Wieder mal: Linux vs. Windows (vs. Mac) [aus Geburtstags-Thread]

Es gibt 644 Antworten in diesem Thema, welches 62.200 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (9. April 2024 um 00:32) ist von atomcode.

  • Ich denke, der Kapitalismus und das Streben nach Macht hat Linux den Weg nach Oben versperrt.

    Ganz zu schweigen vom Klimawandel und der ĂŒberalternden Gesellschaft ^^. Aber Scherz beiseite: Linux hat doch fest Fuß gefasst, ich weiß gar nicht, was die ganzen Diskussionen ĂŒber Useranteile der verschiedenen OS bringen sollen. Seien wir doch froh, dass es eine freie Auswahl verschiedener Systeme gibt, wo sich jeder sein passendes raussuchen kann!

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  • Hmm - auch in meiner Umgebung - fast alle keine Rechner-von-der-Stange-KĂ€ufer, alles eher Computerfreaks, nutzt kaum jemand Linux (vielleicht 10 Prozent?) Nicht, weil sie nie mit Linux BerĂŒhrung gehabt hĂ€tten, vielleicht gerade deshalb, weil ihnen Windows gibt was sie brauchen. DafĂŒr braucht man wie gesagt kein Fanboy vom pööösen Windows sein, sondern denkt nur ganz pragmatisch.

    Aber auch das ist doch letztendlich nur die Folge dessen, dass sie halt schon jahrelang Windows genutzt haben und sich daran gewoehnt haben. Dann kann ich den Pragmatismus, dabei zu bleiben auch perfekt verstehen. Wie ich hier schon mehrfach schrieb, auch mir fiel der Umstieg erstmal nicht leicht. Und es darf ja auch jeder bei Windows bleiben, wenn ihm das taugt. Aber immerhin sinds bei Dir 10 Prozent und nicht 2 ;)

    Vielleicht trifft halt auf die restlichen 90% Deines Bekanntenkreises einer der folgenden Punkte zu: a) will bestimmte Spiele spielen, b) will irgendwelche Lieblingsprogramme nicht aufgeben, c) hat keine Lust alles neu lernen zu muessen. Wenn einer oder mehrere dieser Punkte zutreffen, dann werden wohl die meisten auch pragmatischerweise bei Windows bleiben und dem ist auch nichts entgegenzusetzen.

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  • Moin!

    Manchmal erinnern mich die hier ausgetauschte Argumente an die Heise-Foren (Beispiel Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. oder Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.).

    In der öffentlichen Hand gab/gibt es Bestrebungen, auf Linux umzustellen und - wenig ĂŒberraschend - die Erkenntnis, das es nicht

    so einfach oder gar gratis ist:

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    Zitat

    Komplexe Fachanwendungen mĂŒssen nicht selten an betriebliche Prozesse und Nutzergewohnheiten angepasst werden, weshalb trotz der VerfĂŒgbarkeit alternativer, funktional Ă€quivalenter Open-Source-Produkte – wie bei kommerzieller Software auch – ein komplexer und aufwĂ€ndiger Migrationsprozess notwendig sein kann. In der Stadtverwaltung MĂŒnchen dauerte der Migrationsprozess aus diesen GrĂŒnden etwa zehn Jahre.Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Obwohl auch kommerzielle Migrations-Projekte nicht selten an der Herausforderung der unterschĂ€tzten KomplexitĂ€t scheitern,Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. werden in der Öffentlichkeit und Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. diese KomplexitĂ€t oft ĂŒbersehen und die Fehler alleine beim OSS-Ansatz gesucht.Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Umstellungsprojekte in Zusammenarbeit mit Microsoft, wie etwa bei Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., haben oft Ă€hnlich lange Laufzeiten: In Hamburg war es auch nach zehn Jahren noch nicht gelungen, alle 31.500 behördeninternen ArbeitsplĂ€tze auf ein einheitliches Betriebssystem umzustellen.Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Eine bemerkenswerte Erkenntnis, oder?

    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier - mit allen Vor- und Nachteilen.

