Wieder mal: Linux vs. Windows (vs. Mac) [aus Geburtstags-Thread]

Es gibt 644 Antworten in diesem Thema, welches 62.289 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (9. April 2024 um 00:32) ist von atomcode.

  • Nur mal aus reiner Neugierde gefragt: Welcher Art sind diese Anwendungsprogramme? Irgendwelche "Spezialsoftware" oder eher "liebgewonnene" Standard-Anwendungen

    Naja, vorne weg schon mal MS Visual Studio, womit ich fast alle meine Windows-Programme schreibe.

    Ansonsten natürlich viele Programme, an die ich mich in vielen Jahren gewöhnt habe.

    Und ein ganzes Umfeld (von der Arbeit über Kollegen bis zu Freunden), das fast zu 100% Windows verwendet und wo man sich nicht mehr austauschen könnte.

  • Da habter Euch ziemlich auf Spiele eingeschossen.

    Ich hatte den 64er damals haben wollen viel wegen der Spiele (die man "günstig" am Pausenhof in der Schule bekommen konnte), aber auch weil ich "Programmieren lernen" wollte.

    Als Entwicklungsumgebung finde ich Linux (oder generell Unix) unschlagbar. Die Windows-Leute werden jetzt sagen, aber was ist mit Visual-Studio....

    So wie's ist, bin ich bisher immer ganz gut mit Emacs, gdb, und gcc unter Linux ausgekommen.

    Grüße,
    chris

  • Bin zufrieden mit Emacs. Den habe ich dann auch unter Windows, MacOS, und allem möglichen (DOS, HP/UX, Solaris, etc.).

    Ecllipse gibt's wohl auch für viele von denen, aber geht das auch ohne GUI? Das ist für mich ein Use-Case....

  • Bin zufrieden mit Emacs. Den habe ich dann auch unter Windows, MacOS, und allem möglichen (DOS, HP/UX, Solaris, etc.).

    Ecllipse gibt's wohl auch für viele von denen, aber geht das auch ohne GUI? Das ist für mich ein Use-Case....

    Sozusagen der kleinste gemeinsame Nenner statt der optimalsten Entwicklungsumgebung.

    Das ist das schöne bei jeder Linux-Diskussion. Am Ende landet man immer bei der Kommandozeile. Und dann weiß ich wieder, warum ich mit Windows arbeite. :thumbsup:

    In den Mailboxen machte in den 1990er Jahren ein schöner Text die Runde (ich weiß leider den Titel nicht mehr, irgendwas mit "real programmers..."). Da ging es darum, dass echte Programmierer lediglich einen Hex-Editor benötigen. Daran erinnert mich das jedesmal wieder.

  • Früher habe ich mit Xemacs (da stehe ich auch irgendwo in den Tiefen der Credits) und VIM gecoded.

    Heutzutage programmiere ich meist mit Visual Studio Code, gerade die ssh-remote und git features sind echt nett. vim als Fallback auf zickigen remotes bleibt mir aber immer erhalten :)

  • Bin zufrieden mit Emacs. Den habe ich dann auch unter Windows, MacOS, und allem möglichen (DOS, HP/UX, Solaris, etc.).

    Ecllipse gibt's wohl auch für viele von denen, aber geht das auch ohne GUI? Das ist für mich ein Use-Case....

    Sozusagen der kleinste gemeinsame Nenner statt der optimalsten Entwicklungsumgebung.

    Das ist das schöne bei jeder Linux-Diskussion. Am Ende landet man immer bei der Kommandozeile. Und dann weiß ich wieder, warum ich mit Windows arbeite. :thumbsup:

    In den Mailboxen machte in den 1990er Jahren ein schöner Text die Runde (ich weiß leider den Titel nicht mehr, irgendwas mit "real programmers..."). Da ging es darum, dass echte Programmierer lediglich einen Hex-Editor benötigen. Daran erinnert mich das jedesmal wieder.

    Genau. Wenn Du also von Deinen gewohnten Anwendungen sprichst, von denen Du Dich nicht loesen moechtest, dann ist das "die optimalste Entwickungsumgebung". Wenn andere von ihren liebgewonnenen Tools und Workflows sprechen, dann ist das archaisch und rueckstaendig. ;)

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  • Sozusagen der kleinste gemeinsame Nenner statt der optimalsten Entwicklungsumgebung.

