Yesterchips - Heimcomputer- und Spielekonsolenmuseum (64750 Haingrund)

Es gibt 671 Antworten in diesem Thema, welches 113.175 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (19. November 2025 um 05:55) ist von MIG.

  • Als ich mich noch ein wenig mehr mit DOS-Spielen beschäftigt habe, hatte ich fast für jedes umfangreichere Spiel eine eigene Bootdiskette. Memmaker war mein Freund. Manchmal lag es an 1-2 Kilobyte die entscheidend waren, ob das Spiel gelaufen ist, oder nicht. :thumbsup:

    Dann begann die Suche nach schlankeren Maus und CD-Rom-Treibern.

    Das habe ich jetzt schon öfter gehört, ist mir aus meiner DOS-Zeit aber irgendwie so gar nicht in Erinnerung.

    Was waren denn so Spiele die viel niedrigen Speicher benötigt haben?

    Ich hatte überwiegend kleine Titel die da unkritisch waren, oder dann schon welche im Protected Mode die gleich den erweiterten Speicher nutzen konnten...

    Oder vielleicht hatte ich damals auch einfach eine universal taugliche Konfiguration gefunden :whistling:

  • Als ich mich noch ein wenig mehr mit DOS-Spielen beschäftigt habe, hatte ich fast für jedes umfangreichere Spiel eine eigene Bootdiskette. Memmaker war mein Freund. Manchmal lag es an 1-2 Kilobyte die entscheidend waren, ob das Spiel gelaufen ist, oder nicht. :thumbsup:

    Dann begann die Suche nach schlankeren Maus und CD-Rom-Treibern.

    Auf sowas hätte ich ja Bock gehabt. ;) Herumfrickeln, damit man ein Spiel spielen kann. Beim C64: Diskette einlegen und go ....

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  • Für jemanden wie mich, der quasi auf A500 und später direkt PC mit VGA "gelernt" hat, war CGA auch ein heftiger Schock.

    CGA RGBI hatte ich zum ersten Mal in der Schule erleben dürfen. Ein Gerät mit Farbmonitor, die restlichen nur mit Bernsteinmonitor. War für einen verwöhnten C64-Nutzer schon ziemlich bescheiden. Gleiches natürlich auch beim Ton. Auf den Schulrechnern durften wir auch ganz offiziell Tetris und Sokoban spielen, weil die Lehrer sich dafür begeistern konnten. Und das, obwohl der hauptverantwortliche Lehrer für den Computerraum zu hause immer noch mit Pagefox am C64 gearbeitet hat.

    Als ich mich noch ein wenig mehr mit DOS-Spielen beschäftigt habe, hatte ich fast für jedes umfangreichere Spiel eine eigene Bootdiskette.

    Ja, den problematischen Spielen lag meistens ein Tool bei, womit man eine Bootdiskette erstellen kann. Alternativ konnte man sich natürlich auch ein Bootmenü mit den üblichen Konfigurationen bauen, die man für solche Spiele benötigt hat.

    Was waren denn so Spiele die viel niedrigen Speicher benötigt haben?

    Jede Menge aus Anfang 90'er, als sich DOS-Extender noch nicht so durchgesetzt hatten. Vor allem Origin und Sierra waren bakannt für ihre fordernden Spiele. Da mußte man oft auch noch EMS emulieren, was z.B. EMM386 kann. Es war aber nicht auf allen PCs gleich problematisch. Das hing auch mit vom BIOS ab.

    Die DOS-Extender waren schon ein Segen. Zuerst gab's den von Phar Lap, aber der hatte sich im Spielebereich nicht durchgesetzt. Mit Abstand der meistgenutzte war dann sicher DOS/4GW, weil der bei Watcom C dabei war, gefolgt von GO32, welcher mit DJGPP kommt.

