Welche Anwendungen/Tools habt ihr damals programmiert?

Es gibt 50 Antworten in diesem Thema, welches 10.025 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (19. September 2021 um 13:15) ist von oobdoo.

  • Okay, was ist denn unter "damals" zu verstehen. Die großen Projekte sind erst 1998/2000 für Win32 entstanden. Folglich sind sie raus.

    @Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.: Mich würde dein OS für den Amiga interessieren. Hast du evtl. noch ein paar Screenshots?

  • Ich habe die klassischen Allerweltstools programmiert:

    • Vokabeltrainer
    • Video-/Schallplattenarchiver

    aber auch mal an Spielen versucht. Angefangen mit einem einarmigen Banditen, der glaube ich nie richtig funktioniert hat und das Spiel Logic5 adaptiert, was ich heute immer noch sehr spannend finden würde, wenn ich es wieder finden würde. Vielleicht mache ich es ja nochmal neu, da hätte ich schon Lust zu... aber keine Zeit... :/

    Zunächst alles Basic, dann auch in Assembler versucht. Klappte soweit ganz gut, wir wollten ein Spiel "Virus Hunter" programmieren und haben uns sehr viel Mühe gegeben ein Startbild ( mit AmicaPaint erstellt ) mit laufender Hintergrundmusik ( war glaube ich geklaut ), einem Virus ( Sprite ), der sich auf den Leiterbahnen einer Platine bewegt und dem Warten auf das Drücken des Feuerknopf zu entwickeln.

    Mehr wurde dann aber nicht draus :D

    DAS waren Zeiten, herrrlich!

    :thumbsup:

    Ganz ehrlich ich wüsste in Assembler heute gar nicht mehr, wie ich anfangen sollte, da müsste ich mir erst wieder Bücher wälzen.

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  • Okay, was ist denn unter "damals" zu verstehen. Die großen Projekte sind erst 1998/2000 für Win32 entstanden. Folglich sind sie raus.

    Ich hatte schon eher die "klassischen" Homecomputer wie die 8bitter oder Amiga/Atari ST im Auge, aber natürlich sind auch andere "erste Anwendungen/Tools" eine Erwähnung wert. Hier soll sich niemand ausgeschlossen fühlen, solange es im Thread weitestgehend um die Homecomputer geht. So streng geht's hier im Thread nicht zu. ;)

  • Ich glaube, es gibt mehr selbstprogrammierte Vokabeltrainer als es dafür Vokabeln gibt. :D

    Aber gelernt haben wir sie trotzdem nicht :P

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  • Die üblichen Sachen.

    Tools und Spiele auf PET und CBM in Basic und Assembler. Tools für Assemblerprogrammierung, Disassembler, Diskettenverwaltung, Adressverwaltung. Grafikprogramm (für meine CBM-Grafikerweiterung). Für Schule und später Studium dann noch einige mathematische Programme. Am Anfang musste man da wirklich alles selber programmieren.

    Auf dem PC unter DOS: Alles Mögliche in Turbo C und Turbo Pascal. Kleinere Spiele, Tools und Converter für die Mailbox. Keine Anwendungsprogramme, weil das habe ich dann beruflich gemacht.

    Die kommerziellen Sachen auf C64, CP/M und DOS habe jetzt mal aussen vor gelassen. Das hat dann mit Home-Computern nichts mehr zu tun, obwohl die Programme mit den gleichen Tools auf den gleichen Plattformen entstanden sind.

  • Von den erwähnenswerteren Sachen:

    - Ein 6502-Emulator, der verwendete/belegte Adressen mitgeschnitten hat.

    - Ein Sprite-Editor, in den man irgendwelche grafiken laden und frei überarbeiten konnte, um dann die Sprites auszuschneiden.

    - Multicolor-Grafikprogramm "Color-X" mit Charset-Konverter.

    Danach kam dann nix Großes mehr.

  • Aber gelernt haben wir sie trotzdem nicht :P

    Doch, also ich schon. Erst mit einem Vokabeltrainer namens "Dictionary", aber der leistete sich vor jedem Speichern erstmal 20 Minuten Garbage Collection und dann mit einem selber gebauten, welchen mein Kumpel und ich programmiert haben, in compiliertem BASIC. Der hatte mehr Features und vernünftige GC-Zeiten. Den hat mein Kumpel, weil er die Hauptarbeit daran geleistet hatte, dann an die Commodore Disc geschickt. Die haben den auch veröffentlicht, aber nie was ausgezahlt. Toller Laden!

    Meine Kinder benutzen den heute noch für Englisch und Französisch. Das funktioniert sehr gut, weil es auf dem 64er keine Ablenkung, kein Internet und kein Copy-and-Paste gibt. Da muss man zumindest alles selber eintippen, wenn nicht sogar wissen.

