Hello, Guest the thread was called1.5k times and contains 32 replays

last post from SchnakenUwe at the

PC30-III sagt nix mehr

  • Hattest wohl keine Jugend? Oder damals schon Helikopter-Eltern und stolz drauf?? tststs

    Doch, aber für eine schöne Jugend muß man keine anderen gefährden. Das ist asozial und egoistisch, wenn man es auf den Punkt bringt.


    Was läuft das läuft!

    Wenn Du die Festplatte nicht mehr ausschalten kannst, damit sie wieder hochfährt, ist die aber bereits vor dem ausschalten defekt. Sowas als produktives Arbeitsgerät einzusetzen ist zumindest leichtsinnig, wenn man kein Datensicherung hat. Wenn die da ist, kann man das machen. Aber dann tut es auch nicht besonders weh, wenn die Festplatte nicht mehr startet.

  • Das ist asozial und egoistisch, wenn man es auf den Punkt bringt.

    Das hättest Du 1989 mal dem Jugo sagen sollen, der meinen schönen Renault zu dem oben gezeigten Blechhaufen verwandelt hat!

    Und dann in der Heimat abgetaucht und somit der Strafe entgangen, jeden Deutschen hätten sie 10 Jahre lang am Führerschein machen gehindert...


    Und was die Platten anbelangt: erinnert mich an Bär und Böckchens rhetorische Wind(ung)e(n), denn es ging ja darum, wie drei noch einwandfrei laufende Festplatten SYNCHRON defekt gehen, nachdem sie nach jahrelangem Betrieb einmal ausgeschaltet werden und somit abkühlen und zwar jahreszeitlich (trotz Klimawandel) bedingt weiter, als auf Raumtemperatur... Und als Moral der Geschicht, dass man selbst mit einem Raid1 nicht immer auf DER sicheren Seite ist, auf der man sich zu sein glaubt...

  • So, die Connor läuft (auch ohne Fremdschmierung ) an. Habe sie aber dennoch ein wenig mit dem Fön bearbeitet:

    Da die Temperaturen der letzten Tage dazu geführt hatten, dass die Gummi-Dichtung zwischen Ober- und Unterseite noch ein wenig flüssiger wurde, hab ich das dann mal versucht, das ausglibbern der Dichtung zu beschleunigen. Dabei hab ich sie in der aufrechten Einbauposition belassen, die sie wohl mindestens die letzten 20 Jahre auf dem Dachboden hatte. Den Rest hab ich mit Iso abgeputzt. Passt! Neue Dichtung wird wohl ein wenig Silikon...


    Das ist natürlich nur aus Neugierde, die Daten braucht an sich ja keiner. Aber so lange der Rechner dann mit allen seinen Originalteilen läuft, ist das Cool. Wenn die Platte dann doch mal aufgibt, dann hab ich inzwischen noch nen 200MB Ersatz bekommen.


    Das nächste ist, wie gesagt, der NVRam (ds1287). Da muss aber, original hin oder her, nen Sockel drunter. Batterie einlöten find ich Apple.


    Da ich das bei dem anderen 30-III mit den geplatzten Akkus ja wohl noch viel mehr brauchen werde: Hat jemand ne Empfehlung für ne Entlötstation? Hab da keine Lust mit ner Lötpumpe rumzuhampeln.


    PS: hatten die IBM-SCSI-Platten zu der Zeit nicht Kegellager? Ich habs nur dunkel, dass manche SCSI-Modelle nicht mal aufrecht wollten, oder wenn, dann aber nicht lange.

  • Ruudi


    Es macht mir Freude deine Erlebnisse von der Arbeit zu lesen. Scheinst ja schon sehr viel erlebt zu haben. :thumbsup:

  • So, die Connor läuft (auch ohne Fremdschmierung ) an.

    PS: hatten die IBM-SCSI-Platten zu der Zeit nicht Kegellager? Ich habs nur dunkel, dass manche SCSI-Modelle nicht mal aufrecht wollten, oder wenn, dann aber nicht lange.

    Cool, sehr schön, dass die wieder läuft. :thumbup:

    Alle Festplatten die ich kenne kann man waagerecht mit Plattenstapel oben (meistens bis auf wenige Ausnahmen) Elektronik unten betreiben. Alternativ senkrecht auf der Längsseite (beide Längsseiten). Damit sollte jede Festplatte zurechtkommen können.

    Andere Positionen würde ich vorher prüfen, egal ob IBM oder was anderes.


