Yesterchips - Heimcomputer- und Spielekonsolenmuseum (64750 Haingrund)

Es gibt 671 Antworten in diesem Thema, welches 113.307 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (19. November 2025 um 05:55) ist von MIG.

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    Ganz oben, unterm Dach, befindet sich noch ein kleines Kämmerlein, welches bislang nur als Lager diente. Hier soll, wenn alles gut geht, zum Jahreswechsel 2024 ein Arcade-Zimmer entstehen, mit zwei Autorennsimulatoren. Basis: Ein Athlon XP und ein Pentium 4. Ein kurzer Zwischnbericht zum Stand der Dinge.

    Ein weiteres Projekt, welches die Patreons und die YouTube Kanalmitglieder mitfinanziert haben. Herlichen Dank dafür an Euch alle!!!

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    Im Museum trefft ihr auf verschiedene, auswechselbare Speichermedien, welche die Systeme im Laufe der Zeit begleitet haben. Von der einfachen ROM-Cartridge der ersten Spielekonsolen bis zur schillernden CD-ROM - Ein kleiner Überblick.

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  • Bei Disketten war mit 1,44MB noch lange nicht Schluß. Allerdings konnten diese Varianten sich nicht mehr gegen die CD durchsetzen. Lediglich die ZIP-Disk hat es noch einigermaßen geschafft.

    Und das ROM bei den optischen Medien war ja auch nicht endgültig. Da wurde schließlich die CD-RW nachgereicht. Und mit DVD-RAM, konnte man optische Medien sogar wie eine Festplatte nutzen, hat sich aber auch nicht durchsetzen können.

  • Lediglich die ZIP-Disk hat es noch einigermaßen geschafft.

    Ja, das Zip-Laufwerk hatten in meinem Umfeld viele (und toll dabei war, dass es die Laufwerke u.a. mit SCSI-, IDE-, USB- und sogar PC-Parallel-Anschluss gab). Normale Disketten waren schon Mitte der 90er nicht mehr zeitgemäß, was die Kapazität anging, da war das Iomega Zip (100 MB, später auch 250 und 750 MB) ein brauchbarer Nachfolger und ein riesiger Sprung nach vorn. Davor wurden übrigens (schon in den 80ern) die SyQuest Wechselplatten-Laufwerke (meistens 44 und 88 MB, später noch mehr) im grafischen Bereich (also am Mac) eingesetzt (von Atari gab es auch eines im typischen Mega ST-Design), das war aber im Verhältnis zum Zip noch recht teuer. Nach Zip gab es von Iomega noch Jaz aber das ging dann schon in die Zeit, in der auch CD-Brenner bezahlbarer wurden.

    Im Video wird ausgelassen, dass es von CD und DVD jeweils später auch wiederbeschreibbare Versionen gab (eben die "Brenner" mit den entsprechenden Medien) – die waren dann aber zeitlich nach den "Homecomputern" angesiedelt, also vorwiegend für Mac und Wintel interessant (und daher hier wohl nicht mehr thematisiert). Naja – und bis heute hat sich dann der Flash-Speicher als Wechselmedium durchgesetzt – in Form von CF- und SD-Karten und natürlich USB-Sticks. Flash-Speicher ist auch aus vielen modernen Peripherie-Geräten für unsere Retro-Schätzchen nicht mehr wegzudenken, egal in welcher Form (Micro-SD wurde ja gezeigt).

    Man hätte evtl. noch kurz von Exoten, wie Amstrads 3"-Disketten berichten können.

    Und in einem anderen Thread habe ich gelernt, dass zu Zeiten, in denen ich am Mac mit SyQuest und Zip gearbeitet habe, bei den PCs Streamer (also wieder Bandlaufwerke, wie die Datasette) beliebt waren, um Software weiterzugeben (der eigentliche Zweck war wohl eher das lokale Backup). Ein Rückschritt, der aber wohl aufgrund der geringen Kosten in Bezug auf die Datenmenge akzeptiert wurde.

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  • MIG: Als die CDs aufkamen habe ich emotional einen vergleichbaren Weg erlebt. Da auch ich eine ziemlich kleine Platte hatte, die mangels Größe noch stark komprimiert wurde, hatte ich ebenfalls den Boah-Effekt als ich die ertste CD in den Händen hielt: 650 MB. Gedanklich wollte ich schon Programme auf Platte installieren und 1:1 auf CD brennen, um diese dort zu starten..und all solche blöden Ideen, um die Platte freizukriegen und dann kam die Realität: Mega-Langsam und sobald das LW anfing zu rödeln, war Win311 komplett blockiert.

    "Ich bin das Schwert, ich bin die Flamme." (Heinrich Heine)

    „Lerne leiden, ohne zu klagen!“ (Friedrich III.)

