Yesterchips - Heimcomputer- und Spielekonsolenmuseum (64750 Haingrund)

Es gibt 671 Antworten in diesem Thema, welches 113.359 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (19. November 2025 um 05:55) ist von MIG.

  • Gestern im Museum. Ja, meine Stammkundschaft besteht aus Kindern... aber die sind formbar! "Leute! Geht doch mal von der PS1 weg und spielt was gescheites!" :D

    Und schon entwickeln sich die Bürgermeister von morgen (SimCity, A2000) sowie die nächste Generation an Kampfpiloten (Jetfighter, AT) und Velocopter-Fahrern (Space Taxi, C64)

    Manchmal bin ich schon n bisschen stolz auf mich ^^

  • Ich glaube du untergräbst dabei die Erziehung der Eltern. Die "werfen" sie raus an die frische Luft und weg von der PS 5....und wo gehen sie hin. :rolleyes:

  • Die Kids kommen meist aus der frischen Luft. Nebenan ist der Dorfplatz. Da wird gekickt, Basketball gespielt und Rad gefahren...oder sich verdroschen ;)

    Einer der Jungs meinte gestern, sein Vater habe ne alte PS3. Die gehöre auch ins Museum....

    ...

    Alter... 😉

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    1984 sollte sich die Art und Weise, wie wir unsere Computer bedienen, entscheidend verändern. An der Schwelle von 8 zum 16-Bit Zeitalter stand der Apple Macintosh als Pionier der grafischen Benutzeroberfläche. Piktogramme, Fenster, Pulldown-Menüs und die Maus hielten Einzug in unserer Computerwelt. Ein wichtiger Meilenstein in Sachen intuitive Mensch-Maschinenkommunikation.

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    Wie kam es zum Commodore Amiga und warum hätte es ebenso gut zu einem Atari Amiga kommen können? Was macht den Amiga aus und was hat damit ein indischer Guru zu tun? Dieses Mal geht es ein wenig um die Geschichte eines Computersystems, welches Mitte der 80er Jahre als "Wunder" gefeiert wurde.

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    Der Commodore Amiga 500 gilt zu Recht als legitimer Nachfolger des legendären C64. Kein anderer Amiga hat sich besser verkauft als dieses Modell. Für viele war der Amiga der Einstieg in die Welt der 16-Bit Heimcomputer und so manch einer pflegt die innige Liebe zur alten "Freundin" bis heute... ich gehöre auch dazu :)

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    Nachdem 1981 "der Elefant Spitzentanz" gelernt hatte, sprich: IBM hatte es geschafft mit dem Modell 5150 in den Personal Computer Markt einzusteigen, folgte, nach dem 5160 "XT", im Jahre 1984 der IBM 5170 "AT". Dieser Computer spricht von vorne bis hinten: Business. Nicht nur durch seine qualitativ hochwertig-robuste Bauweise, die gute Erweiterbarkeit und die ausgezeichnete Modell M Tastatur machte dieses Modell von sich reden, sondern auch durch seinen immens hohen Preis war dieser Computer gewiss keine "Spielekiste"...aber zum Spielen konnte man ihn auch überreden.

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  • Ich kenne jemanden, der hat auch 1990 noch in seinem XT die Hercules-Karte gegen VGA getauscht. Dafür hatte der Rechner aber nie eine Soundkarte. Ein paar Jahre später hatte er den XT entsorgt, um Platz für einen neuen 486'er mit 32 MB RAM zu schaffen, was damals noch richtig viel war.

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    1985 startete Atari in die 16-Bit Welt der Heimcomputer mit seiner "ST" Serie. Sollte der Computer zunächst als Hauptkonkurrent gegen den Apple Macintosh und den IBM PC antreten, mauserte er sich aber auch zu einem beliebten Tool unter Musikern, denn dank seiner ab Werk vorhandenen MIDI Schnittstelle war er prädestiniert für solche Anwendungsfälle. Aber auch die Spielewelt sollte freilich nicht zu kurz kommen.

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    Nachdem der erste Amiga Schwächen in Sachen Erweiterbarkeit aufwies, sollte dies beim Nachfolgemodell 2000 mehr als wett gemacht werden. Der Amiga 2000 wurde gleich zweimal entwickelt. Eine kuriose Geschichte, die erzählt werden muss!

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  • Yesterchips goes Patreon!


    Viele Kosten gilt es nun wirklich nicht zu bestreiten, denn das Museumsprojekt profitiert sehr von der Großzügigkeit der Gemeinde Lützelbach. Nichtsdestotrotz muss immer mal wieder etwas repariert, ausgebessert oder im Sinne des Museumsbetriebes verändert werden. Den größten Posten macht die Stromrechnung aus.

