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Wieder mal: Linux vs. Windows (vs. Mac) [aus Geburtstags-Thread]

  • Ich denke, der Kapitalismus und das Streben nach Macht hat Linux den Weg nach Oben versperrt.

    Ganz zu schweigen vom Klimawandel und der überalternden Gesellschaft ^^. Aber Scherz beiseite: Linux hat doch fest Fuß gefasst, ich weiß gar nicht, was die ganzen Diskussionen über Useranteile der verschiedenen OS bringen sollen. Seien wir doch froh, dass es eine freie Auswahl verschiedener Systeme gibt, wo sich jeder sein passendes raussuchen kann!

  • Hmm - auch in meiner Umgebung - fast alle keine Rechner-von-der-Stange-Käufer, alles eher Computerfreaks, nutzt kaum jemand Linux (vielleicht 10 Prozent?) Nicht, weil sie nie mit Linux Berührung gehabt hätten, vielleicht gerade deshalb, weil ihnen Windows gibt was sie brauchen. Dafür braucht man wie gesagt kein Fanboy vom pööösen Windows sein, sondern denkt nur ganz pragmatisch.

    Aber auch das ist doch letztendlich nur die Folge dessen, dass sie halt schon jahrelang Windows genutzt haben und sich daran gewoehnt haben. Dann kann ich den Pragmatismus, dabei zu bleiben auch perfekt verstehen. Wie ich hier schon mehrfach schrieb, auch mir fiel der Umstieg erstmal nicht leicht. Und es darf ja auch jeder bei Windows bleiben, wenn ihm das taugt. Aber immerhin sinds bei Dir 10 Prozent und nicht 2 ;)


    Vielleicht trifft halt auf die restlichen 90% Deines Bekanntenkreises einer der folgenden Punkte zu: a) will bestimmte Spiele spielen, b) will irgendwelche Lieblingsprogramme nicht aufgeben, c) hat keine Lust alles neu lernen zu muessen. Wenn einer oder mehrere dieser Punkte zutreffen, dann werden wohl die meisten auch pragmatischerweise bei Windows bleiben und dem ist auch nichts entgegenzusetzen.

  • Moin!


    Manchmal erinnern mich die hier ausgetauschte Argumente an die Heise-Foren (Beispiel LiMux oder Verschiebung Win10 Updates).


    In der öffentlichen Hand gab/gibt es Bestrebungen, auf Linux umzustellen und - wenig überraschend - die Erkenntnis, das es nicht

    so einfach oder gar gratis ist:

    Klick!

    Quote

    Komplexe Fachanwendungen müssen nicht selten an betriebliche Prozesse und Nutzergewohnheiten angepasst werden, weshalb trotz der Verfügbarkeit alternativer, funktional äquivalenter Open-Source-Produkte – wie bei kommerzieller Software auch – ein komplexer und aufwändiger Migrationsprozess notwendig sein kann. In der Stadtverwaltung München dauerte der Migrationsprozess aus diesen Gründen etwa zehn Jahre.[20] Obwohl auch kommerzielle Migrations-Projekte nicht selten an der Herausforderung der unterschätzten Komplexität scheitern,[21] werden in der Öffentlichkeit und Politik diese Komplexität oft übersehen und die Fehler alleine beim OSS-Ansatz gesucht.[17] Umstellungsprojekte in Zusammenarbeit mit Microsoft, wie etwa bei Dataport[22], haben oft ähnlich lange Laufzeiten: In Hamburg war es auch nach zehn Jahren noch nicht gelungen, alle 31.500 behördeninternen Arbeitsplätze auf ein einheitliches Betriebssystem umzustellen.[23]

    Eine bemerkenswerte Erkenntnis, oder?


    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier - mit allen Vor- und Nachteilen.


    MfG

  • Ich mag diese ganze Wegwerfgesellschaft nicht. Wir (unsere Gesellschaft) müssten alle viel weniger arbeiten, wenn wir nicht immer diesen ganzen Konsum-shice mitmachen und unterstützen würden und uns alternativ lieber mit den Sachen intensiver beschäftigen würden, die wir schon haben.

    Da stimme ich dir vollkommen und absolut zu. Nur sind daran nicht die pöhsen Männer von MS oder Apple schuld, sondern... die Wegwerfgesellschaft - sprich: die Menschen. Die meisten wollen das doch so. Schön einfach: weg damit und neu kaufen - natürlich am liebsten so günstig wie möglich. Ansonsten hat man ja die Kohle. Und ein neuer Rechner/Smartphone etc. bedeutet auch immer ein wenig Aufregung im Leben, nach der alle nur so lächzen. Es passiert ja nichts. Deshalb gucken wir Serien, in denen etwas für uns Aufregendes passiert.

