Hello, Guest the thread was called13k times and contains 634 replays

last post from Hobbyist at the

Wieder mal: Linux vs. Windows (vs. Mac) [aus Geburtstags-Thread]

  • Jepp, kenne auch einige Leute, die GNOME3 gut finden. Aber auch einige, die es hassen ;)


    Ich kann damit einfach viele Dinge nicht mehr tun, die ich seit 25 Jahren mache, und ich mag es einfach nicht, wenn mir Funktionalitaet weggenommen wird. Vor allem nicht, wenn es heisst, es wuerde dadurch "einfacher". Klar, wenn man irgendwann nix mehr damit anfangen kann ausser 3 Funktionen, dann ist es in der Tat "einfacher", dann brauche ich vielleicht auch wirklich keine Anleitung mehr. Aber das kann ja auch nicht Sinn der Sache sein ;)

  • Bisher hat es noch nirgendwo geklappt, Desktop-Bedienung gleich zu machen wie Tablet- oder Handy-Bedienung.

    Das ist ja auch eine brutal gescheiterte Idee (und eine Falle, in die z.B. Apple nicht getappt ist). Ich denke, warum Microsoft (nach wie vor) UWP pushed, ist, weil diese Apps/Programme halt auch auf Xbox und ARM-PCs (nativ) laufen – Win-API-Apps wohl nicht. Und Microsoft will wohl nicht auf ewig auf dem X64-PC festhängen, scheint es mir. Dieser Typus hat zwar durch Corona einen Schub bekommen, war aber dafür 10 Jahre lang auf dem absteigenden Ast (während andere Konzepte besser liefen). Ich glaube, MS weiß genau so wenig wie wir, wie das in Zukunft mit dem "PC" weitergeht und will für Eventualitäten gewappnet sein und nicht mit Intel zusammen ins Straucheln geraten.

  • Moin!

    Ich habe mir im August 2020 ein ThinkPad mit AMD Ryzen gekauft als Haupt-Rechner.

    [...]. Ich nutze 2 Extra-Monitore plus den internen Monitor, alles kein Problem bisher.

    rein aus Interesse - sind die beiden Monitore via DP oder HDMI angeschlossen?

    Oder via USB-C - da scheiterte es dann bei mir (und laut Google auch bei anderen Usern).


    Sicherlich habe auch die eingebaute(n) Bausteine/Hardware einen Einfluss darauf, keine Ahnung wie da die Unterschiede zwischen Lenovo und HP sind :huh:


    MfG

  • Gibt es eigentlich auch unter Linux-Usern erbitterte Debatten darüber, welche Distri denn jetzt die beste sei?

    Mit Sicherheit, ist ja auch nix unnormales. Gibt ja auch Diskussionen ueber die beste Programmiersprache, die beste Konsole, das beste Handy, etc...


    Ich finde solche Diskussionen auch nicht schlimm. Selbst wenns mal hitziger zugeht und man keinen Konsens findet. Trotzdem ist es manchmal einfach gut, sich ausgetauscht zu haben, und genau das findet hier im Thread halt auch statt. Es geht nicht immer drum, jeden umzustimmen oder zu ueberzeugen. Aber hier und da lernt man trotzdem was dazu, wenns auch nur ein paar Kruemel sind und man trotzdem bei seiner favorisierten Sache bleibt.

  • Die sind bei mir ueber ne Docking-Station per DP angeschlossen. HDMI ist auch kein Problem. Einen USB-C-Monitor habe ich noch nicht versucht.

  • Bisher hat es noch nirgendwo geklappt, Desktop-Bedienung gleich zu machen wie Tablet- oder Handy-Bedienung.