    Damit jedoch keine künstliche Hemmschwelle entsteht gilt weiterhin der Grundsatz: Der Eintritt zum Museum ist und bleibt FREI.

    Patreon bietet hier eine tolle Möglichkeit dem gesamten Yesterchips-Projekt (Museum und YouTube Kanal) eine regelmäßige finanzielle Stütze zu bieten.


    Es gibt zwei Level:

    "Stiller Mäzen" - Du hilfst mit einem Euro pro Monat dabei den Laden am Laufen zu halten.

    "Bonuslevel" - Für drei Euro pro Monat erhälst Du vorzeitigen Zugriff auf neue YouTube Videos und wirst bei individuellen Terminanfragen für Museumstouren bevorzugt behandelt.

    Und nun bin ich gespannt, wie sich das hier entwickeln wird!

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    Viele Grüße,

    Guido

    "MIG"

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  • Ich weiß nicht aber bevor man sich so ein Projekt ans Bein bindet, sollte man im Vorfeld einen finanziellen Plan haben und nicht einfach anfangen und sich dann durch die Gegend betteln.

    Hetero Kinder bringt der Storch, schwule Kinder der Flamingo! :LOL

  • Nein, das ist kein "Gebettel", denn die Finanzierung bereitet keinerlei Probleme. Es war durchaus von Vorneherein ausgerechnet, dass sich das Projekt aus sich selbst heraus tragen kann.

    Die verschiedenen Hinweise der finanziellen Unterstützung sollen lediglich Möglichkeiten aufweisen, wie man es machen kann.

    Selbst wenn überall eine große Null herauskommen sollte, bliebe das Projekt an sich davon unbeeindruckt ;)

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  • Zur Erinnerung, weil da wieder diese Amiga-Mythen geweckt werden. Zum Mythos, der erste Amiga hätte nicht 1000 geheißen, oder war nicht von Commodore, hatten wir übrigens hier schonmal was: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Zusammenfassend, es ist klar belegt, daß er zur Markteinführung bereits in Commodore-Hand war, sowie auch, daß er bereits Amiga 1000 hieß. Allerdings wurden diese Tatsachen bei der Vermarktung nicht erwähnt, was wohl der Grund für diese Mythen ist.

  • Oh, das finde ich spannend!

    Wo genau ist belegt, dass der Amiga von Anfang an "1000" geheißen hat?

    Das ist natürlich ein typisches Wahrnehmungsthema. Wenn der Computer anfangs nur als "Commodore Amiga" vermarktet wurde und später erst als "1000" angepriesen wurde, dann kann es freilich sein, dass der Computer zwar stets der 1000er war, aber eben nur nie so genannt worden ist.

    Was steht eigentlich auf den Typenschildern der ersten 1000er?

    Edit:

    Ah, okay... habe besagten Artikel gelesen:

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    Wird schwer werden, eine weit verbreitete Story so gerade zu biegen, dass sie mit einem einzigen Blog Artikel (so richtig er auch sein mag) zusammen passt.

    Vielleicht sollte beim künftigen Wording darauf geachtet werden, dass es "üblich wurde, den ersten Amiga als 1000er zu bezeichnen, um ihn von den neueren Modellen klar unterscheiden zu können". ;)

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    Einmal editiert, zuletzt von MIG (13. Januar 2022 um 11:33)

  • Wenn der Computer anfangs nur als "Commodore Amiga" vermarktet wurde

    Eben nichtmal das. Er wurde nur als "Amiga" vermarktet, ohne Commodore überhaupt zu erwähnen. Daher war auch am Gehäuse vom 1000'er kein Commodore-Logo, und auch den 1081-Monitor gab es mit Amiga-Logo statt Commodore-Logo dazu. Nur im Kleingedruckten, sowie auch im Copyrightvermerk im Kickstart lies sich die Commodore-Zugehörigkeit nachvollziehen. Das änderte sich dann aber bekanntlich mit den Nachfolgemodellen.

  • Er wurde nur als "Amiga" vermarktet, ohne Commodore überhaupt zu erwähnen.

    Das finde ich interessant, daher habe ich mir nochmal die TV-Premieren des Amigas angeguckt. Bei der US-Premiere (u.a. mit Andy Warhol) wurde am Anfang gesagt "Good evening ladies and gentlemen, Commodore welcomes you to Lincoln Center. My name ist Unwichtig, vice president of marketing Commodore" und bei der deutschen Premiere mit Frank Elsner wurde eine Viertelstunde über die bisherigen Commodore-Erfolge referiert und es hingen Commodore-Logos auf der Bühne. Sicherlich, auf den Geräten (und wohl auch Verpackungen) stand ursprünglich kein Commodore Logo – aber wirklich verheimlicht wurde der Hersteller nun auch nicht.

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  • Sicherlich, auf den Geräten (und wohl auch Verpackungen) stand ursprünglich kein Commodore Logo – aber wirklich verheimlicht wurde der Hersteller nun auch nicht.

