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Gibt es Was besonderes an einem Amiga 500 mit S/N 12021 mit Datecode 13/87 und 14/87 ?

  • Hallo,

    ich habe am Freitag die wirklich allerallerallerallerletzten Bauteile auf PiStorm Platinen gelötet und bin nun dabei, die Testamiga wieder in einen Zustand zu versetzen, dass man die min. für den Anschaffungspreis wieder in eBay ohne schlechtes Gewissen verkaufen kann.

    Dabei hilft mir ein etwa gleich alter Freund der Familie der aus der Atari ST Ecke kommt.


    Egal, hier die Frage:

    Der hat einen der Amiga 500 mit S/N 12021 in die Hand bekommen und meinte, dass sei ein sehr alter und seltenerer Amiga 500, weil der noch Rev. 3 wäre und aus den allerersten Produktionsmonaten.

    Den sollte ich nicht einfach für den Standardpreis eines 500er in die Bucht setzen, sondern mit einem Aufschlag.


    Ist da Was dran, oder will der Mann mich nur hochnehmen ?


    Auf der Platine habe ich keine Rev. gefunden und es funktioniert kein RGBtoHDMI, obwohl es ein Standard Denise ist.

    Der 8371 Agnus ist sehr spartanisch beschriftet, ein Trapdoor RAM wird nicht erkannt, das Kickstart ist 1.2


    Macht mich mal bitte ein bisschen schlauer ... Das Netz sagt auch nicht viel, oder ich habe falsch gesucht.

    Seit Juli 2019 wieder mit dem Commodore Virus infiziert.

    Aktuell: C64 Reloaded MK2, C64C, C64 Brotkasten Original, C64 Brotkasten in blassgrau, Amiga 500, Amiga 600, Amiga 2000 (Octagon 2008), Amiga 2000 mit PC-XT, VIC20, Commodore 16 mit 64KB Umbau nach ComputeMit Zeitschrift..

  • Also will der Mann mich nur verschaukeln ...

    Dann besteht evtl. sogar noch die Gefahr, dass der Käufer mir Probleme macht, weil bei so "einer alten Kiste", viele Erweiterungen und Software gar nicht richtig laufen ...

    Dann geht das Ding in die "Ersatzteileecke" und wird nach und nach zur Reparatur von Amiga 2000 und 500 "verwurstet" ...

    Danke für die Info.

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  • ein rev3 kann schon besonders sein - Insbesondere wenn dort statt der schwarzen Kunststoff- noch die alten keramik-ICs verbaut wären. dann hätte ich sogar Interesse.

    Falls es sich um eine Rev4 handelt, wäre das noch ein bisschen "seltener" wobei ich nicht weiss (das weiss wohl auch Commodore nicht) ab welcher Seriennummer diese Platinen rausgehauen wurden.


    kannst du evtl ein Bild der Platine hier einstellen?

  • Wie sieht den das Gehäuse bzw. die Tastatur aus? Hat das Gehäuse den normalen C=-"Aufkleber" oder ist das C=-Logo gegossener Gehäusebestandteil? Hat die Tastatur zwei Amiga-Tasten oder ist die linke Amiga-Taste eine Commodore-Taste?

  • Man-O-Man,


    im Moment bin ich nicht zuhause. Also Bilder frühestens heute abend.

    Was ich aber noch so weiß: Gehäuse hat 2 das C= Logo als gegossenen Gehäusebestandteil.

    2 Amiga-Tasten in gefüllt und "hohl".

    Unter dem Laufwerk, da wo bei anderen Amiga 500 die Revision als "Leiterzüge" geätzt ist, ist nur auf der Bestückungsseite ein C= A500 ... Keine Revisionsangabe, keine sonstigen Markierungen außer ein paar Markern mit kleinen Aufklebern und eine verschmierte schwarze Schrift ... Könnte auch vom Vorbesitzer sein.

    Auf dem gelben Aufkleber neben dem Laufwerk ist irgendwas mit "H/K ..." aber die Zahl danach war definitiv nicht die S/N wie unten auf dem silbernen Aufkleber.

    Alle IC sind in schickem schwarzen Kunststoff.