  • Zitat

    den von Phar Lap

    Den kenne ich noch ... der hat x86 (real mode) Segmente durch (protected mode) Selektoren ersetzt, dadurch konnten 16MB auf dem 286er statt der 1MB adressiert werden. Allerdings war das Teil so ein "Nachbrenner", also es wurde Code erst mal als "real mode" compiliert. Danach wurden die Segmente-Register als Selektoren interpretiert. Aber wehe, dort waren Rechnereien mit Segment und Offset im Code, die liefen dann nicht mehr. Bei "Anstoss 1" - die PC-Version - wurde der verwendet. Da hatte der Kollege doch arg mit zu kämpfen. Dieser Kram war dann durch DOS/4GW (optimierte Variante PMODEW) oder GO32 dann nicht mehr notwendig, allerdings war dann auch der 286er aus dem Rennen raus. Der war aber 1993/94 nicht mehr wirklich die Zielplattform.

  • da muss man sich entscheiden.

    Sagt einer, der mit Monster-Fernschreibern druckt :wink:

    So groß sind die gar nicht. Eher laut.

    Und bei mir sind die ja auch zentraler Sammlungsschwerpunkt. ^^

  • Es war aber nicht auf allen PCs gleich problematisch.

    Stimmt, denn auch auf frühen PCs war das schon problematisch, denn die hatten nicht unbedingt die vollen 640K oder gar 1MB (mit UMB Möglichkeiten ab Dos5 oder so), sondern oft nur 512K oder gar nur 256K. Und da galt es dann schon sehr sparsam mit Treibern haushalten, um wenigstens Tetris oder Digger oder Ähnliches zum Laufen zu bringen...

    Die hier oft bemängelte CGA-Palette war übrigens am Original-IBM-PC und passendem IBM-Monitor gar nicht so hässlich, das kam nur durch falsche Interpretation der digitalen Ausgabedaten auf anderen Geräten wie von Philips & Co. (vermutlich für C128 und Konsorten maßgeschneidert...) zustande. Gibt (min.) eine Seite im Netz (Dos Forum?!?), wo das mal sehr ausdrücklich gezeigt wurde, wie sich allein die Darstellung des Titelbilds von PoP ändert, wenn man die Farben richtig zuordnet. CGA war -bis auf die Sprites- dem VIC-II min. ebenbürtig und durch die wahlweise 80 Zeichendarstellung sogar haushoch überlegen!

  • Aber die CGA-Karte hatte, wie schon weiter oben geschrieben wurde, zumindest in DE keine große Bedeutung.

    Kaum jemand hat sich einen PC zum Zocken gekauft. Dafür waren die Dinger zu teuer. Die waren überwiegend im professionellen Einsatz und da ging eine Farbgrafikkarte, wegen der schlechten Auflösung (selbst auf einem RGB-Monitor) und dem Geflimmer gar nicht. Also wurden MDA-Grafikkarten genutzt. Und später hercules-kompatible Karten mit Monochrom-Grafik. Mit lange nachleuchtenden Monitoren.

    Farbgrafik wurde beim PC erst mit EGA und VGA interessant. Da kann man dann anfangen zu vergleichen, zum Beispiel mit dem Amiga.

  • Stimmt, denn auch auf frühen PCs war das schon problematisch, denn die hatten nicht unbedingt die vollen 640K oder gar 1MB (mit UMB Möglichkeiten ab Dos5 oder so), sondern oft nur 512K oder gar nur 256K.

    Soweit zurück habe ich dabei noch nichtmal gedacht. Dürfte wohl auch klar sein, daß man Anfang 90'er bei so wenig RAM da nicht mehr mit aktuellen Titeln kommen brauchte.

    286'er kannte ich eigentlich nur ab 1 MB und 486'er ab 4 MB RAM. Der Kleinkram darunter waren eher noch die XT-Klone.

  • Stimmt, denn auch auf frühen PCs war das schon problematisch, denn die hatten nicht unbedingt die vollen 640K oder gar 1MB (mit UMB Möglichkeiten ab Dos5 oder so), sondern oft nur 512K oder gar nur 256K.

    Soweit zurück habe ich dabei noch nichtmal gedacht. Dürfte wohl auch klar sein, daß man Anfang 90'er bei so wenig RAM da nicht mehr mit aktuellen Titeln kommen brauchte.

    286'er kannte ich eigentlich nur ab 1 MB und 486'er ab 4 MB RAM. Der Kleinkram darunter waren eher noch die XT-Klone.

