UC1 -- Universal Cartridge 1 -- universell verwendbares C64 Modul

Es gibt 511 Antworten in diesem Thema, welches 69.663 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (22. Oktober 2025 um 18:57) ist von 64erGrufti.

  • gibt es einen schaltplan von UC1?

    Ja, gibt es natürlich:

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    Ja, nicht ganz Schaltplan. Eher ein Verbindungsplan. Zu einem Schaltplan fehlen die Pin-Nummern, was auf welchen Pin geht. Genau das ist bei der Fehlersuche aber extrem wichtig. Ich hatte mir damals zum 1.5 einen kompletten Schaltplan gezeichnet, damit ich den Fehler finden konnte.

  • Ja, gibt es natürlich:

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    vielen dank.

    wenn es nur, ein pi mal daumen, verbindungsplan ist, ist es ok.

    da müsste man den ersteller Diddl l fragen.

    da alles vom gal gemacht wird, kann ich wirklich nichts da schaltungstechnisch verfolgen.

    deswegen liebe icg las nicht ;) für den preis eines gals kann man es mit normalen ics auch aufbauen, dann kann man auch eine schaltung verstehen und anpassen.

    klar ist aber, mit dem gal ist es einfacher, wenn man das richtige timing usw. auch berücksichtigt.

    was mir da sofort aufgefallen ist und stört, wenn es so gelöst wurde, game und exrom, werden direkt vom 74273 angesteuert, der hat aber keine open kollektor ausgänge. so hätte man da dioden dazwischen packen müssen. ich gehe aber mal davon aus, der Diddl ist davon ausgegangen, es werden nie andere karten parallel da betrieben.

    die hier wichtige verdrahtung von pin1 und dem Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., zum erkennen, warum die beiden verschiedenen flashs nicht funktionieren, kann ich hier nicht sehen, die sind hier nicht mit eingezeichnet.

    ich würde mal den pin 31 mal auftrennen und direkt an +5v legen, optional auch pin1, dann müssten bei ics eigentlich laufen.

    nicht das Diddl sich über eine on board nachprogrammierung da gedanken gemacht hatte und da etwas nicht stimmt.

    manche eeproms, rams, f-rams oder flashs haben auch dann probleme wenn Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. benutzt wird und Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. ist mit #CS direkt verbunden. ich würde immer über Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. dann Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. invertieren. dann kann es da nie probleme geben, bei keinem speicherbaustein hersteller.

    gruß
    helmut

    Helmut Proxa @axorp (HP.)

    proxa computer

    ultra electronic Helmut Proxa GmbH & Co. Computer Systeme Hardware Software KG - Telex 888 66 27 uehp

  • Ist das UC1 so etwas ähnliches wie ein Kung Fu Flash oder EasyFlash3?

    Jein ;)

    Ist halt ein Modul mit Software drauf, du kannst es aber nicht vom C64 aus "befüllen" sondern erstellst dein Projekt am PC und brennst dann das EPROM für das Modul :)

    "Werter Pöbel, wertes Gesocks ... aus dem Arsche zieht euch den Stock ..."

  • Ich habe Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. (Pin 31) vom SST39SF010A aus dem Sockel entfernt und über einen 3,9k Ohm Widerstand an +5V gelegt. Pin 1 habe ich unverändert gelassen. Mit dieser Modifikation startet die Cartrige ins Menü und ich könnte Programme starten. Einen Winbond W27C010 habe ich zum Gegen-Testen momentan nicht. Der ist noch unterwegs zu mir.

    Vielen Dank an Helmut für die fundierten Hinweise. :thumbsup:

    PS: Pin 1 und Pin 31 der UC1 Platine Revision 5 sind mit GND verbunden.

    Ich habe mir daraufhin die Datenblätter der beiden Chips für den Lesevorgang angeschaut. Bei Pin 31 ist der geforderte Pegel unterschiedlich. Bein Winbond egal, beim SST nicht. Das bestätigt obige Erfahrung.

    Allerdings werden für PIN 1 beim Winbond Vcc gefordert. Bei der Platine ist es allerdings GND verdrahtet. Scheint aber mit den Winbond trotzdem zu funktionieren.

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    Einmal editiert, zuletzt von tom64 (20. Oktober 2024 um 21:25)

  • Ich habe Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. (Pin 31) vom SST39SF010A aus dem Sockel entfernt und über einen 3,9k Ohm Widerstand an +5V gelegt. Pin 1 habe ich unverändert gelassen. Mit dieser Modifikation startet die Cartrige ins Menü und ich könnte Programme starten. Einen Winbond W27C010 habe ich zum Gegen-Testen momentan nicht. Der ist noch unterwegs zu mir.

