

  • Zwischenzeitig habe ich 6 oder 7 EPROMS (27256 und 27C256) (von ST mit 12V Brennspannung) probiert. Wenn er nicht gleich bei Adresse $0000 sagt, der Chip sei kaputt, so meldet er es immer bei Adresse $2000.

    Ich hoffe, du hast die 27C256 Eproms richtig in den Sockel eingesetzt?

    Wenn die Eprom-Kerbe beim Hebel ist, sind die Eproms ziemlich sicher kaputt!

  • Stimmt! Mein erstes EPROM, was ich mit dem QB2 gebrannt habe, hat auch kurz geleuchtet, weil ich mich am Hebel orientiert habe und nicht an der Anleitung. So habe ich zum Glück nur eins zerschossen...

    MartyMcFly75

    Sind es denn auch leere EPROMs?

  • Ich bin wohl auf einem sehr hohen Level angekommen.

    - man muss nicht alles wissen

    - man muss nur wissen wo man es nachschaut

    - es reicht auch wenn es andere nachschauen :oob:

    ich bin ja echt froh dass ich noch Denkanstösse geben kann, auch wenn ich nicht alles direkt parat habe :)

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • Nach fast zwanzig Jahren Forum kannst du ja auch nicht mehr jeden einzelnen deiner Beiträge kennen. :D

    Aber ich hab genau diesen Post irgendwann mal gelesen und als ich meinen QB2 recapped habe, fiel mir das wieder ein und musste ihn genauso suchen, wie eben gerade und habe mir auch bloß nicht gemerkt, welche Taste das war.

    Hauptsächlich, weil ich den Brenner schon lange weitergegeben habe...

  • Danke Euch! Ich habe ZUERST die Anleitung gelesen und auch die EPROMs richtig eingesetzt. Brenner und EPROMs sind uralt (die EPROMS ca. von 1993/1994) und gebraucht. Ich schau mir jetzt mal das Diagnosemenü an und sehe, ob ich damit noch weiterkomme. Mit den 27C256 habe ich jedenfalls dasselbe Fehlerbild (ab Adresse $2000: EPROM fehlerhaft!).

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  • Habe vorgestern noch einen 27256 mit meinem QB II gebrannt.

    1. Die Brennspannung kann man beim Brennvorgang messen mit einem Multimeter. Falls zu gering -> schlecht. Die Spannungskurve flacht da ggf. < 12,0 V ab.

    2. Kondensatoren ggf. eingetrocknet. Recappen. Ansonsten den QB II trimmen.

    3. QB II - Diagnostic (altes Zitat):

    Das ist kein Hexenwerk. Einfach bei gedrückter C= Taste einschalten und warten bis das Diagprogramm erscheint.

    Ggf. eine Checksum Error Meldung ignorieren und RUN eingeben.

    Speed=0, und den Test solange laufen lassen bis unten Vpp 12,5V angezeigt wird. Dann sofort auf Space drücken.

    Mit nem Multimeter an Pin 14 (GND) und am unteren Bein der Diode die gleich links neben dem Eprom-Sockel

    liegt die Brennspannung messen und ggf. über die Trimmerschraube justieren.

    CTRL + 6

    CTRL + 7

    geht ins Diagnosemenü.

    4. Zu den EPROMs ... immer ordentlich löschen (mind. 12 Minuten - max. 15 Minuten) & Leertest vor dem Brennen machen. Mehrere ausprobieren.

    5. Standardmäßige Bufferadresse ist $1000 ... das binäre Brennfile muss also 00 10 als die ersten 2 Bytes haben, wenn du dieses von Diskette über den Menüpunkt reinlädst. Bitte deine Einstellungen überprüfen & ggf. anpassen.

    6. Brennmethode 1 empfehle ich.

    7. Ansonsten noch ein paar gebrauchte 27256 kaufen zum Testen.

  • So, da ich vermutet habe, dass mit dem QuickByte II-EPROMMER was nicht stimmt, habe ich mir kurzerhand einen TL866II Plus bestellt. Der hat einige meiner 27256-EPROMs als fehlerhaft gemeldet, aber nicht alle. Ich konnte das ROM brennen, aber die 1581 funktioniert damit leider auch nicht. Als ich mit dem TL866II Plus das ursprünglich verbaute EPROM eingelesen habe, stimmten Inhalt und Prüfsumme mit dem Dump auf Zimmers.net überein. Wie es aussieht, hat also mein QuickByte II beim Schreiben und Lesen einen Fehler, den durch das Einlesen des original verbauten EPROMs mit dem QuickByte II bin ich ja überhaupt erst auf die Idee gekommen, das EPROM sei defekt.

    Die 1581 hat also wohl einen anderen Defekt. Spannungen scheinen soweit zu passen. :sad:

    Die Nerven, den QuickByte II irgendwie zu reparieren habe ich definitiv nicht.

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  • Die Nerven, den QuickByte II irgendwie zu reparieren habe ich definitiv nicht.

    Du könntest mal den ZIF-Sockel überprüfen. Das sind nur ganz dünne Bleche, die zusammengedrückt werden und die EPROMs halten. Die können auch mal verbiegen und ein Bein steckt daneben. Bei schlechtem oder fehlendem Kontakt gibt es natürlich Abbrüche. Wenn es ein Adresspin ist, immer an der gleichen Stelle.

    Paradoxerweise war das bei einem original Textool-Sockel gleich von Anfang an. Bei den guten "TEXTDOL" und "TEXTQOL" aus Fernost, die man als Sparfuchs heutzutage so nimmt, hatte ich das Problem bisher nicht. :)

    Muss man halt nur drauf achten, dass man die Pins immer zwischen die Klemmbleche steckt. Oder man biegt sie zurück. War ich bisher zu faul...