Yesterchips - Heimcomputer- und Spielekonsolenmuseum (64750 Haingrund)

Es gibt 671 Antworten in diesem Thema, welches 113.318 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (19. November 2025 um 05:55) ist von MIG.

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    Nintendo bewies mit dem Gameboy (1989) ein glückliches Händchen, als es darum ging eine Handheld-Konsole auf den Markt zu bringen, welche zwar nicht die neueste Technik beherbergte, dafür aber die Wünsche der Kundschaft traf. Ohne Hintergrundbeleuchtung und ohne Farbe trat dieses graue Gerätchen gegen die bunte Konkurrenz, namentlich Sega Game Gear und Atari Lynx, an und trug am Ende den Sieg davon. Ganz nebenbei begründete der klassische Gameboy eine Familienstammbaum, der bis heute lebendig ist.

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    Das Jahr nähert sich dem Ende und ich erwarte jetzt täglich die Jahresstromrechnung für das Yesterchips Museum.

    Es wäre schön, wenn Ihr auch in diesem Jahr ein Bisschen mit dazu beitragen würdet. Zu diesem Zweck habe ich einen PayPal Pool eingerichtet, der bis 31.12.2024 läuft.

    Allen Teilnehmenden schon mal vielen herzlichen Dank!!

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  • Eliah Tartler's zweiter Stern!

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    Trotz einiger Versuche gelang es am Abend des 19.12.24 niemandem mehr Eliah Tartler vom ersten Platz zu verdrängen.

    So sicherte er sich nicht nur den Sieg bei "Magic Math", mit 5100 Punkten, sondern auch seinen zweiten Stern in der Hall of fame! Seinen ersten Highscore-Sieg feierte Eliah im Frühjahr 2024, im Spiel "Geometry Wars" auf der Playstation 3.

    Neben der Urkunde und etwas Nervenfutter gab es dieses Mal, statt der sonst üblichen Pixelperlenpatches, tolle Sachpreise, welche von daimansion gestiftet worden waren!

    Die ersten drei Ränge erhielten jeweils einen solchen Preis.

    Unser nächstes Highscore-Spiel ist der Allzeit-Retro-Klassiker TETRIS. Gespielt wird die Gameboy-Version, via Super Gameboy auf dem Super Nintendo Entertainment System. Wir zielen auf den Weltrekord, der derzeit bei rund 750.000 Punkten liegt!

    Finale ist am 03.04.25!

    Die Öffnungszeiten bis März 2025

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    Das Yesterchips Museum ist an folgenden Donnerstagen, immer von 17-21 Uhr (letzter Einlass: 20 Uhr) für Euch geöffnet: 02.01., 16.01., 06.02., 20.02., 06.03.

    Zusätzlich ist am Samstag, dem 22.03., von 16-21 Uhr geöffnet - parallel zum IGH-Event "Lärmfeuerchen", direkt nebenan.

    Yesterchips | Heimcomputer- und Spielekonsolenmuseum | Erbacher Str. 1 | 64750 Haingrund | yesterchips.de

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    Aus Sicht des Yesterchips-Museums war 2024 ein großartiges Jahr der Weiterentwicklung. Das Museum hatte an 30 Terminen für Euch geöffnet, darunter das lange Kerbwochenende, an dem samstags und sonntags geöffnet war. Besucher kamen aus Nah und Fern, die treuesten Besucher sind aber nach wie vor die Jungs und Mädels aus unserer Gemeinde. Auch haben sich wieder einige Gruppen individuelle Termine einrichten lassen, um das Museum ganz für sich haben zu können.

    Die Menge an ausgestellten Exponaten hat sich deutlich vergrößert. 36 benutzbare Geräte stehen nun zum Erleben bereit. Das Jahr startete mit der Installation der beiden Bigtower-486er, zu Ehren des 30sten Jahrestages des Ego-Shooters "DOOM". Via direkter Nullmodemverbindung konntet ihr hier den "ersten Shooter, der es so richtig ernst meinte" mit- oder auch gegeneinander spielen. Mittlerweile hat sich der Aufbau geändert: Einem 486er Tower stehen nun zwei Pentium 1 zur Seite - was das gemeinsame Spielen mit bis zu drei Spielern ermöglicht.