    Das hättest Du 1989 mal dem Jugo sagen sollen, der meinen schönen Renault zu dem oben gezeigten Blechhaufen verwandelt hat!

    Und dann in der Heimat abgetaucht und somit der Strafe entgangen, jeden Deutschen hätten sie 10 Jahre lang am Führerschein machen gehindert...

    Wenn es so war, war es sicherlich schlecht, hat aber mit dem anderen Thema nichts zu tun und macht es auch nicht besser.


    drei noch einwandfrei laufende Festplatten SYNCHRON defekt gehen

    Und als Moral der Geschicht, dass man selbst mit einem Raid1 nicht immer auf DER sicheren Seite ist, auf der man sich zu sein glaubt...

    Einwandfrei waren die HDD's ganz sicher nicht, sonst wären sie wieder ohne Schnickschnack angelaufen.

    Dass RAID 1 kein Ersatz für eine Datensicherung ist, ist bekannt. Von daher muss man damit rechnen. Im professionellen Bereich wird daher auch dann eine Datensicherung angelegt. Von daher: Nichts ungewöhnliches.

  • PS: hatten die IBM-SCSI-Platten zu der Zeit nicht Kegellager? Ich habs nur dunkel, dass manche SCSI-Modelle nicht mal aufrecht wollten, oder wenn, dann aber nicht lange.

    Na, am Interface wirds kaum liegen und die gleiche Mechanik gabs auch als IDE...

    Die SCSI hatten aber etwas weniger Kapazität jeweils, aber damals kam ja eh alle halbe Jahre die nächste "Generation" raus mit doppelter Kapazität mindestens...


    Wie schon geschrieben: ich hab noch keine davon in alle Einzelteile zerlegt und ohne die Kopfeinheit raus zu rupfen und den Plattenstapel dann zu leeren, kommt man an Motor und Lager darunter erst recht nicht ran...


    Hatte heute zufällig ein Nachfolgemodell mit 3.2 GB in der Hand und kurz die Elektronik abgenommen, um überhaupt von Aussen hin zu sehen, da waren dann zwar noch "Achsen" für Spindel und Kopf sichtbar, aber beide absolut fest "verzapft", d.h. das waren dann schon feststehende Achsen oder so Art Bodenanker???


    Es gab davor keinerlei Anzeichen für bevorstehenden Ausfall, weder in Form von ungewohnter Lautstärke, noch in Form von Performance-Einbrüchen (da war man damals sehr allergisch, da noch nicht so viel Polster vorhanden war wie heute...), auch der Kollege, der den Server runtergefahren hat, sah keine unüblichen Meldungen an der Konsole oder dem Verwaltungsprogramm, das eigentlich ständig lief...


    Normalerweise kannten wir damals alle die typischen Geräusche von sterbenden Festplatten, gab ja genug Ausfälle seinerzeit, so richtig übel waren z.b. die Seagate-Modelle mit gefräster Alugrundplatte anstelle des Druckgusses und den vollflächigen Aluhauben, die schon sehr nach Dünnblech aussahen...


    Die überlebten oft nicht nicht mal die Garantiezeit, aber welcher Kunde wollte schon von uns nicht löschbare Daten aus der Hand geben und ohne Einsendung auch kein Garantie-Ersatz...


    Ab der Generation danach, das waren dann die mit dem neckischen Gummi-ESD-Schutz-"Pullovern" über das ganze Gehäuse und die Elektronik gestülpt, waren die Seagates dann wieder gewohnt zuverlässig, wenn auch immer noch lauter und rauher im Lauf, als sämtliche anderen Hersteller...

  • Entlötstation: such mal hier im Forum nach zd-915

    danke! ... und geordert.

    Hoffentlich genug Ersatzfilter und ne zweite Pistole (um im Falle eines Falles gleich weitermachen zu können...) gleich dazu?


    Angeblich passen irgendwelche -günstig und einfacher zu bekommenden- Filzmöbelgleiter auch als Filter rein, jedenfalls braucht man jede Menge davon,

    hatte vor ein paar Monaten eine VC-20 PCB damit komplett nackig gemacht, da ging alles drauf, was mitgeliefert worden war und ich hab die Teile nur schichtweise abgetragen, d.h. immer die verklebte Seite abgezogen, Fiterpad wurde somit immer dünner, bis es mir dann zu durchlässig wurde und das nächste rein kam...


    Aber vom Gerät selbst bin ich nach wie vor begeistert, was bei Fernost-Zeugs bei mir was heissen will!