    Es passiert ja nix? Keine Aufregung? Lebe ich gerade in nem Paralleluniversum? Wenn ich mir den Dauerpanikmode ((dauer)angefeuert von fast allen Medien/Politikern) aktuell der breiten Masse anschaue, dann könnte man tatsächlich meinen man brauche dafür gar keine Serie auf Netflix. Man könnte meinen man hätte Zustände wie bei Sweet Tooth (tolle Netflixsserie btw) ;->


    Ich find's toll, dass du alten Rechnern wieder Leben eingehaucht hast. Und die Leute freuen sich. :-)

    Dito. BTW: Auch gerade punkto Linux bei nem angeblich zu lahmen Laptop von ner Freundin mitbekommen. Läuft mit Linux super.

    Sie ist übrigens genau das Gegenteil von dem hier mit Linux in Verbindung gebrachten Computerfreaks - hat zero Interesse an Computern, will einfach nur Surfen, Fotos anschauen, Punkt. Allerdings hat sie in ihrem Umfeld nen absoluten Computerfreak, der ihr das Linux mal so eben einrichten konnte, Support leisten kann ;)



    Das mit der Aufregung im Leben ist zwar schon etwas offtopic, aber genau den gleichen Gedanken bzgl. der Serien hatte ich auch schon. Wir leben in einer Wohlstandsgesellschaft, haben keinen Krieg und muessen nicht um unser Ueberleben kaempfen

    Auch da haben aktuell (s.o.) wohl zumindest wirtschaftlich genug genau damit zu tun - da ist dann auch nix mehr mit Wohlstand.



    Also MEINE Abenteuer finden eher in die Richtung "kreativ etwas machen" statt.

    Dito. Mir ist es ein völliges Rätsel wie man sich langweilen, das Leben langweilig finden kann, und nur durchs Konsumieren (mein weiterer Filmtipp des Tages dazu "Sie leben") sich "Aufregung" erkaufen kann/will/muss.

    Bei mir ist eher umgekehrt ein Problem, dass ich nicht genug Muße habe, alle Ideen, die bei mir so rumschwirren, umsetzen zu können.

    Ich könnte mich allein die nächsten 20 Jahre nur mit Videoschnitt/3D-Modelling/Tracking beschäftigen, wenn da nicht auch noch der C64, die Freundin, Multikopter, Job, etc wären.


    Ich konsumiere ziemlich selten. Ich schaue manchmal ne ganze Woche keinen TV, weil ich gar nicht dazu komm vor lauter "Abenteuer", die hier so ablaufen. TV-Serien gucken ist ja auch irgendwie eine Art von Konsumieren. Obwohl ich auch sehr gern auch mal nen guten Spielfilm schaue - hab ja auch ne große Glotze - so is dat ja nicht ;) . Nur "selbst etwas machen" macht mir eher mehr Spaß. Coden, (SID)Musik machen, Fahrrad fahren, Schaltungen entwickeln, irgend nen alten shice reparieren - egal ob mechanisch oder elektronisch, oder mal ein Buch schnappen und ne neue Programmiersprache lernen - was auch immer. Dann will meine Frau nen neues Hochbeet haben. Dann steht hier im WZ ein Klavier (von meiner Frau - die kann spielen) - Klavier spielen würde ich auch gern noch lernen wollen - u.s.w. DAS sind so meine Abenteuer, die mich zeitlich vollständig ausfüllen. Ich hatte auch nie Langeweile bei den vergangenen Lockdowns. Konnte viele Freunde gar nicht verstehen, dass sie Langeweile hatten.

    *unterschreib* inkl punkto Lockdown. Nur bei mir hier und da andere Aktivitäten (s.o.) einsetzen ;)



    Apropos - 3D Modelling - ehe ich es vergesse - hier wollte ich unbedingt noch nachfragen...


    Noch eine kleine Sache, die ich vorhin gelesen habe: Anscheinend werden 90% der Special Effects in Hollywood auf Linux-Rechnern gemacht. Los ging es bereits 1997 mit Titanic. Auch eine interessante Nutzung von Linux, die mir so nicht bewusst war. Andererseits waren das ja auch in den 80ern meist Unix-Workstations, von daher nicht verwunderlich. Ich haette jetzt vielleicht faelschlicherweise an Apple gedacht.