    Es gibt heute nach 22 Uhr Bilder, dann werde ich wohl wieder zuhause sein.


    Ach ja, nochwas ... ich habe an diesem einen Amiga davon abgesehem den CPU-Sockel gegen einen Präzisionssockel zu tauschen ... Also der ist noch Original.

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  • Ich habe auch eine sehr frühe Revision 3. Mein Board war allerdings defekt. Am Seriellport war ein Widerstand durchgebrannt

    und alle Sockel waren bis auf den Agnussockel hinüber (massive Kontaktprobleme, Reinigung half nix). Deshalb habe ich mich bei der Restaurierung

    dafür entschlossen dem Board Präzisionssockel zu spendieren, sowie neue

    Elkos (Panasonic 105 Grad Typen). Der defekte Widerstand wurde ersetzt. Da das Kickstart mit meiner Hardwaretestsoftware

    nicht lief, wurde es durch Kickstart 1.3 ersetzt.

    Jetzt läuft der Amiga 500 wieder einwandfrei

    und ohne zicken. Gepimpt ist der Amiga 500

    jetzt auch. Links am Expansionsport hängt

    jetzt eine ACA 500Plus mit eine ACA 1233n/25 dran. Das beschleunigt die alte Dame ungemein. Wenn man es wieder

    Orginal haben möchte, dann TK abziehen und fertig.
    Meine frühe Revision 5, auch mit HiTek

    Tastatur (Commodore Logo) wird von mir

    gerade restauriert. Der hatte ebenfalls

    Probleme mit den Sockeln. Dieser hat schon

    seine EC020ziger Matze TK verbaut und be-

    kommt noch seinen CF Adapter. Auch hier

    wurde am Gehäuse nicht gebohrt und das

    Abschirmblech wurde auch Orginal belassen.

    Dieser Amiga ist auch im Handumdrehen in

    den Orginalzustand zurückversetzt, wenn man es möchte. Das war mir bei der Restaurierung der beiden A500 wichtig.
    Beide Amiga 500 laufen wieder einwandfrei.

  • Ein früher Rev. 3 im alten Gehäuse mit geprägtem C= Schild und der alten Tastatur mit der C= Taste bringt auf Ebay definitiv mehr als ein späterer Amiga, weil das Sammlerstücke sind.


    Der von dir scheint einer der 'Hybriden' zu sein, die es so ab SN 10.000 bis über 100.000 gab, wo dann z.b. schon die spätere Tastatur, aber noch das alte Gehäuse, oder umgekehrt, oder später auch schon Rev. 5 Boards verbaut wurden. Die sind dann nicht mehr sooo was besonderes, aber können schon auch mehr als ein 08/15 Rev. 5 oder Rev 6a bringen


    Eine Speichererweiterung im Trapdoor sollte in dem allerdings genaus funktionieren wie in einem späteren 500er!

    Irgendeine Macke scheint er also zu haben? (evtl. sind die Pins nur von einer ausgelaufenen Batterie einer Speichererweiterung korrodiert?)

  • Hier erst mal Bilder:


    Batterieschaden hat der keinen.

    MIt einen Pistorm drin läuft Amiga OS3.2 aber eben nur mit 512 kByte Chipmem.

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  • Das ist die zweite Version des Rev.3 Boards wo die Takt Erzeugung nicht mehr diskret aufgebaut ist. Normalerweise sollte Kick 1.2 verbaut sein. Hab jetzt hier noch nicht nach geschaut.

    Die erste Version ist daran zu erkennen das der Quarz vorne links vor der CPU ist.


    Meistens ist im A500 mit nem Rev.3 Board eine Hi-Tek Tastatur verbaut.

    Diese hier sieht aber wie eine Mitsumi aus.


    Edit

    Die Power LED ist ja grün, das war zu Rev.3 und 5 Zeiten nicht so. Die Tastatur ist also mal getauscht worden.


    Das Stromkabel der Floppy deutet auf eine der späten Rev.3 A500 hin. In den früheren war eines in der Art von Flachbandkabeln verbaut.


    Ja es ist Kickstart 1.2 verbaut.