    :)
    pin1 wir laut dem datenblatt vom sst39sf010a auch nicht benutzt.

    ich hoffe nun, das es auch mit dem winbond weiter so läuft, laut dem datenblatt müsste es ja gehen.

    Vielen Dank an Helmut für die fundierten Hinweise. :thumbsup:

    :) schön das ich einem helfen durfte.

    PS: Pin 1 und Pin 31 der UC1 Platine Revision 5 sind mit GND verbunden.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., hier der pin31, darf man nie auf gnd setzen, deswegen hattes du diese probleme.

    so wird es wohl dank dir auch geändert oder andere können es hier bei dir nun nachlesen.

    Ich habe mir daraufhin die Datenblätter der beiden Chips für den Lesevorgang angeschaut. Bei Pin 31 ist der geforderte Pegel unterschiedlich. Bein Winbond egal, beim SST nicht. Das bestätigt obige Erfahrung.

    Allerdings werden für PIN 1 beim Winbond Vcc gefordert. Bei der Platine ist es allerdings GND verdrahtet. Scheint aber mit den Winbond trotzdem zu funktionieren.

    das freut mich besonders, wenn andere sich dann mit datenblättern beschäftigen und versuchen, selbst sachen zu überprüfen. mir fällt so etwas immer sehr schwer, da ich immer noch kein englisch gelernt habe, dafür hilft mir oft, meine mir mühsam erworbene erfahrung.

    wenn beim winbond, am pin1 vcc ist und im datenblatt kein gnd vorgesehen ist, dann sollten da auf jeden fall die +5v immer anliegen. man kennt ja nicht die innenschaltung. ich müsste mir eigentlich dann für den den programmierzyklus mal ansehen, muss aber nicht sein. besser auf +5v dann legen.

    so wäre wohl ein jumper für pin1 und pin31 dann ideal um es anderen dann zu vereinfachen.

    ob nun ein jumper gegen vcc und gnd oder nur mit einem pull-up und einem jumper gegen gnd, ist jedem selbst dann überlassen. von meinen vielen jumper designs, die ich damals anwendete, möchte ich nicht anfangen zu schreiben, manche wurden aber seit jahrzehnten immer noch nicht von anderen kopiert. obwohl ich der meinung bin, ist auch etwas, was manch einem ein layoutdesign und erstrecht den anwendern vieles vereinfachen würde.

    viel spass beim austesten.
    gruß
    helmut

    edit.....es gibt ja sehr viele verschiedene speicherbausteine, so kann man oft nicht wirklich alles austesten und an alle hersteller und ihre kombinationen denken. nur die erfahrung macht es. so muss ich auch manchmal klein klein dazu lernen. besonders wenn man englisch nicht kann und deutsch kann ich auch immer noch nicht, obwohl ich seit ende 1967 nun in deutschland wohne.

    Helmut Proxa @axorp (HP.)

    proxa computer

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  • Ist das UC1 so etwas ähnliches wie ein Kung Fu Flash oder EasyFlash3?

    Das UC1 ist ähnlich wie eine EasyFlash.

    Es kann wie das Easyflash /GAME und /EXROM bedienen und daher alle Modultypen die der C64 kennt unterstützen.

    Allerdings hat das größte UC Modul nur einen EPROM, also 512K statt 1MB wie beim Easyflash.

    Im Unterschied zum Easyflash haben alle drei UC Module mindestens 32K SRAM.
    Das RAM ist aber voll nutzbar.

    Beim Easyflash sind ja nur 256 Bytes nutzbar und die auch nur im IO-2 Speicherbereich.

    Mit dem RAM kann man zum Beispiel Ultimax Module laden von Floppy oder SD2IEC und ausführen.

    Natürlich außer Ultimax auch standard 8K und 16K CRT Module.

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  • Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., hier der pin31, darf man nie auf gnd setzen, deswegen hattes du diese probleme.

    so wird es wohl dank dir auch geändert oder andere können es hier bei dir nun nachlesen.

    Richtig, das UC-1 geht der PIN31 auf GND

    Das UC-1 ist nicht für Flash Bausteine gedacht sondern für EPROM 27010 oder EEPROM W27C010.

    Pin 31 ist da mit /PGM beschriftet und laut Datenblatt kann das sehr wohl auf GND liegen.

    Bei mir hier funktionieren alle 27C010 EPROM Bausteine tadellos.

    =======

    Anders beim UC-15.

    Da kann man sowohl EEPROM als auch Flash Bausteine verwenden.

    Man muss aber die entsprechenden Brücken auf der Platine konfigurieren.

    Das /WE geht hier zum GAL.

    Das könnte man also entsprechend anpassen.