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  • Doch, also ich schon.

    Streber :P

    Das funktioniert sehr gut, weil es auf dem 64er keine Ablenkung, kein Internet und kein Copy-and-Paste gibt. Da muss man zumindest alles selber eintippen, wenn nicht sogar wissen.

    Stimmt, da liegen die Vorteile klar auf der Hand :thumbsup:

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  • An meinem C128 mit dem tollen Basic 7.0 folgendes programmiert:

    - ein Mathematikprogrämmchen für Umfang, Fläche und Volumen von Körpern,

    - ein Sparbuch-Verwaltungsprogramm im 80-Zeichen-Modus, eine Adressverwaltung für den 80-Zeichen-Modus

    - ein kleines Statistikprogramm mit Balken-, Kreis- und anderen Diagrammen für den VDC mit einer entsprechenden Basic-Erweiterung.

    - vor zwei Jahren ein Benzin-Verbrauchsprogramm mit relationaler Datenbank und grafischer Anzeige für Verbrauch und Spritmenge.

    Liebe Grüße!

    ThomBraxton

  • EgonOlsen71 : Wie hast du die Eingabe von accent aigu (z.B. é) usw. am C64 gelöst?

    Mein Kumpel hatte einen französischen Zeichensatz dafür gebastelt und die Zeichen liegen auf mehr oder weniger sinnvollen Tastenkombinationen. Das Programm kann die auch anzeigen, falls man sie vergessen hat. Nur dieses komische zusammengezogene oe haben wir wohl vergessen. Aber so oft kommt das ja nicht vor. Im Ergebnis kann das große Kind zwar immer noch kein Französisch, ist aber gut in den Vokabeltests.

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  • Den hat mein Kumpel, weil er die Hauptarbeit daran geleistet hatte, dann an die Commodore Disc geschickt. Die haben den auch veröffentlicht, aber nie was ausgezahlt. Toller Laden!

    Dann war ich also doch nicht der einzige... :D

    Yes, I'm the guy responsible for the Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. cross assembler. And some Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen..

  • Ich war so stolz auf meine Telefonnummern "Datenbank" die ich noch auf Adressen erweitert habe. Hauptsächlich in Basic programmiert, ein paar Sortierroutinen in Assembler umgesetzt, ging dann um einiges schneller. Maximal 256 Datensätze, im "Hintergrund" wurde der Datensatz nach Änderungen optimiert, d.h. sortiert und neu auf Disk geschrieben. Pro Datensatz maximal 500 Bytes + 12 Bytes für Status des Datensatzes.

    Mit 20 Datensätzen war es gerade noch so das es von der Geschwindigkeit ging. Mit 200 Datensätzen, öhm...

    Würde ich heute ganz anders lösen, auch auf einem C64.

    Dazu ein paar andere Kleinigkeiten und ein paar kleine Basic "Spiele", teilweise mit ein paar Assemblerroutinen und auch Sprites. Allerdings ohne "richtige" Grafik und ohne Sound (da bin ich heute noch ein totaler Nope).

    Dann noch eine Aufzugssteuerung programmiert (natürlich kein richtiger Aufzug, sondern ein Modell aus FIshertechnik), mit einer Auswertung über die Benutzung über Tageszeit und "vorausschauender" Positionierung der Fahrkörbe. Um die Auswertung zu füttern die Uhrzeit im Zeitraffer und Benutzung simuliert durch eine Datei die mit Zeitindex dir Anforderungen und Ziele vorgegeben hat.

    In der Lehre eine Steuerung für die Alarmanlage eines Schlumpfhauses. :)

    Alle diese Programme wurden nie irgendwo veröffentlicht und ich habe sie auch nie weitergegeben.

    Einzig meine Telefonnummern Datenbank hätte ich bei Interesse weitergegeben, wollte bloß keiner meiner Freunde haben.

    Auf 16-Bt umgestiegen und dann erst mal Jahrelang nichts mehr Programmiert.

    Mit Mikrokontrollern ging es dann wieder weiter, doch das ist ein anderes Thema.

  • Für die C264er und C128 hatte ich ein Tool entwickelt, um Grafiken für Textadventure zu erstellen. Nur geht dieses Tool einen etwas anderen Weg als die meisten, wenn ich in Basic eine Grafik programmiere muß man ständig die Koordinaten und die richtige Befehlssyntax im Kopf haben. Mit diesen Tool zeichnet man die Grafiken und es spuckt mir dann den Basic Quellcode für die Grafiken aus, diese lassen sich dann via merge ganz einfach in ein Basicprogramm (evtl. Spiel ) übernehmen.

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  • Das sieht ja cool aus :)

    - neue Spiele für den C64 -
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