- Offizieller Beitrag
Warum sollte sich das jetzt an der "Mehrheit" orientieren und Windows kopieren?
Ich finde nicht, dass es das muss, zumindest nicht bei allem. Ich finde sogar, dass in den letzten Jahren viel zu wenige Innovationen aus dem GNU/Linux-Bereich kamen und man bei vielen OpenSource-Projekten versucht, kommerzielle Vorbilder zu imitieren. Die Linux-Distros haben doch nun alle Freiheiten und sind nicht von der Anzahl der User abhĂ€ngig und bei dem kleinen Marktanteil hat man ohnehin nichts zu verlieren â man könnte die ganze Industrie vor sich her treiben mit Neuerungen und Innovationen (die natĂŒrlich auch mal in die Hose gehen dĂŒrfen).
Linux mĂŒsste eigentlich mit groĂem Abstand das beste OS aller Zeiten sein, da man keinerlei (z.B. wirtschaftlichen) ZwĂ€ngen unterliegt und die Entwickler rein SpaĂ-gesteuert sein mĂŒssten (und sicherlich auch sind). Auf die relativ kleine User-Basis (selbst inkl. Interessenten) könnte man auch viel besser hören*, als das bei Apple, Google und MS, mit jeweils Milliarden an Kunden, der Fall ist.
Eigentlich mĂŒsste per Trial and Error GNU/Linux schon 2 Generationen weiter/besser sein als die Konkurrenz â durch irgendwas scheint das Ganze aber gebremst zu werden â ich weiĂ nur nicht, was das ist. Arbeiten daran letztlich doch zu weniger Entwickler, die zudem die Kraft zu sehr (auf dutzende von Forks) verteilen? Wo ist das Problem? Oder gibt es gar keines und alles ist fein, wie es ist?
*) denn letztlich entscheiden die User, was das Beste fĂŒr sie ist.