    MfG

    Aus technischen GrĂŒnden befindet sich meine Signatur auf der RĂŒckseite, bitte wenden.

    NatĂŒrlich vollstĂ€ndig geimpft, damit wir die Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. erreichen.

  • Ich mag diese ganze Wegwerfgesellschaft nicht. Wir (unsere Gesellschaft) mĂŒssten alle viel weniger arbeiten, wenn wir nicht immer diesen ganzen Konsum-shice mitmachen und unterstĂŒtzen wĂŒrden und uns alternativ lieber mit den Sachen intensiver beschĂ€ftigen wĂŒrden, die wir schon haben.

    Da stimme ich dir vollkommen und absolut zu. Nur sind daran nicht die pöhsen MĂ€nner von MS oder Apple schuld, sondern... die Wegwerfgesellschaft - sprich: die Menschen. Die meisten wollen das doch so. Schön einfach: weg damit und neu kaufen - natĂŒrlich am liebsten so gĂŒnstig wie möglich. Ansonsten hat man ja die Kohle. Und ein neuer Rechner/Smartphone etc. bedeutet auch immer ein wenig Aufregung im Leben, nach der alle nur so lĂ€chzen. Es passiert ja nichts. Deshalb gucken wir Serien, in denen etwas fĂŒr uns Aufregendes passiert.

    Es passiert ja nix? Keine Aufregung? Lebe ich gerade in nem Paralleluniversum? Wenn ich mir den Dauerpanikmode ((dauer)angefeuert von fast allen Medien/Politikern) aktuell der breiten Masse anschaue, dann könnte man tatsĂ€chlich meinen man brauche dafĂŒr gar keine Serie auf Netflix. Man könnte meinen man hĂ€tte ZustĂ€nde wie bei Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. (tolle Netflixsserie btw) ;->

    Ich find's toll, dass du alten Rechnern wieder Leben eingehaucht hast. Und die Leute freuen sich. :smile:

    Dito. BTW: Auch gerade punkto Linux bei nem angeblich zu lahmen Laptop von ner Freundin mitbekommen. LĂ€uft mit Linux super.

    Sie ist ĂŒbrigens genau das Gegenteil von dem hier mit Linux in Verbindung gebrachten Computerfreaks - hat zero Interesse an Computern, will einfach nur Surfen, Fotos anschauen, Punkt. Allerdings hat sie in ihrem Umfeld nen absoluten Computerfreak, der ihr das Linux mal so eben einrichten konnte, Support leisten kann ;)


    Das mit der Aufregung im Leben ist zwar schon etwas offtopic, aber genau den gleichen Gedanken bzgl. der Serien hatte ich auch schon. Wir leben in einer Wohlstandsgesellschaft, haben keinen Krieg und muessen nicht um unser Ueberleben kaempfen

    Auch da haben aktuell (s.o.) wohl zumindest wirtschaftlich genug genau damit zu tun - da ist dann auch nix mehr mit Wohlstand.


    Also MEINE Abenteuer finden eher in die Richtung "kreativ etwas machen" statt.

    Dito. Mir ist es ein völliges RÀtsel wie man sich langweilen, das Leben langweilig finden kann, und nur durchs Konsumieren (mein weiterer Filmtipp des Tages dazu "Sie leben") sich "Aufregung" erkaufen kann/will/muss.

    Bei mir ist eher umgekehrt ein Problem, dass ich nicht genug Muße habe, alle Ideen, die bei mir so rumschwirren, umsetzen zu können.

    Ich könnte mich allein die nÀchsten 20 Jahre nur mit Videoschnitt/3D-Modelling/Tracking beschÀftigen, wenn da nicht auch noch der C64, die Freundin, Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., Job, etc wÀren.

