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Instandsetzung eines IBM 5150 mit Monitor 5151

  • Die Bildschirme gab es üblicherweise in einigen Varianten mit unterschiedlicher Nachleuchtdauer und -Phosphorfarbe.


    Was steht denn auf der Bildröhre und/oder dem Typenschild des Monitors genau drauf?


    Mein 5151 ist die Bernstein-Version, bislang ist er ungeöffnet (seit min. 1992, davor weiß ich es nicht), aber nachdem mein 5160 bei den letzten Inbetriebnahmen auch Tantal-Feuerwerk veranstaltet hat, zunächst auf der Hauptplatine, dann aber auch das Netzteil nicht mehr wollte, werd ich den wohl auch bald mal in Angriff nehmen müssen..


    Nachdem aber nun auch ein 5155 auf Zuwendung wartet, lohnt es sich allmählich...

  • Bernstein fände ich sogar noch schöner

    Ja, Bernstein = Amber Monitore sind rar geworden, oder waren es vielleicht auch immer schon, kosteten ja auch Aufpreis damals...


    Ich hab mir auch nen Ast gesucht, bis ich nen passendes Schlachtgerät zum Umbau der Röhre in meinen 8296D gefunden habe, war kurz davor, mit orangem Plexiglas und S/W-TV-Röhre zu arbeiten, die haben nur dummerweise so geringe Nachleuchtdauern, dass es wieder flimmert...


    Der 5151 war aber schon bernstein, als ich ihn bekam, aber den würde ich auch nicht zerrupfen dafür ;-)

  • So, nach längerer Zeit möchte hier nochmal eine abschließende Erfolgsmeldung geben. Zuletzt hatte ich mir für den 5150 noch ein Gotek USB-Laufwerk eingerichtet, womit ich ein paar Spiele vom PC direkt (ohne Umweg über Disketten) auf die CF-HDD des 5150 kopieren wollte. Das funktioniert auch alles grundsätzlich, allerdings besteht die erste Hürde darin, die Programme im 360KB - Imageformat zu finden und dann muss das Programm auch noch mit Hercules laufen .... Ich habe TETRIS gefunden - das funktioniert allerdings nicht unter Hercules. Naja, jedenfalls ist die Restaurierung des PCs nebst all seiner Komponenten inkl. Monitor 5151 jetzt fertig:


  • Zuletzt hatte ich mir für den 5150 noch ein Gotek USB-Laufwerk eingerichtet, womit ich ein paar Spiele vom PC direkt (ohne Umweg über Disketten) auf die CF-HDD des 5150 kopieren wollte.

    Zum Problem der fehlenden Images: Winimage erstellt Dir problemlos jede Art von Diskettenimages, sowohl von physikalisch eingelegten Disketten, als auch als leeres Image, das Du dann IN WINiMAGE mit Dateien Deiner Wahl bestücken kannst. Diese Funktion sollte auch innerhalb einer virtuellen Maschine laufen, wenn Du kein WinXP oder größer im Einsatz haben solltest...


    Aber warum nicht einfach ein [SATA *) ->] IDE->CF-Adapter an nem moderneren PC, gibts für den Bruchteil eines Gotek und spart dazu noch zwei Konversionen, zum Einen das Bespielen einer virtuellen 360k Diskette und das Überspielen und Einrichten dieser auf nem Gotek-konform "verhunzten" USB-Stick.


    Mit PCs, die noch einen IDE-Port haben (oder man einen nachrüsten kann, d.h. PCI- oder ISA-Slot frei haben) funktioniert das definitiv wunderbar, man sollte nur sämtliche erweiterten IDE-Modi (also PIO0, keinesfalls DMA! und keinen 32bit-IDE-Support, keinen >504MB Support, ) und die Autoerkennung des Typs ausschalten und manuell GENAU DAS im Bios eingeben, was man am PC/XT (oder in den XTIDE-Tools am Hostrechner) auch zur Einrichtung der Partition verwendet hat (üblicherweise entweder 820/6/17 (ST251 alike) oder 977/4/17(z.b. Conner CPxx40) für die seinerzeit weit verbreiteten 40MB Platten, mehr als 32MB macht mit Dos kleiner 3.3 ja eh nicht viel Sinn...), dann gibt es auch keine Probleme mit der FAT oder den Inhaltsverzeichnissen.


    Und dran denken: keine Datei/Verzeichnisnamen mit mehr als 8.3 verwenden ;-)


    *) Ob es mit SATA-IDE-Adaptern auch geht, habe ich noch nicht ausprobiert, aber wenn man andersrum die nativen Parameter der CF Disk ausliest und im Bios resp. den XTIDE-Tools einträgt zum partitionieren und formatieren, dann geht es sogar an mit CF->PCMCIA (Cardbus) Adapter sowie an einem USB-IDE-Adapter (kein CF-Cardreader!!!) an meinem XP-Notebook, obwohl dort dann das Bios gar nicht mehr involviert ist. Windows nimmt dann auch die nativen Parameter ... Wenn die CF größer ist als 504MB, dann sollte man die Zylinder auf 1023 beschränken, aber sämtliche anderen Parameter unverändert übernehmen, dann klappt die Translation weiterhin.