    Am 22.02.24 ging der "Rennsimulator" unterm Dach in Betrieb - zwei PCs der Windows XP Generation, angeschlossen an großen Röhrenfernsehgeräten und mit je einem Microsoft Sidewinder-ForceFeedback Lenkrad versetzen seitdem die Besucher in die Welt von "Need for Speed". Dazu passend fand auch erstmals eine Highscore-Saison außerhalb des Themenraumes, nämlich in eben diesem Rennsimulator, statt.

    Insgesamt holten sich 2024 gleich sechs siegreiche Wettbewerber die Winner-Urkunde - erstmals darunter: Ein Zweispieler-Spiel, entsprechend mit zwei Siegern.

    Letztmalig erhöhte sich die Packungsdichte der Exponate im 16-Bit-Raum. Der Commodore Amiga 2000 ist zurück, eine NeXT-Station und ein IBM 5155 portable haben Einzug gehalten. Eine kleine Ausstellung über die Anfänge des mobilen Arbeitens, repräsentiert durch einen Atari Portfolio und ein Motorola International 5200 Mobiltelefon, kam ebenfalls mit hinzu.

    Von überregionaler Bedeutung ist die Aufnahme des Yesterchips Museums in den Verein "Museumsstraße Odenwald-Bergstraße". Zusammen mit dem Hinweisschild der "Museumsstraße" kam auch die Kulturdenkmal-Plakette ans Hauseck der 1878 errichteten "Alten Schule", in welcher das Museum beheimatet ist. Ein Denkmal war das Gebäude schon lange - nun kann es auch jeder sehen.

    Das ist jedoch nur der rein materielle Teil des Museumsjahres 2024. Viel wichtiger sind die Menschen, durch die dies alles möglich wurde und für die das Ganze letztlich veranstaltet wird. Die Zusammenarbeit mit den Ortsvereinen IGH und KSV funktioniert immer besser: Die Paralleltermine mit Fest- und zeitgleichem Museumsbetrieb erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Die freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde üben regelmäßig an und in der "Alten Schule", um für den hoffentlich nie eintretenden Ernstfall bestens gerüstet zu sein.

    Finanziell steht das gesamte Projekt stabil da, getragen durch treue YouTube-Kanalmitglieder, Patreons und viele weitere Unterstützer, die der Museumskasse regelmäßig den ein oder anderen Euro zukommen lassen. Ein persönlicher Dank geht wieder an Jürgen aus M. - ohne seine fachkundige und tatkräftige Hilfe wären etliche Geräte nur nicht betriebsbereite, stille Zeitzeugen. Für die vertrauensvolle Zusammenarbeit möchte ich mich bei der Gemeinde Lützelbach bedanken. Das größte Dankeschön gilt aber wieder meiner Familie, die es ihrem Papa auch in 2024 wieder ermöglicht hat, seinen "Traum vom Computermuseum" leben zu können! Mit diesen wunderbaren Menschen an meiner Seite sehe ich optimistisch nach 2025 und wünsche Euch allen: Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

    MIG

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    Der 1989 erschienene Gameboy ist eine bis heute andauernde Erfolgsgeschichte für Nintendo. Gut ein Jahr später kam das SNES (Super Nintendo Entertainment System) auf den Markt, eine stationäre Spielekonsole, welche ebenfalls Gassenhauer-Qualitäten entwickelte. Was läge also näher, als beide Welten miteinander zu verknüpfen? 1994 erschien der "Super Gameboy" , mit welchem man Gameboy-Spiele auf dem SNES spielen kann!

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  • Ein Frohes Neues Jahr zusammen!

    Ich darf mich gaaaanz herzlich bei allen Beteiligten des PayPal-Pooles im Dezember 2024 bedanken! Um die Heizkosten von rund 700 Euro abzufangen wurde dieser Pool eingerichtet und am 31.12.24 waren satte 850 Euro eingezahlt worden!