    /Edit


    Das Gehäuse hat das Commodore Zeichen auf der Oberseite im Kunststoff eingeprägt. Nicht so ein Alu Schildchen.


    Das der RGBtoHDMI im Rev.3 nicht läuft ist bekannt. Am Sockel fehlt irgend ein notwendiges Signal.


    Das ganze hat besondere Sammler Interesse.


    Ich habe zwei der Rev.3 zweite Version mit Hi-Tek Tastatur und geprägten Gehäuse und gebe die nicht mehr her.

    2x VC20, unbekannte Anzahl von C64 Brotkästen (KU-14194HB/250407/250425/250466), 2x C64G, 2x C64C transparent Dallas (KU Replika, Reloaded MK2), 1x C128, 1x C128DCR, 2x A500 Rev.3, 2x A500 Rev.5, 3x A500 Rev.6, 4x A500+ Rev.8, 3x A600, 3x A1200 transparent, 2x A1200 Escom, 2x A2000 Rev.6.2, 1x A2000 Rev.4.1, 1x A4000D, 1x MISTICA FPGA16 Acryl, 1x MISTer FPGA, 2x CPC464, 2x CPC6128

    Edited 4 times, last by MalleB ().

  • Danke,

    dann werde ich mal suchen, ob meine Trapdoor Erweiterung oder der Amiga ein Problem hat.

    Wenn ich mich recht entsinne, dann kann doch der 8371 Agnus kein 1 MB, oder?


    Wenn das MByte läuft: 95€ in eBay Startgebot und los ...

    Habe über die PiStorm Aktion 6 Amiga 500 zum testen angehäuft und nun muss erstmal wieder Platz werden.

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  • Dann hat sich das mit der Trapdoor Erweiterung ja erledigt.

    Danke für die Bestätigung.

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  • Die Speichererweiterung am Trapdoor Anschluss wird normalerweise als Slowram eingebunden. Das hat nichts mit der Version des Agnus Chip zu tun.


    Es gibt Möglichkeiten die Konfiguration des Boards zu ändern so das der Speicher am Trapdoor Anschluss als Chipram eingebunden wird. Dafür ist es jedoch notwendig einen Agnus 8372 zu verwenden.

    2x VC20, unbekannte Anzahl von C64 Brotkästen (KU-14194HB/250407/250425/250466), 2x C64G, 2x C64C transparent Dallas (KU Replika, Reloaded MK2), 1x C128, 1x C128DCR, 2x A500 Rev.3, 2x A500 Rev.5, 3x A500 Rev.6, 4x A500+ Rev.8, 3x A600, 3x A1200 transparent, 2x A1200 Escom, 2x A2000 Rev.6.2, 1x A2000 Rev.4.1, 1x A4000D, 1x MISTICA FPGA16 Acryl, 1x MISTer FPGA, 2x CPC464, 2x CPC6128

  • MalleB vielen Dank für den wichtigen Hinweis.

    Nun habe ich auch eine Idee, warum die Transporterweiterung zwar bei der Workbench 1.2 oben 97xxxx Speicher anzeigt, Spiele, die 1MB ChipMem brauchen laut Anleitung (z.B. Mensch Amiga) aber nicht laufen.

    Weil das DiagROM auch nicht läuft in dem Board hatte ich schon bedenken, dass da der Speicher und sonstwas richtig Fritte ist.

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  • Zum Testen nutze ich gerne das Amiga Test Kit.

    https://github.com/keirf/Amiga-Stuff

    2x VC20, unbekannte Anzahl von C64 Brotkästen (KU-14194HB/250407/250425/250466), 2x C64G, 2x C64C transparent Dallas (KU Replika, Reloaded MK2), 1x C128, 1x C128DCR, 2x A500 Rev.3, 2x A500 Rev.5, 3x A500 Rev.6, 4x A500+ Rev.8, 3x A600, 3x A1200 transparent, 2x A1200 Escom, 2x A2000 Rev.6.2, 1x A2000 Rev.4.1, 1x A4000D, 1x MISTICA FPGA16 Acryl, 1x MISTer FPGA, 2x CPC464, 2x CPC6128