    Das ist das schöne bei jeder Linux-Diskussion. Am Ende landet man immer bei der Kommandozeile. Und dann weiß ich wieder, warum ich mit Windows arbeite. :thumbsup:

    In den Mailboxen machte in den 1990er Jahren ein schöner Text die Runde (ich weiß leider den Titel nicht mehr, irgendwas mit "real programmers..."). Da ging es darum, dass echte Programmierer lediglich einen Hex-Editor benötigen. Daran erinnert mich das jedesmal wieder.

    Genau. Wenn Du also von Deinen gewohnten Anwendungen sprichst, von denen Du Dich nicht loesen moechtest, dann ist das "die optimalste Entwickungsumgebung". Wenn andere von ihren liebgewonnenen Tools und Workflows sprechen, dann ist das archaisch und rueckstaendig. ;)

    Naja, der oben genannte Emacs, auf den ich mich bezogen hatte, ist jetzt nicht gerade State-of-Art. Für mich ist das Programmieren damit schon kurz vor'm Hexeditor. :D

    Mit solchen Editor-Konstrukten mit Kompilierung auf Knopfdruck, habe ich schon in den 1980er Jahren gearbeitet - unter DOS. Auch mal kurze Zeit mit Emacs, mit Brief und wie sie alle hießen. Das hat aber nichts mit einer modernen integrierten Entwicklungsumgebung zu tun - und das hat auch nichts mit Gewohnheit zu tun.

    Es ist eben spannend, dass als Argument für Linux immer wieder genau die Features genannt werden, die jedem Windows-User die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Und damit ist die Diskussion dann meistens auch beendet - zumindest für die Windows-User, die dankend abwinken.

    Da entsteht natürlich schon der Eindruck, dass das unter Linux alles etwas Retro ist. Aber es könnte sich ja mal jemand zu Wort melden, der unter Linux professionell mit integrierten Entwicklungsumgebungen arbeitet, z.B. mit Visual Code.

  • Also ich kenne einige die mit VSCode unter Linux arbeiten, ich selbst mache das inzwischen auch. Vor allem auf Arbeit und fuer groessere Projekte. Zuvor haben wir Eclipse eingesetzt und kurzzeitig mal Atom, wobei VSCode ja inzwischen eigentlich Atom generell abgeloest hat.

    Meine eigenen, kleinen ueberschaubaren Sachen code ich aber meist doch auch in "gedit".

    Ich benutze auch die Kommandozeile fuer manche Dinge, weil es manchmal einfach schneller und praeziser von der Hand geht. Trotzdem nutze ich auch viele GUI-Anwendungen. Mir fehlt es unter Linux eigentlich an fast nichts. Bildbearbeitung mache ich mit GIMP, Vektorgrafiken mit Inkscape, Audio-Sachen mit Audacity. Browsen tu ich mit Firefox und teilweise mit Chromium, statt Word, Excel und Powerpoint nutze ich LibreOffice. VICE und andere Emulatoren laufen auch.

    Eine Windows7-VM habe ich trotzdem noch, die nutze ich vielleicht 1x im Monat fuer irgendwas wenns hoch kommt. Da habe ich dann z.B. MS Office, falls es doch mal das Original sein muss, oder Propellerhead Reason, ein Musikprogramm mit dem ich hauptsaechlich vor vielen Jahren mal gearbeitet habe. Frueher hatte ich auch meine Lieblings-Tools unter Windows, da habe ich aber inzwischen eigentlich fuer alles einen Linux-Ersatz gefunden.