    Ich konsumiere ziemlich selten. Ich schaue manchmal ne ganze Woche keinen TV, weil ich gar nicht dazu komm vor lauter "Abenteuer", die hier so ablaufen. TV-Serien gucken ist ja auch irgendwie eine Art von Konsumieren. Obwohl ich auch sehr gern auch mal nen guten Spielfilm schaue - hab ja auch ne große Glotze - so is dat ja nicht ;) . Nur "selbst etwas machen" macht mir eher mehr Spaß. Coden, (SID)Musik machen, Fahrrad fahren, Schaltungen entwickeln, irgend nen alten shice reparieren - egal ob mechanisch oder elektronisch, oder mal ein Buch schnappen und ne neue Programmiersprache lernen - was auch immer. Dann will meine Frau nen neues Hochbeet haben. Dann steht hier im WZ ein Klavier (von meiner Frau - die kann spielen) - Klavier spielen wĂŒrde ich auch gern noch lernen wollen - u.s.w. DAS sind so meine Abenteuer, die mich zeitlich vollstĂ€ndig ausfĂŒllen. Ich hatte auch nie Langeweile bei den vergangenen Lockdowns. Konnte viele Freunde gar nicht verstehen, dass sie Langeweile hatten.

    *unterschreib* inkl punkto Lockdown. Nur bei mir hier und da andere AktivitÀten (s.o.) einsetzen ;)


    Apropos - Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. - ehe ich es vergesse - hier wollte ich unbedingt noch nachfragen...

    Noch eine kleine Sache, die ich vorhin gelesen habe: Anscheinend werden 90% der Special Effects in Hollywood auf Linux-Rechnern gemacht. Los ging es bereits 1997 mit Titanic. Auch eine interessante Nutzung von Linux, die mir so nicht bewusst war. Andererseits waren das ja auch in den 80ern meist Unix-Workstations, von daher nicht verwunderlich. Ich haette jetzt vielleicht faelschlicherweise an Apple gedacht.

    Nur mit Linux lassen sich ja keine VFX machen - welche Software wird denn dafĂŒr auf Linux genutzt?

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    3 Mal editiert, zuletzt von Lutz G (8. September 2021 um 08:43)

  • Daran sieht man halt unter anderem, dass so Argument wie "Wenn Linux wirklich so toll ist, warum nutzen es dann nur 2%" hirnrissig sind. Die Welt ist nunmal sehr stark an Microsoft gebunden, und Microsoft hat auch oft genug etwas dafuer getan, dass das moeglichst lange so bleibt (Absprachen mit Intel, mit Computer-Herstellern/Haendlern, massiver Einsatz proprietaerer Technologien und Dateiformate, usw). Ein Ausstieg/Umstieg aus der gewohnten Windows-Welt ist nunmal schwer, vor allem wenn es nicht um Einzelpersonen, sondern direkt um ganze Betriebe oder Verwaltungsapparate geht.

    Es passieren dennoch Lockerungen, und auch Microsoft wird offener fuer offene Technologien und Schnittstellen, aber vermutlich eher deshalb, weil sie nicht anders koennen. Mal schauen wie die IT-Welt in 10-20 Jahren aussieht. Die OpenSource-Bewegung hat definitiv ihre Spuren hinterlassen, und nach und nach erkennen auch die grossen die Vorzuege, wenn auch manchmal vielleicht noch widerwillig.

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  • Sie ist ĂŒbrigens genau das Gegenteil von dem hier mit Linux in Verbindung gebrachten Computerfreaks - hat zero Interesse an Computern, will einfach nur Surfen, Fotos anschauen, Punkt.

    Ich habe auch schon 3 Leuten aus meinem Umfeld, die ich nicht als Computerfreaks bezeichnen wuerde, Linux (Xubuntu) installiert, parallel zu Windows. Sie alle kommen damit ganz gut klar.

    Nur mit Linux lassen sich ja keine VFX machen - welche Software wird denn dafĂŒr auf Linux genutzt?

    Das weiss ich leider nicht. Allerdings wurden ja frueher schon solche Dinge mit SGI Workstations gemacht, auf welchen IRIX lief. Laut Wikipedia hat SGI auch spaeter die Entwicklung von Linux unterstuetzt. Von daher gut moeglich, dass die (vermutlich proprietaere) Render-Software nach wie vor die selbe ist oder die selben Wurzeln hat wie damals, und somit eben im Unix-Land angesiedelt ist. Aber ich habe mich damit jetzt nicht eindringlich befasst, kann man aber bestimmt irgendwo rausfinden.

