Yesterchips - Heimcomputer- und Spielekonsolenmuseum (64750 Haingrund)

Es gibt 671 Antworten in diesem Thema, welches 113.317 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (19. November 2025 um 05:55) ist von MIG.

  • RTL8 gibt es seit 2007 wirklich. Ist ein niederländischer Ableger.

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    Wenn du dich mit alten und neuen Logos austoben willst, durchstöbere doch mal die Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen..

    Hier ein paar Uraltbeispiele, welche hier bestimmt noch viele kennen: (am besten auf hellem Hintergrund zu betrachten)

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    Da hatte das ZDF wohl beim News Channel 11 abgeguckt und einfach die 11 zu römisch 2 umgedeutet. Hier das Vorbild:

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    Im Museum kommen Windows 95 und 98 zum Einsatz. Damit ist es wirklich ein Kinderspiel, eine Multiplayer-Session für Spiele wie bspw. DOOM aufzusetzen. Netzwerkkarte, Hub od. Switch, IPX Protokoll und eine Kommandozeile - mehr braucht es nicht!

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  • Im Co-Op-Modus erstmal den Gegner abknallen macht ja nicht viel Sinn. Wenn man da so schön Verknüpfungen auf dem Desktop anlegt, warum nicht auch welche für den Deathmatch-Modus?

    So wie gezeigt, ist das zudem eine Leistungsbremse. Um unnötige Lags zu vermeiden, sollte man das auf dem schnellsten Rechner zuerst starten. Der wird bei Doom nämlich zum Server.

    Hattet ihr in den 90'ern auch schon einen Switch? Das typische Heimnetz-/LAN-Party-Szenario war doch eher Koaxialkabel, oder?

  • Zugegeben, ich habe damals DOOM nicht über Netzwerk gespielt. Die ganze Koax-Netzwerk-Zeit ist komplett an mir vorbei gegangen - daher dieses Beispiel mit Ethernet.

    DOOM macht zwischen Coop und Deatmatch ja kaum Unterschiede. Zählweise der Kills/Frags und Spawnpunkte, sonst ist eh alles gleich.

    Die vielen Icons sind mittlerweile einem selbstgeschriebenen Launcher gewichen, womit sich Deathmatch/Coop einstellen lässt ;)

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    Zu Beginn der Heimcomputer- und Spielekonsolenära gab es oftmals nur eine Möglichkeit der optischen und akustischen Darstellung: Das Fernsehgerät. Genauso wie heute verwendete man ein einziges Kabel, um Bild- und Toninformation zu übertragen.

    Der Kompromiss, der hierbei eingegangen werden musste, schlägt sich vor allem in der Bildqualität wieder - diese empfand man damals jedoch als akzeptabel... wir hatten ja sonst nix ;)

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    Bei der Bild- und Tonübertragung via Antennenkabel müssen alle Informationen über einen einzelnen Leiter geschickt werden. Das führt zwangsläufig zu Qualitätseinbußen. Die nächstbessere Möglichkeit stellt die Übertragung via Composite-Video dar. Hierbei werden Bild- und Toninformationen voneinander getrennt. Der Unterschied? Deutlich sichtbar!

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  • Ein wichtiges Detail fehlte mir da: Denn die Qualitätsverbesserung kommt nicht nur, weil Bild und Ton auf getrennten Leitungen waren, sondern vor allem, weil der Modulator-Teil komplett übersprungen wird. Moduliert ist jetzt nur noch der Farbträger. Alles andere wird ziemlich direkt übertragen.

    Zu SCART, ja die Beipackstrippen mit Plastikstecker fallen nach gefühlt zwei mal Stecken auseinander. Für nur ein paar Mark mehr bekam man aber vernünftige Kabel mit robusten Metallsteckern und besserer Schirmung. Spart einem viel Ärger. Das war es auf jeden Fall Wert.

    Bevor sich SCART allerdings durchgesetzt hatte, gab es bei besseren deutschen Fernsehern schon eine DIN-Buchse als Video-Eingang, wo die Kabel kompatibel zu Commodores IEC-Kabel sind. In den Supermärkten gab es in den 80'ern oft diese Video-Kabel-Adapter-Sets mit SCART-Steckern, wo man diese DIN-Kabel reinstecken konnte.

