Yesterchips - Heimcomputer- und Spielekonsolenmuseum (64750 Haingrund)

Es gibt 671 Antworten in diesem Thema, welches 113.143 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (19. November 2025 um 05:55) ist von MIG.

  • Apropos "Kantholz": Gab es Homecomputer, bei denen man ein Fullsize-Tape (also keine Mikrokassette) HINTER das Keyboard (statt daneben) gepackt hat? Ist ja ein Toploader, bei dem man sich sowas gut vorstellen könnte.

    Nachfolger sind ja immer eine gute Gelegenheit für Verbesserungen. Daher war das beim Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. genau so :thumbup:.

    Ideen, die ich mit eurer Hilfe gerne wahr machen würde:

    1. Eine wirklich neue Maus am C64 auf Basis der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    2. Die erste echte Maus für die 264er mittels Anschluss einer Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Der ist ja schick! Aber auch kurios...wenn man sich die Specs so durchliest.

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    *am Ende des Videos komme jede Menge "nix"...könnt ihr abbrechen, mein Fehler^^*

    Jetzt hat es mich also auch erwischt. Bei Produktion dieses Info-Videos hab ich Corona, entsprechend muss leider der Museumstag am 12.05.22 ausfallen.

    Viel wichtiger aber: Der neue Spielekonsolenraum ist fertig! Damit ist nun auch der letzte Raum auf der Etage dem Yesterchips-Museum eingegliedert und steht für Euch zur Verfügung. Derzeit warten dort auf euch: Sega Master System, Super NES, CBS ColecoVision und Sega Dreamcast.

    Noch ein paar Worte zu den Öffnungszeiten, den Möglichkeiten des ÖPNVs und ein bisschen drumherum ;)

    Vielen lieben Dank an dieser Stelle wieder an alle Freunde, Unterstützer und Gönner, welche das gesamte Yesterchips-Projekt (YouTube Kanal und Museum) so selbstlos supporten! Der neue Konsolenraum, als Beispiel, wäre ohne Eure Hilfe nicht realisiert worden!

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    Die "Connecticut Leather Corporation" ist ein schönes Beispiel dafür, wie sich Unternehmen im Laufe der Zeit wandeln können. Aus dem einstmaligen Lederwarenbetrieb entwickelte sich in den 1960er Jahren ein Spielzeughersteller, der in den 70ern dann auch in die elektronische Welt der Spielekonsolen einstieg. Die ColecoVision sollte zwar in Ataris Untergangsstrudel, 1983 im großen Videospielecrash in den USA, mit ins Verderben gerissen werden, war sie aber dennoch die erste Konsole, welche Arcade-Spieletitel in brillanter Art uns Weise auf den heimischen Fernseher bringen konnte!

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    Segas erster großer Angriff auf Nintendos Entertainment System heißt "Master System". Von den Controllern her ähnlich sich die Konkurrenten stark, vom Spieleangebot her jedoch nicht, hier hatte Sega, zumindest was die Masse anging, klar das Nachsehen. Man stand eben im Schatten des hochgepriesenen "Retters der Videospiele" und so landete das Master System bestenfalls Achtungstreffer, vor allem dort, wo Nintendo keine Vertriebsstruktur hat. Als schlechter kann man die Konsole jedoch keineswegs bezeichnen, war sie dem NES rein technisch überlegen. Außerdem fand mit dem Master System der Maskottchenwechsel vom eher unscheinbaren "Kid Icarus" auf den rasenden, blauen Igel namens "Sonic" statt.

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  • Auch wenn man alle Dinge schon so oder ähnlich schon 10 mal gelesen/gehört hat, mag ich deine Art Dinge zu erzählen. Ich werde mal im Museum vorbeikommen müssen.

    After a time, you may find that 'having' is not so pleasing a thing after all as 'wanting'. It is not logical, but is often true... Spock
    When you’re playing and you’re just you, powerful things happen... Joybubbles

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    Mit dem SNES setzte Nintendo die Erfolgsgeschichte des NES fort, mit dem das Unternehmen als "Retter der Videospieleindustrie", zumindest in den USA, gilt. In ewiger Konkurrenz zu Sega, welches mit dem Mega Drive auftrumpfte, behauptete sich das SNES zu Beginn der 1990er Jahre. Technisch der Konkurrenz zwar unterlegen schaffte es das System dennoch zur bevorzugten Konsole zu werden, nicht zuletzt wegen der großen Auswahl an bemerkenswert guten Spielen.

