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PC30-III sagt nix mehr

  • Hattest wohl keine Jugend? Oder damals schon Helikopter-Eltern und stolz drauf?? tststs

    Doch, aber für eine schöne Jugend muß man keine anderen gefährden. Das ist asozial und egoistisch, wenn man es auf den Punkt bringt.


    Was läuft das läuft!

    Wenn Du die Festplatte nicht mehr ausschalten kannst, damit sie wieder hochfährt, ist die aber bereits vor dem ausschalten defekt. Sowas als produktives Arbeitsgerät einzusetzen ist zumindest leichtsinnig, wenn man kein Datensicherung hat. Wenn die da ist, kann man das machen. Aber dann tut es auch nicht besonders weh, wenn die Festplatte nicht mehr startet.

  • Das ist asozial und egoistisch, wenn man es auf den Punkt bringt.

    Das hättest Du 1989 mal dem Jugo sagen sollen, der meinen schönen Renault zu dem oben gezeigten Blechhaufen verwandelt hat!

    Und dann in der Heimat abgetaucht und somit der Strafe entgangen, jeden Deutschen hätten sie 10 Jahre lang am Führerschein machen gehindert...


    Und was die Platten anbelangt: erinnert mich an Bär und Böckchens rhetorische Wind(ung)e(n), denn es ging ja darum, wie drei noch einwandfrei laufende Festplatten SYNCHRON defekt gehen, nachdem sie nach jahrelangem Betrieb einmal ausgeschaltet werden und somit abkühlen und zwar jahreszeitlich (trotz Klimawandel) bedingt weiter, als auf Raumtemperatur... Und als Moral der Geschicht, dass man selbst mit einem Raid1 nicht immer auf DER sicheren Seite ist, auf der man sich zu sein glaubt...

  • So, die Connor läuft (auch ohne Fremdschmierung ) an. Habe sie aber dennoch ein wenig mit dem Fön bearbeitet:

    Da die Temperaturen der letzten Tage dazu geführt hatten, dass die Gummi-Dichtung zwischen Ober- und Unterseite noch ein wenig flüssiger wurde, hab ich das dann mal versucht, das ausglibbern der Dichtung zu beschleunigen. Dabei hab ich sie in der aufrechten Einbauposition belassen, die sie wohl mindestens die letzten 20 Jahre auf dem Dachboden hatte. Den Rest hab ich mit Iso abgeputzt. Passt! Neue Dichtung wird wohl ein wenig Silikon...


    Das ist natürlich nur aus Neugierde, die Daten braucht an sich ja keiner. Aber so lange der Rechner dann mit allen seinen Originalteilen läuft, ist das Cool. Wenn die Platte dann doch mal aufgibt, dann hab ich inzwischen noch nen 200MB Ersatz bekommen.


    Das nächste ist, wie gesagt, der NVRam (ds1287). Da muss aber, original hin oder her, nen Sockel drunter. Batterie einlöten find ich Apple.


    Da ich das bei dem anderen 30-III mit den geplatzten Akkus ja wohl noch viel mehr brauchen werde: Hat jemand ne Empfehlung für ne Entlötstation? Hab da keine Lust mit ner Lötpumpe rumzuhampeln.


    PS: hatten die IBM-SCSI-Platten zu der Zeit nicht Kegellager? Ich habs nur dunkel, dass manche SCSI-Modelle nicht mal aufrecht wollten, oder wenn, dann aber nicht lange.

  • Ruudi


    Es macht mir Freude deine Erlebnisse von der Arbeit zu lesen. Scheinst ja schon sehr viel erlebt zu haben. :thumbsup:

  • So, die Connor läuft (auch ohne Fremdschmierung ) an.

    PS: hatten die IBM-SCSI-Platten zu der Zeit nicht Kegellager? Ich habs nur dunkel, dass manche SCSI-Modelle nicht mal aufrecht wollten, oder wenn, dann aber nicht lange.

    Cool, sehr schön, dass die wieder läuft. :thumbup:

    Alle Festplatten die ich kenne kann man waagerecht mit Plattenstapel oben (meistens bis auf wenige Ausnahmen) Elektronik unten betreiben. Alternativ senkrecht auf der Längsseite (beide Längsseiten). Damit sollte jede Festplatte zurechtkommen können.

    Andere Positionen würde ich vorher prüfen, egal ob IBM oder was anderes.


    Das hättest Du 1989 mal dem Jugo sagen sollen, der meinen schönen Renault zu dem oben gezeigten Blechhaufen verwandelt hat!

    Und dann in der Heimat abgetaucht und somit der Strafe entgangen, jeden Deutschen hätten sie 10 Jahre lang am Führerschein machen gehindert...

    Wenn es so war, war es sicherlich schlecht, hat aber mit dem anderen Thema nichts zu tun und macht es auch nicht besser.


    drei noch einwandfrei laufende Festplatten SYNCHRON defekt gehen

    Und als Moral der Geschicht, dass man selbst mit einem Raid1 nicht immer auf DER sicheren Seite ist, auf der man sich zu sein glaubt...

    Einwandfrei waren die HDD's ganz sicher nicht, sonst wären sie wieder ohne Schnickschnack angelaufen.

    Dass RAID 1 kein Ersatz für eine Datensicherung ist, ist bekannt. Von daher muss man damit rechnen. Im professionellen Bereich wird daher auch dann eine Datensicherung angelegt. Von daher: Nichts ungewöhnliches.

  • PS: hatten die IBM-SCSI-Platten zu der Zeit nicht Kegellager? Ich habs nur dunkel, dass manche SCSI-Modelle nicht mal aufrecht wollten, oder wenn, dann aber nicht lange.

    Na, am Interface wirds kaum liegen und die gleiche Mechanik gabs auch als IDE...

    Die SCSI hatten aber etwas weniger Kapazität jeweils, aber damals kam ja eh alle halbe Jahre die nächste "Generation" raus mit doppelter Kapazität mindestens...


    Wie schon geschrieben: ich hab noch keine davon in alle Einzelteile zerlegt und ohne die Kopfeinheit raus zu rupfen und den Plattenstapel dann zu leeren, kommt man an Motor und Lager darunter erst recht nicht ran...


    Hatte heute zufällig ein Nachfolgemodell mit 3.2 GB in der Hand und kurz die Elektronik abgenommen, um überhaupt von Aussen hin zu sehen, da waren dann zwar noch "Achsen" für Spindel und Kopf sichtbar, aber beide absolut fest "verzapft", d.h. das waren dann schon feststehende Achsen oder so Art Bodenanker???


    Es gab davor keinerlei Anzeichen für bevorstehenden Ausfall, weder in Form von ungewohnter Lautstärke, noch in Form von Performance-Einbrüchen (da war man damals sehr allergisch, da noch nicht so viel Polster vorhanden war wie heute...), auch der Kollege, der den Server runtergefahren hat, sah keine unüblichen Meldungen an der Konsole oder dem Verwaltungsprogramm, das eigentlich ständig lief...


    Normalerweise kannten wir damals alle die typischen Geräusche von sterbenden Festplatten, gab ja genug Ausfälle seinerzeit, so richtig übel waren z.b. die Seagate-Modelle mit gefräster Alugrundplatte anstelle des Druckgusses und den vollflächigen Aluhauben, die schon sehr nach Dünnblech aussahen...


    Die überlebten oft nicht nicht mal die Garantiezeit, aber welcher Kunde wollte schon von uns nicht löschbare Daten aus der Hand geben und ohne Einsendung auch kein Garantie-Ersatz...


    Ab der Generation danach, das waren dann die mit dem neckischen Gummi-ESD-Schutz-"Pullovern" über das ganze Gehäuse und die Elektronik gestülpt, waren die Seagates dann wieder gewohnt zuverlässig, wenn auch immer noch lauter und rauher im Lauf, als sämtliche anderen Hersteller...

  • Entlötstation: such mal hier im Forum nach zd-915

    danke! ... und geordert.

    Hoffentlich genug Ersatzfilter und ne zweite Pistole (um im Falle eines Falles gleich weitermachen zu können...) gleich dazu?


    Angeblich passen irgendwelche -günstig und einfacher zu bekommenden- Filzmöbelgleiter auch als Filter rein, jedenfalls braucht man jede Menge davon,

    hatte vor ein paar Monaten eine VC-20 PCB damit komplett nackig gemacht, da ging alles drauf, was mitgeliefert worden war und ich hab die Teile nur schichtweise abgetragen, d.h. immer die verklebte Seite abgezogen, Fiterpad wurde somit immer dünner, bis es mir dann zu durchlässig wurde und das nächste rein kam...


    Aber vom Gerät selbst bin ich nach wie vor begeistert, was bei Fernost-Zeugs bei mir was heissen will!

  • Lüfter umdrehen ist vermutlich keine so wirklich gute Idee, da dann weiter unten angesaugt wird und sich -wie im Staubsauger bald allerhand Wollmäuse drin finden werden, das ist zusammen mit Funken sprühendem Kollektor-Motor und auch schon wegen der potentiell auch mal heissen Gase nicht ratsam und der Luft ist es ziemlich wurst, wie rum sie durchgeblasen wird, Hauptsache, sie wird ständig ausgetauscht...


    Noch "schlimmer" ist aber der Umbau auf den Buck-Konverter, denn der ist zum Einen völlig unnötig, über den 2 Ohm-Vorwiderstand stellt sich das quasi selbst ein, zum Anderen sogar noch kontraproduktiv für den verfügbaren Anlaufstrom, zumindest bei der kleineren Version des Wandlers.


    Wenn dann, dann Umbau auf Schaltnetzteil 230V auf 12V mit 5A, wie im zweiten Link beschrieben. Anstelle Relais wäre ich sehr für Mosfet...


    Das mit dem Umpolen des Motors ist ebenso Quatsch, denn die beiden Kohlebürsten gehen von gegenüberliegenden Seiten aus an den Kollektor und somit wird IMMER eine "geschoben" und eine "gezogen"... Da lt. zweitem Link auch die Membranpumpe innen symmetrisch aufgebaut ist und somit keine Vorzugsrichtung kennt (und auch keine elektrische Umpolung der Luftrichtung...), kann man sich die Mühe, den Motor "richtigrum" anzuschliessen komplett sparen.


    Eine Schwachstelle bei all diesen Geräten ist der Schlauch, denn sobald sich Unterdruck aufbaut, zieht sich der zusammen und begrenzt den Luftfluss wieder. Ausführungen aus härterem Plastik wären da besser, aber sind nicht so schön flexibel... Umbau auf vakuum/unterdruckfesten Schlauch aus dem Automotive-Bereich könnte durchaus was bringen...


    Regelbare Pumpenspannung sicher ebenso, wobei aber kein gefilterter Buckwandler, sondern nur ne PWM anstelle der Vorwiderstände notwendig (und sinnvoll!) wäre!


    Bei ausreichender Kühlung läuft die Pumpe auch mit den ca. 16V, die das Netzteil unter Last überhaupt hergibt noch dauerhaft stabil, Elektromotoren sind in dieser Größenordnung überleistungsfest! Ein ordentlicher Ausgangs-Elko wäre für hohen Anlaufstrom und somit hohen Anfangsunterdruck förderlicher...


    Aber hab ich alles auch schon im ursprünglichen Thread geschrieben, fällt mir grad so ein...

  • ruudi, dein Text sagt mir Du hast das noch nicht umgebaut, ansonsten würdest Du sicher nicht schreiben das der Umbau auf den Buck Converter unnötig wär, gerade der sorgt für erhebliche Leistungssteigerung.

    ... und Dein Porsche Manta hat mit undichtem Auspuff auch mehr Leistung, weil dann kernig laut :pumpkin:


    Nein, aber im Ernst:


    Übliche Buckkonverter arbeiten -aus div. hier nicht zu diskutierenden Gründen, siehe Datenblätter der Steuer-ICs sowie Fachliteratur dazu- nur in einem begrenzten Pulsbreitenbereich, d.h. kann der Buckkonverter üblicherweise selbst bei hohen Stromanforderungen NICHT einfach zu 100% durchschalten. Er begrenzt also -auch allein durch die in Reihe liegende Induktivität schon- den möglichen Einschaltstrom am Motor und zwar aufgrund der Induktivität nicht linear, wie die Widerstände in der Originallösung!


    Das führt KEINESFALLS zu einer "Leistungs"Steigerung, das führt im besten Fall zu einem gleichmäßigerem Lauf, aber mit weniger Leistung! Wie aus den Quellen auch entnehmbar, schalten manche Buck-Konverter sogar ab, da sie einen Kurzschluss am Ausgang "sehen", sobald der Motor zugeschaltet wird.


    Prinzipschaltung und Schaltbild Buck-Konverter:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Abw%C3%A4rtswandler


    (wer genau hinsieht, der erkennt auch, dass die "Freilauf"-Diode am Motor doppelt gemoppelt ist, wenn ein Buckkonverter vorhanden ist, denn der hat genau diese Diode auch schon mit drin, was ebenso vom "Sachverstand" des ursprünglichen Authors dieses "Mods" zeugt...)


    Da der Motor eine induktive Last darstellt, ist es desweiteren absolut kontraproduktiv im Sinne des Gesamtwirkungsgrads, da noch eine Induktivität vorzuschalten!


    Ein Buckkonverter ist hier schlicht fehl am Platze!


    Daher habe ich -im Ursprungsthread hier im Forum zum ZD-915-, wie auch weiter oben in diesem Thread einen Umbau auf einen reinen PWM-Steller angeregt, um die thermischen Verluste durch die Vorschaltwiderstände, um die es ja primär ging, zu vermeiden und zudem -bei hinreichend dimensioniertem Netzteil- die Leistung am Motor wirklich selbst regeln zu können und auch im Anlaufmoment voll durchschalten zu können, um ein -ähnlich den Handentlötsaugpumpen- knackiges Einsetzen des Unterdrucks zu generieren, soweit dies das restliche System mit dem doch langen und in sich instabilen Schlauch überhaupt zulässt...


    Diese beiden Umbauten, PWM-Steller mit Anlauferkennung und stabilerer Schlauch für besseres Vakuum habe ich auch selbst an meiner ZD-915 durchgeführt und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis!


    Alternativ kann man die Widerstände oder wenigstens einen davon auch schlicht weglassen, da der Motor auch mit 18V problemlos läuft und ein Dauerbetrieb hier durch die Art der Anwendung nahezu ausgeschlossen werden kann, d.h. die mittlere Leistungsaufnahme des Motors (und nur die ist auschlaggebend für dessen Erwärmung!) unterhalb

    der Nennleistung des Motors bleibt!


    Wer also MEHR Leistung braucht, der entfernt die Widerstände und die unnötig lange, unterdimensionierte geschaltete Leitung durch Einfügen eines Relais oder noch besser SSR oder MOSFET.


    Wer sich um den Motor sorgt, der fügt eine ultraträge Sicherung ein, um den Motor im Falle einer Blockade und somit anhaltend hohen Einschaltsstroms (Motorwicklungen in Sättigung...) zu schützen oder eine Thermosicherung oder "Knackfrosch" jeweils thermisch gut an den Motor angebunden.


    Wer Angst um den Lüfter hat, der kann dem ja separat einen 7812 Regler (mit Überbrückungsdiode: Anode am Ausgang, Kathode am Eingang des Reglers) spendieren, sowie vorne wie hinten je 0,1 µF keramischen oder Folien-Kondensator, um Schwingneigungen des Reglers zu unterdrücken. Ein Schaltwandler lohnt dort aufgrund des geringen Betriebsstroms nicht, hier würde es auch ein separater, korrekt dimensionierter Widerstand tun, der 7812 stellt sich quasi automatisch auf den richtigen Wert ein...



    n.B.: Ich entwickle beruflich seit über 20 Jahren u.A. geschaltete Stromversorgungen und Wandler von 1W bis 20KW