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    Bis in die 1990er Jahre gab es Spielekonsolen und Heimcomputer, welche man über einen RF-Modulator, per Antennenkabel, an das Fernsehgerät anschließen konnte. Den Qualitätsansprüchen genügte diese Art der Übertragung allerdings nicht mehr. Composite-Video brachte eine Verbesserung, in dem das Bild- vom Tonsignal getrennt wurde. Eine weitere Auftrennung im Videobereich brachte eine erneute Verbesserung: Separate Kanäle für die Grundfarben Rot, Grün und Blau.

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  • Die Qualität über Antennenkabel ist nicht so bescheiden, weil alles über eine Leitung muß, sondern vielmehr, zum einen, weil die HF-Modulatoren in den Rechnern nicht annähernd so hochwertig sind, wie bei einem Fernsehsender, und zum anderen, weil man wegen begrenzter Kanalbandbreite schon mit erheblichen Kompromissen im Sendestandard eingeschränkt wird. Technisch wäre es durchaus möglich, über so ein Antennenkabel die ganze RGB-Stereo-Qualität zu übertragen, indem z.B. jeder Farbkanal einen eigenen Träger mit 30 Mhz Abstand bekommt. Aber man hat sich wohl hauptsächlich wegen dem deutlich geringeren Aufwand sowohl auf Rechnerseite wie auch am Fernseher dafür entschieden, alles unmoduliert auf mehreren Leitungen zu übertragen.

    Ende 80'er/Anfang 90'er gab es immerhin schon Ansätze, analoges HDTV zu senden, über immer noch das gleiche Antennenkabel wohlgemerkt. Dann hat man sich allerdings mehr auf die Digitalisierung konzentriert, und HDTV ließ auch digital noch Jahre auf sich warten.

  • Danke. Ja, ich werde für das Koax-Kabel auch nochmal eine Lanze brechen - Es kommt tatsächlich so rüber, als sei das Kabel an sich Schuld an "allem", dabei gilt auch hier der Grundsatz: Shit-in-shit-out ;)

    Freilich kann das Koax-Kabel viel mehr, sieht man ja anhand vieler Beispiele in unterschiedlichen Anwendungen.

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    Die ersten Heimcomputer und Spielekonsolen schloss man ganz klassisch mittels Antennenkabel an. Dabei wurden Bild- und Toninformationen gleichzeitig übertragen - was spürbar auf die Qualität drückte. Verbesserung brachte das Trennen von Bild und Ton. Um höhere Auflösungen und Bildwiederholraten erreichen zu können wurde das Bildsignal in separate RGB Kanäle aufgeteilt. Die PC-Welt machte beinahe schon immer ihr eigenes Süppchen - und beachtete von Anfang an die Tonübertragung überhaupt nicht. Von MDA und CGA bis VGA - dem letzten "großen" analogen Übertragungsstandard.

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  • Die mir bekannten VGA-Monitore sahen zum Teil Auflösungen bis 1600x1200 vor, was von der Pixelzahl schon sehr nah an Full HD ist. Dazu hatten High-End-Monitore neben dem VGA-Anschluß auch die Möglichkeit, RGB jeweils mit getrennten Kabeln an BNC-Buchsen anzuschließen, um solche Auflösungen absolut sauber zu übertragen, wenn das Standard-VGA-Kabel an seine Grenzen kommen würde.

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    Die ersten Heimcomputer und Spielekonsolen schloss man ganz klassisch mittels Antennenkabel an. Dabei wurden Bild- und Toninformationen gleichzeitig übertragen - was spürbar auf die Qualität drückte. Verbesserung brachte das Trennen von Bild und Ton. Um höhere Auflösungen und Bildwiederholraten erreichen zu können wurde das Bildsignal in separate RGB Kanäle aufgeteilt. Die PC-Welt machte beinahe schon immer ihr eigenes Süppchen - und beachtete von Anfang an die Tonübertragung überhaupt nicht. Von MDA und CGA bis VGA - dem letzten "großen" analogen Übertragungsstandard.

    LOL - Kohle-Kraftwerk Großkrotzenburg ... lang nemmer ghörd ... da finden sich sicherlich auch noch einige Fingerabdrücke von mir :thumbsup:

    After a time, you may find that 'having' is not so pleasing a thing after all as 'wanting'. It is not logical, but is often true... Spock
    When you’re playing and you’re just you, powerful things happen... Joybubbles

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    Vor allem die C64 User wussten und wissen S-Video zu schätzen. Liefert Composite Video zwar schon ein deutlich besseres Bild als der RF Modulator, so sattelt doch "separate-Video" noch einen drauf und liefert, dank Trennung von Luma und Chroma das beste Bild, welches man beispielsweise ab Werk aus einem C64 herausholen kann.