    Das war dann wohl so eine typische Commodore-Aktion, die nicht zu Ende gedacht war.

  • 1984 sollte sich die Art und Weise, wie wir unsere Computer bedienen, entscheidend verändern. An der Schwelle von 8 zum 16-Bit Zeitalter stand der Apple Macintosh als Pionier der grafischen Benutzeroberfläche. Piktogramme, Fenster, Pulldown-Menüs und die Maus hielten Einzug in unserer Computerwelt. Ein wichtiger Meilenstein in Sachen intuitive Mensch-Maschinenkommunikation.

    Ich habe leider erst jetzt angefangen, deine Videos anzugucken – sorry dafür. Zum ersten Video kann ich sagen: Gut erzählt und vor allem schön knackig kurz. Ein paar Anmerkungen habe ich dennoch zu machen – weil ja Apple, neben Commodore, eines meiner Hauptinteressen im Vintage-Computer-Bereich ist. Vielleicht kannst du die Ergänzungen ja bei deinen persönlichen Vorführungen gebrauchen.

    Du sagst zum Xerox PARC: "Steve Jobs und auch Bill Gates waren dort zu Gast". Von Steve Jobs ist das belegt (hat er selber mehrfach erzählt und er hat den Besuch auch mit Apple-Aktien bezahlt), von Bill Gates ist mir kein Beleg (vor allem einer Gegenleistung) dazu bekannt. Es war doch vielmehr so, dass Gates sehr früh in die Macintosh-Software-Entwicklung eingebunden war (er sollte Office-Programme schreiben) und dort natürlich lange vor Release das Mac-Systems (mit all seinen Erweiterungen zum Xerox-GUI) kennen lernte.

    Du sagst über Jobs: "Letztlich war es sein Unternehmen, Apple, die 1984 in Form des Macintosh die grafische Benutzeroberfläche zu uns gebracht haben". Nicht ganz verkehrt, allerdings wird hier, wie so oft, die/der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. (Release: Januar 1983) vergessen. Auch dieser Rechner verfügte schon über eine grafische Benutzeroberfläche, die der vom späteren Macintosh recht ähnlich war. Nur war die Lisa halt nicht sehr erfolgreich und wurde schon 1 Jahr später durch den preisgünstigeren Macintosh ersetzt (ein bisschen so, wie der Amiga 1000 relativ schnell durch ein bezahlbareres Modell ersetzt wurde, welches allerdings ebenfalls Amiga hieß).

    Dass der Macintosh Plus (mit 1 MB RAM) 1996 (statt 1986) herausgekommen sein soll, war sicherlich nur ein Versprecher. Allerdings hast du auch hier ein Gerät vergessen: Schon im September 1984 (wenige Monate nach dem Urmodell mit 128K und noch vor ST/Amiga/-Release) kam der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. heraus, der die RAM-Größe signifikant erweiterte.

    Der Auswurfknopf für das Diskettenlaufwerk ist mitnichten "dem Design zum Opfer gefallen", sondern es war beim Macintosh System von Anfang an obligatorisch, dass man ein Medium vor dem Auswerfen "abmelden" muss, damit das OS evtl. noch Daten aktualisieren kann, bevor das Medium ausgeworfen wird. DAS ist der Grund, weswegen der Auswurf per Software erfolgt und nicht per mechanischem Knopf. Man wollte dem User ersparen, die Diskette während eines noch laufenden Schreibzugriffs zu entfernen und damit Datenverlust zu erzeugen.

    Ich hoffe, dass das jetzt nicht zu viele Verbesserungsvorschläge auf einmal waren und hoffe zudem, dass du mir die 4 Anmerkungen nicht krumm nimmst.

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  • Danke!

    Nein, ich nehme Verbesserungen nicht krumm! :)

    Meine Quelle über Jobs und Gates "Besuch" bei XEROX (wie auch immer dieser Besuch ausgesehen haben mag) stammt aus dem Buch "The Innovators" von Walter Isaacson.

    Die Lisa hatte ich absichtlich ausgespart, war sie doch realistisch betrachtet für den Normal-Verbraucher unerreichbar. Aber ich hätte sie zumindest erwähnen können, korrekt.

    Boah nee... was ein übler Versprecher... 1996 ^^

    Oha, DAS ist tatsächlich interessant mit dem Auswurf-Mechanismus. Könnte man jetzt freilich wieder von "Bevormundung" sprechen, denn frei von Abstürzen und Programmfehlern war die Mac Welt schon damals nicht. Wenn die SW die Disk nicht freigibt kann man machen was man will und bekommt sie nicht wieder. Aber so habe ich jetzt zumindest eine etwas besser klingende Erklärung dazu. Danke dafür!

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