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  • Wieso den Weg nach 'oben' versperrt?

    Fast alle ernsten Anwendungen basieren auf Linux.

    Server, Supercomputer, high performance computing im allgemeinen.

    Der Weg nach UNTEN ist halt 'besetzt'.

    Aber es geht halt nicht immer nur um Geld Geld Geld und Markt Markt Markt.

    Ich glaube nicht, dass Linus Torvalds ueberhaupt soetwas wie eine Marketingstrategie hat.

    Wieso auch? Wer Linux benutzen moechte, soll dazu alle Moeglichkeiten haben - z.B. auch auf brandaktuellen Architekturen (siehe aktuell zB RiscV oder zuvor ARM).

    Daran wird gearbeitet. Hoechst erfolgreich will ich meinen.

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  • Aber enthusi, hier gehts doch NUR UM DEN DESKTOP ;)

    Die Bereiche, in denen Linux um Laengen die Nase vorn hat, die muessen doch in einem "30 Jahre Linux"-Thread nicht besprochen werden, sonst glaubt hier noch jemand, Linux haette irgendeine Relevanz oberhalb der 2%!

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  • Zuerst gab es noch die BefĂŒrchtung, Linux bekomme zu wenig Aufmerksamkeit ... nun fĂŒllt dieser Fred schon 19 Seiten. Respekt!

    :D

    Das Thema ist immer wieder gut fĂŒr Traffic. Gabs hier ĂŒberhaupt schon mal ne Linux Diskussion unter 20 Seiten? *g*

    Das Schöne daran ist ja, ich kann das alte Linux einfach so ĂŒbernehmen [...]. Und auch DAS möchte ich nicht mehr missen !

    Das kenne ich von macOS aber auch. Ich meine, das hĂ€tte ich selbst bei meinem letzten CPU-Wechsel (von PPC auf Intel) so gemacht. Die letzte richtige Installation mĂŒsste ĂŒber anderthalb Dekaden her sein. So bleibt immer alles so eingestellt, wie bekannt und alle Programme sind, wo sie hingehören. Null Aufwand außer das Backup auf den neuen Rechner ĂŒberspielen.

    Unter Windows war das zumindest frĂŒher nicht so leicht – keine Ahnung, wie das jetzt ist.

    Sowas finde ich auch cool :D

    Zum Thema "alte" Rechner + OS + Software weiternutzen, fÀllt mir noch ein...

    Geil wie schnell Win 98 auf meinem Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. bootet (ich wĂŒrde sagen Win10 Territorium)/lĂ€uft. Macht irrsinnig Spaß, da dann Highend-Grafikkarten/CPUs, etc von daaamalsℱ auszuprobieren, die man sich daaamalsℱ nie leisten konnte/wollte, sich den ultimativen 199X PC zusammenzustellen 8)


    FĂŒr mich bleibt es immer faszinierend, wie viele Linux-User immer dann in solchen Threads sind, also auch im War Win vs. Linux, aber die Gesamtmenge der (privaten) Linuxnutzer in den 30 Jahren keine 2stellige Prozentzahl erreichen kann...

    :D

    Vielleicht (Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.) will man gar nicht aus dem elitÀren Zirkel raus? Möglicherweise passiert das auch nicht ganz bewusst?

    Vor stundenlangen Updates, Viren, kaputten Systemen, usw. ...

    Auch da denke ich zumindest punkto Updates und kaputten Systemen in meinem Umfeld nicht zuerst an Windows ;)


    ich bekomme alle paar Monate mal eine Nachricht von einem Freund mit einem Sad Smiley mit dem Text (Windows Update :emojiSmiley-20:)

    Das ist meine einzige Begegnungszone mit Windows und das reicht mir. Ich frage ihn dann manchmal wie lange es diesmal gedauert hat.