  • Es gibt CGA-Emulatoren für Hercules Karten. Google findet da ne ganze Menge.

    Die kosten Performance, die man am IBM-PC/XT definitiv nicht hat sowie unteren Speicher, von dem man auch stets zu wenig hat und versagen auch immer dann, wenn ein Programm aus Performance-Gründen direkt in den Framebuffer schreibt, denn der liegt bei HGC und CGA eben an unterschiedlichen Adressen und ist - wenn die HGC keinen eingebauten HW-CGA/MGA-Modus hat - auch anders aufgebaut...


    Wird vermutlich nicht viele (Action-)Spiele geben, die damit wirklich sinnvoll laufen...

  • Aber warum nicht einfach ein [SATA *) ->] IDE->CF-Adapter an nem moderneren PC, gibts für den Bruchteil eines Gotek und spart dazu noch zwei Konversionen, zum Einen das Bespielen einer virtuellen 360k Diskette und das Überspielen und Einrichten dieser auf nem Gotek-konform "verhunzten" USB-Stick.

    Ich habe jetzt nicht mehr gefunden, wo das steht, aber es ist wohl so, dass die Daten die auf der CF-Karte stehen (diese sind bei mir nur über 5.25" Floppies - Dos 4.01 - und das Gotek auf die CF-Karte gekommen) wohl in einem AT-Computer nicht lesbar sind - und umgekehrt. Deshalb hatte ich gar nicht erst probiert, von einem moderneren PC (Pentium ....) aus die CF-Karte direkt zu bespielen.

  • und versagen auch immer dann, wenn ein Programm aus Performance-Gründen direkt in den Framebuffer schreibt

    Auch wenn du es noch so oft wiederholst bleibt diese Aussage falsch.


    denn der liegt bei HGC und CGA eben an unterschiedlichen Adressen

    Hercules-Grafikkarten haben 64 KByte Video-RAM, das deckt also auch den von CGA verwendeten Framebuffer ab. Die Adresse des Framebuffers im RAM kann im Videochip konfiguriert werden. (Edit:) Weitere Details finden sich z.B. in c't 1/1988, Seite 110.

  • Ich habe jetzt nicht mehr gefunden, wo das steht, aber es ist wohl so, dass die Daten die auf der CF-Karte stehen (diese sind bei mir nur über 5.25" Floppies - Dos 4.01 - und das Gotek auf die CF-Karte gekommen) wohl in einem AT-Computer nicht lesbar sind - und umgekehrt. Deshalb hatte ich gar nicht erst probiert, von einem moderneren PC (Pentium ....) aus die CF-Karte direkt zu bespielen.

    Das halte ich für ein Gerücht!


    Wie oben geschrieben muss man nur höllisch aufpassen, an jedem Rechner die gleichen Geometriedaten zu verwenden, damit die Partitionstabellen stimmen und die FATs lesbar bleiben samt Kopie.


    Deshalb der Rat, sämtliche Automatiken in neuen PCs auszuschalten und natürlich muss das Laufwerk schon beim Booten vorhanden sein, damit nicht Windows die Erkennung übernimmt.


    Im Falle von XTIDE-Bios kann man aber auch die nativen Daten verwenden, die meist deutlich mehr Spuren und Sektoren haben, als damals zulässig/üblich, aber auch dann gilt, dass diese Zuordnung ZWINGEND an allen Rechnern EXAKT gleich zu sein hat!


    Aber da Du ja nun schon ein Gotek eingebaut hast, kannst Du ja mit Winimage Dir alles auf Diskimages ziehen ;-)

  • Es gibt CGA-Emulatoren für Hercules Karten. Google findet da ne ganze Menge.

    Die kosten Performance, die man am IBM-PC/XT definitiv nicht hat sowie unteren Speicher, von dem man auch stets zu wenig hat und versagen auch immer dann, wenn ein Programm aus Performance-Gründen direkt in den Framebuffer schreibt, denn der liegt bei HGC und CGA eben an unterschiedlichen Adressen und ist - wenn die HGC keinen eingebauten HW-CGA/MGA-Modus hat - auch anders aufgebaut...


    Wird vermutlich nicht viele (Action-)Spiele geben, die damit wirklich sinnvoll laufen...

    Sehe ich auch so. Dann nimmt man lieber gleich eine AGA-Grafikkarte, wenn mann CGA-Software am MDA-/MGA-Monitor nutzen möchte.