  • CDs zu brennen (selber "machen"!!!!) war für mich anfangs reine Hexerei.

    Dann kam der Mitschüler um die Ecke, der immer den neuesten Kram als Erster hatte, und drückte mir eine gelb/grün schillernde Verbatim in die Hand. Voller Spiele. Das war schon - heftig. Zumal ich sie anfangs immer zurückgeben musste, weil er nicht so viele Rohlinge hatte ;)

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  • Gedanklich wollte ich schon Programme auf Platte installieren und 1:1 auf CD brennen, um diese dort zu starten..und all solche blöden Ideen, um die Platte freizukriegen und dann kam die Realität: Mega-Langsam und sobald das LW anfing zu rödeln, war Win311 komplett blockiert.

    Sicher, daß das nicht Windows 95 war? Da gab es nämlich einen Bug in Smartdrive.

    Langsamer als Festplatte war das natürlich, aber normalerweise nicht so langsam, daß das nicht zu gebrauchen war. Viele Spiele waren anfangs noch darauf ausgelegt, daß man sie direkt von CD spielen kann und haben die Festplatte nur für Einstellungen und Spielstände gebraucht.

    Typische Festplatten waren ohnehin noch kleiner als das Fassungsvermögen einer CD, sodaß das oft gar nicht anders ging. Erst später, als eine typische Festplatte deutlich größer als eine CD wurde, änderte sich das, aber da war eine 1:1-Kopie dann auch keine Option mehr.

  • verdammt gute Frage: Mag auch W95 gewesen sein, ist leider soooo lange schon her

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  • Oh Jesses... Smartdrive - da kommen ganz verwegene Erinnerungen auf. Anfangs hab ich den Kram immer rausgeschmissen, fraß ja nur Arbeitsspeicher.

    War da nicht auch was, dass man smartdrive nicht in den oberen Speicher verfrachten konnte?

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    Ein Bridgeboard gewährt dem Amiga-User Zugang zur PC Welt, indem es sprichwörtlich fast einen ganzen PC beherbergt. So kann man in Excel ein großes Spredsheet neu durchrechnen lassen, während man auf der Amiga-Seite fröhlich Grafiken rendert. ...oder etwa nicht? Vortex'es GoldenGate Bridgeboards bergen da leider ein kleines, nicht so schönes "Feature".

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    Am 10. Dezember 1993 haben id Software ein Biest auf die Computerspielewelt losgelassen, dessen Gebrüll bis heute nachhallt: DOOM.

    Es ist zwar nicht der erste First-Person-Shooter, aber wohl sicherlich der erste, der es so richtig ERNST meint. Soundtrack, Atmosphäre, Spannung, Design - alles passt.

    Wir feiern 30 Jahre DOOM - Mit zwei 486er PCs auf denen ihr den Klassiker gegen- oder miteinander spielen könnt - oder auch gerne ganz allein... wenn ihr Euch traut! ;)

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  • Kleiner Fun-Fact am Rande: Obwohl man Doom natürlich vor allem mit den IBM-Clones verbindet, ist das Spiel auf Steve Jobs' NeXT-Rechner entstanden, wie z.B. auch das spätere Quake. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. dazu:

    "Pioneering PC games Doom, Doom II, and Quake (with respective level editors) were developed by id Software on NeXT machines. Doom engine games such as Heretic, Hexen, and Strife were also developed on NeXT hardware using id's tools."

    Das diese typischen PC-Games gar nicht auf dem PC entwickelt wurden, ist historisch/anekdotisch ja vielleicht ein interessanter Punkt.

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  • Allerdings läuft DOOM auf der NeXT Station Color mit 040er Prozessor sehr krampfig. Es läuft, ja, aber trääääääääääge ^^

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  • Wieso keine Maus? In den 90'ern war es doch längst üblich, daß man PCs mit Maus gekauft hat. Allein schon, weil fast immer auch Windows als OEM-Version beilag und selbst die DOS-eigenen Programme DOSSHELL, EDIT und QBASIC bereits Mausunterstützung hatten. WASD hatte sich aber tatsächlich erst mit Quake etabliert, ist aber tatsächlich auch mit Doom möglich. Das kennt nämlich durchaus auch Tastenbelegungen für die einzelnen Strafe-Richtungen. Auf jeden Fall haben wir alle mit Maus gespielt.

    Von Doom II gibt es übrigens auch eine Kaufhausversion für Deutschland, bei der die Wolfensteinlevels fehlen. Aber wohl nur in der Version 1.666.

    Und beim Deathmatch fände ich es ja doch sinnvoller, wenn man nicht den Bildschirm vom Gegner im Blick hat. Man soll ihn schließlich aus der eigenen Perspektive jagen. Wir haben damals die Rechner immer möglichst in verschiedenen Zimmern aufgestellt. Gleiches gilt für den Ton. Deswegen Kopfhörer.