    Was mir an Linux am meisten gefaellt - und vielleicht wirklich ein bisschen "retro" ist (ueberspitzt formuliert): Es ist einfach ein Betriebssystem, unter dem ich in Ruhe meine Arbeit machen kann, ohne dass mich das Betriebssystem nervt. Ich habe hier keine Notifications dass ich meinen Microsoft OneDrive einrichten soll, oder irgendwelche Werbung im Startmenue, ich habe keinen Virenscanner der staendig aufploppt und irgendwas von mir will, ich habe keine Sperrbilder die mir irgendwelche Infos zu Landschaften anzeigen, ich habe keine Privacy-Settings die sich von alleine wieder abschalten, ich brauche kein Microsoft-Konto und keinen PIN (keine Ahnung warum man unter Windows neuerdings Passwort UND PIN anlegen muss), ich werde nicht dauernd irgendwelche doofen Sachen gefragt, usw.

    Sondern unter Linux ist es eher so wie damals unter Windows 95. Man schaltet seinen Rechner ein und ist in seinem System drin und startet diejenigen Programme, die man braucht, ohne staendig mit irgendeinem Scheiss genervt und bevormundet zu werden. Und obendrein kann man das System auch noch einrichten und anpassen, wie man moechte. Man ist einfach in den Momenten, in denen man weiss, was man tun will, naeher am System dran. Weil das System auch dafuer gedacht ist, dass man damit tun und lassen kann, was man will, waehrend Windows einem eher den Riegel vorschiebt und man irgendwelche Tools benoetigt, die man sich erst besorgen muss und die wieder potentiell irgendwelche Toolbars installieren. Unter Linux schaut man halt kurz in welchem Config-File man etwas anpassen muss, und voila. Oder man laedt ein Tool aus dem Repo runter, mit dem man etwas tun kann, und weiss dass keine Viren, keine Toolbars, keine Werbung dabei ist.

    Um mal einen Autovergleich zu machen, die sind ja immer so beliebt :D - unter Linux ist es ein bisschen so, als haettest Du ein modernes Auto, an dem Du trotzdem noch vieles selbst machen kannst. Wenn Du Dich mit Autos auskennst, willst Du vielleicht lieber ein solches Auto, als eines, bei dem man nix oder nur wenig selbst machen kann und welches Dich staendig mit neumodischen Features nervt die man nicht abschalten kann.

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  • Ich habe hier keine Notifications dass ich meinen Microsoft OneDrive einrichten soll, oder irgendwelche Werbung im Startmenue, ich habe keinen Virenscanner der staendig aufploppt und irgendwas von mir will, ich habe keine Sperrbilder die mir irgendwelche Infos zu Landschaften anzeigen, ich habe keine Privacy-Settings die sich von alleine wieder abschalten, ich brauche kein Microsoft-Konto und keinen PIN (keine Ahnung warum man unter Windows neuerdings Passwort UND PIN anlegen muss), ich werde nicht dauernd irgendwelche doofen Sachen gefragt, usw.

    • Zu 1 kann ich nichts sagen, da ich meine 1TB OneDrive gut nutze.
    • Einstellungen->Personalisierung->Start->"Gelegentlich Vorschläge im Startmenü" ausmachen.
    • Der Defender macht genau das nicht, sondern bleibt unaufgeregt im Hintergrund. Das machen nur die anderen Scanner, die ja ihre "Funktion" durch Hinweise auf die Anzahl unterdrückter tödlicher AngriffsPings beweisen müssen.
    • Einstellungen->Personalisierung->Sperrbildschirm->Hintergrund->"Windows Blickpunkt" nicht auswählen.
    • Wenn die resetten ist das ärgerlich.
    • Ich brauchs. Eh schon für die Mails und eben für Ondrive und Office365. Sehe da auch keine Nachteile.
    • Ich hab keine Pin, kein Hello, nix. Nur mein (Win-Account)Passwort.

    Also alles einstellbar. "Ich will das Einstellen können" ist doch sonst immer so beliebt?

  • Mich stoert einfach, dass ich das alles von Haus aus erstmal abschalten muss. Das erinnert mich an die Fertig-Rechner, die schon zig Programme vorinstalliert haben. Oder Handys, bei denen man manche Apps nicht runterwerfen kann usw.

    Wenn ich ein frisches Xubuntu installiere, dann werde ich da auch Dinge einstellen nach meinem Geschmack, das sind dann aber eher persoenliche Praeferenzen, die von der Grundkonfiguration abweichen. Mich stoert aber, wenn die Grundkonfiguration schon total verkorkst ist und ich erstmal alles ABschalten muss. Auch weil man da das Gefuehl hat, es ist ja doch noch irgendwie "da" (siehe Privacy Settings die sich von selbst wieder umschalten).