    Das ist ja auch eine brutal gescheiterte Idee (und eine Falle, in die z.B. Apple nicht getappt ist). Ich denke, warum Microsoft UWP fördert, ist, weil diese Apps/Programme halt auch auf Xbox und ARM-PCs laufen – Win-API-Apps wohl nicht. Und Microsoft will wohl nicht auf ewig auf dem X64-PC festhängen, scheint es mir. Dieser Typus hat zwar durch Corona einen Schub bekommen, war aber dafür 10 Jahre lang auf dem absteigenden Ast (während andere Konzepte besser liefen). Ich glaube, MS weiß genau so wenig wie wir, wie das in Zukunft mit dem "PC" weitergeht und will für Eventualitäten gewappnet sein und nicht mit Intel zusammen ins Straucheln geraten.

    Also was ich mir durchaus fuer die Zukunft vorstellen koennte: Eine Docking-Station fuers Handy, sodass man alles, was auf dem Handy laeuft, auch auf einem Bildschirm und mit Tastatur+Maus nutzen kann. Reicht fuer die meisten simplen Anwendungsfaelle (surfen, Mails lesen, usw) und man haette seinen "PC" immer dabei. Das waere fuer diejenigen, die auch mit ChromeOS usw klar kommen, sicherlich eine Alternative zum Desktop-PC.


    Aber umgekehrt muss das halt nicht unbedingt funktionieren. Alle komplexeren GUIs und Programme sind halt nunmal auf einen Desktop-PC angewiesen, und die will man dann auch so benutzen, und nicht in einer ultra-kastrierten Variante, sodass es halt AUCH auf Handys und Tablets funktioniert.

  • Also was ich mir durchaus fuer die Zukunft vorstellen koennte: Eine Docking-Station fuers Handy ...

    Das ist ja nun schon mehrfacht versucht worden (mit Android wie mit Windows) und jedesmal aufgrund mäßiger Nachfrage gescheitert. Ich halte das auch nach wie vor für kein gutes Konzept – spezialisierte Geräte mit (sicherem) Zugriff auf alle nötigen Daten sind wahrscheinlich zukunfts-kompatibler. Und sobald wir mit AR-Brillen herumlaufen sollten, können wir uns ohnehin beliebig große Bildschirme in den virtuellen Raum stellen – da braucht’s auch keine Dockingstationen mehr.

  • Moin!

    Die sind bei mir ueber ne Docking-Station per DP angeschlossen. HDMI ist auch kein Problem. Einen USB-C-Monitor habe ich noch nicht versucht.


    Danke :thumbsup:

    Die neuen HP Elitebooks haben keine Anschlüsse mehr für ne Dockingstation, sondern nur noch USB-C und daran kommt ein Kästchen mit wiederum USB 3.0,

    USB-C Ports und 1 HDMI-Anschluss :rolleyes:

    Also schliesst man an einem der beiden Monitore dann ein USB-C auf HDMI bzw.DP Kabel an - schwarzes Bild :rolleyes:


    Weniger Schnittstellen für mehr Geld, aber was Apple vormacht müssen alle anderen dann kopieren :whistling:


    :zzt:


    MfG

  • Gibt es eigentlich auch unter Linux-Usern erbitterte Debatten darüber, welche Distri denn jetzt die beste sei?

    Sicherlich auch das. Und wenn du eine installiert hast, ist sie aus Sicht deines Nachbarn wahrscheinlich "die falsche". ;) Ich kann mich aber an einen Riesen-Streit um das neu eingeführte Init-System "Systemd" vor ein paar Jahren erinnern. Das schien mir wirklich hitzig, als ginge es um Leben und Tod und die Zukunft des Computers. Das sind natürlich Diskussionen, mit denen man Neulinge nur abschrecken kann.

  • Mit Windows 10 überhaupt kein Thema, schon im Installationsprozess wurde die Hardware korrekt erkannt/Treiber installiert und nach einem Neustart

    konnte der Nutzer sofort loslegen. Sehr DAU-freundlich

    Oh ja, sowas hatte ich vor zwei Wochen mit einem Yamaha AG-06 (Kleinmischer/Audiointerface) an einem Windows 10-Rechner: USB-Kabel angeschlossen, Windows installiert automatisch einen Treiber, MP3-Player gestartet: Ton kommt, hat aber periodisch massive Störungen. Lösung: Den Treiber von der Herstellerseite nehmen...