    Nur mit Linux lassen sich ja keine VFX machen - welche Software wird denn dafür auf Linux genutzt?


  • Daran sieht man halt unter anderem, dass so Argument wie "Wenn Linux wirklich so toll ist, warum nutzen es dann nur 2%" hirnrissig sind. Die Welt ist nunmal sehr stark an Microsoft gebunden, und Microsoft hat auch oft genug etwas dafuer getan, dass das moeglichst lange so bleibt (Absprachen mit Intel, mit Computer-Herstellern/Haendlern, massiver Einsatz proprietaerer Technologien und Dateiformate, usw). Ein Ausstieg/Umstieg aus der gewohnten Windows-Welt ist nunmal schwer, vor allem wenn es nicht um Einzelpersonen, sondern direkt um ganze Betriebe oder Verwaltungsapparate geht.


    Es passieren dennoch Lockerungen, und auch Microsoft wird offener fuer offene Technologien und Schnittstellen, aber vermutlich eher deshalb, weil sie nicht anders koennen. Mal schauen wie die IT-Welt in 10-20 Jahren aussieht. Die OpenSource-Bewegung hat definitiv ihre Spuren hinterlassen, und nach und nach erkennen auch die grossen die Vorzuege, wenn auch manchmal vielleicht noch widerwillig.

  • Sie ist übrigens genau das Gegenteil von dem hier mit Linux in Verbindung gebrachten Computerfreaks - hat zero Interesse an Computern, will einfach nur Surfen, Fotos anschauen, Punkt.

    Ich habe auch schon 3 Leuten aus meinem Umfeld, die ich nicht als Computerfreaks bezeichnen wuerde, Linux (Xubuntu) installiert, parallel zu Windows. Sie alle kommen damit ganz gut klar.


    Nur mit Linux lassen sich ja keine VFX machen - welche Software wird denn dafür auf Linux genutzt?

    Das weiss ich leider nicht. Allerdings wurden ja frueher schon solche Dinge mit SGI Workstations gemacht, auf welchen IRIX lief. Laut Wikipedia hat SGI auch spaeter die Entwicklung von Linux unterstuetzt. Von daher gut moeglich, dass die (vermutlich proprietaere) Render-Software nach wie vor die selbe ist oder die selben Wurzeln hat wie damals, und somit eben im Unix-Land angesiedelt ist. Aber ich habe mich damit jetzt nicht eindringlich befasst, kann man aber bestimmt irgendwo rausfinden.

  • Wieso den Weg nach 'oben' versperrt?

    Fast alle ernsten Anwendungen basieren auf Linux.

    Server, Supercomputer, high performance computing im allgemeinen.

    Der Weg nach UNTEN ist halt 'besetzt'.

    Aber es geht halt nicht immer nur um Geld Geld Geld und Markt Markt Markt.

    Ich glaube nicht, dass Linus Torvalds ueberhaupt soetwas wie eine Marketingstrategie hat.

    Wieso auch? Wer Linux benutzen moechte, soll dazu alle Moeglichkeiten haben - z.B. auch auf brandaktuellen Architekturen (siehe aktuell zB RiscV oder zuvor ARM).

    Daran wird gearbeitet. Hoechst erfolgreich will ich meinen.

  • Aber enthusi, hier gehts doch NUR UM DEN DESKTOP ;)


    Die Bereiche, in denen Linux um Laengen die Nase vorn hat, die muessen doch in einem "30 Jahre Linux"-Thread nicht besprochen werden, sonst glaubt hier noch jemand, Linux haette irgendeine Relevanz oberhalb der 2%!

  • Zuerst gab es noch die Befürchtung, Linux bekomme zu wenig Aufmerksamkeit ... nun füllt dieser Fred schon 19 Seiten. Respekt!

    :D


    Das Thema ist immer wieder gut für Traffic. Gabs hier überhaupt schon mal ne Linux Diskussion unter 20 Seiten? *g*


    Das Schöne daran ist ja, ich kann das alte Linux einfach so übernehmen [...]. Und auch DAS möchte ich nicht mehr missen !