    Kleiner Fun-Fact am Rande: Obwohl man Doom natürlich vor allem mit den IBM-Clones verbindet, ist das Spiel auf Steve Jobs' NeXT-Rechner entstanden, wie z.B. auch das spätere Quake. Wikipedia dazu:

    Ja. John Romero hatte vor einigen Jahren sogar etliches aus seinem NeXT Cube Backup veröffentlicht. Der NeXT Cube war jedoch offensichtlich nicht als Zielplatform gedacht, sondern diente tatsächlich in erster Linie als Entwicklungsplatform. Das äußert sich vor allem darin, daß man für den Ton eine Soundengine für DOS-PC lizensiert hat und es auf dem NeXT lange keinen Ton gab. Der hauseigene Leveleditor lief auch ausschließlich auf Next.

  • In meiner Erinnerung war das mit der Einbindung einer Maus auch nicht soooo ein Drama. Verglichen mit dem Amiga schon komisch "Wie Treiber?". Auf MSDOS habe ich nicht oft, aber ab und zu doch die Maus genutzt, z.B. Office 5. XTCommander

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  • Der NeXT Cube war jedoch offensichtlich nicht als Zielplatform gedacht, sondern diente tatsächlich in erster Linie als Entwicklungsplatform.

    Als Zielgruppe wären die paar NeXT-User auch viel zu klein gewesen. Die Rechner waren halt als Entwicklungs-Systeme (z.B. in F&E und Hochschulen) gedacht und konnten hier mit ihren Fähigkeiten (Netzwerk per Design, Entwicklungsumgebung mit Interface-Builder, viele sinnvolle APIs ...) punkten. Auch Tim Berners-Lee schilderte mal, dass es ohne die hervorragenden NeXT-Tools vielleicht nicht zum WWW gekommen wäre – zumindest nicht in der kurzen Zeit. Der Rechner (bzw. das OS) lieferte schon sehr viel als Basis mit.

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  • Auf MSDOS habe ich nicht oft, aber ab und zu doch die Maus genutzt,

    Als verwöhnter Amiga-Nutzer hatte ich zu DOS-Zeiten natürlich so gut wie immer die Maus genutzt. Wird doch von den allermeisten Spielen auch unterstützt. Ich find's sogar heute noch furchtbar, einen Laptop mit diesem Grabbelpad bedienen zu müssen. Deswegen habe ich auch immer eine Maus in der Laptop-Tasche. Echt schade, daß der Trackball am Laptop ausgestorben ist.

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    Wenn denn nun schon Sonys Playstation 3, ob ihres Alters, als "retro" gelten darf, dann muss dies ihre Erzrivalin, Microsofts Xbox 360, ebenfalls! Immerhin kam das Schätzchen bereits 2005 auf den Markt. Sie hat viel mitgemacht: Übergang von SD auf HD, Abschied vom Datenträger"zwang", schnurlose Controller, Onlineservices und leider auch mal wieder ein unglückliches Händchen was das Schillerscheiben-Format anbelangt.

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    Louis Nicklas – Highscore Champion

    Das gern belächelte Spiel "Flappy Bird" wird zwar mit lediglich einem Taster gesteuert, erfordert aber ein Höchstmaß an Konzentration und Timing.

    Zu Beginn des Museumsabends am 21.12.23 dachten wohl die meisten Besucher, dass Louis Nicklas‘ (Haingrund) 52 Punkte von niemandem mehr überboten hätten werden können.

    Doch es kam anders. Die 52 wurde überboten - durch Louis selbst. Am Ende deklassierte er mit unvorstellbaren 89 Punkten all seine Mitstreiter!

    Um 19 Uhr war der Wettbewerb mit der Siegerehrung offiziell vorbei. Der strahlende Sieger erhielt seine Winner-Urkunde, ein Flappy-Bird Pixelperlenpatch, Gummibärchen-Nervenfutter, viel Applaus und demnächst auch ein Eintrag in die Hall of fame.

    Unser nächstes Highscore-Spiel ist "Geometry Wars", auf Microsofts Xbox 360.

    Finale ist am 21.03.2024.

    Die Öffnungszeiten

    Das Museum hat an folgenden Donnerstagabenden, immer von 17-21 Uhr (letzter Einlass: 20 Uhr) geöffnet: 04.01., 18.01., 01.02., 22.02., 07.03., 21.03. Eintritt und Führungen: FREI!

    Am 22.02. findet auf dem Dorfplatz direkt neben dem Museum der "Glühweinkerb-Dorfreff" der IGH statt - für Essen und Trinken ist gesorgt.

    Yesterchips Heimcomputer- und Spielekonsolenmuseum

    Erbacher Straße 1

    64750 Haingrund

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