    Zu 1 kann ich nichts sagen, da ich meine 1TB OneDrive gut nutze.

    Wenn ich es NICHT nutze, will ich aber nicht staendig drauf hingewiesen werden, dass ich es doch mal nutzen sollte.

    Ich brauchs. Eh schon für die Mails und eben für Ondrive und Office365. Sehe da auch keine Nachteile.

    Ich sehe da Nachteile, weil ich es eben NICHT brauche. Ich hab meine eigenen Mail-Konten und meinen eigenen FTP-Server usw, und ein Microsoft-Konto ist das letzte, was ich mir wuenschen wuerde. Also habe ich auch keine Lust, pro forma eins einzurichten, weil mein Betriebssystem das halt gerne so haette.

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  • Fast alle Punkte, die du da für Windows aufführst, stimmen nicht. Das sind irgendwie die üblichen Vorwürfe, die man immer liest, aber offenbar immer jeder nur irgendwo gelesen hat, aber gar nicht selbst erfahren.

    Werbung im Startmenü habe ich nicht. Da ist fast immer Candy Crush mit gemeint, ein Rechtsklick, weg ist es und kommt nicht wieder. Das zähle ich unter einmaliges Einrichten.

    Virenscanner, die aufploppen, habe ich nicht.

    Privacy-Settings, die sich selbst abschalten, habe ich nicht.

    Microsoft-Konto habe ich, aber benutze ich nicht in Windows für die Anmeldung. PIN ist da auch nicht.

    Einrichten, und Anpassen kann man hier doch genauso.

    Ich hab eher Probleme damit:

    ...schaut man halt kurz in welchem Config-File .. > Die sind kreuz und quer verstreut, mal hier, mal da, mal x Dateien.

    Und zum Thema IDEs:

    Einen so grandios integrierten Debugger wie bei Visual Studio, den gibt es kaum woanders. Das ist seit Turbo Pascal 4.0 meine Mindestanforderung. Alles andere ist nur ein doofer Texteditor. Code-Vervollständigung macht noch keine IDE.

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  • Sozusagen der kleinste gemeinsame Nenner statt der optimalsten Entwicklungsumgebung.

    Das ist das schöne bei jeder Linux-Diskussion. Am Ende landet man immer bei der Kommandozeile. Und dann weiß ich wieder, warum ich mit Windows arbeite. :thumbsup:

    Die Kommandozeile unter Linux hat mich noch nie gestört. Im Gegenteil, finde ich Tastatursteuerung um einiges angenehmer bei Programmieren. Und wenn man mehrere Fenster auf hat, dann hat man in jedem Fenster genau die Befehle in der History die man für einen effizienten Ablauf benötigt.

    Zitat

    In den Mailboxen machte in den 1990er Jahren ein schöner Text die Runde (ich weiß leider den Titel nicht mehr, irgendwas mit "real programmers..."). Da ging es darum, dass echte Programmierer lediglich einen Hex-Editor benötigen. Daran erinnert mich das jedesmal wieder.

    Meinst du sowas wie "Real programmers use: copy con: a.exe" :D Damit spart man sich auch den Hexeditor. :D

  • Bei mir privat und in eigenem kleinen Unternehmen läuft seit 2006 durchgehend Linux auf allen Rechnern. Ausnahme ist eine alte Windows Kiste im Eck die für einen "legacy" Etikettendrucker zuständig ist.

    Im Büro steht sogar nur ein einzelner Linuxrechner als Terminalserver, auf dem sich bis zu 4 Nutzer gleichzeitig einloggen und arbeiten. Die Clients waren früher mal kleine ITX Boards, mittlerweile Raspi 2/3. Vorteil, ich muss mich nur um einen Rechner kümmern und es haben immer alle den gleichen Stand was Programme etc. angeht. Darauf läuft Debian, das ich zum letzten Mal 2011 installiert habe. Seither habe ich auf neue Platten geklont, Rechner gewechselt Betriebssystemupdates gemacht etc. Alles kein Problem.

