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Mega65 vs MiSTer

  • RexRetro Sorry, da hab ich Cyclone V und Artix A7 verwechselt.

    Du hast natürlich recht.

    Dabei lese ich mir mein geschreibsel meistens noch einmal durch.


    Ich hatte mich auch schon mal bzgl. Speicherausstattung des Mega65 erkundigt.

    Der Mega65 hat 8MB zusätzlichen Speicher, der auch direkt im Adressraum der CPU liegt.

    In diesem Thread nach zu lesen.

    >>>>>> Speicherausbau ab Werk? <<<<<<

    (Frage: Warum werden Links nicht deutlicher gekennzeichnet?)


    Die zusätzlichen 8MB RAM (HyperRAM/AtticRAM) sind deutlich langsamer als das interne RAM des FPGA.

    Somit besitzt der Mega65 384kB FastRAM und 8MB SlowRAM.


    Da wird der MiSTer FPGA tatsächlich im Vorteil sein, denn die schnellen 32MB (bis zu 160MHz) benötigt man zum Betrieb der meisten Cores. Ohne laufen nur sehr wenige Cores.

    Für z.B. den ‚ao486‘ Core (486 PC mit ca. 90MHz) wird sogar intensiv das RAM des Linuxsystems verwendet.

    Wie auch für die Amiga und Atari ST Emulation.


    Aber vielleicht lassen sich die 8MB im Mega65 ja doch noch schneller ansprechen, und so für viele Cores verwenden.


    Stressfreier ist es, wenn man sich auch einen MiSTer zulegt.

    Für ca. 250€ gibts den schon, wenn man sich das Zubehör aus China kommen lässt und alles selber zusammenbaut.

    Und dann hat man alles, und zwar sofort!


    Übrigens, Schaltpläne des Mega65 sind seit Juli Bestandteil des aktuellen Handbuchs.

    (ab Seite 965 von 1067)

    Du kannst ja mal reinschauen.

    Auf der Mega65.org Seite gibts alle Handbücher zum Download.

  • Hallo Zusammen,


    tL;DR: Ist gar kein Problem.


    Der AtticRAM des MEGA65 ist, wie bekannt, einen HyperRAM von 8MiB. Das Teil ist gleichzeitig langsamer _und_ schneller als der 384KB ChipRAM des MEGA65s. Genauer gesagt, der HyperRAM kann doch mit 160MHz laufen, aber hat höherer Latenz als der ChipRAM. Richtig getrieben, der HyperRAM soll gar kein Problem mit Amiga uä. Cores haben. Braucht nur den "Treiber" im VHDL geschrieben zu werden und etwas optimisiert.


    (Bei 486 ist alles ganz einfacher als Amiga, weil PCs brauchen keinen bestimmten RAM Latenz, sondern je schneller, desto schneller läuft er. Amiga ist was anders, weil der RAM MUSS innenhalb etwa 200ns eine Antwort liefern. Ist aber wohl möglich mit dem HyperRAM.)


    Wir haben schon einen "Proto-Treiber", der deutchlich langsamer ist als es am Ende sein würde. Braucht am meistens Zeit und Mühe es fertigen zu lassen.


    Nach dem Arbeit am Laufwerk sachen steht AtticRAM Verbesserungen ganz hoch auf meiner Liste.


    Bzgl. externalen SRAM einzuschliesen, einen nützlichgrößen SRAM für Amiga usw. wäre eher Teuer. Sogar den MiSTer benutzt deshalb einen SDRAM. SDRAM und HyperRAM sind, meiner Erinnerung nach, ganz ähnlich vom Latenz. Wir haben an SDRAMs angegückt als wir den MEGA65 einwickelt haben, aber kann mich nicht erinnern, warum wir dagegen nicht geschlossen haben. Hat vielleicht am Preis oder Verfügbarkeit gelegen könnten.