    Als die PCs noch 256K Speicher hatte, waren aber auch die Spiele darauf ausgelegt.

    Ansonsten kann ich die beschworenen Speicherprobleme auf dem PC nicht nachvollziehen.

    Dafür hatte man einfach eine zweite AUTOEXEC.BAT auf der Platte oder eine spezielle für das Spiel. Die wurde flux umkopiert, neu gestartet und schon lief das Spiel. Das dauerte unter DOS nicht mal 15 Sekunden.

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    Dafür hatte man einfach eine zweite AUTOEXEC.BAT auf der Platte oder eine spezielle für das Spiel. Die wurde flux umkopiert, neu gestartet und schon lief das Spiel. Das dauerte unter DOS nicht mal eine Minute.

    Du vergisst die config.sys, in der die meisten Treiber saßen, zumindest aber die wichtigeren, sprich für Speicherverwaltung, Tastatur und ladbare Devices. Da Dos keine Treiber "entladen" konnte, blieb da nur die Option Neustart und der dauerte bei den frühen Marken-PCs (IBM, Compaq, Olivetti, Tandon) oft grausam lange, während AMI, AWARD und Phoenix, die Bios-Hersteller der nonames schon bald Schnellstartoptionen wie "esc" zum Abbrechen des Speicherzählens anboten... Und natürlich wollte man auf 512k Kisten wie dem IBM XT (5160) oder auch Portable (5155) oder einer schicken Olivetti M19 im "Pizza-Case" auch noch Spiele zum Laufen bringen, die jünger waren als diese Geräte...

    PS: die abgebildete Kiste habe ich Heiko S. aka "Olivrea" letztes Jahr abgekauft, nachdem "meine" M19 damals (tm) unvorsichtigerweise an die damalige Freundin verschenkt worden war, grober Doppel-Fehler (die Freundin UND das verschenken...)

  • Ansonsten kann ich die beschworenen Speicherprobleme auf dem PC nicht nachvollziehen.

    Unsereins hat damit ja auch keine Probleme. Aber es gab ja durchaus auch die Zielgruppe, die überhaupt keinen Plan hat, wie das RAM im PC organisiert ist. Für die ist das schonmal eine Herausforderung, wenn da plötzlich Sachen stehen, wie "zu wenig EMS" oder "zu wenig konventioneller Speicher". Die Fragen sich erstmal ziemlich irritiert "Wieso zu wenig?", wenn z.B. doch auf der Packung 2MB steht, und der Rechner sogar 4MB hat.

    Dafür hatte man einfach eine zweite AUTOEXEC.BAT auf der Platte oder eine spezielle für das Spiel. Die wurde flux umkopiert, neu gestartet und schon lief das Spiel.

    Für sowas unterstützt MS-DOS doch Bootmenüs. Da kann man genau festlegen, bei welcher Konfiguration welche Treiber in der CONFIG.SYS und in der AUTOEXEC.BAT geladen werden sollen, und wenn man möchte, das Spiel auch gleich mit. Das nutze ich bei DOS-Rechnern eigentlich schon sehr lange.

    während AMI, AWARD und Phoenix, die Bios-Hersteller der nonames schon bald Schnellstartoptionen wie "esc" zum Abbrechen des Speicherzählens anboten...

    Die meisten zählen doch bei einem Warmstart sowieso nicht nochmal. Und beim Kaltstart war man oft sogar froh, daß die sich Zeit gelassen haben, denn die Festplatten brauchten teilweise auch ziemlich lange zum anlaufen und wurden gerne mal nicht erkannt, wenn man den Speichertest abbricht.

  • Dafür hatte man einfach eine zweite AUTOEXEC.BAT auf der Platte oder eine spezielle für das Spiel. Die wurde flux umkopiert, neu gestartet und schon lief das Spiel.

    Für sowas unterstützt MS-DOS doch Bootmenüs. Da kann man genau festlegen, bei welcher Konfiguration welche Treiber in der CONFIG.SYS und in der AUTOEXEC.BAT geladen werden sollen, und wenn man möchte, das Spiel auch gleich mit. Das nutze ich bei DOS-Rechnern eigentlich schon sehr lange.