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  • Hier muß man aber mal Atari in Schutz nehmen, denn der Atari 800 hatte S-Video schon vor Commodore.

    "Super-Video" habe ich noch nicht gehört, aber desöfteren mal, daß der Mini-DIN-Anschluß am Fernseher fälschlich mit S-VHS beworben oder beschriftet ist, wohl weil er zuerst an S-VHS-Geräten auftauchte und auch erst da zum Standard erklärt wurde.

    Bemerkenswert ist eigentlich, daß die Heimcomputer dem Standard voraus waren und es noch gar keine genormte Bezeichnung für diesen Signalweg gab. Monitoreeingänge waren stets Cinch-Buchsen, die mit Luma und Chroma beschriftet waren. Mini-DIN kam auch erst mit S-VHS hinzu.

    S-Video über SCART ist auch nur so ein Hack, wo die RGB-Kanäle zweckentfremdet werden. Deswegen muß man das meistens auch im Fernseher/DVD-Spieler explizit einstellen, sofern die Geräte das unterstützen.

    Nochmal zum Anschluß unserer 8-Bitter:

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    Nach Norm ist eigentlich nur Audio Out auf Pin 3 und Masse auf Pin 2. Der Rest ist herstellerspezifischer Wildwuchs. Pin 5 wäre der rechte Hi-Fi-Ausgang. Da kommt bei Commodore nichts raus sondern nur rein. Somit ist es möglich, nicht nur über Antennenkabel an den alten Fernseher zu gehen, sondern gleichzeitig auch mit einem Standard-DIN-Kabel den Hi-Fi-Verstärker anzuschließen, was in den 80'ern ebenfalls in vielen Haushalten schon da war. Schon damals kannte ich einige, die so SID-Musik auf Kassette mitgeschnitten haben.

    Ein spezielles Commodore Kabel kam deswegen häufig erst zum Einsatz, wenn man sich einen Monitor angeschafft hatte.

  • Moment mal... die EU Fassung vom TI hat ernsthaft Komponenten-Ausgang? Huii...

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    Ohne das Digital Retro Park Museum in Offenbach (eröffnet im Oktober 2018) hätte es das Yesterchips Museum in Haingrund höchstwahrscheinlich nie gegeben.

    Das Video zeigt die Ausstellung im DRP im Mai 2025.

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    Den meisten Amiga Usern ist der RGB-Video Anschluss bestens bekannt. Bekommt man doch von dort das beste Videosignal heraus, welches der Amiga im Stande ist zu liefern. Kaum bekannt dürfte jedoch der RGBi Ausgang sein, welcher sich auf dem gleichen Anschluss befindet. Im Video schauen wir uns diese kurios anmutende Option einmal genauer an.

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  • Eines habe ich bei dem RGBI-Experiment vermisst: Wie gut machen sich da Spiele, welche eine CGA-basierte Palette nutzen?

    Bei den allermeisten EGA-Spielen ist das schließlich der Fall, und von denen wurde auch einiges auf den Amiga portiert. Z.B. Maniac Mansion, Zak McKracken, Loom, Larry 1-3.

    Die Paletten dieser Spiele sind jeweils etwas verschieden, aber möglicherweise noch nah genug an CGA.

  • Bemerkenswert ist eigentlich, daß die Heimcomputer dem Standard voraus waren und es noch gar keine genormte Bezeichnung für diesen Signalweg gab. Monitoreeingänge waren stets Cinch-Buchsen, die mit Luma und Chroma beschriftet waren. Mini-DIN kam auch erst mit S-VHS hinzu.

    Ich meine, das wurde damals auch von CBM als "Commodore Video" bezzeichnet.
    Sowohl Y als auch C haben bei Commodore 1Vpp. Bei Y passt das auch so. Bei C ist das wesentlich mehr, als später im S-Video-Standard festgelegt. Wenn man die Farbamplituden betrachtet und das auf S-Video runterrechnet, dürfte C beim C64 nur rund 0,2Vpp haben (=~Colorburst).