    Allerdings funktionieren bei mir alle Typen die ich besitze: EPROM, EEPROM, AM29F040B und auch die SST Typen

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  • Der EPROM auf der UC1 kann ein 128K oder 64K Typ sein.

    Ich empfehle die EEPROM von Winbond: W27C010.


    Die Programmierung des EPROM und des GAL kann man zB. mit dem gängigen TL866 Programmer machen.

    Siehe erster Beitrag: EPROM und EEPROM

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  • Ich baue mir eine UC1-Platine so um, das der SST39SF010A läuft und hoffe im Nachgang, dass der empfohlene Winbond W27C010 dann noch funktioniert. :D

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  • Pin 31 ist da mit /PGM beschriftet und laut Datenblatt kann das sehr wohl auf GND liegen.

    "/PGM" bedeutet: Ein GND an diesem Pin schaltet den Programmiermodus ein.

    Bei allen 27xx-EPROMs, die ich kenne, müssen Vpp und /PGM im Betrieb auf Vcc liegen. Von daher ist es verwunderlich, dass das funktioniert.

    Wenn man sich Computer oder Laufwerke mit 23128- oder 23256-ROMs ansieht, sind diese Pins auch immer auf Vcc in den Commodore-Schaltplänen, damit einfach gegen EPROMs getauscht werden kann.

  • Ich habe eine UC1-Platine umgebaut.

    Ursprüglich wollte ich die Leiterbahnen der GND-Verbindung von Pin 31 und Pin 1 mit einem Skalpell auftrennen. Das war allerdings nicht mein Ding und ich habe auf bewährte Technik zurückgegriffen. Die Bohrmaschine. :emojiSmiley-123:

    Pin 31 wurde mit einem 2mm Bohrer ausgebohrt. Pin 1 mit einem 3mm Bohrer.

    Beide Pins vom Sockel habe ich auf Vcc gelegt und im Anschluss die beiden Bohrungen mit Zweikomponenten-Kleber aufgefüllt um dem Sockel Stabilität zu geben.

    Der Test mit dem SST39SF010A sowie einem Winbond W27C010 verliefen erfolgreich. :lol23:

    Diddl : Vielleicht wäre dieser „UC1-Flash-Mod“ etwas für eine kommende Revision der Platine. Dann wäre die Universal Cartrige noch ein wenig universeller.

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  • "/PGM" bedeutet: Ein GND an diesem Pin schaltet den Programmiermodus ein.

    Dann habe ich das wohl verwechselt mit VPP. Da sollen 0 Volt oder 12,5 Volt liegen.

    Das werde ich im nächsten Platinen Layout der UC-1 ändern.

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  • Der Test mit dem SST39SF010A sowie einem Winbond W27C010 verliefen erfolgreich. :lol23:


    Diddl : Vielleicht wäre dieser „UC1-Flash-Mod“ etwas für eine kommende Revision der Platine. Dann wäre die Universal Cartrige noch ein wenig universeller.

    Ist vermerkt.
    Danke für den Test!!

    Bis zum Wochenende gibt es eine neue Layout Version.

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  • Okay der Nachteil ist, dass nach dem Umbau bei einem größeres EPROM nicht den untersten 128K Block sieht, sondern entsprechend höher.

    Das muss man halt beim brennen des EPROM beachten.

    Oder eben das richtige EPROM verwenden. :)

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  • "/PGM" bedeutet: Ein GND an diesem Pin schaltet den Programmiermodus ein.

    Dann habe ich das wohl verwechselt mit VPP. Da sollen 0 Volt oder 12,5 Volt liegen.

    Das werde ich im nächsten Platinen Layout der UC-1 ändern.

    Lies zur Sicherheit nochmals das Datenblatt. Ich bin mir sicher, Vpp gehört auch auf Vcc. (Möglicherweise alternativ auf GND.)

  • /PGM ist irrelevant bei dem EEPROM außer für Programmode und Erasemode.

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    Aber wenn man das für den SST Flash auf high braucht ...

    ... dann machen wir das halt.

    Im Layout werde ich das per Jumper machen, optional GND und normal +5V


    Pin VPP gehört wohl wirklich auf VCC.

    Hat wohl nur zufällig funktioniert ... :)

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  • Bis inkl. 27C128 musste /PGM definitiv auf Vcc:

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    27C256 und 27C512 haben kein /PGM mehr, da wurde das Verhalten wohl dahingehend geändert, dass Vpp nun wichtig ist. Bei den 27C010 und höher ist es wohl irrelevant, das stimmt.

    Verlassen würde ich mich persönlich nicht darauf. :nixwiss:

  • OK cool danke für die Infos. Vielleicht gibts ja da auch mal eine Sammelbestellung. :smile:8):thumbup: