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Wieder mal: Linux vs. Windows (vs. Mac) [aus Geburtstags-Thread]

  • Für mich bleibt es immer faszinierend, wie viele Linux-User immer dann in solchen Threads sind, also auch im War Win vs. Linux, aber die Gesamtmenge der (privaten) Linuxnutzer in den 30 Jahren keine 2stellige Prozentzahl erreichen kann...

    Naja wir sind hier in einem Computerforum, nicht in einem Töpferkurs. Da dürfte der Anteil an Linux-Usern etwas höher sein.

  • Für mich bleibt es immer faszinierend, wie viele Linux-User immer dann in solchen Threads sind, also auch im War Win vs. Linux, aber die Gesamtmenge der (privaten) Linuxnutzer in den 30 Jahren keine 2stellige Prozentzahl erreichen kann...

    Naja, immerhin ist das ein Forum in dem sich Menschen aufhalten, die sich gerne mit Computern beschäftigen, auch wenn es hauptsächlich alte Commodores sind. Mehr Nerds, mehr Linux...


    Das wundert mich eigentlich weniger, als der Eindruck dass es hier so viele überzeugte Windows Nutzer zu geben scheint. In den Kreisen in denen ich mich in meiner Freizeit sonst so bewege ist der Anteil geschätzt 50 % Linux, 40 % Mac OS, 10 % Windows. Ein paar Reste BSD auch noch.

  • Ich meinte das allgemein auf entsprechende Computerthreads bezogen, nicht nur in diesem Board.

    Ein Bug bei Windows kommt auf eine Newsseite? Sofort schreiben gefühlt 10 Leute drunter "jaaa, mit Linux passiert das nicht!!!!".

    Da frage ich mich dann immer: a) Warum sind die auf einer Windows-News-Seite, b:) Warum werden es halt prozentual einfach nie mehr Linux-User... ...und das... halt schon seit immer.


    Ich nutze Linux auch auf einem älteren Laptop, ja, einfach mal just for fun probiert.

    Und auf dem ist es letztlich wurscht, weil der nur ein bisschen zum Surfen genutzt wird.

    Firefox sieht hier wie da gleich aus, deswegen ist der "Unterbau" in seinem Einsatzszenario irrelevant.


    Aber ich würde mich jetzt deswegen nicht als Linuxuser betiteln.

  • Wenn ich mir vorstelle, dass das alles auf Windows laufen würde. :emojiSmiley-33:

    Wovor hast du Angst? ;-)

    Vor stundenlangen Updates, Viren, kaputten Systemen, usw. ...

  • Lecker muss es sein und die Erwartungen auch erfüllen – Sellerie, Gouda oder Scholle als Geschmacksrichtung kommen wahrscheinlich nur bei wenigen an. Also zu deutsch – es darf/soll schon anders sein – aber innerhalb eins Korridors, der vom Kunden/User akzeptiert wird.

    Und wenn es Deine Erwartungen NICHT erfuellt, kann es dann nicht sein, dass Du vielleicht einfach nicht in der richtigen Zielgruppe bist?


    DANKE! Genau! Ich bin auch die falsche Zielgruppe. Warum versuchen mich dann ständig Linux-User in Linux vs. Windows Diskussion zu Linux zu bekehren? Und akzeptieren nicht einfach, dass für mich (und viele andere) Windows einfach das passendere Betriebssystem ist? Und erklären mir ständig, wie schlecht Windows ist, weil da angeblich ständig Druckertreiber aufploppen und irgendwelche Werbung eingeblendet wird?


    Verstehe ich nicht. :nixwiss:


    Aber das mit der Zielgruppe ist doch eine super Erkenntnis. Linux ist einfach nicht für jeden User geeignet. :thumbup:

  • Wenn ich mir vorstelle, dass das alles auf Windows laufen würde. :emojiSmiley-33:

    Wovor hast du Angst? ;-)

    Vor stundenlangen Updates, Viren, kaputten Systemen, usw. ...

    Gibt es alles nicht, wenn du dich nicht saublöd anstellst. Aber gut, behalte du deine Vorurteile und werde glücklich mit ihnen. :-)

    ich bekomme alle paar Monate mal eine Nachricht von einem Freund mit einem Sad Smiley mit dem Text (Windows Update :emojiSmiley-20:)

    Das ist meine einzige Begegnungszone mit Windows und das reicht mir. Ich frage ihn dann manchmal wie lange es diesmal gedauert hat.

  • DANKE! Genau! Ich bin auch die falsche Zielgruppe. Warum versuchen mich dann ständig Linux-User in Linux vs. Windows Diskussion zu Linux zu bekehren? Und akzeptieren nicht einfach, dass für mich (und viele andere) Windows einfach das passendere Betriebssystem ist? Und erklären mir ständig, wie schlecht Windows ist, weil da angeblich ständig Druckertreiber aufploppen und irgendwelche Werbung eingeblendet wird?


    Verstehe ich nicht.

    Na dann schau doch einfach mal, wer hier gleich auf Seite 1 des Linux- (und nicht Linux vs. Windows!) bezogenen Threads unbedingt alle wissen lassen musste, was er von Linux haelt, und dass er lieber bei seinem geliebten Windows bleiben mag - und zwar direkt dreimal. Aber beschwer Dich nicht, wenn Du feststellst, dass Du es selbst warst ;)

  • Hab mal ne Frage: wer von euch hätte Lust an einem neuen OS auf neuer Hardware (CPU auf FPGA) zu basteln?


    Alle Zöpfe abschneiden und bei 0 anfangen. Ohne Gewinnerziehlungsabsicht. Nur aus Spass.

    Viel, viel, viel besser fände ich, wenn man einzelne Systeme besser interoperable machen würde.

    Thema: Filesysteme, Datentausch via WLAN ohne Accesspoint, usw.


    Das ist einfach nur noch Mauern-Errichten, was die einzelnen Systeme da aufführen.

    Das geht mittlerweile soweit, dass z.B. einzelne Android System nicht mehr miteinander kompatibel sind.

  • Mein einziger wirklich richtiger Kritikpunkt an Windows!

    Dass durch das Einführen des Secureboots wohl Linux auf verlorenem Posten da steht, was Dualboot angeht.

    Für mich jetzt nicht soo schlimm, aber da sehe ich schon eine ziemliche Einschränkung, gerade wenn man wirklich beides gerne auf einer Maschine* hätte.


    *nativ, ohne VM.

  • Naja und wenn das nun aber mal die Staerken sind, in denen Linux seine Innovationen voll ausspielen kann?

    Ok, anscheinend ist zumindest dir der Kontext nicht klar, in den mein Posting eingebettet war. Also nochmal, damit ich es nicht JEDESMAL dazu schreiben muss: Ich rede hier ausschließlich vom Desktop (alles andere ist sicherlich feini).


    Und du und einige andere verwenden es ja auf dem Desktop, daher scheint das eine Option zu sein. Und es wird auch für den Desktop angeboten und einige Distros sind auch so zusammengestellt, dass sie klassische Desktop-Anforderungen erfüllen sollen. Und nicht zuletzt hat Linus Thorvalds Linux für seinen Desktop entwickelt und nicht, um Server zu betreiben – er wollte (als Person/User) auf die Uni-Rechner zugreifen, damit arbeiten, können.

    Genau genommen ist Linux nicht der Desktop der darauf läuft. Der Desktop ist meist eine von 1000 verschiedenen Oberflächen. Es ist nicht mal die Bash Linux, und auch nicht die Kommandos die man darin absetzt, das sind eher die GNU Tools.

  • Naja und wenn das nun aber mal die Staerken sind, in denen Linux seine Innovationen voll ausspielen kann?

    Ok, anscheinend ist zumindest dir der Kontext nicht klar, in den mein Posting eingebettet war. Also nochmal, damit ich es nicht JEDESMAL dazu schreiben muss: Ich rede hier ausschließlich vom Desktop (alles andere ist sicherlich feini).