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  • Ein 68000 mit 7.09 MHZ ist beileibe nicht 7 mal so schnell wie ein 6502 mit 1MHZ, z.B.

    Aha. In welchem Anwendungsszenario? Welche Benchmarks?

    Rein von den technischen Spezifikationen her scheint es mir erstmal nicht schlüssig, warum ein 65816 mit 3.6 MHz schneller sein sollte, als ein 68000 mit 7.6 MHz.

    Erster ist eine 8/16 Bit CPU mit sechs 16 Bit Register und einem unregelmäßigen (6502-kompatiblen) Befehlssatz, während der 68000er achtzehn 32 Bit Register hat, und einen modernen, sehr orthogonalen Befehlssatz.

    Der 65816 muss mit seinen 40 Pins Daten- oder Adressbusleitungen multiplexen, der 68k hat mit 64 Pins auch mehr "Kommunikationsbandbreite".

    Wie effizient jetzt die einzelnen Befehle sind (Taktzyklen etc) hab ich nicht geschaut, aber es spricht rein von der Erfahrung einiges dagegen, dass ein Chip, der gerade mal in 2-3 Nischenanwendungen Erfolg hatte, so viel effizienter pro Takt sein sollte, als einer, der für die Implementierung von Dutzenden Systemen und Designs gewählt wurde (zahlreiche frühe Unix-Workstations, mehrere PC-Familien wie Mac, ST, Amiga, NeXTstation...).

    Ich denke für den 65816 hat nur seine 6502-Kompatibilität gesprochen und er wurde daher nur für Systeme gewählt, die zu irgendwas 65xx-basiertem kompatibel sein mussten:

    NES->SNES, Apple IIe -> IIgs, C64 -> SuperCPU

  • > Aha. In welchem Anwendungsszenario?

    Wenn man z.B Spiele in Assembler programmiert, was bei Spielkonsolen damals der Normalfall war.

    >Welche Benchmarks?

    Der 8 Bit Guy hatte da was zu : Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    >Wie effizient jetzt die einzelnen Befehle sind (Taktzyklen etc) hab ich nicht geschaut, aber es spricht rein von der Erfahrung einiges dagegen

    Schau dir Mal die Takteraten vom 68000er an, die Tabellen sind der reinste Horror !

    >dass ein Chip, der gerade mal in 2-3 Nischenanwendungen Erfolg hatte, so viel effizienter pro Takt sein sollte, als einer, der für die Implementierung von Dutzenden Systemen und Designs gewählt wurde

    Wahrscheinlich hat damals einfach schon das fehlende Pin-Multiplexing gereicht, um sich für den 68000 zu entscheiden.

    Außerdem ist der 65816 für viele Geräte zu neu:

    Der Amiga z.B hätte gar nicht mit dem 65816 entwickelt werden können, da damit schon 1982 begonnen wurde, und der 65816 erst 1983 erschienen ist.

    Das gilt übrigens auch für alte Workstations, die sind auch älter als der 65816.

    > während der 68000er achtzehn 32 Bit Register hat, und einen modernen, sehr orthogonalen Befehlssatz.

    Das spricht dafür, dass man darauf einfacher einen C-Compiler umsetzen kann. Wichtig für Unix, sagt nichts über Performance aus.

    >Ich denke für den 65816 hat nur seine 6502-Kompatibilität gesprochen und er wurde daher nur für Systeme gewählt, die zu irgendwas 65xx-basiertem kompatibel sein mussten:

    Ich denke, fehlernder C-Compiler ist da eher der Hauptgrund.

  • > Aha. In welchem Anwendungsszenario?

    Wenn man z.B Spiele in Assembler programmiert, was bei Spielkonsolen damals der Normalfall war.