    Damit ist der dickste Kostenpunkt pulverisiert.

    Es ist einfach toll zu wissen, dass es so viele spendable Menschen gibt die bereit sind einfach, direkt und unkompliziert dem Yesterchips-Projekt helfen zu wollen.

    Zusammen mit den YouTube-Kanalmitglieder, den Patreons, den regelmäßigen Supportern und den Menschen, die gelegentlich was ins Sparschwein stecken schaue ich sehr optimistisch ins neue Jahr.

    Danke, Ihr seid die BESTEN!

    Euer Guido

    "MIG"

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    Der PayPal-Pool, welcher im Dezember 2024 lief, war sprichwörtlich ein übervoller Erfolg! 700 Euro waren angepeilt und Ihr habt insgesamt 850 Euro reingesteckt. Ein ganz, ganz großes Dankeschön an die zahlreichen wunderbaren Menschen, welche auf diese unkomplizierte und direkte Art und Weise dazu beigetragen haben, den größten Rechnungspunkt des Museums-Jahres ganz klein werden zu lassen.

    Danke, Ihr seid einfach die BESTEN!

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    Wie rettet man die Daten von einer alten Amiga-Festplatte? Wenn es sich um eine IDE oder SCSI Platte handelt ist dies kein großes Problem, denn hierfür gibt es schon lange bewährte Adaptierungsmöglichkeiten für den Betrieb an modernen Systemen. Im vorliegenden Fall haben wir es aber mit einer MFM Platte zu tun. Also muss ein wenig in die Amiga-Trickkiste gegriffen werden :)

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  • Mit den Datenaustausch fing das bei mir zwischen 1541 und Amiga mit dem Amigafox-Kabel an. Mounten konnte man die nicht. Es gab lediglich einen Directorylister, einen DOS-Kommando-Sender und Tools zum Lesen und Schreiben einzelner Dateien. Verschaltung weis ich nicht mehr. X1541 war es jedenfalls nicht, da ich das später mal zu eben so einem umgelötet hatte.

    Zwischen C64 und PC hatte ich PC64 im Einsatz. Aus irgendeinem Grund, entschied man sich da nicht für eine Direktverbindung zwischen 1541 und PC, sondern hat den C64 als Server dazwischen geschaltet. Dazu mußte man am C64 noch ein Programm laden, welches dann über den User-Port mit dem PC kommuniziert.

    Zwischen Amiga und PC ging es dann per FAT-formatierten DD-Disketten los.

    Heutzutage stecke ich zwecks Austausch einfach mal kurz die SD- oder CompactFlash-Karten um. Und wenn's noch Disketten sein sollen, darf auch mal das Greaseweazle ran.

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    Aus den Tiefen des Hunsrücks schickte der liebe Ralf einen Commodore C16 ins Yesterchips-Museum. Diesem, als auch seine Verwandten der 264er Reihe C116 und Plus/4, wurde bislang viel zu wenig Aufmerksamkeit zu Teil. Gut möglich, dass sich dies bald ändert - denn Ralf hat den C16 ordentlich aufgemotzt. Was genau er gemacht hat zeigt er Euch im Video!

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    Vom guten Sascha kam eine ELSA REVELATOR 3D Brille in den Fundus des Yesterchips-Museums. Diese Shutterbrille wird mittels eines Y-Kabels in die VGA Leitung eingeklinkt und funktioniert nur in Kombination mit Röhrenmonitoren. Derzeit ist leider keine kompatible Grafikkarte verfügbar, so dass sich das Video auf die Theorie beschränken muss.

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    Vom guten Sascha kam eine ELSA REVELATOR 3D Brille in den Fundus des Yesterchips-Museums. Diese Shutterbrille wird mittels eines Y-Kabels in die VGA Leitung eingeklinkt und funktioniert nur in Kombination mit Röhrenmonitoren. Derzeit ist leider keine kompatible Grafikkarte verfügbar, so dass sich das Video auf die Theorie beschränken muss.