    Und du und einige andere verwenden es ja auf dem Desktop, daher scheint das eine Option zu sein. Und es wird auch für den Desktop angeboten und einige Distros sind auch so zusammengestellt, dass sie klassische Desktop-Anforderungen erfüllen sollen. Und nicht zuletzt hat Linus Thorvalds Linux für seinen Desktop entwickelt und nicht, um Server zu betreiben – er wollte (als Person/User) auf die Uni-Rechner zugreifen, damit arbeiten, können.

    Genau genommen ist Linux nicht der Desktop der darauf läuft. Der Desktop ist meist eine von 1000 verschiedenen Oberflächen. Es ist nicht mal die Bash Linux, und auch nicht die Kommandos die man darin absetzt, das sind eher die GNU Tools.

    tulan, es bringt nichts. Hoffnungslos hier.


    @all, Happy Birthday Linux :thumbsup:

  • Quote
    Ich rede hier ausschließlich vom Desktop (alles andere ist sicherlich feini). Und du und einige andere verwenden es ja auf dem Desktop, daher scheint das eine Option zu sein.

    Genau genommen ist Linux nicht der Desktop der darauf läuft. Der Desktop ist meist eine von 1000 verschiedenen Oberflächen.

    Dass man selbst diese einfach formulierte Aussage falsch verstehen kann. [Kopfschüttel-Smiley] Ich sprach nicht vom Desktop im OS, sondern von dem Platz, auf dem der Rechner steht bzw. von der Geräte-Klasse. Ein Desktop-OS ist kein OS mit einem Desktop, sondern ein OS, welches auf einem Desktop-Computer (Tower, Notebook, Mini-PC, AIOs ...) läuft bzw. dafür konzipiert ist. Das dient als Abgrenzung einerseits zu Servern, andererseits zu (Ultra-) Mobil-Geräten, wie Smartphones.

  • Ich würde mir wirklich wünschen, dass Linux den Desktop erobert, wenigstens zur Hälfte oder ein Viertel. Nach 20 Jahren des jährlichen Linuxprobierens habe ich so langsam die Hoffnung aufgegeben. (Ich bin übrigens ein XFCE Fan als Desktop-GUI, mag aber nach wie vor nicht das Qt GTK Durcheinander) Ein Schubs für Linux auf dem Desktop hatte ich mir vom Limux Projekt erhofft. Linux fehlt es nicht an Technik, sondern an Usern, die dann wieder die Industrie fordern für das OS Treiber, Spiele und Software zu entwickeln/portieren. Ich denke, der Kapitalismus und das Streben nach Macht hat Linux den Weg nach Oben versperrt. Solange Lobbygehabe wichtige Entscheidungen in Politik und Wirtschaft beeinflussen, solange wird es Linux schwer haben. Langfristig gibt es sicher gute Gründe für die Umstellung auf Linux viele Millionen Euro auszugeben, denn neue Linux-Admins, neue IT-Infrastruktur und Migrations-Schulungen gibt es nicht umsonst.

    Aber indirekt könnte Linux es auf dem Desktop schaffen, wenn dann die Cloudmaschinen, die Windows iauf dem Bildschirm streamen unter Linux laufen *g


    Ich vermute eher, dass Linux ein Server und embedded OS bleiben wird und nur bei einigen Nerds auf dem Desktop weiterhin laufen wird. Es hat seinen Platz einfach gefunden.

  • Du verstehst anscheinend nicht, dass hier hier gar nicht von MIR rede, sondern einfach von den 98% Computer-Usern (also fast allen), die noch nicht auf Linux gewechselt sind. (Desktop, versteht sich – ich sage das jetzt lieber dazu). Also Desktop ;) Ich rede hier einfach von Statistik, vom Markt, nicht von persönlichen Befindlichkeiten. Das einzige, was ich von mir projiziere, ist der Wunsch, auf etwas (noch) Besseres umzusteigen, sobald es DIESE Anforderung erfüllt.