    Die Bootmenüs kamen ja erst sehr spät mit DOS Version 6 (1993). Das war ja schon kurz vor Windows 95.

    Ich habe die gar nicht genutzt und immer mit meinen Batches gearbeitet. Komfortabler war das mit den Boot-Menüs auch nicht. Ich wollte ja nicht bei jedem Start eine Konfiguration auswählen, sondern nur, wenn ich ganz bestimmte Programme laufen lassen wollte. Da war das Boot-Menü eher lästig.

  • Ja, seit Version 5 in etwa. Klassische PCs und XTs laufen mit Dos 2.11 bis 3.31, da gab es diesen Schnick-Schnack noch nicht...

    Andererseits war auf so einem System auch noch gar nichts, was man hätte umkonfigurieren müssen. EMS war eine Hardwareerweiterung und EMM386 nicht lauffähig.

  • EMS war eine Hardwareerweiterung

    ... die wie alle HW-Erweiterungen natürlich einen Treiber braucht, der wiederum konventionellen Speicher belegt.

    Und davon gab es auch zu XT-Zeiten schon einige, angefangen von Mäusen (MS InPort oder seriell), weiteren Festplatten, Soundkarten (Adlib) über Grafikerweiterungen, Handscannern bis hin zu frühen Netzwerken wie Corvus PC/NOS über Arcnet.

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    Hier geht es weder um Heimcomputer noch um Spielekonsolen. In diesem Video rede ich mir einfach mal von der Seele, warum das Yesterchips-Museum in der kühlen Jahreszeit mit den ach so schlimmen Heizlüftern erwärmt wird...ob sich daran nun Gemüter erhitzen, oder nicht ;)

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    Hier geht es weder um Heimcomputer noch um Spielekonsolen. In diesem Video rede ich mir einfach mal von der Seele, warum das Yesterchips-Museum in der kühlen Jahreszeit mit den ach so schlimmen Heizlüftern erwärmt wird...ob sich daran nun Gemüter erhitzen, oder nicht ;)

    Wie? Es regen sich darüber welche auf ROTFL ...solche Sorgen möchte ich auch mal haben.

    Eine Alternative gebe es noch: Ebenfalls günstig in der Anschaffung und deutlich günstiger im Betrieb, ALLERDINGS weiß ich nicht, ob Du da

    in rechtliche Probleme kommst, als Beispiel:

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    Nachteil ist der Installationsaufwand, sollte aber für Dich wohl kein Problem sein. Laut sind die Geräte auch, kann man aber auf Heizlüfterniveau

    dämpfen. So'n Chinakracher mit ca. 5 KW kostet ca. 150-200 Euro. Rechne mal mit 500 Gesamtaufwand für Montage, Dämpfer, Kleinkram etc.

    Ist natürlich teurer als ein 15 Euro Baumarktlüfter, dafür sind die Betriebskosten unschlagbar. Lohnt sich natürlich nur, wenn das Museum noch ein paar Jahre laufen soll. Ich heize mit so'm Teil Werkraum. Klappt wirklich super. Der Stromverbauch ist ziemlich gering, ca 100W bei voller Pulle.

    "Ich bin das Schwert, ich bin die Flamme." (Heinrich Heine)

    „Lerne leiden, ohne zu klagen!“ (Friedrich III.)

  • Was ist übrigens an einem Heizlüfter ineffizient? Da gehen 2K W rein und es kommen vermutlich 1,9999999 KW wieder raus. Was will man mehr:bgdev

    "Ich bin das Schwert, ich bin die Flamme." (Heinrich Heine)

    „Lerne leiden, ohne zu klagen!“ (Friedrich III.)

  • Genau meine Meinung. Noch "direkter" als mit Strom kann man praktisch nicht heizen.

    Ja, okay, jetzt kommt gleich die Wärmepumpen-Fraktion mit ihrem 1:4 Verhältnis wieder. Aber sowas gibts net für 15 Euro pro Gerät ;)

    Die Dieselheizung ist zwar sehr interessant, aber ich darf keine Löcher in die Außenwand oder in die Kamine bohren. Zu- und Abluft sind somit leider nicht realisierbar.

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