    Meine Revelator liegt noch im Keller. Damals ca. 2003 mit einer Geforce 3Ti 500 angesteuert. War schon ein richtig gutes Erlebnis ... wenn es funktioniert aht. Keines der Spiele wurde darauf angepasst.

    Die 3D Tiefenwirkung funktioniert nicht beim HUD, Menü oder Crosshair. Das "klebt" dann direkt am Gesicht/Monitorrand. Klar, wird ja auch nicht von der 3D Engine gerendert.

    Am besten bei Rennspielen, die Fullscreen liefen, denn da tritt das Problem nicht auf. Das war dann richtig schön immersive. Hab so einige Runden in Life for Speed gedreht.

    Und was auch noch nervte - die Treiber. Einige Spiele liefen sauber mit der Version, während andere wiederum eine andere Version wollten. Man hat also ständig Treiber ¨geswapped¨.

    After a time, you may find that 'having' is not so pleasing a thing after all as 'wanting'. It is not logical, but is often true... Spock
    When you’re playing and you’re just you, powerful things happen... Joybubbles

  • Noch läuft hier gar nichts. Aber ich bin schon gespannt wie es aussehen wird :)

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    Nachdem der 16-Bit Raum nun voll belegt ist hat auch der 8-Bit Raum seine maximale Ausbaustufe erreicht: Mit der neuen Vitrine. Derzeit gastiert darin Commodores unglückselige 264er Familie, bestehend aus C16, C116 und plus/4.

    Öffnungszeiten? Führungen im Museum? Individuelle Termine? Parkplatzsituation? Alle aktuellen Infos für Euch in diesem kurzen Video.

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    Ein kleiner Commodore-Computer, der nur in Europa verkauft wurde?

    Zusammen mit den anderen Mitgliedern der 264er Familie (C16 und plus/4) sollte der C116 unliebsame Konkurrenz im günstigen Einsteiger-Markt auf Distanz halten. Die von Jack Tramiel befürchtete "Invasion" des Marktes blieb jedoch aus, wodurch den 264ern nach nur kurzer Produktionsdauer die Existenzgrundlage entzogen wurde.

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  • Als VC20-Nachfolger hätte das Sinn gemacht, wenn man den zeitgleich mit dem C64 gebracht hätte. Den aber erst zu bringen, nachdem sich der C64 schon etabliert hatte, war eben nur noch in vieler Hinsicht ein Downgrade, den man sich hätte sparen können. Als Kampfpreis-Einsteigergerät hätte man sicher auch eine C64-Variante mit Gummitastatur und 16k RAM (aufrüstbar) machen können.

  • Lange Zeit hatte ich die gesamte 264er Reihe gar nicht auf dem Schirm.

    Ich möchte meinen, dass man bei Commodore erst geprüft hat, ob man den C64 billiger machen kann. Kann mir nur vorstellen, dass man hier nicht die gewünschten Ergebnisse erzielen hat können.

    Es wäre ja alles nicht so tragisch, wenn die 264er wenigstens kompatibel zu C64 wären.

    Aber es war eine andere Zeit. Wer weiß? Mir der richtigen Vermarktungsstrategie und ordentlich Software in der Hinterhand hätte aus den "kleinen" vielleicht doch was werden können.

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    Als "Aldi-Computer" machte der C16 hierzulande Furore, obwohl seine Produktionsdauer eigentlich schon zu Ende war. Für viele war diese kleine 16 KB Maschine der Beginn der eigenen Computergeschichte. Aufgrund des kostenoptimierten TED-Chips kamen die Computer der 264er Familie so nahe an das Konzept des "Single-Chip-Computers" herankam, wie man 1984 nur herankommen konnte.

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  • Kleiner Hinweis : Im C16 und 116 Video hast Du gesagt, dass am Monitor Anschluss RGB herauskommt. Das ist natürlich nicht der Fall, das gibt es nur FBAS und SVideo.