    Das kenne ich von macOS aber auch. Ich meine, das hätte ich selbst bei meinem letzten CPU-Wechsel (von PPC auf Intel) so gemacht. Die letzte richtige Installation müsste über anderthalb Dekaden her sein. So bleibt immer alles so eingestellt, wie bekannt und alle Programme sind, wo sie hingehören. Null Aufwand außer das Backup auf den neuen Rechner überspielen.


    Unter Windows war das zumindest früher nicht so leicht – keine Ahnung, wie das jetzt ist.

    Sowas finde ich auch cool :D


    Zum Thema "alte" Rechner + OS + Software weiternutzen, fällt mir noch ein...

    Geil wie schnell Win 98 auf meinem DOSen Hybriden bootet (ich würde sagen Win10 Territorium)/läuft. Macht irrsinnig Spaß, da dann Highend-Grafikkarten/CPUs, etc von daaamals™ auszuprobieren, die man sich daaamals™ nie leisten konnte/wollte, sich den ultimativen 199X PC zusammenzustellen 8)



    Für mich bleibt es immer faszinierend, wie viele Linux-User immer dann in solchen Threads sind, also auch im War Win vs. Linux, aber die Gesamtmenge der (privaten) Linuxnutzer in den 30 Jahren keine 2stellige Prozentzahl erreichen kann...

    :D


    Vielleicht (wie gesagt) will man gar nicht aus dem elitären Zirkel raus? Möglicherweise passiert das auch nicht ganz bewusst?


    Vor stundenlangen Updates, Viren, kaputten Systemen, usw. ...

    Auch da denke ich zumindest punkto Updates und kaputten Systemen in meinem Umfeld nicht zuerst an Windows ;)



    ich bekomme alle paar Monate mal eine Nachricht von einem Freund mit einem Sad Smiley mit dem Text (Windows Update :emojiSmiley-20:)

    Das ist meine einzige Begegnungszone mit Windows und das reicht mir. Ich frage ihn dann manchmal wie lange es diesmal gedauert hat.

    Genau das passiert mir mit meinem Linux Kumpel - wenn er "Update" erwähnt und "Rechner neu booten" denke ich sofort - oh - oh... :D


    Und das ist schon so seit Jahrzehnten bei ihm. Und ja, es ist nicht repräsentativ für Linux (Disclaimer *g*)


    Um wieder etwas zurück zum Thema zu kommen.

    Linux hat es in den 30 Jahren sogar schon bis zum Mars geschafft:

    https://www.pcmag.com/news/lin…-nasas-perseverance-rover


    Da is aber auch ne sehr geringe Userbase :P:thumbsup:

    :roll2:

  • Da is aber auch ne sehr geringe Userbase :P:thumbsup:

    Dafür auf der Erde umso mehr. Ich glaube die wenigsten Menschen wissen gar nicht, wie oft sie täglich Linux verwenden. Sei es durch das lesen der News am (Android) Tablet, dem Ansurfern einer Webseite, der Start des Autos zur Arbeit, der Bedienung eines Automaten, das Fernsehen am Abend.

  • Ich denke, der Kapitalismus und das Streben nach Macht hat Linux den Weg nach Oben versperrt.

    Vielleicht war es auch einfach das Fehlen an Usability. Und der fehlende Wille der Linux-Entwickler, für eine bessere Usability zu sorgen.

    Der Hinweis auf die Kommandozeile ist für einen Windows-User keine Option. Und eine Ascii-Konfigurationsdatei erst recht nicht.

  • Ich hole mir heute nach der Arbeit eine Tütte Popcorn, setze mich entspannt in mein Sessel und ziehe mir dann diesen Thread rein ;)

    Und das geht hier ja auch wirklich (mal wieder) angenehm entspannt ab - auch wenn es wie immer ein wenig Sparring gibt :D:thumbup:


    Hmm - auch in meiner Umgebung - fast alle keine Rechner-von-der-Stange-Käufer, alles eher Computerfreaks, nutzt kaum jemand Linux (vielleicht 10 Prozent?) Nicht, weil sie nie mit Linux Berührung gehabt hätten, vielleicht gerade deshalb, weil ihnen Windows gibt was sie brauchen. Dafür braucht man wie gesagt kein Fanboy vom pööösen Windows sein, sondern denkt nur ganz pragmatisch.