    Auch muss man sagen, dass mit Rücksicht, ist es gut, dass wir den Teilen ausgewählt haben, die wir haben, weil wir haben die alle in Hand gekriegt, obwohl der "Chipaggeddon" im vollen Lauf ist. Sowieso, dass wir alles im Deutschland und Österreich bauen gelassen, statt China.


    LG

    Paul.

  • Hi Paul,

    vielen Dank für deine Antwort.


    Ich hab mir das Datenblatt des 8M-Byte Hyper RAM chips angeschaut.

    (IC: IS66WVH8M8BLL-100B1LI)

    Davon hab ich etwas Kopfschmerzen bekommen. 🥺😳

    Die Anbindung des RAM-Chips scheint recht komplex zu sein.


    Die 32MB SDRAM des MiSTer kosten übrigens 2€, also nur der Chip!

    Das fertige 32MB Modul für den MiSTer gibts ab 20€ direkt aus China.


    Gibt es noch grosse unbenutze RAM Bereiche im FPGA, oder habt ihr mit den 384kB fast RAM das Maximum rausgeholt?


    Aber ich verstehe dich richtig, mit dem richtigen Treiber im FPGA kann auch mit >100MHz auf das Hyper RAM zugegriffen werden.

    Dann steht dem Amiga core oder dem Atari ST core ja nicht mehr viel im Weg.

  • Mit nur 8,3 MB wird es halt kein high-end Amiga, zumal 512K schon für's ROM abgehen. Für OCS/AGA Spiele wird es natürlich locker reichen.

    Andererseits: die üblichen Verdächtigen (a1k) werden sowieso weiterhin ihre 68060er-Amigas pimpen oder eine :fleder:kaufen.

    (In der Hoffnung, irgendwann auf dem "produktiv"-Amiga eine moderne Webseite - also 5 Megatonnen Javascript-Framework-Gefrickel - wenigstens in Ultra-Zeitlupe rendern zu können. :schande: )

  • Hallo,


    Der MEGA65R3 hat etwa 1MB BRAM im FPGA. Das Heißt, für einen Amiga Core steht es deutlich besser aus. Sogar einen A500 könnte ohne den HyperRAM funktionieren. Aber wie bemerkt, soll es immerhin möglich sein, den HyperRAM steuern mit niedrigem Latenz, dass es für einen Amiga Core nützlich wäre. Wir haben Interesse nur auf OCS/ECS/AGA, nicht "neueren" Amigas.

    LG
    Paul.

  • Hallo,


    Der MEGA65R3 hat etwa 1MB BRAM im FPGA. Das Heißt, für einen Amiga Core steht es deutlich besser aus. Sogar einen A500 könnte ohne den HyperRAM funktionieren. Aber wie bemerkt, soll es immerhin möglich sein, den HyperRAM steuern mit niedrigem Latenz, dass es für einen Amiga Core nützlich wäre. Wir haben Interesse nur auf OCS/ECS/AGA, nicht "neueren" Amigas.

    LG
    Paul.

    Aber in den 1MB RAM muss doch auch das Kickstart ROM untergebracht werden.

    Dann bleiben nur 512kB RAM, was wohl zu wenig ist.

    Damit dürfte ein sehr grosser Teil der ganzen Software nicht laufen.


    Mit den 8MB HyperRAM sieht das ganze dann anders aus.

    Wenn die genutzt werden können, dann wird ein Amiga 500 Core Sinn machen


    Eine Frage zum Mega65,

    Wenn 1MB RAM im FPGA zur Verfügung stehen, warum hat der Mega65 dann nur 384kB Fast RAM.

    Könnte er nicht auch 1MB Fast RAM haben?

  • Der MEGA65R3 hat etwa 1MB BRAM im FPGA.(...) Wir haben Interesse nur auf OCS/ECS/AGA, nicht "neueren" Amigas

    Braucht AGA nicht schon 2MB alleine fürs Chip-RAM und noch weitere 512KB fürs Kickstart?