    Wenn ich mich da an meine Updateorgien von früher (Windows und Mac) erinnere, hui... Immerhin gibt es mittlerweile auch unter Windows Paketmanager wie Chocolatey, aber das war auch schon langsam Zeit :)

    Aber es könnte sich ja mal jemand zu Wort melden, der unter Linux professionell mit integrierten Entwicklungsumgebungen arbeitet, z.B. mit Visual Code.

    Visual Studio gibt's natürlich (noch) nicht für Linux, aber bei Microsoft ist mittlerweile alles möglich. Alle anderen großen IDEs laufen auch unter Linux.

    Falls du hingegen Visual Studio Code meinst, ich behaupte das läuft unter Linux besser als unter Windows auch wenn es keine "full-blown" IDE ist. Ich arbeite viel, aber nicht professionell damit. Das heißt ich verdiene kein Geld mit dem was ich damit mache. Aber ich kenne niemanden der das unter Windows verwendet, ohne das Subsystem für Linux installiert zu haben.

    Generell ist Linux beim Entwickeln für die meisten Gebiete die einfachere Wahl. Außer natürlich du willst Windows Programme schreiben. Oder du arbeitest in einem Feld in dem die Anbieter von Hardware/Software ausschließlich auf Windows setzen. Wenn ich am KNX Bus in meinem Haus herumbasteln will, muss ich auch eine alte Windows XP VM mit ETS3 auspacken. Das läuft auch heute in Version 5 nur unter Windows und mit der Bedienung habe ich mehr Schwierigkeiten als mit EMACS (und das sage ich als VIM Benutzer).

    Naja, meine missionarischen Zeiten sind eh lang vorbei. Jeder soll verwenden was er/sie mag. Mit der Einführung von Windows 7 habe ich auch den IT Support für all meine Verwandten eingestellt, weil ich mit Windows eh nicht mehr auskenne. Ist mir fast lieber die bleiben alle bei Windows, sonst kommen sie wieder zu mir :wink:

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  • Fast alle Punkte, die du da für Windows aufführst, stimmen nicht. Das sind irgendwie die üblichen Vorwürfe, die man immer liest, aber offenbar immer jeder nur irgendwo gelesen hat, aber gar nicht selbst erfahren.

    Naja ich habe vor kurzem fuer jemanden einen Windows-Rechner eingerichtet und bin schier verzweifelt. Ich haette das Ding zum Fenster rauswerfen koennen. Einige Dinge, die wir machen wollten, gingen nicht oder nur sehr umstaendlich. Ich war regelrecht erschrocken, wie schlimm es heutzutage ist, ein Windows einzurichten. Das letzte Windows, das ich noch aktiv genutzt habe, war XP; als Windows 7 rauskam, habe ich gerade auf Linux gewechselt, habe Windows 7 grundsaetzlich schon ein paar mal genutzt und auch in meiner Windows-VM. Aber Windows 8, 8.1 und 10 kenne ich nur noch peripher (z.B. auf dem PC meiner Eltern usw). Mag sein, dass ich nicht mehr voellig up-to-date bin, was Windows angeht, aber fuer mich war diese Erfahrung neulich echt erschreckend. Das bin ich einfach aus den letzten 12 Jahren Linux-Nutzung nicht gewohnt. Das ist dann ein regelrechter Kulturschock.

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  • Einen so grandios integrierten Debugger wie bei Visual Studio, den gibt es kaum woanders. Das ist seit Turbo Pascal 4.0 meine Mindestanforderung. Alles andere ist nur ein doofer Texteditor. Code-Vervollständigung macht noch keine IDE.

    Oh, Oh, sag das nicht!

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    Liegt für mich irgendwo auf einer Skala zwischen beänstigend und furchterregend. Aber genau daran wird gearbeitet. Und Microsoft sind sicher nicht die einzigen die das probieren.