    Aber auch das ist doch letztendlich nur die Folge dessen, dass sie halt schon jahrelang Windows genutzt haben und sich daran gewoehnt haben. Dann kann ich den Pragmatismus, dabei zu bleiben auch perfekt verstehen. Wie ich hier schon mehrfach schrieb, auch mir fiel der Umstieg erstmal nicht leicht. Und es darf ja auch jeder bei Windows bleiben, wenn ihm das taugt. Aber immerhin sinds bei Dir 10 Prozent und nicht 2 ;)


    Vielleicht trifft halt auf die restlichen 90% Deines Bekanntenkreises einer der folgenden Punkte zu: a) will bestimmte Spiele spielen, b) will irgendwelche Lieblingsprogramme nicht aufgeben, c) hat keine Lust alles neu lernen zu muessen. Wenn einer oder mehrere dieser Punkte zutreffen, dann werden wohl die meisten auch pragmatischerweise bei Windows bleiben und dem ist auch nichts entgegenzusetzen.

    Jap - so isses.



    Nur mit Linux lassen sich ja keine VFX machen - welche Software wird denn dafür auf Linux genutzt?

    Das weiss ich leider nicht. Allerdings wurden ja frueher schon solche Dinge mit SGI Workstations gemacht, auf welchen IRIX lief. Laut Wikipedia hat SGI auch spaeter die Entwicklung von Linux unterstuetzt. Von daher gut moeglich, dass die (vermutlich proprietaere) Render-Software nach wie vor die selbe ist oder die selben Wurzeln hat wie damals, und somit eben im Unix-Land angesiedelt ist. Aber ich habe mich damit jetzt nicht eindringlich befasst, kann man aber bestimmt irgendwo rausfinden.

    Wo hast Du denn das mit dem Anteil von 90 Prozent her? Vielleicht steht in der Quelle was dazu?


    Vielleicht (wie gesagt) will man gar nicht aus dem elitären Zirkel raus?

    Wie erklaert das dann die angeblich so zahlreich existierenden Linux-Bekehrer?

    Na viele definieren sich ja eher durch einen Antagonisten - in dem Fall das pööse Windows ;)

  • Wo hast Du denn das mit dem Anteil von 90 Prozent her? Vielleicht steht in der Quelle was dazu?

    Erstes Google-Ergebnis ist der folgende (umfangreiche) Artikel: https://www.cgw.com/Publicatio…ux-Invades-Hollywood.aspx

  • Ich denke, der Kapitalismus und das Streben nach Macht hat Linux den Weg nach Oben versperrt.

    Vielleicht war es auch einfach das Fehlen an Usability. Und der fehlende Wille der Linux-Entwickler, für eine bessere Usability zu sorgen.

    Der Hinweis auf die Kommandozeile ist für einen Windows-User keine Option. Und eine Ascii-Konfigurationsdatei erst recht nicht.

    :platsch:

  • Ich denke, der Kapitalismus und das Streben nach Macht hat Linux den Weg nach Oben versperrt.

    Vielleicht war es auch einfach das Fehlen an Usability. Und der fehlende Wille der Linux-Entwickler, für eine bessere Usability zu sorgen.

    Der Hinweis auf die Kommandozeile ist für einen Windows-User keine Option. Und eine Ascii-Konfigurationsdatei erst recht nicht.

    Dann frage ich mich also warum Microsoft so schnell die Windows Scripting Host und die Powershell nachgeschoben hat.

    Fehlte da doch etwas in das beste GUI aller Zeiten???

    ;-)

  • Wo hast Du denn das mit dem Anteil von 90 Prozent her? Vielleicht steht in der Quelle was dazu?

    Erstes Google-Ergebnis ist der folgende (umfangreiche) Artikel: https://www.cgw.com/Publicatio…ux-Invades-Hollywood.aspx

    Ok - der hat den Stand von 2001. Ob es danach (auch prozentual) so weiterging?

  • Linux hat doch fest Fuß gefasst, ich weiß gar nicht, was die ganzen Diskussionen über Useranteile der verschiedenen OS bringen sollen.

    Nun ja. Wenn du hier (auch) vom Desktop ("Useranteile" lassen das vermuten) sprechen solltest: Nicht wenige Linux-Interessenten (Noch-nicht-User) bemängeln u.a. die Lücken im Linux-Software-Angebot. Klar, die, die schon Linux nutzen, natürlich nicht, sonst wären sie ja nicht umgestiegen. Und ein (ausreichend) großes Softwareangebot geht einher mit einem großen Marktanteil. Nichts anderes ist da wichtig – es geht um die User-Anzahl.