    Ich denke schon, dass das GNU/Linux-Angebot (ich beziehe mich hier auf den Desktop) attraktiv sein könnte und deutlich mehr User ansprechen. OK, diesen Aspekt kann man natürlich mit dem Totschlag-Argument aushebeln, dass "man" das gar nicht will (und bestimmte "Kräfte" wollen das auch sicherlich nicht und einfach nur ihre Ruhe haben). Ich frage mich dann aber doch, für wen diese ganzen Distros angeboten werden, wenn man keine (oder keine zusätzlichen) User (auf dem Desktop) will.


    Also angenommen, irgendwer in der Linux-Welt, z.B. Canonical, will mehr User ansprechen (und der erste Punkt in ihrem Download-Menü ist die Desktop-Version*) – dann stellt sich doch die Frage, wie man das erreichen könnte. Oder? Also meine Frage wäre das zumindest. Preise senken geht nicht – das wäre sonst ja immer der erste Punkt. Also Angebot verbessern, oder?

    Hehe - an dem Punkt waren wir schon in diversen anderen Linux Threads.

    Und dann ist die Frage - will das die Linux Community überhaupt? Will sie überhaupt aus ihrem elitären Zirkel raus, in dem die Welt

    (der DAUs (?) wird hier auch schon wieder anklang) einfach nicht für das überlegene Desktop Linux (ich schreibs vorsichtshalber mal so aus *g*) bereit ist?


    Nein, sie tun das primaer aus dem Grund, weil es ihnen einfach von Beginn an vorgesetzt wird. Es ist auf so gut wie jedem Kauf-Rechner drauf, es ist auf so gut wie jedem Buero-Rechner drauf, es ist am weitesten verbreitet, und die meisten Anwender scheren sich doch gar nicht um ihr Betriebssystem, sondern um die Programme, die sie drauf laufen lassen. Da Windows die weiteste Verbreitung hat, werden auch die meisten Programme fuer Windows entwickelt oder veroeffentlicht. Also stellt sich doch fuer die meisten Nutzer gar nie die Frage, ob sie nicht doch was anderes nutzen sollen. Sie kommen ja noch nichtmal mit was anderem in Beruehrung. Wenn ich ein Auto kaufen will, sehe ich auf der Strasse doch, dass es zig Hersteller gibt, zwischen denen ich mich entscheiden kann. Wenn ich einen PC kaufe, dann ist da halt Windows drauf. So einfach ist das im Normalfall, vor allem fuer die meisten Anwender, die sich nicht tiefer mit dem Thema befassen.

    Hmm - auch in meiner Umgebung - fast alle keine Rechner-von-der-Stange-Käufer, alles eher Computerfreaks, nutzt kaum jemand Linux (vielleicht 10 Prozent?) Nicht, weil sie nie mit Linux Berührung gehabt hätten, vielleicht gerade deshalb, weil ihnen Windows gibt was sie brauchen. Dafür braucht man wie gesagt kein Fanboy vom pööösen Windows sein, sondern denkt nur ganz pragmatisch.


    Wie ich weiter vorne schon sagte, die Gamer koennte man kriegen. Es muessten "nur" die Top-Spiele auch auf Linux erscheinen, statt nur einer handvoll, und diese muessten unter Linux schneller und stabiler laufen.

    Steam hat jetzt ProtonDB in den Steam-Client eingebaut. Da machst Du 2 Klicks in den Einstellungen und ca. 80% der Top Titel lassen sich unter Linux genauso spielen wie unter Windows.

    Ich nutze das gerne. Steam war für mich der letzte Grund noch eine Windows Partition zu haben.

    Das finde ich cool! :thumbup:



    Er einen Rechner als ganzes sieht. Wenn Windows nicht mehr hochfährt, wird oft daran gedacht, einfach einen neuen Rechner zu kaufen.

    Bei nicht mehr hochfahren muss ich wie gesagt immer an den Herrn hier denken (ich weiß - nicht repräsentativ) :D



    Wir alle sind seit der Homecomputerzeit dabei und kennen uns daher mit Konzepten wie Betriebssystem, Datenträger, Verkabelung und Fehlerbehebung sehr gut aus auf unserem Lieblingsbetriebssystem.

    ...und nutzen aber überwiegend Windows?