    Edit:

    Da habe ich dich falsch verstanden. Ich wollte damit sagen, Code verfollstängigung "in echt" gibt es jetzt auch. Unabhängig von der IDE

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    Einmal editiert, zuletzt von AndiS (2. September 2021 um 10:11)

  • Da habe ich auch schon von gelesen. Naja, wenn der allen Code von GitHub als Grundlage nimmt, wird das die übliche Katastrophe :)

    Der weiß ja nicht, ob der Code Logikfehler-frei ist :)

    Gehört aber auch nicht ganz on topic.

    Gefühlt benutzen einige Firmen sowas auch schon, anders kann ich mir die Hälfte der miesen Webseiten nicht erklären :)

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  • Naja ich habe vor kurzem fuer jemanden einen Windows-Rechner eingerichtet und bin schier verzweifelt. Ich haette das Ding zum Fenster rauswerfen koennen.

    Das ist aber doch jetzt kein Argument gegen Windows, dass du dich damit nicht auskennst.

    Genauso geht es mir doch unter Linux, weil ich mich damit nicht auskenne.

    Auf diesem Niveau kann man sich die Diskussion doch eigentlich sparen.

  • Aber es könnte sich ja mal jemand zu Wort melden, der unter Linux professionell mit integrierten Entwicklungsumgebungen arbeitet, z.B. mit Visual Code.

    Du meinst sowas wie z.B. CLion das ich schon des öfteren erwähnt habe, und das meiner Meinung nach schon recht nahe an dem Komfort von Visual Studio rankommt? Damit arbeite ich jeden Tag unter Linux im Büro. Kollegen verweden auch Visual Code, aber ich finde CLion besser.

  • Fast alle Punkte, die du da für Windows aufführst, stimmen nicht. Das sind irgendwie die üblichen Vorwürfe, die man immer liest, aber offenbar immer jeder nur irgendwo gelesen hat, aber gar nicht selbst erfahren.

    Werbung im Startmenü habe ich nicht. Da ist fast immer Candy Crush mit gemeint, ein Rechtsklick, weg ist es und kommt nicht wieder. Das zähle ich unter einmaliges Einrichten.

    Naja, das stimmt schon, dass unter Windows erstmal ein Haufen Scheiß mit installiert wird, denn man nicht will - Office Demo, Xbox, usw. Das braucht schonmal 15 Minuten, bis man das alles ausgeblendet und deinstalliert hat. Das nervt durchaus.

    Aber ich behaupte auch nicht, dass ich mit Windows 100%ig zufrieden bin, nur weil es mein favorisiertes System ist. Da ist noch viel Luft nach oben. :D

    Es ist einfach ein Betriebssystem, unter dem ich in Ruhe meine Arbeit machen kann, ohne dass mich das Betriebssystem nervt. Ich habe hier keine Notifications dass ich meinen Microsoft OneDrive einrichten soll, oder irgendwelche Werbung im Startmenue, ich habe keinen Virenscanner der staendig aufploppt und irgendwas von mir will, ich habe keine Sperrbilder die mir irgendwelche Infos zu Landschaften anzeigen, ich habe keine Privacy-Settings die sich von alleine wieder abschalten, ich brauche kein Microsoft-Konto und keinen PIN (keine Ahnung warum man unter Windows neuerdings Passwort UND PIN anlegen muss), ich werde nicht dauernd irgendwelche doofen Sachen gefragt, usw.

    Komisch, dass ich unter Windows keine nervigen Werbungen habe und das einizige was nervt, ist WhatApps, Skype und Google Chat. Aber das ist ja mein Problem. Brauche ich aber alles beruflich.

    Microsoft-Konto? Na und? Wenn ich Android nutze oder dafür entwickle, brauche ich einen Google-Account, wenn ich iOS nutze oder dafür entwickle, brauche ich einen Apple-Account. Hast du auf deinem Google oder iOS-Handy keinen Account? Aber unter Windows ist das natürlich eine Katastrophe. Aber lass mich raten - du hast ein Nokia-Tasten-Handy?

    Natürlich kann man sich gegen diese Trends stemmen, die mir auch nicht alle gefallen. Aber diese Retro-Ecke, wo das funktioniert, wird immer kleiner.

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    2 Mal editiert, zuletzt von detlef (2. September 2021 um 10:49)