    Genau das passiert mir mit meinem Linux Kumpel - Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. denke ich sofort - oh - oh... :D

    Und das ist schon so seit Jahrzehnten bei ihm. Und ja, es ist nicht reprĂ€sentativ fĂŒr Linux (Disclaimer *g*)

    Um wieder etwas zurĂŒck zum Thema zu kommen.

    Linux hat es in den 30 Jahren sogar schon bis zum Mars geschafft:

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    Da is aber auch ne sehr geringe Userbase :P:thumbsup:

    :roll2:

  • Da is aber auch ne sehr geringe Userbase :P:thumbsup:

    DafĂŒr auf der Erde umso mehr. Ich glaube die wenigsten Menschen wissen gar nicht, wie oft sie tĂ€glich Linux verwenden. Sei es durch das lesen der News am (Android) Tablet, dem Ansurfern einer Webseite, der Start des Autos zur Arbeit, der Bedienung eines Automaten, das Fernsehen am Abend.

    Wem ein leeres EPROM fehlt, braucht ein EPROM-Lösch-GerÀt

    Mein GitHub: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    EasyFlash3 DIY: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Mein Discogs: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Vielleicht (wie gesagt) will man gar nicht aus dem elitĂ€ren Zirkel raus?

    Wie erklaert das dann die angeblich so zahlreich existierenden Linux-Bekehrer?

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  • Ich denke, der Kapitalismus und das Streben nach Macht hat Linux den Weg nach Oben versperrt.

    Vielleicht war es auch einfach das Fehlen an Usability. Und der fehlende Wille der Linux-Entwickler, fĂŒr eine bessere Usability zu sorgen.

    Der Hinweis auf die Kommandozeile ist fĂŒr einen Windows-User keine Option. Und eine Ascii-Konfigurationsdatei erst recht nicht.

  • Ich hole mir heute nach der Arbeit eine TĂŒtte Popcorn, setze mich entspannt in mein Sessel und ziehe mir dann diesen Thread rein ;)

    Und das geht hier ja auch wirklich (mal wieder) angenehm entspannt ab - auch wenn es wie immer ein wenig Sparring gibt :D:thumbup:

    Hmm - auch in meiner Umgebung - fast alle keine Rechner-von-der-Stange-KĂ€ufer, alles eher Computerfreaks, nutzt kaum jemand Linux (vielleicht 10 Prozent?) Nicht, weil sie nie mit Linux BerĂŒhrung gehabt hĂ€tten, vielleicht gerade deshalb, weil ihnen Windows gibt was sie brauchen. DafĂŒr braucht man wie gesagt kein Fanboy vom pööösen Windows sein, sondern denkt nur ganz pragmatisch.

    Aber auch das ist doch letztendlich nur die Folge dessen, dass sie halt schon jahrelang Windows genutzt haben und sich daran gewoehnt haben. Dann kann ich den Pragmatismus, dabei zu bleiben auch perfekt verstehen. Wie ich hier schon mehrfach schrieb, auch mir fiel der Umstieg erstmal nicht leicht. Und es darf ja auch jeder bei Windows bleiben, wenn ihm das taugt. Aber immerhin sinds bei Dir 10 Prozent und nicht 2 ;)

    Vielleicht trifft halt auf die restlichen 90% Deines Bekanntenkreises einer der folgenden Punkte zu: a) will bestimmte Spiele spielen, b) will irgendwelche Lieblingsprogramme nicht aufgeben, c) hat keine Lust alles neu lernen zu muessen. Wenn einer oder mehrere dieser Punkte zutreffen, dann werden wohl die meisten auch pragmatischerweise bei Windows bleiben und dem ist auch nichts entgegenzusetzen.

    Jap - so isses.


    Nur mit Linux lassen sich ja keine VFX machen - welche Software wird denn dafĂŒr auf Linux genutzt?