    > Wie effizient jetzt die einzelnen Befehle sind (Taktzyklen etc) hab ich nicht geschaut, aber es spricht rein von der Erfahrung einiges dagegen

    Schau dir Mal die Takteraten vom 68000er an, die Tabellen sind der reinste Horror !

    Die Spiele auf 68000er Homecomputern wie Amiga und ST wurden auch meist noch in Assembler gecodet und selten in C.

    Und was SNES gegen Genesis betrifft, vermute ich mal die Fähigkeiten der Grafikchips waren wesentlicher, als die CPUs.

    Wo sind Taktzyklen beim 68000er der Horror, solange man einfach Sachen macht, wie sie der 65816 bietet (dass MUL und DIV und fancy Addressierungsarten lange brauchen können ist klar, aber die muss der 65816 ja mit mehreren Befehlen oder ganzen Unterroutinen abarbeiten).

    Wenn ich mir die Taktzyklen hier: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. anschaue, bekomme ich auch nicht gerade den Eindruck, die avg. CPI wären unter 3 bis 4. Und das Ding ist in der SNES halt nur halb so schnell getaktet, wie ein üblicher 68000 (mal abgesehen, dass es zu dem Zeitpunkt auch schon 12 und 16 MHz Varianten gab).

    Wenn das jetzt ein 32 Bit RISC Chip mit CPI 1 wäre (ARM2 oder so), dann könnte ich mir vorstellen, dass man mit 3.6 MHz einen 7.6MHz 68000 abhängt. Aber so mag ich nicht daran glauben.

  • Ich denke für den 65816 hat nur seine 6502-Kompatibilität gesprochen und er wurde daher nur für Systeme gewählt, die zu irgendwas 65xx-basiertem kompatibel sein mussten:

    NES->SNES, Apple IIe -> IIgs, C64 -> SuperCPU

    Ich kann mich nicht daran erinnern, daß das SNES für irgendeine Kompatibilität beworben wurde.

    Gut, war beim Design vielleicht mal angedacht, aber das hätte auch nur funktioniert, wenn alle Software brav auf die illegalen Opcodes verzichtet. Ich weiß jetzt nicht, wie verbreitet die illegalen bei Konsolensoftware sind, aber da auch kommerzielle C64-Software davon Gebrauch gemacht hat, würde es mich wundern, wenn das bei Konsolen nicht der Fall wäre.

  • Beim 68000 gehts bei 4 erst los ! Der richtige Horror kommt aber erst, wenn man 8 Bit in Bit 8-15 z.B. nach D0 lesen will. Dann braucht man 22 Zyklen fürs schieben !

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    Segas letzter Angriff auf dem Spielekonsolenmarkt: Die wunderbare "Dreamcast". Sie legte einen veritablen Frühstart vor Sonys Playstation 2 und Nintendos Game Cube hin, doch musste sie damit auch einige Nachteile kassieren. In dieser Folge geht es um Segas letzte Spielekonsole, bevor sich das Unternehmen schließlich aus dem Konsolenmarkt final verabschiedete und sich damit der Konkurrenz geschlagen gab.

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  • Ich bin immer wieder von deiner Rhetorik begeistert. Hast du dir das selber angeeignet? Zu meinen Tätigkeiten im Job gehört es auch Ergebnisse und Wissen weiterzugeben. Ich bekomme extra ein Seminar zum Thema Rhetorik.

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Ich fand/finde den Controller gar nicht so übel. VMU rein und gut ist, dann gehts auch vom Gewicht. Am dämlichsten fand ich tatsächlich, dass das Kabel vorne rauskommt. Ansonsten könnte ich mein Arcade-Board mal wieder rauskramen. Das ist unkaputtbar und hellt somit schlechte Laune auf... :biggrin:

  • Ich bin immer wieder von deiner Rhetorik begeistert. Hast du dir das selber angeeignet? Zu meinen Tätigkeiten im Job gehört es auch Ergebnisse und Wissen weiterzugeben. Ich bekomme extra ein Seminar zum Thema Rhetorik.

    Danke - Scheint alles Naturmasse zu sein. Ich mach gerne schon mal die Rampensau... merkt man das? ;)

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