    Unter Linux dagegen: Anschliessen, funktioniert.

  • USB-Kabel angeschlossen, Windows installiert automatisch einen Treiber

    Ist das eigentlich wohl immer noch so wie früher, dass Windows für jede einzelne Schnittstelle, an der man ein und das gleiche Gerät anschließt, den Treiber neu installieren will? Oder kenne nur ich das?

  • Moin!

    Oh ja, sowas hatte ich vor zwei Wochen mit einem Yamaha AG-06 (Kleinmischer/Audiointerface) an einem Windows 10-Rechner: USB-Kabel angeschlossen, Windows installiert automatisch einen Treiber, MP3-Player gestartet: Ton kommt, hat aber periodisch massive Störungen. Lösung: Den Treiber von der Herstellerseite nehmen...


    Unter Linux dagegen: Anschliessen, funktioniert.


    Soll ich jetzt auch mit zig Beispielen kommen, wo Linux es nicht geschafft hat, Multifunktionsdrucker von EPSON bzw. Brother

    stabil zu erkennen und bedienen zu lassen? (Scan unmöglich, keine Erkennung der Füllstände, etc. pp)

    Im Zweifelsfall (unter Linux und unter Windows) schaut man bem Hersteller nach, da kann man dem jeweiligen Betriebssystem

    keine Schuld geben :whistling:


    Bei manchen Herstellern (höre ich hier Nvidia Driver für Linux) ist die Unterstützung für das jeweilige OS echt grenzwertig, daher

    Augen auf beim Kauf 8)


    MfG

  • Bisher hat es noch nirgendwo geklappt, Desktop-Bedienung gleich zu machen wie Tablet- oder Handy-Bedienung.

    ZUM GLÜCK! Windows 8 hats ja versucht und ist gescheitert. Zum Glück konnte ich das überspringen. Will jemand seinen Desktop so verhunzt bedienen wie ein Handy? Klar, auf dem handy ist die Steuerung ok. Da sind aber auch andere Anforderungen, aber die muss ich mir nicht künstlich auf Rechner holen wo diese Einschränkungen nicht gelten.

  • Was das Treiberproblem unter Linux angeht: Je näher ein Gerät (z.B. ein Fernsehstick) am Referenzdesign des Chipherstellers ist (am besten 1:1 übernommen) aka. noname-China-Produkte, desto besser läuft es unter Linux.


    Grafikkarten natürlich nur von Intel oder AMD ;-)


    Mal eine Frage an die Windows-User: In meinem privaten Umfeld bekomme ich sehr oft mit, dass etwas, das gestern noch funktionierte heute plötzlich Probleme macht oder ums verrecken nicht mehr ans laufen zu bekommen ist. Unter Linux ist mir das (bis auf ganz wenige Ausnahmen) fremd. Und wenn was nicht funktioiniert, bekomme ich zumindest eine aussagekräftigere Fehlermeldung als "Es ist ein Problem aufgetreten. Versuchen Sie es später erneut".

  • USB-Kabel angeschlossen, Windows installiert automatisch einen Treiber

    Ist das eigentlich wohl immer noch so wie früher, dass Windows für jede einzelne Schnittstelle, an der man ein und das gleiche Gerät anschließt, den Treiber neu installieren will? Oder kenne nur ich das?

    Der wird ja nicht wirkich neu installiert, weil er ja schon im System vorhanden ist. Aber da erscheint evtl. der Installationsdialog und und es dauert ggf. ein paar Sekunden. Ja, das ist nach wie vor so. Optimal finde ich das auch nicht und ich verstehe auch nicht den technischen Hintergrund.