    Das weiss ich leider nicht. Allerdings wurden ja frueher schon solche Dinge mit SGI Workstations gemacht, auf welchen IRIX lief. Laut Wikipedia hat SGI auch spaeter die Entwicklung von Linux unterstuetzt. Von daher gut moeglich, dass die (vermutlich proprietaere) Render-Software nach wie vor die selbe ist oder die selben Wurzeln hat wie damals, und somit eben im Unix-Land angesiedelt ist. Aber ich habe mich damit jetzt nicht eindringlich befasst, kann man aber bestimmt irgendwo rausfinden.

    Wo hast Du denn das mit dem Anteil von 90 Prozent her? Vielleicht steht in der Quelle was dazu?

    Vielleicht (wie gesagt) will man gar nicht aus dem elitÀren Zirkel raus?

    Wie erklaert das dann die angeblich so zahlreich existierenden Linux-Bekehrer?

    Na viele definieren sich ja eher durch einen Antagonisten - in dem Fall das pööse Windows ;)

  • Wo hast Du denn das mit dem Anteil von 90 Prozent her? Vielleicht steht in der Quelle was dazu?

    Erstes Google-Ergebnis ist der folgende (umfangreiche) Artikel: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

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  • Ich denke, der Kapitalismus und das Streben nach Macht hat Linux den Weg nach Oben versperrt.

    Vielleicht war es auch einfach das Fehlen an Usability. Und der fehlende Wille der Linux-Entwickler, fĂŒr eine bessere Usability zu sorgen.

    Der Hinweis auf die Kommandozeile ist fĂŒr einen Windows-User keine Option. Und eine Ascii-Konfigurationsdatei erst recht nicht.

    :platsch:

    Wem ein leeres EPROM fehlt, braucht ein EPROM-Lösch-GerÀt

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  • Ich denke, der Kapitalismus und das Streben nach Macht hat Linux den Weg nach Oben versperrt.

    Vielleicht war es auch einfach das Fehlen an Usability. Und der fehlende Wille der Linux-Entwickler, fĂŒr eine bessere Usability zu sorgen.

    Der Hinweis auf die Kommandozeile ist fĂŒr einen Windows-User keine Option. Und eine Ascii-Konfigurationsdatei erst recht nicht.

    Dann frage ich mich also warum Microsoft so schnell die Windows Scripting Host und die Powershell nachgeschoben hat.

    Fehlte da doch etwas in das beste GUI aller Zeiten???

    :wink:

  • Wo hast Du denn das mit dem Anteil von 90 Prozent her? Vielleicht steht in der Quelle was dazu?

    Erstes Google-Ergebnis ist der folgende (umfangreiche) Artikel: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Ok - der hat den Stand von 2001. Ob es danach (auch prozentual) so weiterging?

  • Linux hat doch fest Fuß gefasst, ich weiß gar nicht, was die ganzen Diskussionen ĂŒber Useranteile der verschiedenen OS bringen sollen.

    Nun ja. Wenn du hier (auch) vom Desktop ("Useranteile" lassen das vermuten) sprechen solltest: Nicht wenige Linux-Interessenten (Noch-nicht-User) bemĂ€ngeln u.a. die LĂŒcken im Linux-Software-Angebot. Klar, die, die schon Linux nutzen, natĂŒrlich nicht, sonst wĂ€ren sie ja nicht umgestiegen. Und ein (ausreichend) großes Softwareangebot geht einher mit einem großen Marktanteil. Nichts anderes ist da wichtig – es geht um die User-Anzahl.

    Ich kann die Schon-Linux-User durchaus verstehen, wenn sie das nicht interessiert, denn fĂŒr sie passt das Software-Angebot ja schon und damit gibt es auch keinen Grund, daran (und dem Umfeld) etwas zu Ă€ndern. Ein Kritikpunkt ist das von denjenigen (98%), die noch nicht umgestiegen sind und das deshalb nicht können/wollen, weil ihnen unter Linux irgend eine Software fehlen wĂŒrde. Deshalb wird öfters mal von Marktanteilen, Userzahlen und den möglichen Auswirkungen auf den Software-Markt geredet.