    Ich kann die Schon-Linux-User durchaus verstehen, wenn sie das nicht interessiert, denn für sie passt das Software-Angebot ja schon und damit gibt es auch keinen Grund, daran (und dem Umfeld) etwas zu ändern. Ein Kritikpunkt ist das von denjenigen (98%), die noch nicht umgestiegen sind und das deshalb nicht können/wollen, weil ihnen unter Linux irgend eine Software fehlen würde. Deshalb wird öfters mal von Marktanteilen, Userzahlen und den möglichen Auswirkungen auf den Software-Markt geredet.


    Und WINE (und die Konstrukte drumrum) ist auch kein Allheilmittel, denn selten läuft Software unter WINE performanter, stabiler und systemkonformer als unter dem Original-OS.


    Die Bereiche, in denen Linux um Laengen die Nase vorn hat, die muessen doch in einem "30 Jahre Linux"-Thread nicht besprochen werden

    Ich habe nicht gemeint, dass sie nicht besprochen werden sollen – nur ist das halt mit einer Erwähnung abgehakt, weil es da einen Konsens aller Beteiligten gibt. Auf dem Server IST Linux erfolgreich. Punkt. Nur weiß das halt jeder hier – und alle sind sich einig. Laaaaaangweilig. ;) Man muss also nicht jedesmal, wenn man doch weiß, dass hier alle vom Desktop reden (wenn sie z.B. Unterschiede von Linux zu Windows besprechen und von ihren persönlichen Linux-Erfahrungen berichten), einwerfen, dass das auf dem Server ganz anders ist. Ja, ist es, und es weiß hier jeder. Wir sind in einem Computerforum und keinem "Töpferkurs". ;)


    Und auch die meisten Linux-User hier haben sich als Desktop-Linux-User geoutet – es geht also nicht nur bei den Windows/Mac-Usern um den Desktop als das "Problemkind" bzw. Hauptthema.


    Es mag sein, dass der Thread eine Wendung genommen hat, die den Thread-Titel nicht mehr 1:1 widerspiegelt – aber das ist hier eigentlich bei allen Linux/Mac/Windows-Threads so, dass irgendwann mit der Konkurrenz verglichen wird. Ich (oder jemand anderes) könnte das natürlich mühsam aufsplitten, dann hätten wir hier einen toten Thread mit allerlei Glückwünschen und einen anderen, in dem weiter diskutiert wird. Bringt meines Erachtens eigentlich nix, außer Arbeit. ;) Aber könnten wir natürlich machen.

  • Retrofan ehrlich gesagt bin ich mir nicht so sicher, ob hier jedem bewusst ist, dass Linux in einigen Bereichen (wie die von enthusi erwaehnten) nicht nur gut mit dabei ist, sondern die Nase vorn hat und den Zug anfuehrt. Viel zu oft wird hier eben nur auf der 2%-Marke herumgehackt und der Eindruck vermittelt, Linux sei so ein Bastler-OS, das es einfach nicht hinkriegt, gleich gut wie Windows zu sein und endlich mal von dieser unsaeglichen Kommandozeile wegzukommen - als ob DAS das Ziel von Linux waere.


    Was den Thread-Split angeht, der Vergleich mit Windows wurde ja direkt schon auf Seite 1 gezogen, und reine Glueckwuensche duerften hier im Thread vielleicht 2% ausmachen ;) von daher ist dieser Thread eigentlich schon fast von Anfang an ein "Linux vs. Windows/(MacOS)"-Thread gewesen...

  • Es mag sein, dass der Thread eine Wendung genommen hat, die den Thread-Titel nicht mehr 1:1 widerspiegelt – aber das ist hier eigentlich bei allen Linux/Mac/Windows-Threads so, dass irgendwann mit der Konkurrenz verglichen wird. Ich (oder jemand anderes) könnte das natürlich mühsam aufsplitten, dann hätten wir hier einen toten Thread mit allerlei Glückwünschen und einen anderen, in dem weiter diskutiert wird. Bringt meines Erachtens eigentlich nix, außer Arbeit. ;)

    Jap - so ist es einfach spannender - ohne Linux würde ich was vermissen. Auf eine bestimmte Art - inkl stereotyper (oder vielleicht ist es gar kein Stereotyp? *g*) Linux User. Gibts dafür eigentlich schon ne SitCom? :D Also mit starkem OS Bezug? Wahrscheinlich nicht - da dann auch wieder zu nerdig *g* Bis jetzt ist die geilste Spitze punkto OS hier zu finden - Vista! :D