    Und WINE (und die Konstrukte drumrum) ist auch kein Allheilmittel, denn selten lÀuft Software unter WINE performanter, stabiler und systemkonformer als unter dem Original-OS.

    Die Bereiche, in denen Linux um Laengen die Nase vorn hat, die muessen doch in einem "30 Jahre Linux"-Thread nicht besprochen werden

    Ich habe nicht gemeint, dass sie nicht besprochen werden sollen – nur ist das halt mit einer ErwĂ€hnung abgehakt, weil es da einen Konsens aller Beteiligten gibt. Auf dem Server IST Linux erfolgreich. Punkt. Nur weiß das halt jeder hier – und alle sind sich einig. Laaaaaangweilig. ;) Man muss also nicht jedesmal, wenn man doch weiß, dass hier alle vom Desktop reden (wenn sie z.B. Unterschiede von Linux zu Windows besprechen und von ihren persönlichen Linux-Erfahrungen berichten), einwerfen, dass das auf dem Server ganz anders ist. Ja, ist es, und es weiß hier jeder. Wir sind in einem Computerforum und keinem "Töpferkurs". ;)

    Und auch die meisten Linux-User hier haben sich als Desktop-Linux-User geoutet – es geht also nicht nur bei den Windows/Mac-Usern um den Desktop als das "Problemkind" bzw. Hauptthema.

    Es mag sein, dass der Thread eine Wendung genommen hat, die den Thread-Titel nicht mehr 1:1 widerspiegelt – aber das ist hier eigentlich bei allen Linux/Mac/Windows-Threads so, dass irgendwann mit der Konkurrenz verglichen wird. Ich (oder jemand anderes) könnte das natĂŒrlich mĂŒhsam aufsplitten, dann hĂ€tten wir hier einen toten Thread mit allerlei GlĂŒckwĂŒnschen und einen anderen, in dem weiter diskutiert wird. Bringt meines Erachtens eigentlich nix, außer Arbeit. ;) Aber könnten wir natĂŒrlich machen.

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  • Retrofan ehrlich gesagt bin ich mir nicht so sicher, ob hier jedem bewusst ist, dass Linux in einigen Bereichen (wie die von enthusi erwaehnten) nicht nur gut mit dabei ist, sondern die Nase vorn hat und den Zug anfuehrt. Viel zu oft wird hier eben nur auf der 2%-Marke herumgehackt und der Eindruck vermittelt, Linux sei so ein Bastler-OS, das es einfach nicht hinkriegt, gleich gut wie Windows zu sein und endlich mal von dieser unsaeglichen Kommandozeile wegzukommen - als ob DAS das Ziel von Linux waere.

    Was den Thread-Split angeht, der Vergleich mit Windows wurde ja direkt schon auf Seite 1 gezogen, und reine Glueckwuensche duerften hier im Thread vielleicht 2% ausmachen ;) von daher ist dieser Thread eigentlich schon fast von Anfang an ein "Linux vs. Windows/(MacOS)"-Thread gewesen...

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  • Es mag sein, dass der Thread eine Wendung genommen hat, die den Thread-Titel nicht mehr 1:1 widerspiegelt – aber das ist hier eigentlich bei allen Linux/Mac/Windows-Threads so, dass irgendwann mit der Konkurrenz verglichen wird. Ich (oder jemand anderes) könnte das natĂŒrlich mĂŒhsam aufsplitten, dann hĂ€tten wir hier einen toten Thread mit allerlei GlĂŒckwĂŒnschen und einen anderen, in dem weiter diskutiert wird. Bringt meines Erachtens eigentlich nix, außer Arbeit. ;)

    Jap - so ist es einfach spannender - ohne Linux wĂŒrde ich was vermissen. Auf eine bestimmte Art - inkl stereotyper (oder vielleicht ist es gar kein Stereotyp? *g*) Linux User. Gibts dafĂŒr eigentlich schon ne SitCom? :D Also mit starkem OS Bezug? Wahrscheinlich nicht - da dann auch wieder zu nerdig *g* Bis jetzt ist die geilste Spitze punkto OS hier zu finden - Vista! :D

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